Erwin Strittmatter

 4.2 Sterne bei 141 Bewertungen
Autor von Der Laden. Roman-Trilogie, Ole Bienkopp und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Der Laden. Roman-Trilogie (ISBN:9783746654102)

Der Laden. Roman-Trilogie

 (30)
Erschienen am 01.05.1998
Cover des Buches Tinko (ISBN:9783896031792)

Tinko

 (13)
Erschienen am 01.03.2004
Cover des Buches Ole Bienkopp (ISBN:9783746654454)

Ole Bienkopp

 (13)
Erschienen am 23.07.2009
Cover des Buches Pony Pedro (ISBN:9783867300001)

Pony Pedro

 (10)
Erschienen am 01.10.2006
Cover des Buches Der Laden (ISBN:9783746654423)

Der Laden

 (8)
Erschienen am 23.07.2009
Cover des Buches Der Wundertäter (ISBN:9783746628325)

Der Wundertäter

 (6)
Erschienen am 01.06.2012
Cover des Buches Der Laden. Tl.1 (ISBN:9783746654072)

Der Laden. Tl.1

 (5)
Erschienen am 01.05.1998

Neue Rezensionen zu Erwin Strittmatter

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Rezension zu "Der Wundertäter" von Erwin Strittmatter

Wirkt trotz überarbeiteter Fassung angestaubt und in die Jahre gekommen
katikatharinenhofvor 5 Monaten

Stanislaus Bündner tritt in die Welt, um diese sich auf seine ganz eigene Art und Weise zu Eigen zu machen. Er ist anders, als sich seine Eltern ihn vorgestellt hatten, besitzt den bösen Blick und irgendwie muss er seine Wundertätigkeit ausüben. 
Auch eine Lehre als Bäcker kann ihn nicht davon abbringen seinen Lebensweg zu gehen. Er zieht in den Krieg, kommt zurück und beschließt, Dichter zu werden. 
Doch er eckt immer wieder bei den Dorfbewohnern an, weil er anders ist.
Schließlich beginnt er doch zu schreiben und fasst zusammen, was ihm das Leben als Schicksal ihm vor die Füße geworfen hat.

"Der Wundertäter" von Erwin Strittmatter ist wohl das meistdiskutierte Werk in der Literaturgeschichte und so bin ich ganz neugierig auf die überarbeitete Fassung geworden.,
Doch ganz ehrlich, dieses Buch ist nichts für mich. Die Sprache allein wirkt schon recht angestaubt und in die Jahre gekommen, auch wenn hier und da ein wenig die Politur zu spüren ist. Das lässt das Werk sehr langatmig und zäh erscheinen und die Seiten ziehen sich relativ in die Länge. Zwar finde ich hier und da Poesie, Humoriges blitzt auch mal durch und es zeugt von guter Menschenkenntnis, wie hier der Autor seine Charaktere formt, aber es fehlt der Pfiff, das Salz in der  Suppe, um das Buch für mich zu einem Pageturner werden zu lassen.
Die Figuren sind sehr schön angelegt, wirken lebendig und geben der Romantrilogie ein Gesicht. Sie beleben die Handlung, lassen tief in ihre Seele blicken und verblüffen mich manchmal mit ihren Aussagen und Beiträgen zum Ablauf.
Die Handlung erstreckt sich über stolze 1638 Seiten und macht es mir manchmal schwer, an einem Stück zu lesen und dran zu bleiben. Durch die Vielfalt der Themen, Schauplätze und Ereignisse erschlägt es mich manchmal und ich muss höllisch aufpassen, dass ich nicht den Faden verliere. Immer wieder muss ich Szenen von vorne beginnen, weil ich mich vom anstrengenden Lesen der Zeilen habe ablenken lassen. Die Geschichte ist gut durchdacht, die Ausführung zu der damaligen Zeit sicherlich genial, aber mir fehlt irgendwie das gewisse Etwas, um mich gänzlich vom Hocker zu hauen und vom Buch genauso begeistert zu sein, wie viele seiner Anhänger.
Ja, das Werk ist über eine Zeitraum von über 30 Jahren entstanden, und ich finde, das merkt man ihm auch an. Ich jedenfalls habe mich durchgekämpft und finde mich von diesem Buch regelrecht erschlagen.
Ich kann den Hype nicht wirklich verstehen, aber das ist mein ganz persönliches Empfinden. Das Werk hat bestimmt zu Recht viele Liebhaber - zu meinen persönlichen Highlights gehört es jedenfalls nicht.

