Esther Kinsky Sommerfrische

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Inhaltsangabe zu „Sommerfrische“ von Esther Kinsky

Üdülö, eine Feriensiedlung am Fluss, wird alljährlich zum Zufluchtsort vor der unerträglichen Hitze. Es ist der Ort der Sehnsucht, der Linderung verspricht und Träume von Liebe und Freiheit weckt. Für jeden hat Üdülö eine andere Bedeutung; als jedoch eine Frau aus der Fremde sich dort ihren Traum von einem anderen Leben erfüllen will, kommt Verwirrung in den Wellenschlag des Ewiggleichen. Der Refrain eines Volkslieds, "Eile nicht in die Fremde", geht ihr nicht mehr aus dem Kopf - und doch überhört sie die Warnung. Esther Kinsky führt mit "Sommerfrische", ihrem virtuosen ersten Roman, den Leser auf eine Reise, die ihn verändert zurücklässt. Ihre zarte und reiche Sprache wird zum Auge und zur Haut des Lesers, der die drückende Hitze, die Trägheit des Dorfs zu sehen und zu fühlen glaubt. Das Fremde hat im ewiggleichen Rhythmus der Jahreszeiten keine Chance, es wird von der nächsten jahreszeitlichen Flut hinweggeschwemmt.

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  • Rezension zu "Sommerfrische" von Esther Kinsky

    Sommerfrische
    amicus

    amicus

    21. April 2010 um 12:36

    Die Kritiken haben sich ja fast überschlagen angesichts der im Süden Ungarns spielenden "Sommerfrische" von Esther Kinsky. Apropos spielen: Eigentlich spielt nichts, es geschieht nichts - selbst für ein Debüt finde ich das Geschichtchen ziemlich dürftig. Der Autorin ist das wohl auch aufgefallen und so hat sie versucht, den Mangel an Fabuleirkunst durch gewagte Satzkonstruktionen und unpassende Neologismen zu übertünchen. Vergeblich. Immerhin schafft es Frau Kinsky, eine gewisse Stimmung zu erzeugen, eine Mischung aus Lethargie, Langeweile und Melancholie. Aber das allein macht das Büchlein noch nicht lesenswert. Es sein denn, man kann solche Wortkaskaden als Poesie empfinden.

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  • Rezension zu "Sommerfrische" von Esther Kinsky

    Sommerfrische
    Greta

    Greta

    11. May 2009 um 12:33

    "Er wollte ein Mannamfluss sein, ein Pappelschattenmann, Bierzapfer, Vertrauter von Trunkenen, Zeuge von Kampf und Aussöhnung, er wollte im lauten üdülöherz des Sommers leben und nicht hier an seinem ausgedorrten rostzerfressenen Rand, wo der Faltenhund seines Polizistennachbarn durch den Maschendrahtzaun sabberte." "...Kazaklaci mochte Worte wie Riesengaudi und kapitalgut, Großeshallo und Everybodyisdiscodancing." "Gelächterwolken, Streitfetzen, Schweigen treiben wolkenweise durch den Abend, ein fremdes Schweigen bleibt im Mückengitter von zwei Lachern hängen und schämt sich..."

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