Ester D. Jones

 4.2 Sterne bei 24 Bewertungen
Ester D. Jones

Lebenslauf von Ester D. Jones

ESTER D. JONES - Historische Liebesromane Ester D. Jones ist das Pseudonym der 1979 geborenen niederösterreichischen Autorin Bettina Kiraly. Ihre Texte beschäftigen sich mit der Frage, was Menschen dazu treibt, ihr Leben zu ändern oder ihr altes gar zurückzulassen. Im Mittelpunkt von Ester D. Jones' Geschichten stehen außergewöhnliche, starke Frauen. Nähere Informationen und Leseproben finden Sie auf der Autorenhomepage esterjones.jimdo.com. Ester D. Jones auf Facebook: www.facebook.com/esterdjonesautor Unter dem Realname der Autorin Bettina Kiraly sind österreichische Romane erschienen. Unter dem Pseudonym Betty Kay veröffentlicht sie besondere Geschichten mit Mystery-Anteil.

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Rezension zu "Das verbotene Verlangen des Earls" von Ester D. Jones

Das Verbotene Verlangen ded Earls
Jasmin_Bergervor 8 Monaten

Zwei grundverschiedene Männer 
Zwei Versionen von Dunkelheit 
Ein verbotenes Verlangen 

Sebastian, Earl of Broomfield, lebt seit Jahren in Angst und Schrecken unter den strengen Augen seines Stiefvaters. Der verlangt nun, dass Sebastian sich auf die Suche nach einer vermögenden Ehefrau macht. Doch als Sebastian und Lady Rose sich näherkommen, erweckt das die Missbilligung ihres Bruders. 
Lucian, Earl of Westminster, ist überzeugt, dass Sebastian kein geeigneter Ehemann für seine Schwester darstellt. 
Wie geht es weiter mit den Beiden Männern ? 
Das verbotene Verlangen des Earls ist der erste teil von Zwei. Ich hab das Cover gesehen das für mich Schlicht und ansprechend ist und wusste das will ich lesen. Ich kenne von der Autorin die Race Reihe und war gespannt auf ihre Earls . Und ich muss sagen ich wurde nicht Enttäuscht.
 Mich hat das Buch in eine Zeit verschleppt wo ich selber gerne gelebt hätte. Auch wenn es zu der Zeit auch nicht immer Toll war. Ihr schreibstiel hat mich so gefesselt das ich das Buch nicht Weglegen konnte. 
Das Buch hat einen tiefen Hintergrund und ich Bin Begeistert wie die Autorin es Umgesetzt hat. 
Wer einen Historischen Roman mit Tiefgang Mag ist bei Diesem Buch absolut Richtig

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K

Rezension zu "Das verbotene Verlangen des Earls" von Ester D. Jones

Gelungen....
Kassy_Kallevor 8 Monaten

Das Erste Kapitel wahr für mich Harter Tobak. Weil ich kein Leser Bin der sowas gerne liest vorallen nicht zu Anfang. Musste es dann erstmal Sacken lassen. Das Gehört aber zur Story und es kann nicht immer Friede/Freue geben. 
Und dann soll  Sebastian, Earl of Broomfield noch heiraten ?? ER will aber lieber die Ware Liebe Finden.
Wie und was alles Passiert soll das Buch selber lesen.
Aber mir hat es trotzdem gut gefallen, da die Autorin es geschafft hat spannend zu schreiben das es einen Fesseln kann.Durch ihren leichten Schreibstil fliegt man nur durch die Seiten.
Was mich  ein wenig gestört hat das man manchmal genau aufpassen muss wer , wer ist.
Das Ende gefällt mir überhaupt nicht.Ist aber Ansichtssache. Man kann nur gespannt sein was im zweiten Teil Passiert.

Klare Kaufempfehlung !!

