Esi Edugyan

 3,8 Sterne bei 107 Bewertungen
Autorin von Washington Black, Washington Black und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Esi Edugyan wurde 1977 in Calgary/Kanada geboren. Sie studierte an der University of Victoria und an der Johns Hopkins University und war Stipendiatin am Fine Arts Work Center in Provincetown und der Akademie Schloß Solitude in Stuttgart. Sie lebt in Victoria/Kanada.

Alle Bücher von Esi Edugyan

Cover des Buches Washington Black (ISBN: 9783847900597)

Washington Black

 (90)
Erschienen am 30.09.2020
Cover des Buches Spiel's noch einmal (ISBN: 9783458357834)

Spiel's noch einmal

 (3)
Erschienen am 10.11.2011
Cover des Buches Washington Black (ISBN: B07WQXWP4F)

Washington Black

 (2)
Erschienen am 01.10.2019
Cover des Buches Washington Black (ISBN: 9783785781814)

Washington Black

 (0)
Erschienen am 27.11.2019
Cover des Buches Washington Black (ISBN: 9781781258972)

Washington Black

 (10)
Erschienen am 30.08.2018
Cover des Buches Half-Blood Blues (ISBN: 9781611734218)

Half-Blood Blues

 (1)
Erschienen am 01.05.2012
Cover des Buches Half Blood Blues (ISBN: 9781846687761)

Half Blood Blues

 (0)
Erschienen am 02.02.2012

Neue Rezensionen zu Esi Edugyan

Cover des Buches Washington Black (ISBN: 9781781258972)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Washington Black" von Esi Edugyan

Hat mich nur mäßig begeistert
Bellis-Perennisvor 5 Monaten

„Ich war ein Feldnigger. Ich habe Zuckerrohr geerntet, nur mein Schweiß war von Wert“, erzählt der erwachsene Washington „Wash“ Black über seine Kindheit auf der Plantage in Barbados.  

An seiner Seite ist nur Big Kit, eine Sklavin wie er, die von ihren Träumen erzählt, in der sie, die Sklaven, nach ihrem Tod in Big Kits Heimat Dahomey wiedergeboren werden und frei sind.  

„Ich habe sie gesehen“, flüstert sie. „Wir alle haben sie gesehen. Wir wussten, was sie waren.“ „Und sie waren glücklich?“
„Sie waren frei.“
Ich konnte spüren, wie mich die Erschöpfung des Tages überkam. „Wie ist das, Kit? Frei sein?“
„Oh, Kind, das ist wie nichts in dieser Welt. Wenn du frei, du kannst machen, was du willst.“ Staunend schloss ich die müden Augen. „Stimmt das wirklich?“
 

Der Tod als Ausweg in die Freiheit? Doch kurz bevor sie ihren Vorsatz, sich und Wash damit die Freiheit zu schenken umsetzen kann, wird der Kleine zum Assistenten von Christopher „Titch“ Wilde, dem jüngeren Bruder des brutalen Plantagenbesitzers.  

Nach einer Explosion des Wolkenkutters, einer Art Heißluftballon, ist Wash entstellt und nur bedingt arbeitsfähig. Titch flieht vor seinem gewalttätigen Bruder und nimmt seinen Schützling auf eine abenteuerliche Reise nach Nova Scotia mit, wo er ihn dann alleine lässt. 

Wash schlägt sich durch, reist nach Europa und Jahre später begegnen Wash und Titch einander in Marrakesch wieder. Wash hat inzwischen mit Tanna eine Gefährtin. 

Meine Meinung: 

Ich habe das Buch seit seinem deutschsprachigen Erscheinungstermin im August 2019 im Regal stehen. Der Klappentext klingt interessant, doch dann erleidet (?) das Buch einen Hype, landet auf der Short-List zum besten Buch des Jahres 2018 (englische Ausgabe) und wird sogar vom Barack Obama empfohlen. Das hat mich dann doch ein wenig abgeschreckt und das Buch im Regal verstauben lassen. Dabei ist das Cover mit dem „Wolkenkutter“, der Anleihen an Jules Verne erkennen lässt, dessen Bücher ich als Kind gerne gelesen habe, ein echtes Hightlight. Mein Buch ist als Hardcover mit Lesebändchen in einer gediegenen Ausgabe ausgeführt. Leider kann der Inhalt nicht mit der opulenten Aufmachung (einiges auf dem Cover ist in Gold geprägt) mithalten.  

