Erwin Kohl Hopsgegangen

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Inhaltsangabe zu „Hopsgegangen“ von Erwin Kohl

Mist!, denkt sich Lukas Born. Eigentlich sollte der Privatdetektiv mit der Journalistin Natascha Feldmann einen ihrer Informanten treffen. Am Treffpunkt in Rheinberg ist jedoch nur Natascha, und die liegt leblos auf dem Boden. Bevor Lukas weiß, wie ihm geschieht, kriegt er eins übergezogen. Als er wieder zu sich kommt, ist Natascha verschwunden. Die Polizei sieht keinen Handlungsbedarf, Lukas hingegen schon. Denn er ahnt, dass Natascha an etwas Großem dran war. Und tatsächlich täuscht ihn sein Gefühl auch diesmal nicht. Leider. Denn die Beule an seinem Kopf ist nur der Anfang allen Übels -

Ein humorvoller Regional-Krimi, der auch vor einem großen Thema nicht zurückschreckt.

— Bellis-Perennis

Gelungene Krimikomödie mit klassischem Antihelden in einem abgedrehten Fall

— ech

Tolle Charaktere, ein humorvoll, ironischer Schreibstil und die regionale Stimmung auf dem Campingplatz sorgen für gute Unterhaltung.

— sommerlese

Sehr unterhaltsam

— nellsche

ein toller Niederrheinkrimi

— Billy1962

Lukas Born, Ex-Polizist, Ex-Ehemann, wohnt aktuell auf einem Campingplatz und arbeitet als privater Ermittler.

— Sabine_Hartmann

Viel Lokalkolorit und ein unkonventioneller Ermittler

— Vucha

War leider nix. Zu sehr möchte-gerne. Humor ist schon recht platt, der Plot unglaubwürdig, wenig überzeugende Figuren, oft beackertes Thema.

— Wedma

Absolut gelungene Fortsetzung

— dartmaus

Schreibstil: absolut super. Thema: leider bestimmt aktuell. Handlung: es hat mich nicht so vom Hocker gerissen. Ein Krimi für zwischendurch

— Gelinde

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2405
  • Der zweite Fall für den Ex-KHK Lukas Born hat es in sich ....

    Hopsgegangen

    Bellis-Perennis

    16. October 2017 um 17:01

    „Hopsgegangen“ ist der zweite Fall für den ehemaligen KHK und nunmehrigen Privatermittler, Lukas Born, der nun sein Leben in einem Campingbus lebend, mit allerlei Gelegenheitsermittlungen fristet.Sein neuer Fall verspricht eine Menge Geld und so geht er auf das Angebot der Journalistin Natascha Feldmann ein, ohne auch nur im Entferntesten zu ahnen, worauf er sich einlässt. Die Beule, die er gleich zu Beginn, erhält, ist nur ein müder Vorgeschmack auf allerlei Schwierigkeiten, die mit diesem brisanten Fall zu tun haben. Meine Meinung:Lukas Born ist ein sehr sympathischer Ermittler, der immer noch Gewissenbisse hat, weil er das seinerzeit entführte Kind nicht retten konnte. Diese Alpträume lassen ihn nach wie vor aus dem Schlaf aufschrecken. Allerdings treten diese hier im zweiten Fall nicht mehr so häufig auf, was unter Umständen auch mit Linda zusammenhängt, die sich klemmheimlich in sein Leben schleicht. Gut gefällt mir, dass Lukas sich immer rührend um seinen Sohn Bastian kümmert, der bei seiner Mutter und Ex-Frau von Lukas lebt. Auch das anfangs stressige Verhältnis zwischen den Ex-Ehepartnern entspannt sich langsam. Möglicherweise liegt das auch daran, das KHK Julia Born eine neue, vorsichtige Liebe gefunden hat.Das eigentliche Thema, gefälschte Medikamente und deren Verkauf ist ein ziemlich heißes. Autor Erwin Kohl lüftet ein wenig den Mantel des Schweigens, der dieses Milliardengeschäft umgibt. Erschreckend die Tatsache, das ge- oder verfälschte Medikamente auf dem Markt sind und an kranke Menschen ausgegeben werden. Der Niederrhein-Krimi Nr. 2 überzeugt durch gekonntes Einflechten der Umgebung, der Mentalität der Leute und deren Sprache sowie Essgewohnheiten. Herrlich witzig ist auch Lukas’ Hund Manolo, der immer wieder für Schmunzeln sorgt. Auch wieder mit dabei: Die SoKo Camping-Platz, die Lukas bei seinen Ermittlungen tatkräftig unterstützt.Der Showdown am Ende sorgt für eine Überraschung und gibt dem Krimi ein Spannungserlebnis der besonderen Art.Mein liebstet Zitat:"Zwei Kaninchen sind damit beschäftigt, ihre Art zu erhalten. Morgens um halb fünf.“ (S. 17)Fazit:Liebhabern von ruhigen Regionalkrimis sei dieser hier ans Herz gelegt. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Hopsgegangen" von Erwin Kohl

