Estelle Laure Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

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Inhaltsangabe zu „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ von Estelle Laure

'In der perfekten Kino-Version meines Lebens wäre das der Moment, in dem er mich umdreht und küsst. Aber Digby hat eine Freundin. Ein Mädchen, das er liebt. Ein Mädchen, das nicht ich bin.' Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die Einzige, die die Dinge in die Hand nimmt: Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance. Ein entwaffnend ehrlicher und hoffnungsvoller Roman über die erste Liebe, das Erwachsenwerden und die wunderbare Erfahrung, niemals so allein zu sein, wie man sich fühlt.

Es ist keine sehr leichte Lektüre, wie man dem Inhalt entnehmen könnte, aber es ist auch keine preisverdächtige Entdeckung.

— buecher-bea

Sehr traurige Geschichte, die mich nur leider durch den Schreibstil so gar nicht abgeholt hat. So bleibt es nur ein Buch für Zwischendurch.

— steinchen80

Ein Buch, das begeistert! Kurzweilig und doch sehr tiefgründig. Tolle Thematik und Charaktere. Unbedingt lesen!

— reading_ani

Ein sehr gutes und ergreifendes Buch. Es ist sehr mitreißend und spannend.

— Bookofsunshine

Eine wirklich süße, schnell zu lesende Geschichte, über das Leben und wie es so spielen kann. Einfach toll ♥

— AnjaNejem

eine dramatische Geschichte, zwei Mädchen von beiden Eltern verlassen ...

— KleinerKomet

Das schönste Buch, das ich jemals gelesen habe <3 So ein mitreißender & poetischer Schreibstil, der einen direkt ins Herz trifft!

— Gubooki

Tolles Buch! Auch wenn sehr traurig.

— Larabello

Ein Buch, das einem auf seinen wenigen Seiten sehr viel zu erzählen hat. Ich bin begeistert von Lucilles Stärke und ihrer Geschichte.

— igbuchblueten

Schöne, teils aber traurige Geschichte!

— america1998

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    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    buecher-bea

    23. July 2017 um 20:03

    Lucille (17) ist in der letzten Schulklasse, als ihre Mutter beschließt, eine Pause von allem zu machen. Jetzt ist sie mit ihrer Schwester Wren (10) allein, denn bereits vor den großen Ferien ist ihr Vater, ein ehemaliger Rockmusiker, ziemlich durchgedreht und hat sich in die Psychiatrie verabschiedet. Und zu allem Überfluss verliebt sich Lucille in den Zwillingsbruder ihrer langjährigen besten Freundin, der eine Freundin hat. Ein hübsch komponierter Liebesroman über eine Zeit voller Chaos, von der man glaubt, es könne nicht noch schlimmer kommen. Die Figuren werfen der Protagonistin vor, sie würde nur jammern und nur an sich denken - ich frage mich, wer das nicht tun würde bei so einer Konstellation... Aber man kann trotz aller Dramatik und Verruchtheit eine Art Happy End erahnen und das jugendliche Herz tut einen großen Seufzer der Erleichterung. Es ist keine sehr leichte Lektüre, wie man jetzt dem Inhalt entnehmen könnte, aber es ist auch keine neuartige, jugendbuchpreisverdächtige Entdeckung. Das Buch tut keinem weh. Mich persönlich hat die Figur der Lucille ein wenig genervt, die mit ihrem "ogottogott" ziemlich bieder, verklemmt und/oder dauerhaft überfordert klang.

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  • Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance | Rezension

