Esther Verhoef Hingabe

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Inhaltsangabe zu „Hingabe“ von Esther Verhoef

SIE hofft auf einen Neubeginn. Ihren untreuen Ehemann hat sie verlassen. Ihren Job gekündigt. Margot Heijne, Anfang dreißig, rote Haare. ER kann es nicht lassen. Und geht mit unglaublicher Präzision vor. Seine Morde sind wahre Kunstwerke. Seine Opfer sind Frauen. Frauen mit roten Haaren.

Ein Buch, das mein „Sherlock-Gen“ in die Irre führt, bekommt von mir volle Punktzahl und kann ich nur weiter empfehlen!

— Suhani

Spannende Erzählung, die ein absurder, sehr enttäuschendem Schluss zerstört.

— Zachanassian

Sehr langweilig... schade

— Kathy84

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  • Konnte mich von Anfang bis Ende fesseln

    Hingabe

    Suhani

    04. March 2017 um 20:30

    Wieder ein Buch, das mein „Sherlock-Gen“ getrotzt hat!Wobei ich dieses Buch eher in das Genre Frauen-Thriller gepackt hätte, statt Thriller oder auch Psychothriller.Dies ist kein Thriller mit großem Knalleffekt, sondern eher mit ruhig verlaufender, hintergründiger Spannung.  Als ich das Buch entdeckte hat der kurze Klappentext mich sofort neugierig gemacht – wobei ich auf Preisauszeichnungen und „Schlagzeilen“ auf Klappentexte nichts gebe.Aber diese kurzen Sätze über ‚Sie’ und ‚ER’ ließen irgendwie schon mein Kopfkino anspringen.Margot (SIE) ist eine junge Frau, die gerade eine schwierige Trennung hinter sich hat und nun endlich noch einmal neu anfangen will. Vor allem will sie ihr Selbstbewusstsein zurück haben und fängt schon mal mit einer neuen, selbst eingerichteten Wohnung an, in der sie alleine bestimmen kann. Außerdem bucht die spontan mit einer befreundeten Arbeitskollegin einen Kurztrip übers Wochenende nach London.„Einkaufen, spazieren gehen, vergessen.“Aber dann sagt die Kollegin ab und Margot entschließt sich nach langer Überlegung doch allein zu fliegen. Unsicher tritt sie ihre Reise an. Auf einem Fensterplatz in einer Dreierreihe hebt sie ab in Richtung London. Als der gutaussehende Typ am Gang sie auf harmlose Art anspricht flattern ihr vor lauter Unsicherheit die Knie, nimmt aber den Zettel mit seiner Telefonnummer an und steckt ihn ein.Als sie dann in London ihre Unterkunft aufsucht bekommt sie Panik. „Billighotel“ ist hier mehr billig als Hotel und auch der schmierige Besitzer macht es nicht besser.Voller Verzweiflung ruft sie den sympathischen Typ aus dem Flieger an, in der Hoffnung er kann ihr auf der Suche nach einer besseren Bleibe helfen, da sie sich überhaupt nicht in London auskennt und mit der Situation total überfordert ist.Von da an ändert sich Margots Leben in rasanter Geschwindigkeit. Leon, der Typ aus dem Flieger, zeigt ihr eine ganz neue Welt und hilft ihr ihre Träume zu verwirklichen.Das sie ihre Vorgängerin sehr ähnelt – die das gleiche „Manko“ hatte wie sie selbst, erfährt sie erst später. Aber ist es da vielleicht schon zu spät?Das Buch ist aus zwei Perspektiven, jeweils in der Ich-Perspektive, geschrieben. Hauptsächlich ist da Margot, aber dann taucht immer wieder ein Kapitel auf und das ist dann „ER“.Aber wer ist ER?Ja, er ist ein Mörder, denn er lässt den Leser an seine Gedanken und Morde teilhaben. Er zelebriert diese Morde in allen Einzelheiten. Für ihn sind es echte Kunstwerke und er geht dabei sehr selbstsicher und gründlich vor, plant alles akribisch.Der Kapitelwechsel ist optisch gleich zu erkennen, da die Kapitel bei „ER“ in römischen Zahlen unterteilt und auch in eine andere Schrift gedruckt sind. So weiß man immer gleich ob es sich um Margot oder „ER“ im nächsten Kapitel handelt.Ich bin nur so durch die Kapitel „geflogen“, weil ich immer wieder wissen wollte, wie es mit der anderen Person weitergeht.Auf der einen Seite bin ich Margot gefolgt durch ihr neues, aufregendes Leben, konnte sehen wie sich immer selbstbewusster und immer mehr in der Künstler-Highsociety Fuß fasste, der Leon angehörte. Aber Leon fördert nicht nur, er fordert auch….. in allen Bereichen ihres Lebens und langsam beherrscht er sie immer mehr.Auf der anderen Seite wollte ich einfach wissen wie es mit diesem „ER“ weitergeht und vor allem WER er ist. Eigentlich war ich mir sicher wer er ist, meine grauen Zellen waren im Hinterkopf immer wieder am rattern und mein „Sherlock-Gen“ lief auf Hochtouren – und am Ende lag es (ich) doch daneben!Mein Fazit:Ein Buch, das mein „Sherlock-Gen“ in die Irre führt, bekommt von mir volle Punktzahl und kann ich nur weiter empfehlen!Ein Thriller ohne Knalleffekt der trotzdem mich von Anfang bis Ende fesseln konnte. Und auch wenn die Erotik in der Geschichte leicht in Richtung von einem  „“Mr. Grey“ geht, passte aber alles zusammen. 