Herzlichen Dank an den Verlag, der mir dieses Leseexemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

#DerWundertäter #NetGalleyDE

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Rezension zu "Grüner Juni. Eine Nachtigall-Geschichte." von Erwin Strittmatter

Schicksal eines Kriegsheimkehrers
DieBertavor 4 Jahren

Grüner Juni von Erwin Strittmatter
Klappentext:
Als Esau Matt nach langer Odyssee durch karelischen Urwald, Ägäisches Meer und böhmisches Land nach Grottenstadt kommt, wo er einst als verachteter Unterproletarier vergeblich versucht hatte, ein anerkannter Schriftsteller zu werden, sitzt Frau Amanda auf dem Schoß eines amerikanischen Soldaten. So muss der Heimkehrer weiter wandern im grünen Juni 45 über die Thüringer Berge, mit nichts als einem Gebirgsjägerrucksack und dem Sorgerecht für die Söhne Arne und Jarne auf dem Buckel. Da entdeckte er einen kleinen Garten Eden. Dort findet er Arbeit und Raum und Zeit zum sinnen über Vergangenes und Künftiges, über verlorene Liebe und Frieden, über den krummen Lebensweg eines wunderlichen Schreibers.

Ich habe ein kleines Büchlein aus dem Aufbau-Verlag gefunden. Es ist aus dem Jahr 1985 und wurde in der DDR gedruckt.
Hier habe ich eine kleine Kostbarkeit von Erwin Strittmacher gefunden. Gelockt hat mich der Titel, da ich im Juni ein Buch mit dem Monatsnamen lesen wollte. Grüner Juni – Eine Nachtigall-Geschichte – ich hatte keine Ahnung um was es geht und befinde mich in Böhmen am Ende des zweiten Weltkrieges. Es geht um einen Kriegsheimkehrer, einen Deserteur von seiner Ehefrau betrogen. Schon vor dem Krieg ging es ihm nicht wirklich gut und nun steht er eigentlich vor dem Nichts. Aber auch einem Mann, der scheinbar schon alles verloren hat kann man doch noch etwas nehmen.
Auf 165 Seiten ohne Unterteilung in Kapitel berichtet Strittmacher über das Schicksal des Kriegsheimkehrers und der Leser kann sich gut in das Gefühlsleben des Mannes und die Zeit nach dem Krieg einfühlen. 

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Rezension zu "Der Laden" von Erwin Strittmatter

Liebenswürdige Alltäglichkeiten zwischen den Weltkriegen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Viel Zeit lag jetzt zwischen der Lektüre des ersten und des zweiten Bandes vom "Laden" von Erwin Strittmatter. Während der Autor im ersten Teil vorwiegend seine Kindheit beschreibt und ausdrücklich einen Mix aus Wahrheit und Erfundenem bietet, so ist im zweiten Teil die Ich-Figur zum Jugendlichen herangewachsen und geht nun mehr aufs Gymnasium.

Das führt einige Änderungen mit sich. So zieht Esau nach Grodk in eine Kellerwohnung. Seine Gasteltern wachsen ihm ans Herz und auch über diese hat Strittmatter allerhand Begebenheiten aus dem Leben zusammen geschrieben. Liebeswirren aller Arten begleiten den Jugendlichen von jetzt ab - selbst erlebt und selbst beobachtet.

Man kann gar nicht all die Kleinigkeiten beschreiben, die der Protagonist erlebt. Aber liebenswürdig ist es wieder. Es hat allerdings einige Zeit gedauert, bis ich mich wieder auf die gemächliche und doch recht eigene Sprache eingestellt hatte. Doch habe ich es nicht bereut, auch den zweiten Teil gelesen zu haben.

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