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    vivreavecdeslivres

    16. April 2017 um 12:37

    Estelle Laures Debut durfte ich vorab lesen, und das tat ich wahnsinnig gerne. Allerdings zierte ich mich zu Anfang, mich wirklich an das Buch zu machen. Der Klappentext versprach meiner Meinung nach nicht zu viel, allenfalls eine ein wenig oberflächliche, kitschige und hauptsächlich voraussehbare Liebesgeschichte, von welcher wir als Leserin schon öfters Zeuge wurden. Doch ich wurde überrascht und muss wirklich sagen, dass sich bis auf den etwas theatralisch gewählten Schlussatz, der dann aber doch den Titel aufgreift, nicht wirklich was Gutes im Klappentext versteckt.Neben der etwas tragischen Geschichte sprüht das Buch aber auch vor Freude und Glück, wie es der Titel bereits erahnen lässt. Die Protagonistin ist mir wider erwarten, wie das gesamte Buch auch, wirklich schnell ans Herz gewachsen. Sie hat immer mehr oder weniger weise gehandelt und war mir somit sympathisch. Natürlich ist weder die Idee noch die Umsetzung besonders originell, aber dennoch ist beides gelungen und in sich harmonisch, beides ergänzt sich schön. Mir gefällt es, dass das Buch eigentlich leichte Lektüre ist, aber dennoch nicht das banalste Thema behandelt. Allerdings nehme ich an, dass das Buch eines ist, welches man nach  dem Lesen leider schnell wieder vergisst.Laures Schreibstil lässt alle Geschehnisse lebendig wirken und beschreibt feinfühlig Lucilles Gefühle. Der Einblick, den sie uns damit gibt, empfand ich während des Lesens als innig und schön, somit gelang ihr auch, mich an ihre Geschichte und die Personen zu binden, denn dieser Punkt ist mir fast der wichtigste bei einem Jugendroman. Ich möchte die Handlungen der Figuren nachvollziehen können, sie als Person wenn möglich verstehen können - dabei müssen sie mir natürlich keinesfalls ähnlich sein, aber ich möchte gerne mehr als ein Fragezeichen in ihnen sehen. Ich war unglaublich glücklich, dass mir auch die anderen Personen in ihren Persönlichkeiten zusagten und ich mich wohl auch im echten Leben mit ihnen verstehen würde. Sie liessen die Geschichte sehr viel leichter werden. Estelle Laure hat sich ein Thema ausgesucht, welches viel Potenzial hat und nach unterschiedlichen Aspekten anders verlaufen könnte. Ich habe nicht das  erste Mal davon gelesen, aber das steht gar nicht im Vordergrund. Sondern die erfreulich leichte Liebes-, Familien- und Selbstfindungsgeschichte. Ich wurde extrem positiv überrascht von dem Buch, dem Schreibstil und der Geschichte und mir wurde einiges offenbart, was ich so nicht erwartet hätte. Somit kann ich dieses Buch wirklich vielen, die nach einer schönen Auszeit suchen, die doch ein bisschen tiefer gehen soll, als die übliche Trivialliteratur, empfehlen und allen, die einfach Lust auf eine schöne Geschichte haben, welche noch ein bisschen mehr hat. Denn Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance war extrem kurzweilig, lustig, offen, ehrlich und berührend. http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2016/03/gegen-das-gluck-hat-das-schicksal-keine.html

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  • Wenn es der eigenen Mutter zu viel wird ...

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    AnjaNejem

    22. March 2017 um 08:48

    ... muss die siebzehnjährige Tochter alles stützen!Das Buch»In der perfekten Kino-Version meines Lebens wäre das der Moment, in dem er mich umdreht und küsst. Aber Digby hat eine Freundin. Ein Mädchen, das er liebt. Ein Mädchen, das nicht ich bin.«Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die Einzige, die die Dinge in die Hand nimmt: Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance.Ein entwaffnend ehrlicher und hoffnungsvoller Roman über die erste Liebe, das Erwachsenwerden und die wunderbare Erfahrung, niemals so allein zu sein, wie man sich fühlt.Der SchreibstilEr war anders. Ganz anders als ich ihn sonst kenne. Die Sätze waren manchmal der kurz, abgehackt und manchmal auch nur auf ein Wort bezogen. Aber das fand ich an einigen Stellen sogar richtig erfrischend. Es gefiel mir und ich bin sehr schnell durchgekommen. Die Art ihres Schreibens fand ich richtig toll. Es hat enorm Spaß gemacht. Die HandlungIch war entsetzt. Ehrlich. Die Art und Weise wie Lucille leben MUSSTE, weil sie einfach keine Wahl hatte. Das war einfach ein Schock. Ich habe selbst eine elf Jahre jüngere Schwester und wenn ich mir vorstelle, in ihrem Alter sich so im Leben durchschlagen zu müssen. Ich habe ein riesigen Respekt davor. Einfach unglaublich. Man hat sich mitreißen lassen und am Ende des Buches war ich verwundert, dass es bereits zu Ende war. Ich WOLLTE gar nicht, dass es zu Ende geht. Das sagt viel über das Buch aus!Die CharaktereLucille ist ein starkes Mädchen. Sie ist unglaublich stark. Andere Mädchen in ihrem Alter hätten schon längst aufgegeben, aber sie hat weiter gekämpft, weil sie ihre kleine Schwester nicht verlieren wollte. Ich hätte wohl genauso gehandelt - meine kleine Sis ist fast wie eine Tochter für mich. Ich könnte sie gar nicht im Stich lassen. Auch die anderen Personen ... Wren war einfach ... süß. Man wollte sie einfach sofort in den Arm schließen und gar nicht mehr loslassen. Digby hat man eher skeptisch entgegen gesehen, weil er auf einmal viel öfter da war, Lu verwirrt hat und alles irgendwie ein bisschen durcheinander gebracht hat. Trotzdem war er eine Hilfe und das hat ihn wiederum sympathisch gemacht, auch wenn es ein biiiischen gedauert hat. Eden fand ich auch toll. Sie hat ihrer besten Freundin geholfen, so gut sie konnte. Und auch unter besten Freundinnen gibt es Streit - vor allem wenn es da SO ein Thema gibt. Von daher konnte man nicht wirklich böse sein - man hat einfach gehofft, das es vorbei geht. Lu braucht ihre Freunde. Sie brauchte Hilfe.FazitIch kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist ein Happen für Zwischendurch, schnell zu lesen und macht einen nachdenklich. Manchmal sind die Kinder die treibende Kraft. Eltern machen Fehler, große Fehler und dann liegt es an den Kleinen, alles zu richten. Die Stütze sein. Sich nicht unterkriegen zu lassen.Ein perfektes Buch dafür ♥