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  • Vera...ung

    Hingabe

    Zachanassian

    27. August 2016 um 13:46

    Der Handlung liegt - wie einfallsreich - ein Shades of Grey/Aschenputtel-Plot zu Grunde: Liebe auf den ersten Blick zwischen einer etwas naiven, unscheinbaren Frau vom Lande und einem superreichen, charismatischen, krankhaft eifersüchtigen Beau mit dunkler Vergangenheit und herrischen Zügen, die (auch) auf "atemberaubendem Sex" beruht. Durch den Einfluss ihres Prinzen wird aus dem unscheinbaren Aschenputtel eine von allen Seiten hofierte Prinzessin. Gefallen hat mit der gut gehaltene Spannungsbogen und die zumeist plausibel erzählte Entwicklungsgeschichte der Heldin. Leider wird der Gesamteindruck aber dominiert von der absurden Wendung am Schluss des Buches. Man fühlt sich als Leser regelrecht veralbert. Ein Kaninchen wird aus dem Hut gezaubert: Es wird eine Auflösung präsentiert, die praktisch keine Verbindung zum erzählten Geschehen hat. Nichts wird erläutert, wenig passt zusammen. Unplausibles Verhalten der Figuren erklärt sich zum Teil nur dadurch, dass es die Schlusswendung nicht zerstören durfte. Für mich ist das handwerklich miserabel.

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  • Hingabe von Esther Verhoef

    Hingabe

    Kathy84

    27. May 2016 um 19:15

    Ich habe selten so etwas langweiliges gelesen. Keine Spannung, langweilige Dialoge und total überflüssige Sexszenen. Echt schade. War mein erstes und letztes Buch der Autorin

  • Rezension: Hingabe von Esther Verhoef

    Hingabe

    LindyBooks

    25. April 2013 um 19:32

    SIE hofft auf einen Neubeginn. Ihren untreuen Ehemann hat sie verlassen. Ihren Job gekündigt. Margot Heijne, Mitte dreißig, rote Haare ... ER kann es nicht lassen. Seine Morde sind wahre Kunstwerke. Seine Opfer sind Frauen. Frauen mit roten Haare ...   "Hingabe" von Esther Verhoef lässt sich leicht und gut lesen, wobei ich die Dialoge teilweise schon zu einfach geschrieben fand. Die Geschichte an sich hat mir schon gut gefallen, aber man hätte mehr draus machen können. Gestört hat mich vor allem, dass es größtenteils wie ein ganz normaler Roman, vielleicht sogar schon Frauenroman, geschrieben ist, obwohl es ein Thriller sein soll. Man erfährt also viel zu viel aus dem Leben der Margot Heijne und ihrer Familie. Natürlich soll man die Figuren kennenlernen, allerdings erwarte ich bei einem Thriller, dass es von Anfang bis Ende hochspannend ist. Es war die meiste Zeit eher seicht, sodass ich nicht mal auf die Idee kam, dass ich möglicherweise hereingelegt werden könnte und das Ende für mich somit sehr überraschend kam. Das hat mir gut gefallen und damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Im Laufe der Handlung gibt es auch immer wieder mal erotische Szenen, allerdings werden die meistens, gerade wenn es spannend wird, abgebrochen und der nächste Tag oder die nächste Szene fängt an und dann z.B. auch kein Wort mehr rückblickend, was gelaufen ist. Insgesamt war der Thriller schon ok und wem eine Mischung aus Roman und Thriller mit leichter Erotik gefällt, dem wird dieses Buch bestimmt gefallen... :-)

