Erwin Thoma

 4.1 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Strategien der Natur, Dich sah ich wachsen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Erwin Thoma

Erwin Thoma, geb. 1962, ist in Bruck am Großglockner aufgewachsen. Seine Liebe zur Natur ließ ihn früh den Beschluss fassen, Förster zu werden. Begegnungen mit Geigenbauern, die bei ihm Holz für ihre Instrumente suchten, Holzknechten, die Mondholz ernteten, und Zimmerleuten, die ihm altes Holzwissen erzählten, sensibilisierten ihn für das Potential, das in Bäumen steckt. Sein Wissen über Bäume setzt er in seiner eigenen Holzbaufirma ein, um Häuser aus 100 Prozent Holz zu bauen – ein Weltpatent. Erwin Thoma lebt in Goldegg in Österreich und hat mehrere Bestseller zum Thema Holz und Bäume geschrieben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Erwin Thoma

Cover des Buches Strategien der Natur9783710900877

Strategien der Natur

 (8)
Erschienen am 31.10.2019
Cover des Buches Dich sah ich wachsen9783596299553

Dich sah ich wachsen

 (4)
Erschienen am 21.03.2018
Cover des Buches Die geheime Sprache der Bäume9783596299546

Die geheime Sprache der Bäume

 (3)
Erschienen am 21.09.2017
Cover des Buches ...für lange Zeit9783854982975

...für lange Zeit

 (0)
Erschienen am 22.09.2003
Cover des Buches Die Rückkehr der Bäume in unser Leben9783596299560

Die Rückkehr der Bäume in unser Leben

 (0)
Erschienen am 27.03.2019
Cover des Buches Bäume für die Seele9783800076710

Bäume für die Seele

 (0)
Erschienen am 15.03.2017
Cover des Buches Holzwunder9783710401053

Holzwunder

 (0)
Erschienen am 13.09.2019

Neue Rezensionen zu Erwin Thoma

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Rezension zu "Strategien der Natur" von Erwin Thoma

Was wir vom Wald lernen können
annluvor 4 Monaten

*Der Wald zeigt uns, wie erfolgreich ein System wird, wenn es seine tiefe Verbundenheit lebt und damit alle Energien für ein gemeinsames gutes Leben auf Erden verwendet werden.*


Erwin Thoma entführt in die Welt der Bäume, der Wälder und des Holzes, zeigt, wie sich die Pflanzen im Laufe der Evolution entwickelt und angepasst haben und wie viel Gutes wir im Wald finden können. 



Nicht der Beginn das Pflanzen leitet das Buch ein, die Ausführungen gehen weiter in die Vergangenheit zurück bis hin zu einzelligen Lebewesen, die sich als erste zusammengeschlossen haben, um die Fähigkeit zur Fotosynthese zu gewinnen. Schon hier ist mir der leicht zu lesende Stil aufgefallen, der allerdings – für meinen Geschmack – viel zu oft die Pflanzen personifiziert und ihnen Eigenschaften zuschreibt, die für mich menschlich besetzt sind. 


Die Reise zu den Errungenschaften der Bäume/Pflanzen geht auf die Farbproduktion (samt das Wirken besonderer Farbspektren auf den Menschen), die Heilkräfte der Bäume, ihre Symbiose mit Pilzen und die damit verbundene besondere Wichtigkeit der Wurzeln aber auch auf den Kreislauf der Natur ein. Dabei werden immer wieder Bezüge zur menschlichen Gesellschaft gezogen, ebenso wie persönliche Erfahrungen mit eingebaut.


Was der Mensch vom Wald/den Bäumen Gutes bekommen kann, ist einerseits konkret. So geht ein Kapitel allein auf die moderne Bauweise mit Holz ein. In diesem Bereich kennt sich der Autor aus, besitzt er doch selbst eine Firma, die auf eine eigene Bauweise setzen. Dabei bleibt das Holz nicht das einzige, das hier aus dem Wald angepriesen wird. Andererseits wird der Wald auch so dargestellt, dass er als Lehrmeister des Menschen dienen soll. Dabei werden immer wieder Vergleiche zwischen dem Zusammenleben der Pflanzen mit dem der Menschen gezogen. 


Fazit: Ich stimme dem Autor darin zu, dass wir von der Natur lernen sollten. Allerdings brauche ich weder Personifizierungen noch Anpreisungen um diese bestaunen zu können. Obwohl ich einiges interessant fand, hat mich doch immer wieder der Stil aus dem Leserythmus gerissen.

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K

Rezension zu "Strategien der Natur" von Erwin Thoma

interessant geschrieben und durchdacht
katze102vor 10 Monaten

Erwin Thoma beschreibt in diesem Buch, angefangen von der ersten Blaualge, die zusammen mit einer Bakterie Photosynthese betrieb über verschiedene Mechanismen oder Lebensstrategien, jenachdem, wie man es betrachten mag, das "Lebensmodell" der Bäume, das sich, würden die Menschen es übernehmen, vieles einfacher werden ließe,
beispielsweise durch Vernetzung aller Lebewesen mit einem ökologischen Gleichgewicht aller Bewohner, durch abfallfreie Kreislaufwirtschaft, durch Kooparation statt Konfrontation und Nutzung des Wertstoffes Holz, auch beim Häuserbau.