Das Buch beginnt mit dem Einblick in das Sklavenleben und die brutale Herrschaft des Plantagenbesitzers. Als Wash zu Titch gerufen wird, muss man gleich an Missbrauch denken, doch der Forscher will nur seine Studien betreiben. Dann nach der Explosion auf dem Wolkenkutter, bei dem Wash schwer verletzt und entstellt wird, beginnt die Story irgendwie aus dem Ruder zu laufen. Die Dynamik nimmt von Kapitel zu Kapitel ab. Zahlreiche Figuren tauchen auf und früher oder später wieder ab.  

Das Buch ist irgendwie keinem Genre wirklich zuzurechnen, nicht, dass ich etwas auf die sture Einordnung gäbe, aber die Geschichte wirkt auf mich wie „nicht Fisch, nicht Fleisch“ und schon gar nicht vegan. Vor überall ein bisschen etwas. 

Über die Zustände auf den Zuckerrohrplantagen in Barbados habe ich andere Romane gelesen, die mich mehr beeindruckt haben. Und die wundersamen (Flug)Maschinen, kann Jules Verne einfach besser.  

Interessant, weil ambivalent ist die Figur von Titch, der zwar Gegner der Sklaverei ist, Wash lesen und schreiben lehrt und ihn fast als Partner sieht, aber nichts daran findet, von dem Vermögen, dass die Sklaven auf der Plantage seiner Familie erwirtschaften, zu leben. 

Fazit:

Dieses viel gelobte Buch konnte mich nur mäßig begeistern, daher gibt es nur 3 Sterne. 

 

Cover des Buches Washington Black (ISBN: 9783847900597)
S

Rezension zu "Washington Black" von Esi Edugyan

Kann überzeugen, hat aber Längen
Simone_081vor einem Jahr

Mir hat "Washington Black" sehr gut gefallen. Besonders haben mich der Erzählstil und die vielen bunte Charaktere angesprochen. Auch war für mich die Thematik neu und einfach mal etwas anderes.
Allerdings muss man sagen, dass das Buch schon einige Längen hat, die man überstehen muss. Manchmal kann die Lektüre deshalb eher zur Durststrecke werden.
Auch muss man sich im Klaren darüber sein, dass die Geschichte ziemlich abrupt endet. Einige Fragen bleiben offen.

Trotzdem ein sehr lohnender Roman, bei dem man immer etwas Neues entdecken kann.

Cover des Buches Washington Black (ISBN: 9783847900597)
S

Rezension zu "Washington Black" von Esi Edugyan

Teils sehr gut, teils recht zäh
Sarangevor 2 Jahren

Endlich bin ich mit diesem Roman fertig. Ich fand ihn durchwachsen! Sehr gute, wirklich überraschungsreiche Passagen, überzeugend eingebundene historische Hintergründe, Gedanken und Innensichten wechseln sich mit unnötigen Längen ab, und die Charaktere und Verhaltensweisen der Figuren wurden aus meiner Sicht nicht immer schlüssig entfaltet. Den Schluss fand ich völlig unausgegoren. Leider hätten auch das Lektorat und Korrektorat etwas mehr Aufmerksamkeit an den Tag legen können. Dennoch bin ich zufrieden damit, das Buch gelesen zu haben. 

Gespräche aus der Community

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Zusätzliche Informationen

Esi Edugyan im Netz:

Community-Statistik

in 170 Bibliotheken

auf 23 Merkzettel

von 3 Leser*innen aktuell gelesen

von 2 Leser*innen gefolgt

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