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  • Hat gut unterhalten - kann aber dem Anspruch des Klappentextes nicht gerecht werden

    Hingabe

    Thommy28

    02. March 2013 um 16:05

    Margot Heijne hat sich nach über 7 Jahren des Zusammenlebens von ihrem Freund John van Oss getrennt, weil der sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat. Sie will ein völlig neues Leben beginnen. Sie ist jetzt Anfang dreißig und - durch die Trennung und die Verletzungen durch diese Trennung - völlig verunsichert in Bezug auf ihr Selbstbild und und ihr Aussehen, durch ihr Übergewicht und eingezwängt in einen Job, der sie langweilt. Bei einem Wochenendtrip nach London lernt sie Leon Wagner kennen, einen Kunstfotografen. Er fasziniert sie sofort und ihm geht es - für Margot völlig überraschend - genauso. Er baut ihr Selbstvertrauen auf, schmeichelt ihr und eröffnet ihr neue Grenzen in Bezug auf ihre Sexualität. Er dominiert sie - und sie geniesst das, hatte sie doch eine derartige Zuwendung von ihrem früheren Freund nie erfahren. Sie kündigt auf seinen Zuspruch hin ihren Job, zieht nach Amsterdam in Leons Loft und wagt sogar den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit. Doch auch Leon hat eine Vergangenheit: Seine frühere Freundin Edith hat in seiner Wohnung offenbar Selbstmord begangen, und sie sah genauso aus wie Margot …! Der Roman ist in zwei parallelen Handlungssträngen geschrieben, die beide in Ich-Form erzählen. Das ist zu Beginn ein wenig verwirrend. Der eine (umfangreichere) Handlungsstrang beschreibt obiges Geschehen aus Sicht von Margot, der Hauptprotagonistin. Der zweite (kürzere und optisch abgesetzte) Handlungsstrang beschreibt das Geschehen aus Sicht des Täters. So erfährt der Leser gleich zu Beginn, daß Edith, Leons frühere Freundin, keineswegs Selbstmord beging, sondern umgebracht wurde. Die Schreibweise ist angenehm, leicht und schlicht. Das Buch ist im Mittelteil mit ein paar erotischen Passagen gewürzt, Die sind aber über einen Großteil des Buches die einzigen aufregenden Passagen. Ausser ganz am Beginn beim Mord an Edith und auf den letzten ca. 80 Seiten, mit dem zugegebenermaßen überraschenden Ende, ist Spannung absolute Mangelware. Das reicht aus meiner Sicht nicht für einen Top-Thriller, wie es die vollmundigen Ankündigungen auf dem Cover erwarten lassen. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe mich nach anfäglichem Zögern doch für eine 4-Sterne-Bewertung durchgerungen.

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  • Rezension zu "Hingabe" von Esther Verhoef

    Hingabe

    sky_and_sand

    09. January 2012 um 15:23

    Margot Heijne will nach der Trennung mit ihrem Freund ein neues Leben beginnen. Auf einer Reise nach London trifft sie auf einen hübschen unbekannten der ihr Leben von Grund auf verändert. Doch eine grausame Gefahr kommt ihr immer näher. Es sehr interessantes Buch, das anders ist als die anderen. Man bekommt nicht nur dich Sicht der weiblichen Hauptfigur sondern auch des Täters. Gleich zu beginn an kann man erahnen wie das Buch weiter geht und auch einen plausibelen Täter bekommt man gebracht...doch bald schon werden einem andere Ansichtsmöglichkeiten erföffnet. Am Ende schafft es Esther Verhoef den Leser doch noch zu überraschen. Sehr gut gelungen.