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  • Gut geschriebener Jugendroman mit viel Tiefgang

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    Kunterbuntestagebuch

    20. February 2017 um 12:47

    Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die einzige, die die Dinge in die Hand nimmt. Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance. Fazit: Ich weiß gar nicht mehr so genau, aus welchem Grund ich mir dieses Buch gekauft hab - es schlummerte noch eingepackt auf meinem SuB. Nachdem ich mir den Klappentext noch einmal durchgelesen habe war klar, dass dieser Roman genau passte und wurde quasi verschlungen. Von der Autorin hatte ich bisher nichts gelesen, daher war ich gespannt, wie mir ihr Schreibstil gefallen würde. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Obwohl die Story alles andere als immer eitel Sonnenschein ist, hat sie die Stimmungen genau einfangen können und man konnte sich in die Situationen der Protagonisten perfekt einfühlen. Allen voran Lucille, die eine wirklich schwere Bürde zu tragen hat. Ich habe mit ihr mitgelitten und mich an den kleinen Erfolgen, die sie im Laufe der Zeit verbuchen kann erfreut. Mit ihr als Hauptperson bekommen wir ein junges Mädchen, dass eine Menge Willensstärke aufweist und sich durchs Leben beißt. Etwas anderes bleibt ihr auch nicht übrig, denn sie muss sich um ihre kleine Schwester kümmern, die sich auf sie verlässt. Eine Weile läuft es gut, doch Lucille hat immer die Angst, das alles auffliegt. Dass sie und ihre Schwester ins Heim kommen oder sogar getrennt werden. Doch da gibt es auch noch die guten Engel der Strasse, die sich um die beiden kümmern und helfen, wo sie nur können. Und dann ist da ihre beste Freundin Eden, die Lucille zur Seite steht. Wird ihr Leben je wieder normal verlaufen? Und was ist mit Digby, haben die zwei eine richtige Chance? Das alles müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Klare Leseempfehlung von mir Steffi G.

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  • REZENSION: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    igbuchblueten

    08. February 2017 um 21:26

    Ich gebe offen und ehrlich zu, ich hätte niemals gedacht, dass mir das Buch auf seinen wenigen Seiten so verdammt viel geben kann. Mir hat das Buch gezeigt, dass ich mich verdammt glücklich schätzen kann, in einer Familie groß zu werden, in der alles "normal" läuft. Ich habe zwei wundervolle Eltern, denen ich es in der Pubertät zu keiner Zeit leicht gemacht habe, die trotzdem aber immer zu 100% hinter mir stehen, meine Entscheidungen unterstützen und mir wieder aufhelfen und neuen Schwung geben, wenn ich mal wieder auf die Nase gefallen bin. So nervtötend mein kleiner Bruder auch sein kann, ich liebe ihn von ganzem Herzen und weiß, dass er das insgeheim auch tut (auch wenn er das mit seinen 15 Jahren niemals zugeben würde). Lucille hat dieses Privileg nicht, zumindest nicht mehr. Ihr Vater ist in psychiatrischer Behandlung, ihre Mutter ist sonst wo und Lucille hängt mit ihrer kleinen Schwester in der Luft. Über die ganzen knapp 250 Seiten wollte ich Lucille ganz fest in meine Arme schließen und ihr sagen, dass alles gut wird, obwohl ich keinen Ausweg aus dieser besch*ssenen Situation gewusst hätte. Lucille ist so verdammt stark, sie ist 24 Stunden für ihre kleine Schwester da, geht zur Schule und nebenher noch arbeiten, denn irgendjemand muss ja Geld verdienen, und bleibt ihrer Schwester gegenüber, wenn ihre Eltern als Thema aufkommen, immer beherrscht und verhält sich allgemein erwachsener, als ich es in dem Alter je sein wollen würde und sein werde. Zusätzlich spielt ihr Kopf verrückt, denn sie hat sich in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin verliebt, und die findet das alles andere als toll. Das Buch hat mich so mit Lucille mitfühlen lassen, ich war stolz auf sie, wenn sie wieder einen Tag überlebt hat, ich habe mit ihr geweint, wenn sie mal 5 Minuten für sich hatte und ihr alles zu viel wurde und ich hatte gemeinsam mit ihr Herzklopfen, als sie und Digby sich näher kommen. Im Buch kommt also definitiv nichts zu kurz, weder Humor, noch Drama, noch Liebe. Lucille ist mit Abstand die stärkste Protagonistin, von der ich je im Jugendbuchbereich gelesen habe und wäre sie eine reale Person, würde ich sie anbeten. Digby und Eden stehen ihr als wahre Freunde zur Seite (auch wenn Eden kurze Zeit lang so gar nichts mehr mit Lucille zu tun haben möchte) und man muss einfach jeden Charakter sofort in sein Herz schließen (mit Ausnahme von Lucilles Eltern natürlich). Ich bin Lucille nicht einmal böse, dass sie ihnen verzeiht, ich meine, es sind ihre Eltern und als Kind wünscht man sich nichts sehnlicher, als eine intakte Familie. Das Buch ist eine klare Leseempfehlung von mir, an alle Menschen da draußen. Egal, in welcher Lebenslage, ihr werdet dieses Buch lieben und wenn nicht, dann nur, weil ihr euer Leben genauso im Griff haben möchtet, wie Lucille, auch wenn sie das auf den ersten Blick gar nicht zu haben scheint.

