Esther Fischer- Homberger Krankheit Frau. (7442 726)

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Inhaltsangabe zu „Krankheit Frau. (7442 726)“ von Esther Fischer- Homberger

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  • Die Frau als Mann minderer Qualität - Zur Medizingeschichte der Frau

    Krankheit Frau. (7442 726)
    Sokrates

    Sokrates

    14. April 2014 um 16:27

    Die Medizin-Historikerin Esther Fischer-Homberger widmet sich in diesem schmalen Bändchen in einer Reihe selbständiger Aufsätze der Medizingeschichte der Frau: Schon in der Antike galten Frauen als dem Manne „mindere Wesen“, allein die Geburtsschmerzen verstanden die Katholische Kirche als Ausdruck der Strafe Gottes für Evas Verschulden hinsichtlich der Erbsünde. Doch nicht nur die Geburt war medizinhistorisch von Relevanz, sondern auch die Menstruation, die Jungfräulichkeit und die physiologische Gesamtbeschaffenheit der Frau. Die zu jener Zeit entwickelten Vorstellungen prägten die Medizin bis in das späte 19. Jahrhundert, manches bis in die Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts. Die Historikerin Fischer-Homberger führt mitunter sehr humorvoll in die Zeitprobleme ein, stellt medizinhistorische Diskurse dar und erörtert Theorien jener Wissenschaftler. Deutlich wird, wie lange die Idee der „Mangelhaftigkeit der Frau“ doch schon diskutiert und zum interpretationsleitenden Fakt erhoben wurde. Und wie lange sie fortgalt, nämlich mitunter bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.  

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