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  • Rezension zu "Hingabe" von Esther Verhoef

    Hingabe

    mamenu

    20. December 2011 um 22:34

    Zum Buch Sie hofft auf einen Neubeginn. Ihren untreuen Ehemann hat sie verlassen ihren Job gekündigt. Margot Heijne,Anfang dreißig,rote Haare. Er kann es nicht lassen Und geht mit unglaublicher Präzision vor. Seine Morde sind wahre Kunstwerke. Seine Opfer sind Frauen,Frauen mit roten Haaren. Meine Meinung Da ich schon das Buch "Verfallen" von dieser Autorin kenne,was mir sehr gut gefallen hat, habe ich mich gefreut, als ich dieses Buch lesen konnte. Ich muss sagen, das meine Erwartungen bei weitem nicht erfüllt wurden. Meiner Meinung nach ist das für mich kein Psychothriller, denn dafür war die Handlung im Buch einfach zu langatmig. In der ersten Hälfte war für mich keine richtige Spannung zu spüren. Zudem waren auch sehr viele Sexszenen im Buch enthalten, wo ich mich manchmal schon gefragt habe ist das ein Thriller oder einfach nur ein Frauenroman?! Auch das ende der Geschichte fand ich nicht gerade sehr Spannend. Trotzdem konnte ich durch den flüssigen Schreibstil das Buch gut lesen. Ich denke das Buch ist nicht jedermanns Sache. Ich bin ein bisschen enttäuscht über diese Geschichte.Trotzdem werde ich bestimmt noch ein weiteres Buch von der Autorin lesen,da ich an weitere gute Bücher glauben kann.

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  • Rezension zu "Hingabe" von Esther Verhoef

    Hingabe

    robbylesegern

    18. December 2011 um 18:16

    lassen sie sich diesen Thriller nicht entgehen Margot Heijne hat ihren längjährigen Freund verlassen, da er sie mit der besten Freundin betrogen hat. Nun will sie mit einer Arbeitskollegin ein nettes Wochenende in London verbringen:Schoppen,Sighseeing und ein bisschen feiern und die Trauer und Wut der letzten Zeit vergessen. Kurz vor Abreise nach London sagt die Freundin ab, Margot beschließt aber allein zu reisen.Schon auf dem Flug nach London lernt Margot Leon kennen, einen Kunstmaler, der ihr mehr als sympatisch ist. Sie verabredet sich in London mit ihm und Leon und Margot werden ein Paar.Sie, die immer unter einem mangelnden Selbstbewußtsein gelitten hat,blüht in Leons Gesellschaft auf und wagt Sachen,die sie früher nie für möglich gehalten hätte. Sie kündigt ihren Job und fängt auf eigene Rechnung an zu arbeiten ,indem sie Restaurant und Clubs neu ausstattet. Aber auch auf sexuellem Gebiet erwacht in ihr eine Seite, die bisher noch niemand zum klingen gebracht hat. Nach und nach erfährt Margot,dass sie Leons früherer Freundin, die Selbstmord begangen haben soll, verblüffend ähnlich sieht. Was bezweckt Leon damit , dass er nie über seine verflossene Liebe spricht, will er Margot zu einem Abbild seiner ehemaligen Geliebten machen? Als dann noch Margots ehmaliger Freund John nach einer Familienfeier, auf der er mit Leon Streit hatte, tot aufgefunden wird und Leon verdächtigt wird, für den Tod von John verantwortlich zu sein, überschlagen sich die Dinge nicht nur, sondern Margot gerät in tödliche Gefahr. Was macht einen guten Thriller aus? Man nehme eine Hauptprotagonistin, mit der sich viele Leserinnen identifizieren können, läßt in Nebenkapiteln einen Mörder und seine Gedanken zu Wort kommen, baut einen intelligenten Plot auf und würzt das Ganze noch mit einer wohldosierten Portion Erotik und fertig ist "Hingabe",, ein Thriller , der ohne großes Blutvergießen auskommt, aber von seiner von Anfang an vorhandenen suptilen Spannung lebt.Das man als Leser am Ende der Geschichte dann auch noch merkt, dass man sich mit dem Tipp, wer der Mörder ist,vertan hat, macht das Ganze noch spritziger. Super spannend, gut aufgebaute Geschichte mit interessanten Personen, einfach eine runde Sache. Meine lieben Mitleserinnen lassen sie sich diesen Thriler nicht entgehen.

