Erwin Strittmatter

 4.2 Sterne bei 140 Bewertungen
Autor von Der Laden. Roman-Trilogie, Ole Bienkopp und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Der Wundertäter

Erscheint am 18.01.2019 als Taschenbuch bei Aufbau TB.

Tinko

Erscheint am 18.01.2019 als Taschenbuch bei Aufbau TB.

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Der Laden. Roman-Trilogie

Der Laden. Roman-Trilogie

 (30)
Erschienen am 01.05.1998
Tinko

Tinko

 (13)
Erschienen am 01.03.2004
Ole Bienkopp

Ole Bienkopp

 (13)
Erschienen am 23.07.2009
Pony Pedro

Pony Pedro

 (10)
Erschienen am 01.10.2006
Der Laden

Der Laden

 (8)
Erschienen am 23.07.2009
Der Wundertäter

Der Wundertäter

 (6)
Erschienen am 01.06.2012
Der Laden. Tl.1

Der Laden. Tl.1

 (5)
Erschienen am 01.05.1998
Der Laden, 3 Tle.

Der Laden, 3 Tle.

 (4)
Erschienen am 01.02.1994

Neue Rezensionen zu Erwin Strittmatter

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DieBertas avatar

Rezension zu "Grüner Juni. Eine Nachtigall-Geschichte." von Erwin Strittmatter

Schicksal eines Kriegsheimkehrers
DieBertavor 3 Jahren

Grüner Juni von Erwin Strittmatter
Klappentext:
Als Esau Matt nach langer Odyssee durch karelischen Urwald, Ägäisches Meer und böhmisches Land nach Grottenstadt kommt, wo er einst als verachteter Unterproletarier vergeblich versucht hatte, ein anerkannter Schriftsteller zu werden, sitzt Frau Amanda auf dem Schoß eines amerikanischen Soldaten. So muss der Heimkehrer weiter wandern im grünen Juni 45 über die Thüringer Berge, mit nichts als einem Gebirgsjägerrucksack und dem Sorgerecht für die Söhne Arne und Jarne auf dem Buckel. Da entdeckte er einen kleinen Garten Eden. Dort findet er Arbeit und Raum und Zeit zum sinnen über Vergangenes und Künftiges, über verlorene Liebe und Frieden, über den krummen Lebensweg eines wunderlichen Schreibers.

Ich habe ein kleines Büchlein aus dem Aufbau-Verlag gefunden. Es ist aus dem Jahr 1985 und wurde in der DDR gedruckt.
Hier habe ich eine kleine Kostbarkeit von Erwin Strittmacher gefunden. Gelockt hat mich der Titel, da ich im Juni ein Buch mit dem Monatsnamen lesen wollte. Grüner Juni – Eine Nachtigall-Geschichte – ich hatte keine Ahnung um was es geht und befinde mich in Böhmen am Ende des zweiten Weltkrieges. Es geht um einen Kriegsheimkehrer, einen Deserteur von seiner Ehefrau betrogen. Schon vor dem Krieg ging es ihm nicht wirklich gut und nun steht er eigentlich vor dem Nichts. Aber auch einem Mann, der scheinbar schon alles verloren hat kann man doch noch etwas nehmen.
Auf 165 Seiten ohne Unterteilung in Kapitel berichtet Strittmacher über das Schicksal des Kriegsheimkehrers und der Leser kann sich gut in das Gefühlsleben des Mannes und die Zeit nach dem Krieg einfühlen. 

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Rezension zu "Der Laden" von Erwin Strittmatter

Liebenswürdige Alltäglichkeiten zwischen den Weltkriegen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Viel Zeit lag jetzt zwischen der Lektüre des ersten und des zweiten Bandes vom "Laden" von Erwin Strittmatter. Während der Autor im ersten Teil vorwiegend seine Kindheit beschreibt und ausdrücklich einen Mix aus Wahrheit und Erfundenem bietet, so ist im zweiten Teil die Ich-Figur zum Jugendlichen herangewachsen und geht nun mehr aufs Gymnasium.

Das führt einige Änderungen mit sich. So zieht Esau nach Grodk in eine Kellerwohnung. Seine Gasteltern wachsen ihm ans Herz und auch über diese hat Strittmatter allerhand Begebenheiten aus dem Leben zusammen geschrieben. Liebeswirren aller Arten begleiten den Jugendlichen von jetzt ab - selbst erlebt und selbst beobachtet.

Man kann gar nicht all die Kleinigkeiten beschreiben, die der Protagonist erlebt. Aber liebenswürdig ist es wieder. Es hat allerdings einige Zeit gedauert, bis ich mich wieder auf die gemächliche und doch recht eigene Sprache eingestellt hatte. Doch habe ich es nicht bereut, auch den zweiten Teil gelesen zu haben.

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rkuehnes avatar

Rezension zu "Grüner Juni. Eine Nachtigall- Geschichte." von Erwin Strittmatter

Rezension zu "Grüner Juni. Eine Nachtigall- Geschichte." von Erwin Strittmatter
rkuehnevor 6 Jahren

Und wieder einmal ein Beweis dafür, dass selbst das abgeriebenste, älteste und speckigste Buch auf dem Ungelesen-Stapel es wert ist, irgendwann gelesen zu werden. „Grüner Juni“ lag satte 15 Jahre auf meinem Stapel, ich hatte es irgendwann einmal bei einer Bibliotheks-Aussortierung mitgenommen, aber lange nicht gewusst, was ich damit sollte. Nun, nach Jahren des Wartens und vielleicht auch Reifens (meinerseits), doch mal der Versuch, und der hat sich gelohnt.

„Grüner Juni“ ist, wie mir die Internetrecherche verraten hat, das Bindeglied zwischen den Laden-Teilen 2 und 3 und auch wenn ich vom Laden bisher völlig die Finger gelassen habe, so ist „Grüner Juni“ doch sehr gute Unterhaltung gewesen. Die Geschichte des Kriegsheimkehrers Esau Matt, aufgeschrieben in einem einzigen, langen Monolog, ist auf den ersten Seiten ein wenig Gewöhnungsbedürftig und liest sich nicht so schnell, wie man bei der „Dünne“ des Bändchens vermuten könnte, aber es lohnt sich. Strittmatter zeigt mal wieder den Unterschied zwischen einem Schriftsteller, einem Künstler der Worte und den vielen „Schreibern“, die unterhaltsame Geschichten runterschreiben, deren Schreiben aber weit von einer Kunst entfernt ist. Es ist eine Wohltat, ab und an so wohlformulierte Worte zu lesen und deswegen werd ich auch in Zukunft immer mal wieder einen der alten Herren in die Hand nehmen, vielleicht sogar mal Strittmatters Laden.

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