Für mich war dieses nicht das erste Buch, das ich von Erwin Thoma gelesen habe, der in seinen Büchern jedesmal einen sehr engagierten Einsatz für Umweltfragen und für alle faire Regeln und Nutzung von Rohstoffen fordert, dabei selbstverständlich auch auf sein spezielles Fachgebiet und jahrzentelange Erfahrungen zurückkommt, dabei auch von seinem entwickelten Holzhaus oder ausgetüftelten Techniken und Einsatz von Holz zurückkommt.

Seiner Sicht der Zusammenhänge bleibt er dabei treu, bringt in jedem Buch neues Wissen und neue Erkenntnisse der Forschung ein, was ich sehr interessant und engagiert finde. Sein Schreibstil bleibt angenehm, leicht verständlich und gut lesbar, wobei viele Fragen aus ganzheitlicher Sicht betrachtet werden.

Insgesamt fand ich auch dieses Buch von Erwin Thoma, die vielen Informationen, persönlichen Erzählungen, die vielen Vergleiche und besprochenen Strategien wieder sehr interessant. Dass einige Gedanken schon in vorigen Büchern aufgegriffen wurden, finde ich nicht störend, sondern eher unvermeidbar, wenn man sich intensiv mit einem Thema auseinandersetzt.

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Rezension zu "Strategien der Natur" von Erwin Thoma

Warum Bäume für uns wichtig sind ...
Bellis-Perennisvor 10 Monaten

Gleich einmal vorweg, Erwin Thoma begeistert seine Leser mit der Schilderung der Vorgänge im Wald und dann konkret im einzelnen Baum. Vieles davon ist in Grundzügen bekannt, doch der Detailreichtum seiner Beschreibungen ist lehrreich. 

Interessant finde ich das Kapitel über das „Erinnerungsvermögen“ von Bäumen oder die Bedeutung von Pilzen für den Wald. Welchen Einfluss Holz auf die Menschen haben kann, kenne ich schon aus einem anderen Buch, „Die Kraft der Zirbe“ vom angesprochenen Maximilian Moser.  

Natürlich darf ein Aufruf zur Nachhaltigkeit, Änderung der Lebensweise und Verringerung des Schadstoffausstoßes nicht fehlen. 

Die Idee, wieder vermehrt Holzhäuser zu bauen, ist leider nicht für alle Standorte geeignet. So erscheint mir ein 40m² Holzhäuschen eher ein Beitrag zu weiteren Zersiedlung zu sein. Ich selbst bin mit meiner Familie (4 Personen) in einer knapp 25m² großen Ein-Raum-Wohnung ohne Bad + WC aufgewachsen. Also ich kann getrost sagen, das ist wirklich sehr, sehr wenig Wohnraum - keine Privatsphäre, kein ungestörter Bereich zum Lernen.

In einigen Städten wird bereits daran gearbeitet, die Bauordnungen dahingehend zu adaptieren, dass mehrstöckige Bauten aus Holz errichtet werden dürfen. In Europas größtem Stadtentwicklungsgebiet, der Seestadt Aspern in Wien, wird das höchste Holzhaus errichtet (siehe https://www.stadt-wien.at/immobilien-wohnen/holzhochhaus-aspern.html). In seinen 24 Stockwerken kann gearbeitet und gewohnt werden. Allerdings braucht das Bauwerk einen Stahlbetonkern für Lift und sicheres (Flucht)Stiegenhaus.

Gut gefallen hat mir der Exkurs zur Vielzahl von unterschiedlichen, meist problematischen Baustoffen, die in den letzten Jahren verbaut werden, während zum Beispiel die Gründerzeithäuser (um 1900) mit nur 15 verschiedenen Baumateralien ausgekommen sind. Ein schon lange nicht mehr gelesenes Wort habe ich auch wieder entdeckt: „Dübelbaumdecke“. 

Der Schreibstil ist stellenweise ein wenig zu blumig bzw. schwafelig. Manche Dinge werden doppelt und dreifach erwähnt. Hier hätte ich mir eine Reduktion auf das Wesentliche gewünscht. Grundsätzlich hätte das Buch ein wenig mehr Struktur vertragen. So reihen sich Anekdoten, eigene Erfahrungsberichte, wissenschaftliche Erkenntnisse, Philosophisches und Märchen kunterbunt aneinander. Allerdings passt der „Wildwuchs“ auch gut zum naturbelassenen Wald. 

Anmerken muss ich folgendes: 

  • die Einschübe mit grünem Hintergrund sind nett gedacht, doch die weiße Schrift ist wenig augenfreundlich
  • viele der Fotos sind ein wenig klein geraten, bzw. durch das matte Papier unscharf. Da wäre weniger, mehr gewesen.

 

Die Aufmachung des Buches ist hochwertig und die Idee, der oberen Hälfte Aussehen und Haptik von Holz zu geben, gefällt mir sehr gut. Das ist ein echter Hingucker unter den vielen Büchern, die sie mit Natur und Wald beschäftigen.  

Fazit: 

Ein nettes Buch zum Thema Wald und Nachhaltigkeit, das vermutlich für Einsteiger gut geeignet ist.

 

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