fischer baumler

Estelle Laure Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

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Inhaltsangabe zu „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ von Estelle Laure

Du bist niemals so allein, wie du dich fühlst!

'In der perfekten Kino-Version meines Lebens würde Digby mich einfach irgendwann küssen. Aber er hat eine Freundin, die er liebt. Und das bin nicht ich.'

Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den Bruder ihrer besten Freundin zu verlieben. Zumal Digby eine Freundin hat. Vor allem aber muss sie dafür sorgen, dass zu Hause alles läuft: Sie verdient Geld, bezahlt Rechnungen und kümmert sich um ihre kleine Schwester. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber manchmal passieren einem die besten Dinge, wenn man gar nicht damit rechnet. Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance!

wenig inhalt, teilweise sehr realitätsfern

— Mariet

Schöne Geschichte mit Gefühl und doch fehlte mir noch das gewisse etwas, das mich vom Hocker reist. 3,5 Sterne!

— dreamily1

Schönes Buch und eine berührende Geschichte, den zweiten Teil muss ich aber nicht unbedingt lesen.

— Irrlichtzauber

Estelle Laure nimmt uns mit auf eine Achterbahn der Gefühle, macht halt im Gruselkabinett der Eltern und wirbelt ihre Protagonisten durch

— -Favola-

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  • Rührende und schöne Geschichte, die mir leider nicht das gewisse Etwas vermitteln konnte

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    dreamily1

    14. March 2018 um 17:29

    Worum geht's?Die Mutter von der 17-jährigen Lucille und ihrer 9-jährigen Schwester Wren ist einfach abgehauen, auch der Vater ist nicht da. Nicht gerade ein Leben wie man es sich so vorstellt. Lucille geht bis spät abends arbeiten um sich und ihre Schwester irgendwie über Wasser zu halten, auch das Haus ist an einigen Stellen kaputt und es gäbe so viel zu tun. Dazu kommt noch die Sorge das irgendjemand etwas herausfinden könnte, wenn die beiden auch mit aller Kraft so normal wie möglich nach aussen hin versuchen zu Leben. Nur Eden, der besten Freundin von Lucille, können sie vertrauen...nur auch hier gibts ein Problem, und zwar Digby, Eden's Zwillingsbruder, in den Lucille schon lange verliebt ist, aber er ist schon lange mit Elaine zusammen.Wie ist mein Eindruck?Dieses Buch war für mich glaube ich so eine Cover-Wahl, auch der Titel machte mich neugierig. Ich war, als ich das Buch began, komplett unvoreingenommen was die Geschichte betraf. Ehrlich gesagt habe ich, glaube ich, sogar den Klapptext nicht gelesen und doch habe ich mir anhand des Titels einerseits was anderes drunter vorgestellt und doch nun, am Ende angelangt, passt er sehr gut.Einerseits was den Schreibstil betrifft bin ich soweit gut hineingekommen. Einerseits anders, wie anders weiß ich nicht, keine Ahnung wie ich es beschreiben soll, aber trotzdem flüssig zu lesen...auch die Ich-Form hat mir hierbei gut gefallen. Es wird auch direkt ohne großes drumherum erzählt das die Mutter abgehauen ist und das die beiden völlig allein auf sich gestellt sind. Man begleitet sozusagen die beiden bei ihrem Alltag. Auch anhand der Kapitel sieht man wieviel Tage die Mutter schon weg ist.Ich mochte Lucille und Wren, konnte mich auch gut in das was sie durchmachen gerade hineinversetzen. Die beiden sind einem auch richtig sympathisch. Besonders Wren ist, finde ich, richtig erwachsen für ihre 9 Jahre. Lucille wird von heute auf morgen mit ihren 17 in eine Rolle gesteckt und muss nicht nur für sich, sondern auch für ihre Schwester, Verantwortung übernehmen, irgendwie den Alltag schaffen. Es ist nicht einfach für die beiden, zum einen gibt es immer wieder Fragen, die Lügen häufen sich, immerhin möchte man ja nach aussen hin so normal wie möglich tun und niemand soll Verdacht schöpfen.Es gibt zwar Eden, denen sie vertrauen können, aber da gibts eben ihren Zwillingsbruder, der sicher für Lucille eine Art Hoffnung, Lichtblick sein könnte, aber er ist ja mit Elaine schon lange zusammen. Eden und besonders auch Digby waren mir aber auch auf Anhieb sehr sympathisch, konnte verstehen wie Lucille da ein Auge auf ihn werfen konnte ;-)Es ist wirklich eine schöne Geschichte, in der eigentlich auch eine Portion Gefühl steckt. Auch wird es dem Titel, wie schon erwähnt, wirklich richtig gerecht und das nicht nur im Hinblick auf Digby und Lucille. Denn eine reine Liebesgeschichte ist dieses Buch nicht, im Gegenteil... da steckt mehr dahinter. Und doch muss ich ehrlich sagen, so richtig berühren konnte es mich insgesamt doch nicht. Es gab immer wieder so Stellen die ich besonders toll und rührend fande, aber dieses gewisse etwas fehlte mir. Ein Buch wofür auch wieder halbe Sterne eingeführt werden sollten ;-)3 zu wenig, 4 ein wenig noch zu viel...daher von mir 3,5 Sterne von 5...und hier 3, aber trotzdem mit einer Empfehlung, man kann es wirklich mal lesen!