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  • Rezension zu "Hingabe" von Esther Verhoef

    Hingabe

    Nini61

    01. August 2011 um 12:36

    Margot hat gerade eine schmerzhafte Trennung hinter sich. Um sich abzulenken, fliegt sie für ein Wochenende nach London. Hierbei lernt sie Leon kennen, einen Künstler, der sie auf Anhieb fasziniert. Für ihn ändert sie sich und ihr gesamtes Leben und ist glücklich. Wäre da nicht Edith, die Ex von Leon, die sich das Leben genommen hat und Margot verblüffend ähnlich war. Als Leser weiß man von Anfang an, dass Edith ermordet wurde und der Mörder konzentriert sich immer mehr auf Margot. - Spannend aufgebaut, leicht zu lesen. Ich habe es in einem Zug durch gelesen. Empfehlenswert

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  • Rezension zu "Hingabe" von Esther Verhoef

    Hingabe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. February 2011 um 08:34

    Inhalt: SIE hofft auf einen Neubeginn. Ihren untreuen Ehemann hat sie verlassen. Ihren Job gekündigt. Margot Heijne, Anfang dreißig, rote Haare. ER kann es nicht lassen. Und geht mit unglaublicher Präzision vor. Seine Morde sind wahre Kunstwerke. Seine Opfer sind Frauen. Frauen mit roten Haaren. Meine Meinung: Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob man dieses Hörbuch wirklich als Thriller bezeichnen sollte. Der Hörer verfolgt zunächst einmal den Neubeginn von Margot Heijne, die nicht sehr selbstbewusst ist und oft an sich zweifelt. Dies ändert sich allerdings, als sie Leon kennenlernt und sich in ihn verliebt. Leon scheint sehr dominant zu sein und beeinflusst Margot sehr. Sie gibt Ihren Job auf, bewegt sich in Leons Künstlerszene und scheint sich immer mehr ihm hinzugeben. Soweit so gut, mehr mag ich von der Handlung nicht verraten … Wer jetzt von Anfang an Spannung erwartet ist meiner Meinung nach mit diesem Hörbuch falsch beraten. Es kommt sehr viel Erotik vor und die Haupthandlung besteht eigentlich nur aus der Beziehung zwischen Leon und Margot. Dennoch ist dieses Hörbuch interessant genug, um weiter zu hören. Denn man kann systematisch verfolgen, wie Margot in ihrem Leben beeinflusst wird. Margot entwickelt sich als Charakter immer weiter und man fiebert regelrecht mit, ob sie sich durchsetzt oder nicht. Als dann ein Mord passiert, ändert sich die Handlung schlagartig. Spannung wird aufgebaut und ich hatte das Gefühl, regelrecht in den Thriller hineingerissen zu werden, während mir das Hörbuch vorher, eher wie eine Erzählung vorkam. Die Figuren in dieser Handlung sind sehr gut beschrieben, Margot wirkt eher manipulativ und leicht beeinflussbar, während Leon nur so vor Selbstbewusstsein strotzt. Margots Familie spielt ebenfalls eine große Rolle, sowie die Künstlerszene in der sich Margot und Leon bewegen. Es fällt leicht all diesen Figuren zu folgen, der Hörer wird mit den vielen Personen nicht unnötig verwirrt. Die Sprecherin Cathrin Bürger macht ihre Sache sehr gut. Sie spricht sehr angenehm und dank ihrer perfekten unterschiedlichen Betonung, fiel es mir leicht, verschiedene Personen zu unterscheiden. Es gibt 2 Erzählperspektiven: Einmal die Perspektive von Margot und einmal die des Mörders, der Margot schon längst im Visier hat. Mit 11 Std. und 40 Minuten hatte das Hörbuch eine recht gute Länge. Es war interessant genug, um weiterzuhören und zum Ende hin wurde es derart spannend, das ich das Hörbuch nicht mehr unterbrechen wollte. Fazit: Dieses Hörbuch ist jetzt nicht von Beginn an superspannend. Dennoch ist es sehr interessant mit einer tollen Sprecherin. Man sollte hier also keine blutrünstigen Morde erwarten. Im Gegenteil, dieser „Thriller“ ist eher recht unblutig mit viel Erotik und Manipulation.

