Erwin Mortier Meine zweite Haut

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Inhaltsangabe zu „Meine zweite Haut“ von Erwin Mortier

Anton verbringt seine Kindheit in der Obhut von Vater, Mutter, Tanten und Onkeln, als einziges Kind einer Großfamilie, die ein Haus an der Küste Flanderns bewohnt. Auf seinen häuslichen Entdeckungsreisen erobert er sich nicht nur den Zugang zur Welt und zu den Geschichten der Erwachsenen, sondern auch den zur Sprache: Nach und nach bekommen die Dinge für Anton einen Namen. §In die Geborgenheit bricht eines Tages ein rüpelhafter Cousin ein. Anton ist von diesem Roland fasziniert und abgestoßen zugleich. Während Roland als typischer Vertreter seines Geschlechts die klassische Laufbahn als Fußball spielender Mädchenverführer ohne Hang zu allzuviel Grübelei einschlägt und sich in seiner Körperlichkeit wohl fühlt, zögert Anton bei den Schritten ins Erwachsenwerden, bleibt Außenseiter, ein aufmerksamer Beobachter äußerer wie innerer Veränderungen, die teils komisch, aber nicht selten auch schmerzhaft sind.§Ein Pflaster auf diese Wunden ist das, was ihn - immer intensiver - mit seinem Mitschüler Willem verbindet. Zusammen mit Willem lassen sich die ambivalenten Gefühle der Pubertät aushalten. Anton findet so etwas wie Glück. Als Vierzigjähriger erinnert er sich an das tragische Ende dieser Liebe, kurz nach dem Abitur, kurz vor dem gemeinsamen Aufbruch ins freie Studentenleben.§Erwin Mortiers Meine zweite Haut ist ein Entwicklungsroman en miniature voller melancholischen Humors. Die Subtilität, mit der Mortier die Erfahrungen eines heranwachsenden Mannes beschreibt, macht diesen Roman so außergewöhnlich berührend, seine bilderreiche Sprache bereitet großes Lesevergnügen.§§

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