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  • Toll geschrieben

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    _Sahara_

    27. February 2018 um 19:27

    Inhalt: Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den Bruder ihrer besten Freundin zu verlieben. Zumal Digby eine Freundin hat. Vor allem aber muss sie dafür sorgen, dass zu Hause alles läuft: Sie verdient Geld, bezahlt Rechnungen und kümmert sich um ihre kleine Schwester. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber manchmal passieren einem die besten Dinge, wenn man gar nicht damit rechnet. Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance! Meinung: Lucille macht eine schwierige Zeit durch. Ihre Mutter packt ihre Koffer und verlässt sie und ihre kleine Schwester Wren. Ihr Vater hat die Familie schon vor einiger Zeit verlassen. Also ist Lucille auf sich alleine gestellt. Sie versucht so gut es geht sich um ihre Schwester zu kümmern und muss nebenbei noch zur Schule gehen und Geld verdienen. Und wie das im Teenageralter so ist, spielen auch noch die Gefühle verrückt und sie verguckt sich in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin. Der hat allerdings eine Freundin scheint für sie unerreichbar zu sein. Jede Menge Gefühlschaos bei Lucille, außerdem versucht sie geheim zu halten, dass ihre Mutter nicht zu Hause ist. Denn sie hat Angst dass das Jugendamt auftaucht und sie und Wren trennen wird. Der Schreibstil hat mir so gut gefallen, die Sprache ist einfach toll. Obwohl es ein Jugendbuch ist, wird hier nicht Jugendsprache verwendet. Und das hat mir so gut gefallen. Die Sprache ist sehr bildhaft und das liebe ich. Ich kann nichts Negatives über das Buch sagen, es hat mich vollkommen überzeugt. Fazit: Ein tolles Jugendbuch, was mich durch seine bildhafte Sprache verzaubert hat. ©_Sahara_

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    • 2
  • viel Drama und grosse Emotionen auf wenig Seiten

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    -Favola-

    21. February 2018 um 11:05

    Wir steigen an Tag 14 in die Geschichte ein. Das ist der Tag, an dem die Mutter von Lucille und Wren wiederkommen sollte. Normal ist mit Dad verschwunden und so wollte sich Mom eine zweiwöchige Auszeit nehmen, doch sie kommt nicht zurück. Und so muss Lu alles selber in die Hand nehmen. Sie bringt ihre kleine Schwester zum ersten Schultag, geht selber in die Schule und als immer mehr Rechnungen eintrudeln, sucht sie sich einen Job, um diese zu bezahlen. Niemand soll merken, dass etwas nicht stimmt, denn Lu will unbedingt vermeiden, dass sie und Wren getrennt werden.Nicht, dass das schon genug Drama für eine ganze Geschichte wäre, nein, Estelle Laure hält für die beiden Mädchen noch einiges auf Lager. Lu ist nämlich in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin verliebt, doch dieser hat schon lange eine Freundin, mit der er gerade Collegepläne schmiedet. Wrens Lehrerin möchte ein Gespräch mit der Mutter und plötzlich ist der Kühlschrank und die Regale aufgefüllt. Das ist zwar auf der einen Seite sehr positiv, denn Lucille geht langsam das Geld aus, doch es ist auch unheimlich, da jemand unbekanntes im Haus war.Als Protagonistin war mir Lucille schnell sympathisch. Sie fackelt nicht lange sondern packt an, damit die Probleme aus dem Weg geschaffen werden können. Der Entscheid, niemandem etwas zu sagen, ist auf der einen Seite nachvollziehbar, auf der anderen hätte ich wohl bei der Mutter der besten Freundin Hilfe geholt.Ich muss aber zugeben, dass ich als Leser von Lu beeindruckt bin. Plötzlich trägt sie die ganze Verantwortung und weiss genau, wo sie Prioritäten setzen muss. "Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" ist eine einfühlsame Geschichte, in der nicht aufgegeben, sich an jeden Strohhalm der Hoffnung geklammert und füreinander eingestanden wird.Emotional führt die Protagonistin in der ich-Perspektve durch die Geschichte, was einen als Leser auf die Achterbahn der Gefühle mitnimmt.Besonders gut haben mir die beiden Schwestern gefallen. Sie haben einen wunderbaren, glaubwürdigen Umgang miteinander und man merkt, dass sie füreinander das Wichtigste sind.Meiner Meinung nach wäre bei "Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" etwas weniger mehr gewesen. Das Buch umfasst gerade einmal 256 Seiten und in diese wurde so viel Drama wie nur möglich gepackt. Mir wäre es lieber gewesen, wenn Estelle Laure die grundsätzlichen Problempunkte etwas genauer beleuchtet und dafür zum Beispiel den letzten Schicksalsschlag weggelassen hätte.Auch wenn die Thematik schwer wiegt, ist der Schreibstil von Estelle Laure leicht und locker zu lesen, so dass ich das Buch sehr schnell beendet hatte. Immer wieder werden kleine Lebensweisheiten eingewoben und es wird aufgezeigt, wie wichtig es ist, anderen zu vertrauen und sich gegenseitig zu unterstützen. Fazit:"Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" ist eine eindringliche Geschichte über ein Mädchen, das die Mutterrolle für ihre jüngere Schwester übernehmen muss. Estelle Laure nimmt uns mit auf eine Achterbahn der Gefühle, macht halt im Gruselkabinett der Eltern und wirbelt ihre Protagonisten gehörig durch. Dass diese dabei nicht die Orientierung verlieren, ist wohl nur dem leichten, angenehmen Schreibstil zu verdanken.