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  • Rezension zu "Hingabe" von Esther Verhoef

    Hingabe

    Carol-Grayson

    10. December 2010 um 19:55

    Ein Neubeginn – darauf hofft Margot Heijne. Die junge Frau hat eine schwierige Trennung hinter sich. Nun will sie ihr Leben neu ordnen und ihr Selbstvertrauen zurückgewinnen. Alles wirkt perfekt, als sie auf den ebenso schillernden wie verführerischen Kunstfotografen Leon trifft. Margot lässt ihr altes Leben Hals über Kopf hinter sich: Sie kündigt ihren Job, zieht nach Amsterdam in Leons Loft und wagt den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit. Doch die neue Freiheit ist trügerisch. Davon berauscht, die eigenen Träume zu verwirklichen, überschreitet Margot unwissentlich gefährliche Grenzen. Ohne es zu ahnen, ist sie Marionette in einem Spiel der Manipulationen geworden. Einem Spiel, das jemand mit tödlichem Ernst betreibt und das sie das Leben zu kosten droht. Soweit der Klappentext zu „Hingabe“, dem neuen Buch von ESTHER VERHOEF. Eine (Ent)-Spannungslektüre der besonderen Art bietet der neue Thriller der niederländischen Autorin. Sie schreibt in der Ich-Perspektive und in der Gegenwart. Und ihr Buch beginnt direkt mit einem Mord. Außerdem lässt sie den Leser von Anfang an teilhaben am Alltag, der beruflichen Selbstverwirklichung ihrer Protagonistin Margot und besonders an deren Liebesleben. Die Autorin schreibt in einigen Passagen unverblümt erotisch, ohne jedoch vulgär zu wirken. Denn darum geht es letzten Endes: um die Hingabe an den erotisch dominanten Fotografen Leon Wagner, über den auch der Leser – genau wie Margot – erst nach und nach bruchstückweise mehr erfährt. Er ist einer der Schlüssel zu Margots neuer Welt: Raus aus dem spießigen Bürgertum hinein die quirlige Welt der Künstler. Er bringt sie dazu, Grenzen – auch in sexueller Hinsicht - zu überschreiten, die ihr bislang diktiert wurden. Aber ihre anscheinend neu gewonnene Freiheit täuscht: eine andere und subtilere Art von Kontrolle greift nach der jungen Frau bis sie sogar in das Visier des Mörders gerät. Denn Leons frühere Freundin Edith glich Margot aufs Haar – aufs rote Haar! Und Edith hatte überraschend Selbstmord begangen. Immer wieder parallel zu Margot wechselt die Autorin die Sichtweise und schreibt, ebenfalls in Ich-Form, aus der Perspektive des psychopathischen Killers (im Buch gekennzeichnet durch eine eigene Kapitelnummerierung und ein anderes Schriftbild) was den Spannungsbogen noch erhöht. Eine außergewöhnliche und plastische Erzählweise kennzeichnet den Stil von ESTHER VERHOEF. Sie nutzt diese Möglichkeit, den Leser selbst immer tiefer in das Geschehen mit einzubeziehen, um dann ein unerwartetes Ende zu präsentieren. Ein Buch, das man vor diesem Ende ungern aus der Hand legen möchte, verdienter Gewinner des niederländischen Thrillerpreises. Schön ist auch, dass man hier eine gebundene Hardcover-Ausgabe in Händen hält, die ihren Platz im Bücherregal eines jeden Krimiliebhabers finden wird. Erstveröffentlichung in THE SPINE

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  • Rezension zu "Hingabe" von Esther Verhoef