    Hopsgegangen

    erwinkohl

    Hallo liebe Leser Mich interessiert eure Meinung! Deshalb möchte ich euch herzlich zur Leserunde meines aktuellen Krimis "Hopsgegangen" einladen. Im Mittelpunkt der Reihe steht der arbeitslose Ex-Polizist Lukas Born, der mit seinem Hund Manolo auf einem Campingplatz am Niederrhein lebt. Nachdem er im Auftaktroman "Verdammt lang tot" noch eher zufällig in die Ermittlungen zu einem Mordfall geraten ist, wird Lukas Born dieses Mal gezielt beauftragt. Alles klingt ganz einfach: Die Investigativ-Journalistin Natascha Feldmann möchte Lukas in ihrer Nähe haben, wenn sie sich mitten in der Nacht mit einem Informanten trifft, um an höchst brisante Recherchen zu kommen.  Kein Thema. Die Kohle stimmt auch. Aber dann kommt alles ganz anders. Als Lukas am vereinbarten Ort eintrifft, findet er seine Auftraggeberin leblos auf dem Boden liegend. Bevor er weiß, wie ihm geschieht, bekommt er eins übergezogen und als er wieder aufwacht, leisten ihm weder Mörder noch Opfer Gesellschaft ... Der Roman bietet jede Menge Situationskomik, ganz viel Spannung und liebenswert schräge Figuren. Für die Leserunde stelle ich 25 Bücher zur Verfügung. Bitte schreibt mir, wo ihr eure Rezensionen veröffentlichen werdet.

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    • 292
  • Gelungene Krimikomödie mit klassischem Antihelden in einem abgedrehten Fall

    Hopsgegangen

    ech

    09. May 2017 um 14:52

    Lukas Born, Ex-Polizist und jetzt als abgehalfteter Privatdetektiv am Niederrhein unterwegs, soll eigentlich nur die Journalistin Natascha Feldmann zum Treffen mit einem Informanten begleiten. Als er am Treffpunkt erscheint kann er noch einen kurzen Blick auf den leblosen Körper seiner Auftraggeberin werfen, bevor bei ihm die Lichter ausgehen. Als er erwacht, ist von einer Leiche aber weit und breit keine Spur, auch die Polizei in Person seiner Noch-Ehefrau Julia schenkt seiner Geschichte nur wenig Glauben. Also muss Lukas wohl oder übel die Sache wieder einmal selber in die Hand nehmen ...Mit Lukas Born hat der Autor Erwin Kohl einen klassischen Antihelden geschaffen, der sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt und sich dabei auch immer wieder selbst in Schwierigkeiten bringt, aus denen er sich anschließend mit List und Tücke befreien muss.Gerade der Campingplatz, auf dem Lukas notgedrungen haust, seit ihm seine Frau den Stuhl vor die Tür gesetzt hat, bietet dabei eine hervorragende Kulisse für allerlei schräge Typen und komische Situationen.Auch wenn hier eindeutig der Humor im Vordergrund steht und die zahlreichen skurrilen Gestalten des Buches für jede Menge Situationskomik sorgen, greift das Buch mit dem Handel mit gefälschten Medikamenten ein durchaus ernstes und auch aktuelles Thema auf und behandelt es auf angemessene Art und Weise, ohne dabei sein Augenzwinkern zu verlieren.Eine klassischische Krimikomödie mit reichlich Witz und Humor, die gekonnt mit den typischen Klischees des Genres spielt, dabei aber durchaus auch eine spannende Krimihandlung zu bieten hat.Gelungene Mischung, die viel Spaß macht.