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  • Hoffnung, Mut und zusammenhalt

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    Katzyja

    23. January 2018 um 15:50

    Für Lucille und ihre kleine Schwester Wren wird einer der wohl schlimmsten Alpträume wahr. Erst verschwindet nach einem Familienvorfall ihr Vater und kurze Zeit später geht ihre Mutter ebenfalls weg. Keiner weiß wo sie ist, oder ob und wenn, wann sie wiederkommt. Lucille ist nun auf sich gestellt und versucht daran zu glauben das ihre Mutter bald wieder kommen wird. Von jetzt auf gleich wird von der 17 Jährigen erwartet, das sie sich um ihre Schwester, den Haushalt und um die Rechnungen kümmert. Ein wahnsinnig spannendes Drama beginnt. Die beiden Schwestern können mit niemandem darüber sprechen. Zu groß ist die Angst das die kleine Wren in ein Heim kommen könnte. Die Schwestern klammern sich an das einzigste was sie noch haben, sich gegenseitig. Der Schreibstil ist sehr flüssig, zwar ab und an etwas stockend, aber das liegt daran, das die Autorin versucht die Verzweifelung der Protagonistin so stärker hervorzuheben. Das gelingt ihr auch. Ich hatte das Buch im nu durch, Lucille muss über sich hinaus wachsen und auf einmal erwachsen werden und einen Haufen Verantwortung auf sich nehmen. Als wäre das nicht schon schwer genug, kommt ihr auch noch das kribbelige Gefühl von Liebe auf. Alles ist so verwirrend und sie glaubt ständig Fehler zu machen. Sie schwankt zwischen einem Herzlichen und liebenswürdigem Menschen und einer gereizt und verzweifelten Person. Nicht nur Lucilles Entwicklung ist deutlich zu spüren, auch ihre Schwester Wren wird mit ihren 8 Jahren schneller reif. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich glaube es kann manch einem Jugendlichem vor Augen führen, das Erwachsen sein nicht immer toll und einfach ist. Gerade deshalb ist es so wichtig seine Kindheit zu genießen, denn Erwachsen ist man lange genug ;) doch welcher Teenie wird diesen wirren Worten schon Beachtung schenken?!

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  • Vielversprechendes Debüt