    Hingabe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. October 2010 um 21:21

    In dem Buch geht es um Margot, eine junge Frau Anfang 30, die sich von Ihren Freund getrennt hat und ein neues Leben beginnen will. Sie lernt Leon, einen berühmten Fotografen kennen und fühlt sich schnell geborgen und wahrgenommen. Außerdem lernt sie eine neue Art von Beziehung kennen, die sie aber auch verändert. Sie ist nur noch für Leon da, trifft Entscheidung die sie manchmal bereut und vernachlässigt Ihre Familie. Sie lernt eine neue Art des Sexlebens kennen, was sie sich vorher nicht getraut hätte. Doch es sind viele Geheimnisse offen, über die man selten spricht. Ich möchte wie immer nicht zuviel verraten. Das Buch ist sehr spannend und man wird regelrecht gezwungen weiterzulesen. Die Autorin schafft es ein immer wieder auf eine andere Fährte zu schicken und das Ende ist mehr als, was man erwartet hätte. Ich kann nur sagen...............sehr empfehlenswert. PS: Das Buch erinnert mich stark an eine Zeit in meinen Leben...aber das bleibt geheim. Fand es nur etwas erschreckend, weil vieles passte, 30, gerade getrennt und und und, aber lest selbst.

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    Hingabe

    Peri

    28. August 2010 um 22:28

    Super spannendes Buch, ich habe im Urlaub eine "Vorabveröffentlichung" in der Hotelbibliothek gefunden und es verschlungen.
    Wer auf Psychothriller steht - unbedingt lesen!

  • Rezension zu "Hingabe" von Esther Verhoef

    Hingabe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2010 um 19:18

    Margot ist Anfang 30 und hat beschlossen sich von ihrem Freund zu trennen. In den letzten 6 Jahren hat man sich einfach auseinander gelebt, sodass ein miteinander nicht mehr möglich war. Sie bricht alle Brücken hinter sich ab und zieht in eine eigene kleine Wohnung, wagt einen Neubeginn zu dem auch ein Wochenende in London gehört. In London trifft sie auf Leon. Ein gut aussehender und auch etwas geheimnisvoller Mann, der sich als Kunstfotograf entpuppt. Man kommt sich näher und auch schon bald funkt es zwischen den beiden. Margot scheint endlich wieder einen Mann gefunden zu haben, bei dem sie sich geborgen fühlt, der, zugegeben, in etwas abgehobenen Künstlerkreisen verkehrt, aber so völlig anders, interessanter ist als ihr Ex. Doch das Glück ist trügerisch. Margot fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass Leon vor ihr auch schon eine Freundin hatte die nicht nur, wie Margot selbst, auch rotes Haar sondern auch den selben, seltenen, genetischen Defekt besaß dem sie zwei unterschiedliche Augenfarben verdankt. Und als sie auch noch erfährt, dass Leons Ex sich selbst das Leben genommen hat beginnt ihre neue Beziehung zu bröckeln. Der Leser weiss jedoch, dass es kein Selbstmord war, so wie er auch weiss, dass Margot bereits ihren Kopf in die Schlinge ihres zukünftigen Mörders gelegt hat. Ich war am Anfang von Esther Verhoefs Buch Hingabe wirklich angetan. Endlich ein Buch das nicht wieder nur der Auftankt zu einer neuen Endlosserie ist. Man findet darin keine Leichenfläderrein oder Vorgartenblutbäder, wie in den üblichen 20 Metern Krimi-Regal die jeder Buchladen im Sortiment führt. Statt dessen bietet uns Verhoef einen von Charakteren getriebenen Thriller der sich auch nicht davor scheut mit den Perspektiven zu spielen und am Anfang auch immer wieder Einschübe direkt aus der Gedankenwelt des Killers beinhaltet. Das alles klang viel versprechend, aber leider blieb es nur bei einem Versprechen. Ich weiss nicht genau warum die Autorin das Konzept nicht beibehalten hat und nach gerade mal 70 Seiten einen völlig anderen Kurs einschlägt? Denn ab da rückt sie deutlich die Beziehung zwischen Margot und Leon in den Vordergrund. Dem Umbruch, den Margot in ihrem Leben vollzieht, wird viel Platz eingeräumt. Sie schmeißt ihren alten Job und macht was ihr gefällt, lebt freier und sorgt sich nicht mehr so viel um ihre Zukunft. Sie scheint nun endlich das Leben zu führen dass sie immer wollte. Diese Passagen sind nicht schlecht geschrieben und beinhalten eigentlich alles was man sich von einem Frauenroman nur wünschen kann. Einen weiblichen Hauptcharakter, der durch seine persönlichen Niederlagen niedergeworfen wird, aber auch an ihnen wächst und am Ende gestärkt daraus hervorgeht. Erst um die Seite 310 herum scheint sich Verhoef wieder auf das Konzept ihres Thrillers zu besinnen, Spannung ist bis dahin nicht wirklich vorhanden, eher nur zu erahnen. Somit hab ich ein wenig Probleme dieses Buch Thrillerfans zu empfehlen. Es ist durchwegs solide und kurzweilig geschrieben, beinhaltet aber, auf eine Seitenanzahl von gut 410 Seiten, gerade einmal 80-90 für einen Thriller relevanten Seiten. Der Rest fällt eher in das Genre des Frauenromans. Wer nun also einen Roman mit weiblicher Hauptfigur sucht, die sich durch die Unbilden des Lebens schlagen muss und nichts gegen einen ordentlichen Schuss Thriller hat wird mit dem Buch auf jeden Fall seine Freude haben. Wer sich jedoch das Buch auf Grund der Bezeichnung Psychothriller auf dem Schutzumschlag ins Regal stellt, wird wohl eher eine Enttäuschung erleben.