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  • Gegen das Glück hat das Schicsa keine Chance - Rezension

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    america1998

    15. January 2017 um 15:02

    Klappentext:Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die Einzige, die die Dinge in die Hand nimmt: Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance.Meine Meinung:Ich finde die Geschichte wirklich gut. Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich das Buch einfach haben. Ich habe vorher nie von so einer Geschichte gehört. Die Protagonistin Lucille konnte mich zu 100% überzeugen. Sie hat mich mit in die Geschichte gezogen. Es war als wäre ich sie! Ich konnte mich gut mir ihr identifizieren und ihre Arte und wiese zu handeln und denken nachvollziehen. Die Autorin hat mit ihr einen Charakter geschaffen, der für mich perfekt in die Geschichte passt. Mit den anderen Charakteren wurde es perfekt abgerundet. Für mich gab es keinerlei Unstimmigkeiten der Charaktere! Auch wurde eine gute Balance zwischen dem tragischen der Geschichte und der sich aufkeimenden und entwickelnden Liebe geschaffen, die mir sehr gefallen hat. So wurde keins der Beiden in den Schatten gestellt.Schreibstil:Der Schreibstil allerdings konnte mir nicht so recht zusagen. Das Buch wird in recht kurzen Sätzen geschrieben, weswegen es recht abgehackt zu lesen war. Am Anfang war das etwas gewöhnungsbedürftig, hat mich nach einer Weile aber nicht weiter gestört. Die Seiten waren schon nach wenigen Stunden gelesen.Fazit:Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Es ist eine Geschichte die einem Lehrt, dass man trotz dessen, das einem schreckliche Dinge widerfahren, an das gute im Menschen glauben und sich diesen anvertrauen kann. Es zeigt einem, dass man nicht alleine auf dieser Welt ist. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen!

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  • Es war okay

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    buchwurm_de

    06. January 2017 um 19:05

    Titel: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance Autor: Estelle LaurePreis: 14,99 €ISBN: 978-3-7373-5326-7Verlag: Fisher Kjb Handlung: Lucille ist in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin verliebt. Digby ist jedoch vergeben. Hinzu kommt das Lucille allein für ihre kleinere Schwester sorgen muss. Da bleibt auch keine Zeit für große Gefühle. Auch nicht, wenn es an die Tür klopft? Meine Bewertung: Ich hatte mir von dem Buch mehr erhofft. Es war nicht so das ich es als schlecht bezeichnen würde, aber auch nicht ein Buch wo ich sage das MUSS man gelesen haben.Ich fand es zu überspitzt. Auf den ersten Seiten hatte ich zutun in die Geschichte, Zeit und Personen hereinzufinden und wenn sowas der Fall ist, werde ich schon immer skeptisch. Klar ich muss nicht immer sofort in der Handlung drin sein, dass weiß ich, aber bei diesem Buch hatte ich wirklich zusehen was schon in Lucilles Leben passiert ist.Zu den Charakteren...tja...Digby wird mir zu öberflächlich behandelt, dafür das er mit einer der Hauptpersonen ist, bekommt er nicht wirklich eine Persönlichkeit vermittelt. (Außer die Schwärmereien von Lucille)Und Lucille, ist eine Kämpferin aber zu unrealistisch dargestellt. Wenn meine Eltern abhauen würden und mich mit meiner kleinen Schwester, einem verfallenen Haus und Rechnung sitzen lassen würden, würde ich auch mal weinen oder so. Sie trägt das alles relativ gefasst, kämpft dafür das es ihrer Schwester gut geht. Aber es sind die Alltagssituationen die ich vermisst habe, denn an sich die Grundidee vom Buch gefällt mir sehr.Na ja, also abschließend man kann es lesen, wenn man es aber nicht gelesen hat, hat man auch nichts verpasst.