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    katha_dbno

    25. November 2017 um 13:27

    Rezension auf Buntes TintenfässchenEstelle Laures literarisches Debüt ist gleich ein Volltreffer in der Jugendbuchsparte. Schon nach den ersten Sätzen war ich von der Geschichte und der Protagonistin Lucille (aka Lulu) gefangen. Ich weiß nicht, was das über meinen Charakter aussagt, aber ich lese gerne von Jugendlichen in komplizierten, nicht zusagen katastrophalen Situationen. Je schwerwiegender und bestürzender die Probleme und je auswegsloser der Kampf scheint, desto mehr spricht mich die Handlung in der Regel an. Möglicherweise liegt das daran, dass solche Storys automatisch an mein Mitgefühl appellieren, zumindest war das hier definitiv der Fall. Ich würde unter gar keinen Umständen mit Lulu und Wren tauschen wollen. Von beiden Elternteilen im Stich gelassen zu werden, während man selbst noch nicht erwachsen und dazu gezwungen ist, quasi über Nacht seine Kinderschuhe abzustreifen und sich einer Verantwortung zu stellen, die selbst Erwachsene manchmal nicht bewältigen können, ist einfach heftig. Die Wut und Verzweiflung, die die Schwestern gefühlt haben, habe auch ich die ganze Zeit während des Lesens empfunden. Das Schlimme ist, dass Lulu - ohne an dieser Stelle zu viel zu verraten - im Verlauf der Handlung sogar noch weitere herbe Schläge einstecken muss. Der einzige Lichtblick in all dem Chaos ist Digby, der Lulus Hormone in Aufruhr versetzt. Ihre Gefühle sind fast schon schmerzlich intensiv, weshalb sie eher ihr Leid noch verstärken als es zu mindern. Manchmal waren die Schilderungen ihres Liebesdilemmas zwar haarscharf an der Grenze zu übertriebener Melodramatik, aber ich konnte darüber meistens hinwegsehen, weil die beiden in Kombination einfach funktioniert haben.Es sind aber nicht nur die dramatischen Umstände allein, die dazu beitragen, dass mir Romane wie dieser unter die Haut gehen, sondern vor allem die Kombination mit Charakteren, die die Last schultern können, statt unter ihr zusammenzubrechen und somit ihre Stärke demonstrieren. Solche Figuren habe ich in diesem Roman definitiv gefunden. Neben Lulu, die mich durch ihr Durchhaltevermögen, ihre Entschlossenheit und ihre Opferbereitschaft beeindruckt hat (ich kann Fred in jedem Punkt seiner Ansprache nur zustimmen), hat mich auch ihre Schwester Wren überwältigt, da sie mit gerade einmal neun (bzw. zehn) Jahren unglaublich viel Reife an den Tag gelegt hat. Auch die übrigen Menschen in Lulus Leben waren (überwiegend) grandios, selbst wenn sie weniger tragende Rollen inne hatten.Der einzige Aspekt, der mir gelegentlich gestört hat, war der häufig sehr abgehackte Erzählfluss durch die Aneinanderreihung recht kurzer Hauptsätze. An sich passte es gut zu Lulus innerlicher Zerissen- bzw. Gebrochenheit, aber gerade in den "schönen" Momenten hat es mich daran gehindert, diese zu genießen und mich mal fallen zu lassen. Abgesehen davon fand ich Laures Art, Lulus Innenleben in Worte zu fassen und Ereignisse zu schildern, super. Sie hat das Geschehen außerdem nicht unnötig in die Länge gezogen, sondern für meinen Geschmack genau den richtigen Umfang gewählt. *** Mini-Spoiler*** Am Schluss sind zwar viele Probleme noch immer nicht gelöst, aber es gibt zumindest einen Schimmer Hoffnung am Horizont. Und das ist schließlich der letzte Punkt, der mir bei solchen zermürbenden Büchern wichtig ist: dass sie einem die Botschaft vermitteln, dass es nach jeder noch so steilen Talfahrt doch immer wieder bergauf geht, solange man nicht aufgibt.Fazit"Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" gelesen zu haben, habe ich in keinerlei Hinsicht bereut. Die Autorin hat Lulus und Wrens Geschichte berührend erzählt, sodass ich mit ihnen mitgelitten habe. Der Roman ist voll von wunderbaren, nicht perfekten, aber doch inspirierenden Charakteren, die mich in meinen Glauben an das Gute im Menschen bestärkt haben. Zum Stolperstein wurde für mich lediglich die hauptsatzlastige Erzählweise.

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  • Wenn alle Welt sich auflöst und man übrig bleibt ...

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    buecher-bea

    23. July 2017 um 20:03

    Lucille (17) ist in der letzten Schulklasse, als ihre Mutter beschließt, eine Pause von allem zu machen. Jetzt ist sie mit ihrer Schwester Wren (10) allein, denn bereits vor den großen Ferien ist ihr Vater, ein ehemaliger Rockmusiker, ziemlich durchgedreht und hat sich in die Psychiatrie verabschiedet. Und zu allem Überfluss verliebt sich Lucille in den Zwillingsbruder ihrer langjährigen besten Freundin, der eine Freundin hat. Ein hübsch komponierter Liebesroman über eine Zeit voller Chaos, von der man glaubt, es könne nicht noch schlimmer kommen. Die Figuren werfen der Protagonistin vor, sie würde nur jammern und nur an sich denken - ich frage mich, wer das nicht tun würde bei so einer Konstellation... Aber man kann trotz aller Dramatik und Verruchtheit eine Art Happy End erahnen und das jugendliche Herz tut einen großen Seufzer der Erleichterung. Es ist keine sehr leichte Lektüre, wie man jetzt dem Inhalt entnehmen könnte, aber es ist auch keine neuartige, jugendbuchpreisverdächtige Entdeckung. Das Buch tut keinem weh. Mich persönlich hat die Figur der Lucille ein wenig genervt, die mit ihrem "ogottogott" ziemlich bieder, verklemmt und/oder dauerhaft überfordert klang.

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  • Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance | Rezension