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  • Rezension zu "Hingabe" von Esther Verhoef

    Hingabe

    Kathrin.Ri

    21. August 2010 um 10:27

    Margot, die mollige, rothaarige, mit Heterochromie lebende Niederländerin, lernt auf ihrem Flug nach London Leon Wager kennen. Beide verbringen zusammen die Zeit in London und haben viel Spaß miteinander. Leon ist ein besitzergreifender und herrischer Mann, der von seinen Fotografien lebt und auch Margot gerne fotografieren würde. Durch einen an Land gezogenen Job kommt Margot in den Freundeskreis Leons hinein und entdeckt, dass er vor ihr schon eine Frau mit dem selben Augenproblem hatte, welche aber angeblich Selbstmord begangen haben soll. Ebenso wie Leons Exfreundin Edith, beginnt auch plötzlich Margots Exfreund John Selbstmord.. Und das ausgerechnet in der Nacht, in der Margot ein letztes Mal mit im schlief.. Hingabe.. Mich hat der Klappentext total gereizt und er hat mir auch total angesprochen. Ebenso wie das Cover. Das Buch ist aus zwei verschiedenen Blickwinkeln geschrieben (Margot und Mörder), die sich quasi wie zwei eigenständige Bücher mit eigenen Kapiteln (I, II, III im Gegensatz zu 1, 2, 3) durch das Buch schlängeln. Margot, die sich einfach nicht mit ihrem Körper zufriedenstellen kann, lebt erotische Moment durch und diese ziehen sich auch fast durch das komplette Buch. Der Mörder (auch in einer anderen Schrift geschrieben) beschreibt seine Taten.. Diese sind weder blutrünstig noch total "psychothrillerig". Mich hat das Buch leider nicht wirklich überzeugt, da es mir einfach nicht wie ein Psychothriller rüberkam. Kann auch nicht verstehen, wie dieses Buch den niederländischen Thrillerpreis (siehe Klappentext) bekommen konnte. Eher war es ein Erotikkrimi, da sich so einige Sex-Szenen zwischen Margot und Leon abspielen, die einfach relativ genau beschrieben wurden. Für Cover und die Art der Unterteilung vergebe ich jeweils einen Stern. Die Geschichte selbst, war relativ flüssig zu lesen und gut zu verstehen (noch ein Stern). Aber für mich einfach zu langweilig. Deswegen würde ich eigentlich 2,5 Sterne vergeben, aber wg. der Geschichte gibts ja noch einen dazu.. 3 Sterne (;

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