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  • Humorvoller Regionalkrimi

    Hopsgegangen

    borgi

    26. March 2017 um 22:48

    Hopsgegangen ist der zweite Niederrhein-Krimi mit Lukas Born. Ich kenne den ersten Teil nicht, aber es erschließt sich aus den Rückblenden, dass Lukas in seinem vorigen Fall als Kriminalkommissar scheiterte, weil er von der Entführung eines Jungen zu sehr emotional angegriffen war. Lukas' Frau Julia ist ebenfalls Kommissarin und war auch damals im Fall involviert. Sie konnte es aber rationaler verarbeiten und ist noch im Polizeidienst. Die Ehe der beiden hat diese Zerreißprobe nicht überstanden und Lukas hat auf einem Campingplatz Unterschlupf gefunden und versucht sich als Privatermittler. Er wird von der Journalistin Natascha Feldmann als Unterstützung bei einem Treffen mit einem Informanten engagiert. Es geht einiges schief, Lukas kommt zu spät und findet Natascha Feldmann leblos und blutend vor. Auch er wird niedergeschlagen und nach seinem Aufwachen sind alle Spuren von der Journalistin verschwunden. Lukas meldet dieses verschwundene Mordopfer der Polizei, die aber außer Lukas' Aussagen keine Anhaltspunkte für ein Verbrechen finden kann. Nichts in dem Fall ist so, wie es sich am Anfang darstellt und Lukas findet mit viel Einsatz und Nachforschungen die echten Zusammenhänge heraus. Dabei wird er teilweise von der Polizei bzw. seiner Frau Julia unterstützt und zusätzlich kann er an seinem Campingplatz-Domizil auf eine kleine Truppe skuriller Mitbewohner zurückgreifen, die wohl schon im ersten Fall als seine „SOKO“ fungiert haben. Für mich ist der Niederrhein ein unbekanntes Gebiet, das ich es aus dem Stegreif gar nicht genau zuordnen könnte. Und doch habe ich das Gefühl, dass mir diese Gegend und die Wesensart ihrer Bewohner gut vermittelt wurde. Dieser Regionalkrimi mit vielen humorvollen Passagen hat mich gut unterhalten und das ist echt eine Menge wert.

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  • Von wegen "Hopsgegangen"!

    Hopsgegangen

    sommerlese

    21. March 2017 um 16:55

    Der Regionalkrimi "Hopsgegangen" ist der zweite Band um Privatdetektiv Jukas Born von Autor Erwin Kohl. Der Krimi spielt am Niederrhein und erscheint im Bastei Lübbe Verlag. Lukas Born ist Privatdetektiv und hat endlich einen lukrativen Fall an Land gezogen. Doch als er seine Auftraggeberin Natascha Feldmann mit ihrem Informanten treffen will, findet er die leblose Natascha am Boden liegend vor. Lukas selbst wird niedergeschlagen. Als er wieder zu sich kommt, ist Natascha verschwunden, deshalb glaubt die Polizei auch nicht an ein Verbrechen. Lukas hingegen schon und so stellt er Nachforschungen an. Schnell steht fest, dass ihn sein Bauchgefühl nicht getäuscht hat und er steckt mitten in einer großen Sache. "Zwei Kaninchen sind damit beschäftigt, ihre Art zu erhalten. Morgens um halb fünf. Julia hätte mir was anderes erzählt." Zitat S. 17 Dieser Krimi ist mal etwas anders als die üblichen Regionalkrimis. Ich wurde dank des herrlich humorvollen Erzählstils mit den ironischen Bemerkungen vom Protagonisten gut unterhalten. Die kurzen Kapitel und die spannend aufgebaute Handlung haben mich durch die Seiten fliegen lassen. Lukas ist ein spezieller Typ, als suspendierter Kommissar seiner Beamtenbesoldung enthoben, lebt er nun relativ mittellos mit seinem Hund Manolo auf einem Campingplatz am Rhein. Er ist spezialisiert auf Alleingänge und daher prädestiniert für den Job als Privatdetektiv. Allerdings hat er mit seiner Ex-Frau eine kompetente Kollegin bei der Kripo und die Beiden schieben sich die Ermittlungsinfos gegenseitig zu. Natascha Feldmann ist Journalistin und lockt Lukas mit einem lukrativen Auftrag. Sie hat Einblicke in die Machenschaften der Pharmaindustrie und Lukas soll sich dort mal genauer umsehen. Als sie spurlos verschwindet, ist Lukas Interesse geweckt und er stürzt sich in den Fall. Schnell gerät er mit seinen Ermittlungen in ein Dickicht von skrupellosen Medikamentenhändler, die aus dem Ost-Block gefälschte Medikamente in den Markt schleusen und so billigend die gesundheitlichen Folgen für die Patienten in Kauf nehmen. Hauptsache, der Rubel rollt! Hier bereichern sich diverse im medizinischen Bereich tätigen Berufszweige, vom Pharmavertreter, über den Arzt bis in die Pharmaindustrie. Neben der Krimihandlung und dem Medikamentenskandal finde ich auch das eingebaute Privatleben des Ermittlers ganz unterhaltsam. Es lockert die Geschichte abwechslungsreich auf und bietet den nötigen Ausgleich zum Krimifall. Dabei bietet die authentische Kulisse auf dem Campingplatz echtes Regionalflair und die dort ansässigen Bewohner und ihr Campingleben passen einfach wunderbar dazu. Der Countdown am Ende sorgt für eine Überraschung und gibt dem Krimi ein Spannungserlebnis der besonderen Art. Wer mal wieder einen lockeren Krimi mit etwas Ironie, humorvollen Bemerkungen und interessanten Charakteren lesen will, wird mit Hopsgegangen sicher gut unterhalten.