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    vivreavecdeslivres

    16. April 2017 um 12:37

    Estelle Laures Debut durfte ich vorab lesen, und das tat ich wahnsinnig gerne. Allerdings zierte ich mich zu Anfang, mich wirklich an das Buch zu machen. Der Klappentext versprach meiner Meinung nach nicht zu viel, allenfalls eine ein wenig oberflächliche, kitschige und hauptsächlich voraussehbare Liebesgeschichte, von welcher wir als Leserin schon öfters Zeuge wurden. Doch ich wurde überrascht und muss wirklich sagen, dass sich bis auf den etwas theatralisch gewählten Schlussatz, der dann aber doch den Titel aufgreift, nicht wirklich was Gutes im Klappentext versteckt.Neben der etwas tragischen Geschichte sprüht das Buch aber auch vor Freude und Glück, wie es der Titel bereits erahnen lässt. Die Protagonistin ist mir wider erwarten, wie das gesamte Buch auch, wirklich schnell ans Herz gewachsen. Sie hat immer mehr oder weniger weise gehandelt und war mir somit sympathisch. Natürlich ist weder die Idee noch die Umsetzung besonders originell, aber dennoch ist beides gelungen und in sich harmonisch, beides ergänzt sich schön. Mir gefällt es, dass das Buch eigentlich leichte Lektüre ist, aber dennoch nicht das banalste Thema behandelt. Allerdings nehme ich an, dass das Buch eines ist, welches man nach  dem Lesen leider schnell wieder vergisst.Laures Schreibstil lässt alle Geschehnisse lebendig wirken und beschreibt feinfühlig Lucilles Gefühle. Der Einblick, den sie uns damit gibt, empfand ich während des Lesens als innig und schön, somit gelang ihr auch, mich an ihre Geschichte und die Personen zu binden, denn dieser Punkt ist mir fast der wichtigste bei einem Jugendroman. Ich möchte die Handlungen der Figuren nachvollziehen können, sie als Person wenn möglich verstehen können - dabei müssen sie mir natürlich keinesfalls ähnlich sein, aber ich möchte gerne mehr als ein Fragezeichen in ihnen sehen. Ich war unglaublich glücklich, dass mir auch die anderen Personen in ihren Persönlichkeiten zusagten und ich mich wohl auch im echten Leben mit ihnen verstehen würde. Sie liessen die Geschichte sehr viel leichter werden. Estelle Laure hat sich ein Thema ausgesucht, welches viel Potenzial hat und nach unterschiedlichen Aspekten anders verlaufen könnte. Ich habe nicht das  erste Mal davon gelesen, aber das steht gar nicht im Vordergrund. Sondern die erfreulich leichte Liebes-, Familien- und Selbstfindungsgeschichte. Ich wurde extrem positiv überrascht von dem Buch, dem Schreibstil und der Geschichte und mir wurde einiges offenbart, was ich so nicht erwartet hätte. Somit kann ich dieses Buch wirklich vielen, die nach einer schönen Auszeit suchen, die doch ein bisschen tiefer gehen soll, als die übliche Trivialliteratur, empfehlen und allen, die einfach Lust auf eine schöne Geschichte haben, welche noch ein bisschen mehr hat. Denn Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance war extrem kurzweilig, lustig, offen, ehrlich und berührend. http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2016/03/gegen-das-gluck-hat-das-schicksal-keine.html

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  • Wenn es der eigenen Mutter zu viel wird ...

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    AnjaNejem

    22. March 2017 um 08:48

    ... muss die siebzehnjährige Tochter alles stützen!Das Buch»In der perfekten Kino-Version meines Lebens wäre das der Moment, in dem er mich umdreht und küsst. Aber Digby hat eine Freundin. Ein Mädchen, das er liebt. Ein Mädchen, das nicht ich bin.«Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die Einzige, die die Dinge in die Hand nimmt: Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance.Ein entwaffnend ehrlicher und hoffnungsvoller Roman über die erste Liebe, das Erwachsenwerden und die wunderbare Erfahrung, niemals so allein zu sein, wie man sich fühlt.Der SchreibstilEr war anders. Ganz anders als ich ihn sonst kenne. Die Sätze waren manchmal der kurz, abgehackt und manchmal auch nur auf ein Wort bezogen. Aber das fand ich an einigen Stellen sogar richtig erfrischend. Es gefiel mir und ich bin sehr schnell durchgekommen. Die Art ihres Schreibens fand ich richtig toll. Es hat enorm Spaß gemacht. Die HandlungIch war entsetzt. Ehrlich. Die Art und Weise wie Lucille leben MUSSTE, weil sie einfach keine Wahl hatte. Das war einfach ein Schock. Ich habe selbst eine elf Jahre jüngere Schwester und wenn ich mir vorstelle, in ihrem Alter sich so im Leben durchschlagen zu müssen. Ich habe ein riesigen Respekt davor. Einfach unglaublich. Man hat sich mitreißen lassen und am Ende des Buches war ich verwundert, dass es bereits zu Ende war. Ich WOLLTE gar nicht, dass es zu Ende geht. Das sagt viel über das Buch aus!Die CharaktereLucille ist ein starkes Mädchen. Sie ist unglaublich stark. Andere Mädchen in ihrem Alter hätten schon längst aufgegeben, aber sie hat weiter gekämpft, weil sie ihre kleine Schwester nicht verlieren wollte. Ich hätte wohl genauso gehandelt - meine kleine Sis ist fast wie eine Tochter für mich. Ich könnte sie gar nicht im Stich lassen. Auch die anderen Personen ... Wren war einfach ... süß. Man wollte sie einfach sofort in den Arm schließen und gar nicht mehr loslassen. Digby hat man eher skeptisch entgegen gesehen, weil er auf einmal viel öfter da war, Lu verwirrt hat und alles irgendwie ein bisschen durcheinander gebracht hat. Trotzdem war er eine Hilfe und das hat ihn wiederum sympathisch gemacht, auch wenn es ein biiiischen gedauert hat. Eden fand ich auch toll. Sie hat ihrer besten Freundin geholfen, so gut sie konnte. Und auch unter besten Freundinnen gibt es Streit - vor allem wenn es da SO ein Thema gibt. Von daher konnte man nicht wirklich böse sein - man hat einfach gehofft, das es vorbei geht. Lu braucht ihre Freunde. Sie brauchte Hilfe.FazitIch kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist ein Happen für Zwischendurch, schnell zu lesen und macht einen nachdenklich. Manchmal sind die Kinder die treibende Kraft. Eltern machen Fehler, große Fehler und dann liegt es an den Kleinen, alles zu richten. Die Stütze sein. Sich nicht unterkriegen zu lassen.Ein perfektes Buch dafür ♥