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  • Plötzlich erwachsen

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    Suska

    28. December 2016 um 21:58

    Zu Beginn ihres letzten Schuljahres muss die 17-jährige Lucille plötzlich sehr viel Verantwortung tragen. Ihr Vater ist in einer Nervenklinik, ihre Mutter wollte sich eine Auszeit nehmen und kommt nicht mehr zurück. Nun ist sie auf sich allein gestellt und muss sich um ihre 9-jährige Schwester kümmern, ohne dass jemand davon Wind bekommt. Doch das Geld wird knapp, der Kühlschrank ist leer und die Rechnungen stapeln sich. Und als wenn das alles noch nicht genug wäre, verliebt sie sich unsterblich in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin, der allerdings eine Freundin hat. Keine leichte Kost für einen Jugendroman. Denn neben den typischen Teenagerproblemen geht es hier um viel mehr: Wie kann eine 17-jährige, die selbst noch ein Kind ist, so viel Verantwortung tragen? Wann wird es ihr zu viel? Um über die Runden zu kommen, nimmt sie einen Job an, den sie abends nach der Schule ausüben kann und der eigentlich zu erwachsen für sie ist. Die Betreuung ihrer Schwester übernehmen in der Zeit ihre beste Freundin und deren Bruder, aber auch das geht nicht lange gut. Ihre mühevoll aufrecht gehaltene Fassade beginnt zu bröckeln. Lucille versucht tapfer, sich durchzuschlagen und mit ihren Gefühlen klar zu kommen. Ihre Liebe zum Bruder ihrer Schwester wird beschrieben, häufig sehr idealistisch, blumig, eben teenagerlike. Weniger thematisiert wird allerdings der Verlust ihrer Eltern. Wie sie wirklich darüber denkt, wird nur oberflächlich behandelt, tiefere Gefühle lässt sie nicht zu, versucht, alles richtig zu machen. Ein sehr harter Ansatz, der nachdenklich und traurig macht. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Es wird aus der Sicht Lucilles in der Ich-Form geschildert. Die Kapitel sind übersichtlich und in Tage seit dem Verschwinden ihrer Mutter geteilt. Der Leser leidet mit Lucille, möchte sie manchmal anschreien. Mir hat das Buch gefallen, denn es ist sehr emotional. Keine Heile-Welt-Geschichte, im Gegenteil. Das Ende ist offen, lässt aber hoffen.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Die Kraft, die in dir schlummert

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    jenvo82

    08. December 2016 um 11:58

    "Die meisten torkeln ihr Leben lang. Sie lassen sich nie fallen, ducken sich vor jedem Schlag. Sie wanken einfach vor sich hin und versuchen zu tun, was angeblich von ihnen erwartet wird. Nie wollen sie herausfinden, was ihre Wahrheit ist, denn dafür bräuchten sie eine Art von Mut, den sie nicht haben." Inhalt Lucille Bennett hat ein schweres Schicksal zu tragen, denn obwohl sie selbst ihr letztes Schuljahr meistern muss, trägt sie allein die Verantwortung für ihre kleine Schwester Wrenny. Der Vater ist nach einem Nervenzusammenbruch in einer psychiatrischen Einrichtung, die Mutter über Nacht verschwunden. Jeglicher Kontakt zu den Eltern ist abgebrochen und so muss Lucy für den Lebensunterhalt sorgen, ihre Schwester beaufsichtigen und irgendwo am Rande den Anschein wahren, als wäre alles in Ordnung, damit nicht plötzlich das Jugendamt vor der Tür steht. Und ihr Herz schlägt auch noch Kapriolen, hat sie sich doch in den Bruder ihrer besten Freundin verliebt, der leider schon eine Freundin hat ... Meinung Ursprünglich hat mich an diesem Jugendroman vor allem der wunderschöne Titel gereizt, der eine intensive Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen verspricht und dennoch auf ein glückliches Ende hoffen lässt. Leider ist vieles sehr oberflächlich geblieben und ich habe mir sowohl von der Story als auch von den Protagonisten mehr versprochen. Die Autorin wählt hier eine jugendliche Sprache und einen gängigen Erzählstil, der das Alter ihrer Darsteller lebensecht wiedergibt. Nur leider fühlt man sich als Leser nicht so recht mitgenommen in das Leben von Lucille. Was zum einen daran liegt, dass hier ein Drama das nächste jagt und es anscheinend niemanden gibt, der dem Chaos Einhalt gebieten kann und zum anderen an einer doch anstrengenden Protagonistin. Einerseits wirkt sie selbst nicht erwachsen, dann meistert sie gekonnt jede Herausforderung. Tränen erlaubt sie sich keine, stellt sich dem Elterngespräch in der Schule und lebt doch am Rande der Verzweiflung. Mir hat hier auch eine gewisse Innerlichkeit gefehlt, die konkrete Auseinandersetzung mit den Problemen, die Gedankengänge, die sich mir beim Lesen aufgedrängt haben, wurden einfach nicht aufgenommen und die Möglichkeiten nicht gegeneinander abgewägt. Dadurch blieben die verschiedenen Charaktere irgendwie blass, die Handlung eher mäßig spannend und die Erwartungshaltung unerfüllt.  Fazit Ich vergebe 3 Lesesterne für diesen altersgerechten Jugendroman, der sich sowohl mit den ganz normalen Problemen Jugendlicher beschäftigt, als auch mit außergewöhnlichen Umständen, die man niemandem wünscht, ganz gleich welcher Altersklasse. Ein Buch für Zwischendurch, ohne Tiefgang dafür aber locker und leicht zu lesen. Etwas Herzschmerz, gespickt mit Dramatik und ein passendes Happy-End machen dieses Buch zu einem schönen Geschenk für jüngere Leserinnen.

