Esther M. Magnis Gott braucht dich nicht

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Inhaltsangabe zu „Gott braucht dich nicht“ von Esther M. Magnis

"Gott braucht dich nicht" ist eine mit großer Sprachkraft vorgetragene Religionskritik. Doch Esther Maria Magnis' Zorn ist nur der Beginn ihres sehr ungewöhnlichen Weges zum Glauben und zu Gott. Dieser Weg ist begleitet von persönlichen Schicksalsschlägen, die sie eindringlich schildert. "Vielleicht ist Gott ein Sadist", schreibt sie, "ein großes Kind, das schlecht erzogen wurde und sich nicht kümmert. Wenn Gott, wie die Christen behaupten, Liebe ist, dann verstehe ich diese Liebe nicht. Dann ist sie irrer und strenger als meine." Trotz allem wagt sie zu glauben, doch das Hinterfragen hört nie auf. Dabei rechnet sie schonungslos ab mit kirchlichen Phrasen, mit dem inkonsequenten Philosophieren der Elterngeneration, aber auch dem unaufgeklärt blinden Glauben an die Wissenschaft.§Ob Christ oder Atheist - "Gott braucht dich nicht" ist ein Buch für jeden, der es sich nicht nehmen lassen will, daran zu glauben, dass es Schönheit gibt und Wahrheit und darum auch Antworten auf die ganz großen Fragen unseres Lebens.

Dieses Buch ist sowohl sprachlich als auch inhaltlich ein echter Geheimtipp

— Anna_Koppri
Anna_Koppri

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    Gott braucht dich nicht
    Anna_Koppri

    Anna_Koppri

    10. September 2016 um 12:28

    Dieses Buch ist auf jeden Fall in meiner Top-5-Liste! Ich habe es gerade zum zweiten Mal gelesen und bin mir sicher, dass das nicht das letzte Mal gewesen sein wird. Es gibt Bücher, die man einfach besitzen MUSS, weil sie einen durchs Leben begleiten…wie Freunde, ihr wisst schon – Blabla… Ich muss lernen, dass das nicht für jeden Menschen dieselben Bücher sind (wäre ja schlimm) und mich nicht persönlich angegriffen zu fühlen, wenn jemand nicht genau so auf ein Buch steht, wie ich. Trotzdem, lasst es euch gesagt sein: DIESES EXEMPLAR IST DER KNALLER! Ihr merkt schon, ich rede drum herum. Vielleicht weil ich keine Worte finde, um auszudrücken wie gut dieses Buch ist. Ok, jetzt. Ich werde es versuchen, ohne zu viel Inhaltliches vorwegzunehmen: Die junge Autorin (wieder nur 1 Jahr älter als ich ;-)) schreibt darüber, zutiefst von Gott enttäuscht zu sein und wie sie dieses „Zutiefst-Enttäuscht-Sein“ in eine Tiefe führt und wie diese Tiefe sie nach Jahren mit Ehrfurcht zurückbleiben lässt. Esther Maria Magnis erzählt unglaublich gut und ist gnadenlos ehrlich. Sie klagt Gott an, schmeißt ihm ihre ganze Zerbrochenheit vor die Füße und wendet sich einskalt von ihm ab. Eigentlich ist die Geschichte (eine wahrer Lebensbericht) eine moderne Hiobs-Geschichte. Wir wissen hinterher immer noch nicht, weshalb Gott Leid zulässt, aber wir haben eine Ahnung davon, dass Gott größer und besser ist, als wir es uns in unserem menschlichen Gehirnchen je ausmalen könnten. Dass er es nicht nötig hat, dass wir uns Ausreden für sein unerklärbares Verhalten überlegen … und dass es einen heiligen Raum gibt, den wir schon auf Erden betreten können, in dem NUR EINS wichtig ist! Ich finde es wahnsinnig mutig von ihr, dieses Buch geschrieben zu haben, denn sie unternimmt den Versuch Worte für ein inneres Erleben zu finden, die es in der menschlichen Sprache wahrscheinlich nicht gibt – und das auf wahnsinnig poetische Weise! Damit nimmt sie das Risiko auf sich, belächelt oder missverstanden zu werden. Sie lässt uns so nah an sich und ihre Gefühlswelt heran, dass wir gar nicht anderes können, als das gemeinsam mit ihr durchzustehen. Und nicht zuletzt: Diese Frau hat eine unglaubliche Liebe für ihre Familie! Ich sage nur: Chapo!!! und DANKE!

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