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  • Gut geschriebener Jugendroman mit viel Tiefgang

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    Kunterbuntestagebuch

    20. February 2017 um 12:47

    Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die einzige, die die Dinge in die Hand nimmt. Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance. Fazit: Ich weiß gar nicht mehr so genau, aus welchem Grund ich mir dieses Buch gekauft hab - es schlummerte noch eingepackt auf meinem SuB. Nachdem ich mir den Klappentext noch einmal durchgelesen habe war klar, dass dieser Roman genau passte und wurde quasi verschlungen. Von der Autorin hatte ich bisher nichts gelesen, daher war ich gespannt, wie mir ihr Schreibstil gefallen würde. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Obwohl die Story alles andere als immer eitel Sonnenschein ist, hat sie die Stimmungen genau einfangen können und man konnte sich in die Situationen der Protagonisten perfekt einfühlen. Allen voran Lucille, die eine wirklich schwere Bürde zu tragen hat. Ich habe mit ihr mitgelitten und mich an den kleinen Erfolgen, die sie im Laufe der Zeit verbuchen kann erfreut. Mit ihr als Hauptperson bekommen wir ein junges Mädchen, dass eine Menge Willensstärke aufweist und sich durchs Leben beißt. Etwas anderes bleibt ihr auch nicht übrig, denn sie muss sich um ihre kleine Schwester kümmern, die sich auf sie verlässt. Eine Weile läuft es gut, doch Lucille hat immer die Angst, das alles auffliegt. Dass sie und ihre Schwester ins Heim kommen oder sogar getrennt werden. Doch da gibt es auch noch die guten Engel der Strasse, die sich um die beiden kümmern und helfen, wo sie nur können. Und dann ist da ihre beste Freundin Eden, die Lucille zur Seite steht. Wird ihr Leben je wieder normal verlaufen? Und was ist mit Digby, haben die zwei eine richtige Chance? Das alles müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Klare Leseempfehlung von mir Steffi G.

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  • REZENSION: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    igbuchblueten

    08. February 2017 um 21:26

    Ich gebe offen und ehrlich zu, ich hätte niemals gedacht, dass mir das Buch auf seinen wenigen Seiten so verdammt viel geben kann. Mir hat das Buch gezeigt, dass ich mich verdammt glücklich schätzen kann, in einer Familie groß zu werden, in der alles "normal" läuft. Ich habe zwei wundervolle Eltern, denen ich es in der Pubertät zu keiner Zeit leicht gemacht habe, die trotzdem aber immer zu 100% hinter mir stehen, meine Entscheidungen unterstützen und mir wieder aufhelfen und neuen Schwung geben, wenn ich mal wieder auf die Nase gefallen bin. So nervtötend mein kleiner Bruder auch sein kann, ich liebe ihn von ganzem Herzen und weiß, dass er das insgeheim auch tut (auch wenn er das mit seinen 15 Jahren niemals zugeben würde). Lucille hat dieses Privileg nicht, zumindest nicht mehr. Ihr Vater ist in psychiatrischer Behandlung, ihre Mutter ist sonst wo und Lucille hängt mit ihrer kleinen Schwester in der Luft. Über die ganzen knapp 250 Seiten wollte ich Lucille ganz fest in meine Arme schließen und ihr sagen, dass alles gut wird, obwohl ich keinen Ausweg aus dieser besch*ssenen Situation gewusst hätte. Lucille ist so verdammt stark, sie ist 24 Stunden für ihre kleine Schwester da, geht zur Schule und nebenher noch arbeiten, denn irgendjemand muss ja Geld verdienen, und bleibt ihrer Schwester gegenüber, wenn ihre Eltern als Thema aufkommen, immer beherrscht und verhält sich allgemein erwachsener, als ich es in dem Alter je sein wollen würde und sein werde. Zusätzlich spielt ihr Kopf verrückt, denn sie hat sich in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin verliebt, und die findet das alles andere als toll. Das Buch hat mich so mit Lucille mitfühlen lassen, ich war stolz auf sie, wenn sie wieder einen Tag überlebt hat, ich habe mit ihr geweint, wenn sie mal 5 Minuten für sich hatte und ihr alles zu viel wurde und ich hatte gemeinsam mit ihr Herzklopfen, als sie und Digby sich näher kommen. Im Buch kommt also definitiv nichts zu kurz, weder Humor, noch Drama, noch Liebe. Lucille ist mit Abstand die stärkste Protagonistin, von der ich je im Jugendbuchbereich gelesen habe und wäre sie eine reale Person, würde ich sie anbeten. Digby und Eden stehen ihr als wahre Freunde zur Seite (auch wenn Eden kurze Zeit lang so gar nichts mehr mit Lucille zu tun haben möchte) und man muss einfach jeden Charakter sofort in sein Herz schließen (mit Ausnahme von Lucilles Eltern natürlich). Ich bin Lucille nicht einmal böse, dass sie ihnen verzeiht, ich meine, es sind ihre Eltern und als Kind wünscht man sich nichts sehnlicher, als eine intakte Familie. Das Buch ist eine klare Leseempfehlung von mir, an alle Menschen da draußen. Egal, in welcher Lebenslage, ihr werdet dieses Buch lieben und wenn nicht, dann nur, weil ihr euer Leben genauso im Griff haben möchtet, wie Lucille, auch wenn sie das auf den ersten Blick gar nicht zu haben scheint.