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    • 2
  • Hopsgegangen.

    Hopsgegangen

    Wedma

    „Hopsgegangen“ wurde als humorvoller Krimi voller Situationskomik angepriesen. Humorige Regio- Krimis  lese ich sehr gerne und war auf eine entsprechende Lektüre gespannt. Leider, leider kam es anders. Das Buch entpuppte sich als starke Konkurrenz zu den gängigen Schlafmitteln: Ich konnte jedes Mal nach paar Seiten zuverlässig einschlafen. Phänomenal. Und somit wären wir beim Thema. Manipulationen im Pharmabereich ist nichts Neues. Dieses dankbare Feld wurde seit einigen Jahrzehnten von Thriller- und Krimiautoren oft und ausgiebig beackert. Auch in den TV- Berichten gaben es zu später Stunde hin und wieder haarsträubende Enthüllungsstories aus dieser Ecke. Aber gut, das Thema ist das Eine. Auf das Wie kommt es in humorigen Krimis sehr stark an und hier konnte mich leider rein gar nichts überzeugen. Das erzählerische Können ist eher auf dem Möchte-gerne-Niveau. Das Ganze erinnerte mich an Malen nach Zahlen, wobei der Versuch, vom Masterplan abzuweichen, um mehr Komplexität zu gewinnen in einer Kaskade aus Unglaubwürdigkeiten und Absurditäten mündete. Der Plot wirke auf mich insg. zu konstruiert, zu „gemacht“ und herzlich wenig authentisch. Die Figuren blieben leider eindimensional und schemenhaft. Mit dem „Helden“ der Geschichte, dem Privatdetektiv Lukas Born konnte ich nichts anfangen. Für die Heldenrolle taugt er nicht. Er ist nicht nur ein Pechvogel, sondern dümmlich noch dazu. Er braucht seinen Freund Uwe, der ihm erstmal erklären muss, was Sache war, und welche Rolle ihm, Born, in den Machenschaften der Pharma-Mafia zugeteilt wurde. Glaubwürdigkeitsfragen, die in regelmäßigen Abständen auftauchten, sowohl bei den Figuren und erst recht bei der Handlung, sowie die peinlichen Flüchtigkeitsfehler, zahlreiche Klischees, der proletenhafte Sprech des Erzählers, etc. ließen mich das Buch oft genug aus der Hand legen. So etwas wie gelungene Situationskomik oder humorvolle Momente, bei denen man auflacht oder zumindest dauerhaft schmunzelt, ließen sich leider nicht entdecken. So etwas wie das Baden des Helden in den Kamellenexkrementen und derartige Dinge riefen bei mir bloß Kopfschütteln hervor. Fazit: Mir war bei dieser Lukas Born Geschichte die Lust an humorigen Krimis „hopsgegangen“. Viel gewollt und wenig gekonnt. Mehr als zwei Sterne sind meiner Meinung nach nicht drin.

