Erwin Strittmatter Der Wundertäter

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Inhaltsangabe zu „Der Wundertäter“ von Erwin Strittmatter

Die Wundertäter"-Trilogie zeichnet den dornenreichen Weg des Stanislaus Büdner aus Waldwiesen vom poetisierenden Bäckergesellen zum kritischen Schriftsteller nach. I: Just an dem Tag seiner Konfirmation zeigt sich, dass Stanislaus Büdner den bösen Blick hat: Er scheintötet die Hühner seines Vaters, und die ganze Konfirmationsgesellschaft ist genauso starr wie die acht Pseudo-Hühnerleichen auf der Stalltreppe. Vater Gustav fällt vor Entsetzen die Zigarre aus dem Mund. Aber da sich in seinem Hause ein derart Begabter findet, muss er seine Wundertätigkeit ausüben, denn "wer gesegnet ist, muß wirken". II: Stanislaus, der Wundertäter, kommt erstens aus dem Krieg zurück und zweitens aus einem griechischen Kloster. Wie ein Mönch gewandet, betritt er die Stadt Dinsborn am Niederrhein, um daselbst eine Dichterei aufzumachen. Doch weil er kein Glück damit hat, geht er zurück in seine Heimat, zu Vater Gustav. Er gewinnt einen neuen wichtigen Bekannten, den Meisterfaun, der ihn mahnt: "Du schreibst noch immer nicht, was du schreiben musst. Bring endlich zu Papier, was dich quält." III: Stanislaus Büdner, noch immer von der "Dichtsucht" befallen, wird Verwalter der Lokalredaktion Kohlhalden. Dort wollen ihm welche beibringen, anders zu dichten, als er will. Ein Sekretär bietet ihm sein Leben "zwecks schriftstellerischer Auswertung" an, doch Stanislaus entflieht in die Briefträgerzunft. Am Ende fängt er wirklich an zu schreiben.

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  • Rezension zu "Der Wundertäter. Roman-Trilogie" von Erwin Strittmatter

    Der Wundertäter
    nightwood

    nightwood

    08. April 2010 um 19:02

    Ein Buch wie ein Donnerschlag! Drei Bände, deren Ende - wie so oft - schmerzt, weil es nicht mehr weitergeht. Wie ein Mann derart früh ein so scharfes Porträt der Mängel eines Landes, der notwendig sich entwickelnden Nischen, der unglaublich bruchlosen Übergänge vieler Biografien von einem Elend ins andere nicht nur erfassen sondern modellieren kann, hat mich umgehauen. Er mag ein kauziger Mensch gewesen sein, doch seine Bücher sind alles andere als Lokalkolorit. Unbedingt lesen; auf jeder einsamen Insel zu empfehlen, nicht nur, weil man, wenn man nur ein Buch mitnehmen darf damit drei Bände bekommt!

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