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  • Gegen das Glück hat das Schicsa keine Chance - Rezension

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    america1998

    15. January 2017 um 15:02

    Klappentext:Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die Einzige, die die Dinge in die Hand nimmt: Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance.Meine Meinung:Ich finde die Geschichte wirklich gut. Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich das Buch einfach haben. Ich habe vorher nie von so einer Geschichte gehört. Die Protagonistin Lucille konnte mich zu 100% überzeugen. Sie hat mich mit in die Geschichte gezogen. Es war als wäre ich sie! Ich konnte mich gut mir ihr identifizieren und ihre Arte und wiese zu handeln und denken nachvollziehen. Die Autorin hat mit ihr einen Charakter geschaffen, der für mich perfekt in die Geschichte passt. Mit den anderen Charakteren wurde es perfekt abgerundet. Für mich gab es keinerlei Unstimmigkeiten der Charaktere! Auch wurde eine gute Balance zwischen dem tragischen der Geschichte und der sich aufkeimenden und entwickelnden Liebe geschaffen, die mir sehr gefallen hat. So wurde keins der Beiden in den Schatten gestellt.Schreibstil:Der Schreibstil allerdings konnte mir nicht so recht zusagen. Das Buch wird in recht kurzen Sätzen geschrieben, weswegen es recht abgehackt zu lesen war. Am Anfang war das etwas gewöhnungsbedürftig, hat mich nach einer Weile aber nicht weiter gestört. Die Seiten waren schon nach wenigen Stunden gelesen.Fazit:Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Es ist eine Geschichte die einem Lehrt, dass man trotz dessen, das einem schreckliche Dinge widerfahren, an das gute im Menschen glauben und sich diesen anvertrauen kann. Es zeigt einem, dass man nicht alleine auf dieser Welt ist. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen!

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  • Es war okay

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    buchwurm_de

    06. January 2017 um 19:05

    Titel: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance Autor: Estelle LaurePreis: 14,99 €ISBN: 978-3-7373-5326-7Verlag: Fisher Kjb Handlung: Lucille ist in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin verliebt. Digby ist jedoch vergeben. Hinzu kommt das Lucille allein für ihre kleinere Schwester sorgen muss. Da bleibt auch keine Zeit für große Gefühle. Auch nicht, wenn es an die Tür klopft? Meine Bewertung: Ich hatte mir von dem Buch mehr erhofft. Es war nicht so das ich es als schlecht bezeichnen würde, aber auch nicht ein Buch wo ich sage das MUSS man gelesen haben.Ich fand es zu überspitzt. Auf den ersten Seiten hatte ich zutun in die Geschichte, Zeit und Personen hereinzufinden und wenn sowas der Fall ist, werde ich schon immer skeptisch. Klar ich muss nicht immer sofort in der Handlung drin sein, dass weiß ich, aber bei diesem Buch hatte ich wirklich zusehen was schon in Lucilles Leben passiert ist.Zu den Charakteren...tja...Digby wird mir zu öberflächlich behandelt, dafür das er mit einer der Hauptpersonen ist, bekommt er nicht wirklich eine Persönlichkeit vermittelt. (Außer die Schwärmereien von Lucille)Und Lucille, ist eine Kämpferin aber zu unrealistisch dargestellt. Wenn meine Eltern abhauen würden und mich mit meiner kleinen Schwester, einem verfallenen Haus und Rechnung sitzen lassen würden, würde ich auch mal weinen oder so. Sie trägt das alles relativ gefasst, kämpft dafür das es ihrer Schwester gut geht. Aber es sind die Alltagssituationen die ich vermisst habe, denn an sich die Grundidee vom Buch gefällt mir sehr.Na ja, also abschließend man kann es lesen, wenn man es aber nicht gelesen hat, hat man auch nichts verpasst.