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    • 3
  • Hopsgegangen

    Hopsgegangen

    nellsche

    20. March 2017 um 19:28

    Lukas Born, ein Ex-Polizist, der als Privatdetektiv arbeitet, hat einen neuen Auftrag. Er soll die Journalistin Natascha Feldmann bei einem Treffen mit einem Informanten unterstützen. Am Treffpunkt findet er Natascha leblos vor und wird kurz darauf niedergeschlagen. Als er wieder zu sich kommt, ist Natascha verschwunden. Lukas glaubt, dass Natascha an einer riesengroßen Story dran war, denn sie ist für ihren Enthüllungsjournalismus bekannt. Er führt seine Ermittlungen fort und gerät bald zwischen die Fronten.Diesen Krimi habe ich regelrecht verschlungen. Ein leichter und lockerer Schreibstil sowie kurze Kapitel ließen die Seiten nur so dahin fliegen. Sehr gut gefallen hat mir der Humor, der eine leichte und entspannte Stimmung in diesen Krimi gebracht hat. Es gab viele Stellen, an denen ich schmunzeln oder lachen musste.Lukas Born fand ich unglaublich sympathisch. Er ist ein Ex-Polizist, verdient seine Brötchen nun aber als Privatdetektiv. Er lebt mit seinem Hund Manolo auf einem Campingplatz und ist dort von einer außergewöhnlichen Nachbarschaft umgeben. Lukas wirkte auf mich ein wenig unbedarft, aber dennoch sind ihm Kleinigkeiten und Ungereimtheiten aufgefallen, die ihn stutzig werden ließen. Er will den Fall aufklären, muss sich dabei zwangsläufig mit seiner Noch-Ehefrau Julia, die bei der Polizei arbeitet, auseinandersetzen.Alle Personen sind authentisch und besonders beschrieben, so dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Gerade die Feinheiten in den Persönlichkeiten haben die Charaktere zu etwas besonderem gemacht.Ganz toll fand ich Lukas Hund Manolo, der so ziemlich alles mitgemacht hat, auch das tägliche Brötchen holen.Der Plot war sehr gut durchdacht und ich wusste bis zum Ende nicht, wie die ganzen Zusammenhänge sind. Den Hintergrund fand ich erschreckend, wenn ich mir überlege, dass so etwas Realität sein könnte.Ich wurde sehr gut unterhalten und freue mich auf weitere Fälle um Lukas Born. Ich vergebe fünf Sterne.

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  • Solider und kurzweiliger Krimi

    Hopsgegangen

    Billy1962

    20. March 2017 um 14:38

    Ich finde das Buch sehr gut recherchiert und auch das Thema ist zeitgemäß. Die Figuren wirken alle sehr authentisch.
    Die Schauplätze haben für mich  als Niederrheiner (Rheinberger) einen hohen Wiedererkennungswert.
    Ich werde mir auch den ersten Teil besorgen und hoffe auch, dass es mit Lukas Born weitergeht.
    Alles in allem habe ich das Buch sehr gerne gelesen.

