Erwin Strittmatter Schulzenhofer Kramkalender

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Inhaltsangabe zu „Schulzenhofer Kramkalender“ von Erwin Strittmatter

Was Brecht für notorische Dummköpfe empfahl, zu welchem Zweck der Großvater Zauberrunen in die Kürbishäute rizzte, weshalb zuwandernde Stare die Autorität eines Vaters retten können und wieso der siebente Schnaps den Postboten eifersüchtig machte: zweihundert poetische Miniaturen verknüpft mit kleinen und großen Lebensweisheiten. (Quelle:'Fester Einband')

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  • Rezension zu "Schulzenhofer Kramkalender" von Erwin Strittmatter

    Schulzenhofer Kramkalender

    Maximilian_Schlesier

    07. January 2012 um 11:20

    - eher etwas für wirkliche Strittmatter-Fans

  • Rezension zu "Schulzenhofer Kramkalender" von Erwin Strittmatter

    Schulzenhofer Kramkalender

    Sokrates

    Mit Schulzenhofer Kramkalender habe ich mein erstes Buch von Erwin Strittmatter gelesen und war positiv überrascht. Strittmatter hat in tagebuchartiger Form Eindrücke, Erlebnisse und Alltäglichkeiten aneinandergereiht; schreibt über Enten, Zugvögel, das Sammeln von Pilzen, Lesungen mit Schriftstel-lerkollegen, Wetterereignisse, die den Wandel der Jahreszeiten ankündigen. Seine Sprache ist klar, wenige Künsteleien. Ein wenig erinnert mich die Fähigkeit des Beobachtens von Naturphänomenen an Hermann Hesse; auch ihm war es immer gelungen, den Wandel der Jahreszeiten mit der menschlichen Seele zu verbinden und Parallelen herzustellen. Das Buch ist kurzweilig, jeder Eintrag steht für sich. Man kann also - je nach dem – so viel lesen, wie man will. Oder einfach abbrechen. Und gerade die Naturbeschreibungen, die verlässliche Wiederkehr von Natureindrücken und Jahreszeiten sind eine herrliche Möglichkeit der inneren Besinnung und Einkehr.

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  • Rezension zu "Schulzenhofer Kramkalender" von Erwin Strittmatter

    Schulzenhofer Kramkalender

    Heike110566

    23. April 2011 um 07:48

    Erwin Strittmatter (1912-1994) gewann mit seinem Roman "Ole Bienkopp" (1963) die Herzen der Menschen, weil er, nicht den damals noch verpflichtenden Grundsätzen des Sozialistischen Realismus folgend, nicht einen Menschen in den Mittelpunkt stellte, der dem idealisierten Proletarier entsprach, sondern einen Menschen der sich seine Nische gesucht hat, einen Sonderling. Und was zum Erfolg des Romans beitrug, war die Art wie Strittmatter erzählt: humorvoll und leichtfüßig. Auch in dem 1966 erstveröffentlichten Buch "Schulzenhofer Kramkalender" sind diese Merkmale wiederzufinden. Auf etwas mehr als 300 Seiten präsentiert er 200 (ja, es sind zweihundert!) kleine kurzweilige und humorvolle Erzählungen, poetische Miniaturen, Anekdoten und Gedankensplitter. Hauptsächlich sind es Naturerlebnisse, die im Mittelpunkt stehen. Feinheiten, wahrgenommen bei einem Ausritt, einer Wanderung, einem Blick aus dem Fenster usw. Diese Wahrnehmungen werden beschrieben und dies trotz der Kürze der Texte sind diese dennoch detailreich. Dazu gibt es dann die Assoziation, die diese Beobachtungen bei dem Autor/Erzähler hervorgerufen haben. Und diese sind oftmals überraschend und gedankenanregend. Strittmatter überträgt das, was er sieht in der Natur, auf das was in seinem Leben, im Leben der DDR, stattfindet. Dies aber eben nicht schönredend, sondern nachdenklich, wie zB in "Wachteln", wo es darum geht, dass er seit langem diese Vogelart in seiner Umgebung vermisst. Aber dann plötzlich hört er den Wachtelschlag wieder und: "[...] Oh, wie lange hatte ich diesen Ruf nicht gehört! Seit Jahren nisteten die Wachteln nicht mehr bei uns, und einige Bauern behaupteten, die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften hätten mit ihren Mähdreschern die Wachteln aus der Feldmark vertrieben. Aber nun hatte ich den Wachtelschlag wieder gehört. Die Wachteln hatten uns den Mähdrescher nicht übel genommen. Ich ritt froh nach Hause, denn die Nörgler hatten unrecht. Das verglühende Abendrot kündigte einen Erntetag an, und ich erkundigte mich im Großen Vogelbuch nach den Lebensgewohnheiten der Wachteln. Der Alfred, der Brehm, und seine Nachfolger wiederholten und wiederholten, die Wachtel ernähre sich in der Hauptsache von Unkrautsamen: Wo kein Unkraut, da keine Wachteln. Das schmälerte meine Freude am Wachtelruf. Am Ende gehörte unsere Genossenschaft in diesem Jahr zu den besten Unkrautzüchtern der Gegend? Hat denn jede Schönheit ihren Preis?" (S. 262) Daneben gibt es aber auch Anekdoten zu Erlebnissen mit seiner Familie und seinen Freunden, wie Bertolt Brecht und Erwin Geschonnek, und auch einfach nur Gedankensplitter zu sogenannten Kleinigkeiten, hinter denen sich aber eigentlich immer größere Zusammenhänge letztlich auftun. Ein sehr unterhaltsames, kurzweiliges, nachdenklich machendes Buch.

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