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  • Plötzlich erwachsen

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    Suska

    28. December 2016 um 21:58

    Zu Beginn ihres letzten Schuljahres muss die 17-jährige Lucille plötzlich sehr viel Verantwortung tragen. Ihr Vater ist in einer Nervenklinik, ihre Mutter wollte sich eine Auszeit nehmen und kommt nicht mehr zurück. Nun ist sie auf sich allein gestellt und muss sich um ihre 9-jährige Schwester kümmern, ohne dass jemand davon Wind bekommt. Doch das Geld wird knapp, der Kühlschrank ist leer und die Rechnungen stapeln sich. Und als wenn das alles noch nicht genug wäre, verliebt sie sich unsterblich in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin, der allerdings eine Freundin hat. Keine leichte Kost für einen Jugendroman. Denn neben den typischen Teenagerproblemen geht es hier um viel mehr: Wie kann eine 17-jährige, die selbst noch ein Kind ist, so viel Verantwortung tragen? Wann wird es ihr zu viel? Um über die Runden zu kommen, nimmt sie einen Job an, den sie abends nach der Schule ausüben kann und der eigentlich zu erwachsen für sie ist. Die Betreuung ihrer Schwester übernehmen in der Zeit ihre beste Freundin und deren Bruder, aber auch das geht nicht lange gut. Ihre mühevoll aufrecht gehaltene Fassade beginnt zu bröckeln. Lucille versucht tapfer, sich durchzuschlagen und mit ihren Gefühlen klar zu kommen. Ihre Liebe zum Bruder ihrer Schwester wird beschrieben, häufig sehr idealistisch, blumig, eben teenagerlike. Weniger thematisiert wird allerdings der Verlust ihrer Eltern. Wie sie wirklich darüber denkt, wird nur oberflächlich behandelt, tiefere Gefühle lässt sie nicht zu, versucht, alles richtig zu machen. Ein sehr harter Ansatz, der nachdenklich und traurig macht. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Es wird aus der Sicht Lucilles in der Ich-Form geschildert. Die Kapitel sind übersichtlich und in Tage seit dem Verschwinden ihrer Mutter geteilt. Der Leser leidet mit Lucille, möchte sie manchmal anschreien. Mir hat das Buch gefallen, denn es ist sehr emotional. Keine Heile-Welt-Geschichte, im Gegenteil. Das Ende ist offen, lässt aber hoffen.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Die Kraft, die in dir schlummert

    Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

    jenvo82

    08. December 2016 um 11:58

    "Die meisten torkeln ihr Leben lang. Sie lassen sich nie fallen, ducken sich vor jedem Schlag. Sie wanken einfach vor sich hin und versuchen zu tun, was angeblich von ihnen erwartet wird. Nie wollen sie herausfinden, was ihre Wahrheit ist, denn dafür bräuchten sie eine Art von Mut, den sie nicht haben." Inhalt Lucille Bennett hat ein schweres Schicksal zu tragen, denn obwohl sie selbst ihr letztes Schuljahr meistern muss, trägt sie allein die Verantwortung für ihre kleine Schwester Wrenny. Der Vater ist nach einem Nervenzusammenbruch in einer psychiatrischen Einrichtung, die Mutter über Nacht verschwunden. Jeglicher Kontakt zu den Eltern ist abgebrochen und so muss Lucy für den Lebensunterhalt sorgen, ihre Schwester beaufsichtigen und irgendwo am Rande den Anschein wahren, als wäre alles in Ordnung, damit nicht plötzlich das Jugendamt vor der Tür steht. Und ihr Herz schlägt auch noch Kapriolen, hat sie sich doch in den Bruder ihrer besten Freundin verliebt, der leider schon eine Freundin hat ... Meinung Ursprünglich hat mich an diesem Jugendroman vor allem der wunderschöne Titel gereizt, der eine intensive Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen verspricht und dennoch auf ein glückliches Ende hoffen lässt. Leider ist vieles sehr oberflächlich geblieben und ich habe mir sowohl von der Story als auch von den Protagonisten mehr versprochen. Die Autorin wählt hier eine jugendliche Sprache und einen gängigen Erzählstil, der das Alter ihrer Darsteller lebensecht wiedergibt. Nur leider fühlt man sich als Leser nicht so recht mitgenommen in das Leben von Lucille. Was zum einen daran liegt, dass hier ein Drama das nächste jagt und es anscheinend niemanden gibt, der dem Chaos Einhalt gebieten kann und zum anderen an einer doch anstrengenden Protagonistin. Einerseits wirkt sie selbst nicht erwachsen, dann meistert sie gekonnt jede Herausforderung. Tränen erlaubt sie sich keine, stellt sich dem Elterngespräch in der Schule und lebt doch am Rande der Verzweiflung. Mir hat hier auch eine gewisse Innerlichkeit gefehlt, die konkrete Auseinandersetzung mit den Problemen, die Gedankengänge, die sich mir beim Lesen aufgedrängt haben, wurden einfach nicht aufgenommen und die Möglichkeiten nicht gegeneinander abgewägt. Dadurch blieben die verschiedenen Charaktere irgendwie blass, die Handlung eher mäßig spannend und die Erwartungshaltung unerfüllt.  Fazit Ich vergebe 3 Lesesterne für diesen altersgerechten Jugendroman, der sich sowohl mit den ganz normalen Problemen Jugendlicher beschäftigt, als auch mit außergewöhnlichen Umständen, die man niemandem wünscht, ganz gleich welcher Altersklasse. Ein Buch für Zwischendurch, ohne Tiefgang dafür aber locker und leicht zu lesen. Etwas Herzschmerz, gespickt mit Dramatik und ein passendes Happy-End machen dieses Buch zu einem schönen Geschenk für jüngere Leserinnen.

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