  • Lukas Born ermittelt wieder

    Hopsgegangen

    Maddinliest

    19. March 2017 um 13:46

    Nachdem Lukas Born wenig erfolgreich einen Job bei einem nahegelegenen Zirkus hinter sich gebracht hat bekommt er überraschend Besuch von einer attraktiven Frau. Natascha Feldmann, eine bekannte Journalistin, beauftragt Lukas sie bei einem Informantentreffen zu begleiten. Der vermeintlich einfache und gut bezahlte Auftrag entwickelt sich aber für den Privatdetektiv anders als gedacht. Als er am Treffpunkt auftaucht findet er seine Auftraggeberin blutüberströmt vor und kurz darauf wird er niedergeschlagen. Als er wieder zu sich kommt, ist Natascha verschwunden und hat einige Rätsel hinterlassen. Was ist mit der Journalistin passiert? Lebt sie noch? Zu welcher brisanten Geschichte sollte Natascha Informationen bekommen? Liegt hier der Schlüssel für ihr Verschwinden? Viele Fragen, die sich Lukas Born stellt und die es nun gilt auf den Grund zu gehen, auch wenn er sich damit selbst in große Gefahr gibt..."Hopsgegangen" ist nach "Verdammt lang tot" bereits der zweite Einsatz für den ehemaligen Kommissar Lukas Born. Der Haupt-Protagonist, den der Autor Erwin Kohl hier geschaffen hat, ist sympathisch und geradlinig. Allein die Person und sein Umfeld aus Noch-Ehefrau und Campinggemeinschaft "Happy Eiland" gibt dem Kriminalroman einen hohen Unterhaltungswert. Der Autor schafft aus meiner Sicht ein gutes Verhältnis aus Spannung und Unterhaltung, womit er mich in seinem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil an das Buch gefesselt hat. Der Spannungs-bogen wird mit dem Verschwinden der Journalistin Natascha Feldmann aufgebaut und durch plötzliche Wendungen und neuen Informationen immer auf hohem Niveau gehalten. Ich habe als Leser somit immer wieder die Gelegenheit gehabt, eigene Überlegungen bezüglich möglicher Hintergründe oder Täter anzustellen, was den Unterhaltungswert für mich erhöht hat. Zusätzlich enthält das Buch eine gute aber auch wohldosierte Portion Lokalkolorit, die mir sehr gut gefallen hat. Auch das aktuelle und brisante Themengebiet in "Hopsgegangen" wirkte auf mich gut recherchiert und hinterließ bei mir noch aufgrund der Aktualität und des Realbezugs ein ungutes Gefühl. Insgesamt hat mich der zweite Fall des sympathischen Campers und Privatdetektivs Lukas Born wieder bestens unterhalten, so dass ich das Buch mit fünf von fünf Sternen bewerte und ich es sehr gerne weiterempfehle. Ich hoffe, dass sich noch einige Fälle für Lukas Born ergeben!!!

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  • Spannender Regionalkrimi mit viel Lokalkolorit

    Hopsgegangen

    Sabine_Hartmann

    16. March 2017 um 12:19

    Er hadert mit seinem Schicksal, ohne sich davon unterkriegen zu lassen, weil er zu den Geschehnissen steht, die ihn hierhin geführt haben. Nach einem desaströsen Auftrag, in dem es auch um Kameldung ging, steht eine toughe junge Frau vor der Tür, legt ihm 1000 Euro auf den Tisch und bittet ihn um Unterstützung. Er soll auf sie aufpassen, während sie sich mit einem Informanten trifft. Das Geld überzeugt ihn, den Auftrag anzunehmen. Die Umstände sind ihm suspekt – zu Recht, wie sich wenig später herausstellt. Als er den Ort betritt, an dem sie verabredet sind, findet er ihre Leiche und wird selbst niedergeschlagen. Als er wieder aufwacht, ist die Leiche verschwunden. Um Spoiler zu vermeiden, beende ich die Anmerkungen zum Inhalt hier. Thematisch geht es um die Pharmaindustrie und ihre Machenschaften. Dabei steht der regionale Bezug stets im Vordergrund. Zwar ist die beschriebene Region – Niederrhein – ziemlich groß, aber wirtschaftlich bestehen wohl eindeutige Zusammenhänge und so kann der Regionalkrimi eben auch mal größere Bereiche abdecken. Die Figurenkonstellation hat mich sehr angesprochen. Das getrennte Ehepaar hat seine Probleme, die überschatten aber nicht alles, machen eine vernünftige Zusammenarbeit trotzdem möglich. Das macht beide Figuren sympathisch. Auch die Truppe, die Lukas auf dem Campingplatz um sich versammelt hat, besteht zwar aus „Typen“, im Zusammenspiel aber machen sie beim Lesen Spaß – da man sowieso alles durch die Augen von Born betrachtet (Ich-Erzähler), sind die Wahrnehmungen sowieso durch ihn gefiltert. Seine lakonische Art zu sprechen und zu denken, liest sich sehr angenehm, sorgt trotz aller Schwere des Falles für einen gewissen Humor und für Geschwindigkeit. Born ist ungeduldig, entsprechend schnell folgt eine Aktion auf die nächste, Überraschungen inklusive. Das Titelbild hat mich sehr angesprochen, es hat allerdings nichts mit dem Fall zu tun, vielleicht abgesehen von der Giftflasche auf dem Verbotsschild. Diesen Regionalkrimi kann ich allen empfehlen, die einen spannenden Fall mit ungewöhnlichen Ermittlern lesen wollen oder sich für das Thema Pharma oder Campingplätze interessieren.