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    • 5
  • Plötzlich Erwachsen

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    EmmyL

    04. December 2016 um 14:34

    Lucille ist siebzehn Jahre alt. Normalerweise wohnt sie mit ihrer Mutter und der neunjährigen Schwester Wren in einem kleinen Haus. Normal ist vorbei! Die Schule hat wieder begonnen und ihre Mutter ist von einer vierzehntägigen Auszeit nicht wieder zurück gekommen. Lucille merkt an den vielen nicht erledigten Dingen im Haushalt schmerzlich das Fehlen der Mutter, wie es aussieht wird sie auch nicht wieder zurück kommen. Lucille will sich auf keinen Fall von ihrer Schwester trennen. Sie ist bestrebt einen normalen Alltag aufrecht zu erhalten, als Fassade für die Nachbarn und Behörden. Wäsche waschen, die Schwester betreuen, Essen kochen und regelmäßig in die Schule gehen. Leider ist schon bald das Geld aufgebraucht, der Kühlschrank leer und unbezahlte Rechnungen stapeln sich. Um den äußeren Schein weiterhin zu wahren, nimmt Lucille einen Job als Kellnerin an. Bei der Betreuung ihrer Schwester bekommt sie anfangs tatkräftige Unterstützung von Eden. Eden ist die beste Freundin die man sich nur wünschen kann. Allerdings nur so lange, bis sich Lucille hoffnungslos in Edens bereits vergebenen Zwillingsbruder Digby verliebt. Der Roman beschreibt die verfahrene Situation von Lucille schonungslos offen. Nichts wird ausgelassen oder beschönigt, zumindest nicht am Anfang der Geschichte. Der Leser wird in eine völlig verfahrene Situation geworfen und macht sich natürlich zwangsläufig Gedanken über sein eigenes Leben. Würde man in einer ähnlichen Situation genauso handeln? Auf was könnte man verzichten? Aus der geschilderten Perspektive erscheinen die Arbeit, das Leben und die Leistungen der Eltern in einem ganz anderen Licht. Man kann zwischendrin mit dem Lesen gar nicht aufhören. Eine schwierige Situation folgt der nächsten. Erst ist kein Geld mehr da und die beiden Mädchen hungern. Abhilfe schafft ein Job mit gutem Trinkgeld im Restaurant. Während der Arbeit kann Lucille aber ihre Schwester nicht betreuen, dabei bekommt sie Unterstützung von Eden. Sobald sich ein Problem klärt, erscheint ein neues. Die Lehrerin von Wren, bittet um ein Gespräch, Haushaltsgeräte gehen kaputt u.ä. Es wäre natürlich kein so toller Roman, wenn nicht wenigstens am Horizont ein Hoffnungsstreifen schimmern würde. So erfüllt die erste Liebe Lucilles Bauch mit Schmetterlingen. Unerwartete Hilfe zeigt ihr, dass sie doch nicht allein auf dieser Welt ist. Der Roman ist reell, geradlinig, glaubwürdig und voller Hoffnung. Er beschreibt die Entwicklung eines schüchternen Mädchens zu einer selbstbewussten jungen Frau. Lucille legt ihr zögerliches Auftreten vollständig ab, um das Steuer ihres eigenen Lebens fest in die Hand zu nehmen. Ihre charakterliche Entfaltung wurde nachvollziehbar und detailliert beschrieben. Lucille erzählt ihre Erlebnisse im Präsens mit der Ich-Form. Die einzelnen Kapitel sind mit Tagen überschrieben, ähnlich wie in einem Tagebuch. Der Leser hat das Gefühl, ihre persönlichen Aufzeichnungen zu lesen. Sprache und Ausdruck entsprechen dem der Zielgruppe. Eine Identifikation mit der Hauptperson fällt dadurch sehr leicht. Das weiße Cover trägt weiße Schrift auf buntem Hintergrund. Es passt perfekt zum Inhalt und spricht die Zielgruppe direkt an. Dieses Buch eignet sich auch als Schullektüre zum Thema Erwachsenwerden und bietet viel Zündstoff für Diskussionen.

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  • Eine schwierige schöne Geschichte

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    leseninchenx3

    10. November 2016 um 11:50

    Lucille hat weitaus wichtigere Probleme als sich ausgerechnet in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. Sie ist in ihrer Familie die einzige, die die Dinge in die Hand nimmt. Sie sorgt für ihre kleine Schwester, kümmert sich um den Haushalt und auch Geldprobleme muss sie bewältigen. Wo bleibt da noch Zeit für große Gefühle? Aber wer ist schon vorbereitet, wenn die große Liebe vor der Tür steht. Es ist eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft Liebe und die Probleme eines Teenagers, der zu schnell erwachsen werden muss. Die Geschichte hat mich wirklich berührt und beeindruckt. Wunderschön und facettenreich. Man kann sich richtig gut in Lucilles Situation hineinversetzen und ihre Gefühle nachvollziehen. Es gibt Stellen, an denen einem richtig warm ums Herz wird und Stellen an denen man vor Wut auf den Tisch hauen möchte. Manchmal fragt man sich ob Lucille noch mehr verkraften kann und manchmal zweifelt man an der Welt. Jedem der überlegt dieses Buch zu lesen: Ein klares GO! Macht es. Ihr werdet es nicht bereuen.

