Erwin Werlberger

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Erwin WerlbergerDas Beste aus der Wirtshausküche
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Das Beste aus der Wirtshausküche
Das Beste aus der Wirtshausküche
 (4)
Erschienen am 26.04.2018

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Rezension zu "Das Beste aus der Wirtshausküche" von Erwin Werlberger

Deftiges auf gehobenem Niveau
Flattervor 4 Monaten

Zum Inhalt: Klappentext

Das Wirtshaus ist die Heimat des guten Essens. Erwin Werlberger, Chef des salzburgischen Winterstellguts, erfüllt diese Tradition mit größter Leidenschaft und Hingabe. Nur saisonale und regionale Produkte kommen ihm in die Küche und auf den Tisch. Werlberger kennt seine Leut´, die Bauern, die Jäger und natürlich seine Gäste. Bei Qualität und dem eigenen hohen Anspruch gibt es keinen Kompromiss. Die Gäste danken es ihm. Und er dankt es den Gästen - mit dem Besten aus der Wirtshausküche zum Nachkochen für daheim. 


Meine Meinung:

Es sind deftige Rezepte, aber verfeinert und präsentiert auf die gehobenere Küche. Gute Grundprodukte als Voraussetzung und man kann in der Küche loslegen. Sei es das Pinzgauer Lammkotelett, geräuchertes Saiblingsfilet, Petersilravioli, Ripperlknödel oder rohmarinierte Steinpilze. Wer gerne und gut kocht, hat mit diesen Rezepten seine helle Freude. Diese sind wunderbar verständlich beschrieben und die Zutatenlisten sind perfekt aufgegliedert. Die Gerichte sind durch großartige Bildaufnahmen perfekt in Szene gesetzt. Ob Schwein, Lamm, Rind oder Wild, hier findet jeder etwas. Bei den Süßspeisen haben es uns besonders die Bauernkrapfen angetan, die schneller gegessen als gebacken waren. Es gibt ein extra Zutatenregister, hier erfahren wir z.B. wie man die verschiedenen Teige selbst herstellt. Sei es z.B. der Nudelteig, Mürbteig oder Palatschinkenteig. Alles, was wir bisher nachgekocht haben, ist wunderbar gelungen und auch ganz fantastisch geschmeckt. Ein bißchen Fingerspitzengefühl sollte man für die Küche mitbringen und auch dementsprechend in der Küche ausgestattet sein.


Cover:

Das Cover sieht sehr edel und appetitanregend aus. Da bekommt man direkt Lust loszukochen.


Fazit:

Wirtshausküche auf gehobenen Niveau. Kulinarische Köstlichkeiten, bei denen das Nachkochen eine reine Freude ist. Man merkt schon beim Durchgehen der Rezepte, dass viel Herzblut in ihnen steckt. 

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Sikals avatar

Rezension zu "Das Beste aus der Wirtshausküche" von Erwin Werlberger

Wirtshausküche als Genusskultur
Sikalvor 4 Monaten

Erwin Werlberger, Chef des salzburgischen Winterstellguts, hat sich mit seiner Küche der Tradition verschrieben. Saisonal und regional haben für ihn einen hohen Stellenwert. Er hat sich ein Netzwerk aufgebaut – Bauern, Jäger und natürlich seine Gäste, die sich über qualitativ hochwertige Genussarrangements freuen dürfen. Obwohl die Rezepte wahrlich keine hochtrabenden Schmankerl darstellen, wird der Gaumen der Gäste verwöhnt … Der Chef de Cuisine schafft aus einfachen bodenständigen Zutaten ein Verwöhnmenü, welches man mit Freude genießen kann.

 

Das Buch ist grob strukturiert: Von Fisch, Huhn, Pilzen, Lamm, Schwein, Rind usw. findet man für jeden Geschmack etwas. Im Anschluss werden noch Basisrezepte vorgestellt, wie z.B. Dressings, Fonds oder ein Nudelteig. Die Rezepte machen Lust auf Kostproben, finden sich so delikate Speisen wie ein Forellenstrudel oder ein Eierschwammerlgulasch sowie ein Pinzgauer Lammkotelett ebenso am Speiseplan wie Bauernkrapfen oder eine Schoko-Nuss-Torte.