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  • Einfach nur köstlich .....

    Hopsgegangen

    Adlerauge

    14. March 2017 um 21:11

    Inhalt : Mist , denkt sich Lukas Born. Eigentlich sollte der Privatdetektiv mit der Journalistin Natascha Feldmann einen ihrer Informanten treffen. Am Treffpunkt in Rheinsberg ist jedoch nur Natascha , und die liegt leblos auf dem Boden. Bevor Lukas weiß, wie ihm geschieht, kriegt er selbst eins überzogen. Als er wieder zu sich kommt, ist Natascha verschwunden. Die Polizei sieht keinen Handlungsbedarf, Lukas hingegen schon. Denn er ahnt,dass Natascha an etwas Großem dran war ......Meine Meinung :Insgesamt ein kurzweiliger ,aber sehr unterhaltsamer Kriminalroman, den man auch schnell durchgelesen hat .Allein die Bewohner des Campingplatzes sind teilweise echte "Originale " mit all ihren verschrobenen Ansichten (teilweise recht humorvoll und witzig )Deswegen schon mal ein großes Lob an den Autor , der all den "Campingbewohnern echte sympathische Charaktere erschaffen hatte ,die einfach stimmig waren .Auch die Geschichte mit den "Pharmaskandal" war echt gut recherchiert und kam sehr glaubwürdig herüber !Fazit : Ein rundum gut gelungener Regionalkrimi mit humorvollen Einlagen und trotzdem fehlte es auch nicht an "Spannung " !Jedenfalls kann man diesen Roman bedenkenlos gut weiter empfehlen !

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  • Der Hippeland Chandler

    Hopsgegangen

    berka

    13. March 2017 um 20:33

    Der zweite Fall für Lukas Born. Wie schon im ersten wird ein Thema von allgemeinem Interesse (diesmal: Arzneimittel-Fälschung) in einen regionalen Zusammenhang gestellt (wie stets bei Erwin Kohl der Niederrhein). Sein Ermittler lebt auf einem Camping-Platz und leidet stets unter Geldmangel, ein Raymond-Chandler Plot in die Gegenwart portiert und in unsere Gegend versetzt.Das funktioniert erstaunlich gut, auch wegen der weiteren Figuren: seine Noch-Ehefrau mit ihrem Ermittlerteam zu dem Lukas früher selbst gehörte, sein Sohn der diesmal nur am Rande mitspielt, die anderen Zeltplatz-Dauerbewohner als SoKo-Team im Hintergrund, Lokalreporter Uwe und natürlich sein Hund Manolo der all das augenzwinkernd begleitet und ständig Leckerchen bekommt.Es hilft ein wenig die beiden Fälle in der Reihenfolge zu lesen, schon um den Überblick über die Fülle der Figuren zu behalten. Die lokalen Bezüge sind sorgfältig recherchiert und damit reizvoll für den Ortskundigen, aber keineswegs Voraussetzung fürs Verständnis der Handlung.Witzige Einfälle runden die Geschichte ab wie Eddy mit seiner Candle Blower App.Zu meckern gibts nicht viel: etwas viel Borussia vielleicht (erstaunlich für einen Schalke-Fan) aber das muss am NIederrhein wohl so sein.Ortsansässigen sei noch empfohlen eine der Lesungen zu besuchen die der Autor immer wieder anbietet. Sie verlaufen so unterhaltsam wie seine Krimis und keine gleicht der anderen - zumindest soweit ich sie bisher erleben durfte.Nun kann ich nur noch auf zwei Dinge hoffen- darauf dass sich jemand findet der den Stoff verfilmt und- den nächsten Lukas Born-KrimiGefällt mir :) !