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  • Deprimierende Geschichte - ein Mädchen,das schneller erwachsen werden muss,als wie es ihr lieb ist

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    YaBiaLina

    16. October 2016 um 09:29

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance von Estelle Laure Inhalt: »In der perfekten Kino-Version meines Lebens wäre das der Moment, in dem er mich umdreht und küsst. Aber Digby hat eine Freundin. Ein Mädchen, das er liebt. Ein Mädchen, das nicht ich bin.«Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die Einzige, die die Dinge in die Hand nimmt: Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance. Meinung: Ich wurde schon gewarnt vor dem Buch,als ich es mir hier auf LB ertauscht habe.Doch ich habe mir gedacht,ich versuche es trotzdem und bilde mir meine eigene Meinung über das Buch,da mich eigentlich,andere Meinungen oder Rezensionen nicht davon abhalten,ein Buch zu lesen. Doch auch ich muss sagen,das ich sehr enttäuscht von dem Buch bin.Es war größtenteils echt deprimierend und einfach nur traurig.Es gab keine Höhepunkte oder Happy End´s....diese Geschichte wurde einfach niedergeschrieben,wenig Emotionen oder Gefühle,keine Höhen oder Tiefen....zumindest nicht viele davon.Es wurde zum Teil immer langweiliger und ich geriet ins Stocken beim Lesen.Erst zum Ende hin,nahm es dann doch etwas an Spannung zu. Lucielle,die Hauptprotagonistin,muss sich alleine,mit ihren 17 Jahren,um ihre 9 jährige Schwester kümmern.Ihr Vater und ihre Mutter haben beide das Weite gesucht und sie einfach sich selbst überlassen.Rechnungen stapeln sich,Kleidung wird zu klein,das Essen wir weniger....und keiner darf etwas erfahren,sonst nehmen sie ihre kleine Schwester weg.So sieht das Leben von Lucielle aus. Sie ist trotz allem stark.Sie meistert die Situation sehr gut.Sie reist sich wortwörtlich ihren A**** auf,um sich und ihre Schwester zu versorgen,um Rechnungen zu bezahlen...damit sie ein einigermaßen gutes Leben haben.Und das alles nur,weil die Elten einen in Stich gelassen haben.Mit ihren 17 Jahren,ist sie erwachsener als manch ein "richtiger" Erwachsener. Ihre Freundschaft zu ihrer besten Freundin Eden,empfinde ich als sehr merkwürdig.Wie sie miteinander umgegangen sind und geredet haben,sehr eigenartig.Digby,der Zwillingsbruder von Eden,ist auch schwer einzuschätzen.Er steht zwischen den Stühlen und weiß nicht recht,wie er sich entscheiden soll.Das macht seine Art doch etwas komisch.Einerseits macht er Lu Hoffnung,dann schiebt er sie wieder von sich. Der Schreibstil war okay.Man kam flüssig durchs Buch,auch wen die Sätze manchmal ein wenig komisch waren.Die Kapitellängen waren angenehm,die anderen kürzer,manche länger. Achtung Spoiler: Für mich selber,war das Buch schon eine Enttäuschung,da ich dachte,das Lucielle irgendwann wieder aufatmen kann und die Aufgaben einer Mutter/Hausfrau ablegen kann und sie ihrem Vater oder ihre Mutter wieder übergeben kann.Aber das war leider nicht der Fall.Sehr deprimierend wenn man weiß,das ein 17 jähriges Mädchen,kein Mädchen mehr sein darf und der Ernst des Alltags für sie jetzt schon eine Rolle spielt.

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  • Tiefsinnig und authentisch