 

Einfache Alltagsgerichte wechseln mit Festtagsspezialitäten. Ein wenig Kochen sollte man schon können, um bei so manchem Experiment nicht gleich zu verzweifeln.

 

Auf jeden Fall finden sich hier nur leckere Gerichte, die man gerne auf seinem Teller hat – vielfältige Fleischspezialitäten ebenso wie vegetarische Köstlichkeiten.

Gerne gibt es dafür 5 Sterne!

Kommentare: 1
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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Das Beste aus der Wirtshausküche" von Erwin Werlberger

Exquisites Kochbuch mit einem etwas irreführenden Titel
R_Mantheyvor 5 Monaten

Vielleicht liegt es daran, dass ich kein Österreicher bin, wenn ich den Titel dieses Kochbuches wohl recht falsch verstanden habe. Unter einem Wirtshaus und seiner Küche fand mein Gehirn in seiner Datenbank die Stichworte Einfachheit, Ursprünglichkeit und Deftigkeit. Beim Ansehen der Rezepte und der Fotos von den Endprodukten fällt es schwer, diese Stichworte mit dem Gesehenen in Übereinstimmung zu bringen. Um ein kleines Beispiel zu bringen: "Gebratene Eierschwammerl mit Himbeeren und Salatherzen" sehen auf dem Teller nicht nur recht übersichtlich aus, sondern bilden sicher auch im Mund andere Empfindungen aus, als man sie von Gerichten aus deutschen Wirtshäusern vielleicht gewöhnt ist.

Ach ja, Eierschwammerl sind übrigens Pfifferlinge. Man muss gelegentlich die Suchmaschine seiner Wahl benutzen, um bestimmte Begriffe ins Hochdeutsche zu übersetzen. Die Salatherzen für das oben genannte Gericht muss man "waschen, vierteln, zuputzen und mit dem Dressing in einem wiederverschließbaren Behälter 1 Stunde ziehen lassen". Für das Dressing benötigt man eine rote Zwiebel, geschält, in Streifen geschnitten und blanchiert, Himbeeressig, Traubenkernöl, Staubzucker, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer. Ich erwähne dies hier aus zwei Gründen. Erstens zeigt allein dieses Rezept, dass man viel zu tun hat und Zeit braucht, und zweitens handelt es sich bei diesem Kochbuch um eine Zusammenstellung von feinen Rezepten der gehobenen Küche mit regionalem Charakter, die nicht abgehoben, aber auch nicht trivial ist.

Vielleicht sollte man zunächst am Ende des Buches anfangen, denn dort stehen die vorne oft verwendeten Basisrezepte für verschiedene Grundsubstanzen, etwa Teige oder Aufstriche. Die Rezepte für die einzelnen Gerichte werden nach folgenden Stichpunkten geordnet: Fisch, Lamm, Huhn und Ei, Kräuter, Pilze, Schwein, Butter und Käse, Gemüse, Obst, Rind, Geselcht, gebacken, gebrannt, Wild, Festtag. Wem das etwas durcheinander vorkommt – im Buch ist das nicht anders. Die Gerichte selbst sehen allesamt sehr lecker aus. Ihr Anblick kollidiert allerdings bei mir wieder mit meiner offensichtlich falschen Vorstellung von Wirtshäusern, denn satt werden kann der wohlgenährte Durchschnittsgenießer bis auf wenige Ausnahmen von ihnen wohl nicht.

Das muss schließlich auch nicht das Kriterium für Güte sein. Allen, denen ich dieses Kochbuch bisher gezeigt habe, äußerten sich begeistert von den Rezepten, ihrer Erklärung und von der Aufmachung dieses Buches. Es handelt sich bei ihm nicht um ein Standardkochbuch, sondern zeigt die Kochkunst von Erwin Werlberger, der Chef des salzburgischen Winterstellguts ist und sich in der Tradition dieses Hauses sieht. Etwas Kochen sollte man also schon können, wenn man die Rezepte selbst anwenden möchte.

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