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BarbaraDruckers avatar

Rezension zu "Das verbotene Verlangen des Earls" von Ester D. Jones

Historisierend aber nicht authentisch
BarbaraDruckervor 10 Monaten

"Das Verbotene Verlangen des Earl" deckt gleich zwei meiner Vorlieben ab: eine Gay-Romance und die Spielzeit im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts. Die Paarung ist zwar die einer typischen Historomanze, aber schon mit der ersten Szene versteht es die Autorin, mich in die Geschichte zu ziehen. Meine Sympathien gehören von Anfang an dem starken und in seiner Charakterzeichnung faszinierenden und überzeugenden Lucian Earl of Westminster, während Sebastian Earl of Broomfield den sanftmütigen und sensiblen Part übernehmen muss. Lucians innere Konflikte entsprechen der damaligen Gesellschaftsordnung und sind überzeugend dargestellt, der naiv-edle Sebastian hingegen scheint einem bürgerlichen Trauerspiel entsprungen – und zwar als weibliche Heldin in einem männlichen Körper. Natürlich gehört das zum Konzept des Romans, denn dieser falsch verstandene Edelmut verlangt ihm gewaltige persönliche Opfer ab, die zum Himmel schreien und genauso konstruiert sind wie die der bürgerlichen Trauerspielheldinnen, aber den Roman tragen.

Die Geschichte ist sehr geradlinig erzählt. Ohne überraschende Wendungen und gefinkelte Twists ahnt man die nächsten drei Szenen und familiären Verflechtungen bereits voraus. An kniffligen Herausforderungen fehlt es dabei nicht, nur werden sie leider so einfach und schnell gemeistert, wie sie auftreten. Obwohl die Motivations- und Kausalitätsketten passen, mangelt es mir daher stellenweise an Plausibilität. So weigert sich etwa Sebastian aus Angst um seine Mutter den gewalttätigen Stiefvater zu fliehen, sobald ihn jedoch Lucian in Sicherheit bringt, kann die Mutter problemlos zwei weitere Tage im Einflussbereich des übergriffigen Mannes bleiben, und alles löst sich in Wohlgefallen auf. Auch der erste Geschlechtsakt des unerfahrenen Sebastian geht viel zu einfach über die Bühne.

So klischeehaft Figuren und Handlungsführung sind, so wohltuend hebt sich die Sprache von anderen Romanzen ab. Ester D. Jones erzählt höchst elegant und hat einen unglaublichen Wortschatz, es ist eine Freude, wie variantenreich sie banale Formulierungen vermeidet. Manchmal wird es allerdings zu viel und schrammt an der Grenze der Sprachverliebtheit und des Selbstzweckhaften. Vor allem den Dialogen tut das nicht gut, oftmals wirken sie unnatürlich und sehr gestelzt, wenngleich vermutlich der Versuch dahintersteht, eine authentische Sprache des 18. Jahrhunderts wiederzugeben.

Die zeitliche Verortung und mangelnde Authentizität ist leider die Schwachstelle in diesem Roman. Etliche Recherchefehler trübten mein Lesevergnügen, und wer eine Geschichte in einer konkreten Zeit ansiedelt, sollte diese Zeit auch stimmig und korrekt darstellen. Das beginnt bei der falschen Kleidung, geht weiter mit den Einkunftsquellen und dem bürgerlichen Geschäftsgebaren der Adligen und setzt sich fort bei Institutionen, die es zu dieser Zeit einfach noch nicht gab. Die Spielzeit ist zwar im Text mit 1770 angegeben, doch bei den Kategorien ist das Buch unter Regency eingeordnet. Auch die Ausstattung, das Coverbild und Zylinder (!) als Kapiteltrennung belegen, wie oberflächlich hier recherchiert wurde.

Warum ich den Roman trotzdem empfehle? Wer leichte Liebesromane mag, männliche Paare und keine großen Ansprüche an historische Genauigkeit stellt, wird auf seine Kosten kommen. Ja, man merkt, dass die Autorin von der Romance kommt, aber die Sprache und die Kombination von 18. Jahrhundert und Gay Novel gehen deutlich über vergleichbare 08/15-Romanzen hinaus. Die Figuren sind sympathisch und haben Tiefe, Lucian hat sogar das Potenzial, mich noch jenseits der Buchdeckel zu beschäftigen. Die Geschichte ist weder Zucker noch Trash, sondern wirft interessante Fragestellungen auf. Ich konnte in diese Geschichte eintauchen, verliebte mich in Lucian und genoss so manch schöne Formulierung. Und zusammen mit den Tränen, die ich an einer Stelle vergoss, sind mir diese Umstände den vierten Stern wert.

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