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    JaninesLeselounge

    23. August 2016 um 22:17

    MeinungDiese Geschichte ist auf den zweiten Blick mehr, als nur eine schnöde Liebesgeschichte von Teenagern. Lucille ist 17, schwer verliebt in den Bruder ihrer besten Freundin und zudem kümmert sie sich ganz allein um ihre kleine Schwester Wren. Ihr Vater ist eines Abends durchgedreht und nach dem Aufenthalt in einer Klinik verschwunden. Genauso wie ihre Mutter, die erst einfach nur eine Auszeit brauchte, dann aber einfach nicht zurückgekommen ist. Fortan versucht Lucille sich und ihre Schwester über Wasser zu halten und den Schein zu wahren, alles sei in bester Ordnung.Ich finde es bemerkenswert, wie stark Lucille mit ihren 17 Jahren ist. Nicht jede hätte in dem Alter die Kraft den Verlust beider Elternteile wegzustecken und sich so um ihre Schwester zu kümmern wie sie es tut. Jaa, sie schmachtet so manches mal sehr kitschig und blumig Digby an, aber sie ist 17 und verliebt und macht eine ziemlich schwere Zeit durch, von daher finde ich es völlig in Ordnung, dass die Autorin ihrer Protagonistin Träumereien zugesteht. Immerhin steht er ihr auch mit seiner Hilfe zur Seite und unterstützt sie, wo er nur kann. Das Problem hierbei ist, dass er mit einer anderen zusammen ist. Auch Eden, ihre beste Freundin, versucht ihr bestes, sie muss sich allerdings am Ende geschlagen geben. Während Lucille versucht zu überleben, zerfällt ihre Welt eigentlich immer mehr und es wird immer schwieriger das Geheimnis zu bewahren. Trotzdem versucht sie ihr bestes alles für Wren zu tun, die übrigens entzückend ist. Ob Lucille diese Verantwortung stemmen kann, erfahrt ihr dann im Buch.Es lässt sich wirklich gut lesen. Richtige Spannung kam aber irgendwie doch nicht auf, es ist eben eher ein Drama als wirklich eine Abenteuergeschichte. Mitreißend war es trotzdem, ich hätte aber erwartet, dass ich vielleicht noch ein wenig mehr ergriffen bin. Lu ist in jedem Fall ein toller Charakter und man erhält einen guten Einblick in ihre Gedankenwelt. Blass hingegen bleiben die anderen Charaktere, sie sind aber oberflächlich sympathisch.FazitEine schöne Geschichte für zwischendurch, sehr tragisch und dramatisch auf der einen Seite, aber trotzdem, wie der Titel verspricht, nicht ohne einen Lichtblick und etwas Glück hier und da. Ich finde, die Geschichte ist auch recht realistisch und die Figuren sind sympathisch und authentisch. Sehr Lesenswert. Für die volle Punktzahl fehlt einfach noch das gewisse Etwas an der Story, das Zünglein an der Waage, dass mich bis zum letzten Zipfel überzeugt, trotzdem, tolles Buch.

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  • Keine Teenie-Liebesgeschichte

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    lesebiene27

    05. August 2016 um 14:33

    Inhalt: Die 17-jährige Lucille und ihre neunjährige Schwester Wren sind seit dem Verschwinden der Eltern auf sich alleine gestellt. Nach außen hin müssen sie so tun, als ob alles in Ordnung wäre, damit sich niemand Gedanken machen und sie ins Heim stecken könnte. Umso ungünstiger ist es, dass Lucille die ganze Zeit an den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin denkt. Dabei muss sie sich erst einmal auf viel wichtigere Dinge konzentrieren: Rechnungen bezahlen, Wren die Sorgen nehmen und niemandem wissen lassen, dass die beiden Mädchen alleine sind. Meine Meinung: Bei dem Titel, dem bunten Cover und dem Klappentext habe ich eine Geschichte erwartet, die sich eher als Jugend-Liebesroman liest. Das Buch streift das Thema Liebe zwar auch an, aber im Grunde geht es vielmehr darum, wie die beiden Schwestern ihr Leben ohne Eltern auf die Reihe kriegen. Der Schreibstil wirkt ab der Hälfte des Buches gequält und gezwungen, was mir die Lesefreude getrübt hat. Zwar ist er weiterhin locker, aber die Beschreibungen wirken übertrieben und die Geschichte dadurch nicht authentisch. Schade finde ich auch, dass die Gefühle, die mit dem Verlust der Eltern einhergehen, nicht häufig zum Ausdruck kommen. Obwohl die Geschichte aus der Perspektive von Lucille geschildert wird, bleibt sie dennoch oberflächlich und geht nicht wirklich in die Tiefe. Dazu kommt es, dass Lucille Digby idealisiert. Sie sieht ihn nicht nur durch eine rosarote Brille sondern hält ihn für einen perfekten Menschen, dem sie alles verzeiht. In dieser Hinsicht habe ich mich eigentlich von der ersten Sekunde an fremdgeschämt. Lucilles Beschreibungen über den Bruder ihrer besten Freundin sind einfach nur peinlich. Außerdem wirkt Lucille auf mich nicht wie ein Mädchen kurz vor ihrer Volljährigkeit, sondern wie 15. Sie macht einen naiven und kindlichen Eindruck, während sie gleichzeitig versucht erwachsener zu sein. Verstärkt wird dieses Gefühl dadurch, dass Lucille die ganze Zeit über rumjammert und ihr Schicksal beklagt, anstatt das Beste draus zu machen. Leider hat dies das Mädchen für mich nicht wirklich sympathisch gemacht. Allgemein ist es mir beim Lesen schwer gefallen die Handlungsweisen von Lucille, Digby und Eden nachzuvollziehen. Vieles hat auf mich keinen Sinn gemacht und wirkte konstruiert um einen dramatischen Effekt zu erzielen. Gleiches gilt auch für das Ende, das obendrein sehr abrupt ist. Hier hätten ein paar mehr Seiten der Geschichte gut getan. Fazit: Das Thema des Buches „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ hätte eine wunderbare Geschichte liefern können. Leider hat die Autorin Estelle Laure es nicht geschafft die anfängliche Qualität über die gesamten ca. 260 Seiten zu halten. Von mir gibt es für eine nette Geschichte, die Potential für mehr gehabt hätte, somit lediglich 3 von 5 Sternen.

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