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  • Rezension zu "Hopsgegangen" von Erwin Kohl

    Hopsgegangen

    tigerbea

    13. March 2017 um 16:11

    Privatdetektiv Lukas Born und sein Hund Manolo sind wieder aktiv! Lukas sollte eigentlich auf die Journalistin Natascha Feldmann aufpassen, die sich mit einem Informanten treffen wollte. Doch kaum am Treffpunkt angekommen, findet Lukas Natascha leblos am Boden liegend auf. Und er wird ebenfalls direkt niedergeschlagen. Als er wieder zu sich kommt, ist Natascha verschwunden. Ebenso wie der Täter. Die Polizei sieht keinen Grund zu ermitteln, doch Lukas ist anderer Meinung - schließlich ist Nataschas Leiche verschwunden! Da muß er ermitteln! Diese Krimireihe ist einfach himmlisch. Lukas, Manolo und die übrigen Bewohner vom Campingplatz "Happy Eiland" sind einfach wunderbar. Die Charaktere sind abwechslungsreich und durchweg sympathisch und authentisch. Jeder hat hier seinen ganz eigenen, ihm speziellen Charakter, der ihn liebenswert macht. Sogar Hund Manolo hat hier einen charakterlichen Hintergrund, der ihn zwar menschlich macht, aber nicht vermenschlicht. Er hat seine Rolle im Campingplatzleben. Auch die Landschaft wird hier sehr liebevoll und detailreich beschrieben, so daß man hier irgendwie das Gefühl hat, man möchte genau dort jetzt Urlaub machen. Der Krimi besticht durch seinen Lokalkolorit, der sowohl durch die Charaktere, die Redensart und die Landschaft geprägt wird. Alles wirkt sehr authentisch und man merkt dem Autor seine Liebe zum Niederrhein an. Dieser Krimi ist, genau wie sein Vorgänger "Verdammt lang tot", absolut spannend und gleichzeitig humorvoll. Diesen Spagat hat Erwin Kohl gekonnt gemeistert. Sein Schreibstil ist einfach wunderbar, so daß man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.  Dadurch ereilt das Buch das Schicksal eines jeden richtig guten Buches - man hat es einfach zu schnell gelesen. Ich muß gestehen, ich liebe diese Serie und sie wird ein fester Bestandteil meines Bücherregales!

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    • 2
  • Brisant und aktuell

    Hopsgegangen

    dartmaus

    13. March 2017 um 13:36

    Das Cover des Buches ist sehr schön gestaltet und absolut passend zum Buch. Inhalt: Der ehemalige Polizist Lukas Born hat es als Privatdetektiv in seinem neuesten Fall mit einem äußerst brisantem, wie auch aktuellem Thema zu tun. Die Journalistin Natascha Feldmann bittet ihn um Unterstützung. Doch schon beim ersten Treffen, findet er sie leblos auf. Er selbst wird niedergeschlagen. Als er wieder erwacht fehlt von Natascha jegliche Spur. Da ihm auch die Polizei nicht glaubt ermittelt er auf eigene Faust. Und Lukas stößt bei seinen Ermittlungen auf eine Netz aus Macht, Geldgier, illegale Machenschaften und Lügen. Meine Meinung: Ein absolut gelungener Krimi, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Humorvoll und spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Die Protagonisten sind teilweise so herrlich skurril und lebendig, man fühlt sich ihnen sehr schnell sehr verbunden. Auch das Feingefühl bleibt dabei nicht auf der Strecke. Besonders ist da zu erwähnen, wie die Campingplatzbewohner mit den beiden Demenzkranken umgehen. Da ist einfach jeder noch für den anderen da. Lukas ist mir als Detektiv sehr sympathisch, auch wenn er manche Dinge etwas überzieht und manchmal auch etwas verwirrt wirkt. Seine Exfrau war mir anfangs nicht ganz so sympathisch, doch das hat sich im Laufe des Buches gewandelt. Die restlichen Campingplatzbewohner sind mir ebenfalls sehr ans Herz gewachsen. Auch die Recherchen des Autors über diverse Pharmaunternehmen und Machenschaften sind sehr gut ausgearbeitet, das man als Leser wirklich alles nachvollziehen kann. Mein Fazit: Absolut gelungener Krimi über ein durchaus heikles aber leider aktuelles Thema.

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