Esther Verhoef Verfallen

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Inhaltsangabe zu „Verfallen“ von Esther Verhoef

Sie sucht Trost – und findet das GrauenSie sind beste Freundinnen. Aufgewachsen wie Schwestern. Als die junge Journalistin Eva Lambregts ihren Job verliert, will sie bei Dianne neue Kraft sammeln. Denn die naturverbundene junge Frau hat sich in ein malerisches Dorf in Frankreich zurückgezogen. Doch als Eva dort ankommt, ist alles ganz anders: Diannes Haus ist verfallen, die Gegend eine deprimierende Einöde. Und wo ist Dianne? Auf Evas Nachforschungen reagieren die Einwohner abweisend, und unheimliche Dinge geschehen im Dorf. Eva beschließt, sich im heruntergekommenen Haus ihrer Freundin einzuquartieren. Doch was als Zuflucht geplant war, entpuppt sich als schlimmster Albtraum …

Mitreißendes, realistisches Buch über Freundschaft und Fanatismus gepaart mit mörderischem Elan

— ShiYuu267
ShiYuu267

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  • Spannender Alltags-Thriller

    Verfallen
    ShiYuu267

    ShiYuu267

    30. March 2017 um 19:09

    Die Aufmachung: Das Cover zeigt ein einsames Haus vor einem Wald. Es scheint eine Andeutung auf Diannes Wohnsitz zu sein, doch ist kein weiterer Bezug auf den Inhalt des Buches ersichtlich. *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~* Meine Einschätzung: Nachdem Evas Vertrag nicht verlängert wird, beschließt sie ihre beste Freundin Dianne bereits eine Woche früher als geplant zu besuchen. Doch Dianne reagiert nicht auf Evas Nachrichten und Anrufe. Als Eva trotzdem anreist ist Dianne nicht zu Hause und die Bewohner des kleinen französischen Dorfes begegnen ihr mit Feindseligkeit und Misstrauen. Eva, die junge Journalistin ist zu Beginn des Buchs eine schüchterne Person, die Zuflucht bei ihrer besten Freundin sucht. Durch Rückblicke in ihre Kindheit wird das Bild einer unumstößlichen Freundschaft aufgezeigt. Die Geschehnisse rund um Eva und Dianne sind auf eine alltägliche Art und Weise spannend beschrieben, wofurch es dem Leser leicht fällt, sich in die Protagonistin hinein zu versetzen und mit zu fiebern, hoffen und bangen. Spannung, Trauer, Liebe und Freundschaft. Verfallen deckt diese Gefühle alle ab. Die Entwicklung der Protagonistin ist realistisch dargestellt. Die Spannung wird duch unerwartete Wendungen aufrecht erhalten. Insgesamt handelt es sich um ein mitreißendes, realistisches Buch über Freundschaft und Fanatismus gepaart mit mörderischem Elan.

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  • Flach wie das Heimatland der Autorin

    Verfallen
    AnnaChi

    AnnaChi

    21. February 2016 um 18:07

    Dieser, mag man dem Klappentext folgen, so überaus spannende Roman vermochte mich nicht zu fesseln. Zu oberflächlich die Darstellung der Protagonisten, die kein wirkliches Gesicht bekamen. Zu konstruiert und überrissen die Handlung, die mich überhaupt nicht zu fesseln vermochte. Zu wenig tiefschürfend die Behandlung der an sich interessanten Problematik (militante Umweltaktivisten). Wahrscheinlich habe ich innerhalb kürzester Zeit diesen Roman komplett vergessen. Ist aber auch nicht schade drum.

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  • Verfallen

    Verfallen
    Melody80

    Melody80

    20. November 2015 um 17:05

    Wieder mal so ein feiner Klappentext, der ahnungslose Fans von Spannungsromanen überreden möchte, sich dieses Buch zu zu legen. Wer eine dynamische Handlung und wandelbare Protagonisten erwartet, greife bitte zu einem anderen Buch. Das Buch konnte mich über 300 Seiten leider nicht “mitnehmen”, sondern nur langweilen. Zu keiner Person, am wenigsten zur Hauptprotagonistin Eva konnte ich in irgendeiner Weise Sympathie entwickeln, ihr Handeln und ihre Gedankengänge kamen mir während des Lesens sehr unrealistisch vor, das Buch driftet nach der Hälfte ins politische ab, was die Story auch nicht interessanter machte. Mein Fazit Mein erstes Buch von Frau Verhoef, leider konnte es mich nicht begeistern.

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  • Rezension zu "Verfallen" von Esther Verhoef

    Verfallen
    Textverliebt

    Textverliebt

    28. February 2013 um 18:22

    Eva und Dianne sind seit den Tagen ihrer Kindheit die besten Freundinnen. Die zwei Frauen, die einst nichts entzweien konnte, trennen nun allerdings das Leben und viele Hundert Kilometer. Eva arbeitet in den Niederlanden als Journalistin und die radikale Umweltaktivistin Dianne führt in Frankreich ein Leben als Aussteigerin. Als Eva ihren Job verliert, beschließt sie das lang ersehnte Treffen mit Dianne vorzuziehen, um auf dem Hof ihrer Freundin neue Energie zu tanken. Als sie jedoch unangemeldet in Frankreich eintrifft, findet Eva allerdings nicht das von Dianne umschriebene Paradies vor, sondern lediglich ein verfallenes Gut. Auch von Dianne fehlt jede Spur. Eva quartiert sich zunächst trotz deren Abwesenheit in dem unheimlichen Haus der Freundin ein. Als diese auch am nächsten Tag nicht auftaucht, macht sie sich ernsthaft Sorgen und beginnt die Nachbarn nach dem Verbleib der Freundin zu fragen – dabei begegnen ihr die Nachbarn nicht nur Ablehnung, sondern mit schierer Feindlichkeit. * Eva kann sich nicht erklären, was hier vor sich geht. Nicht nur das wundervolle Grundstück war Diannes Erfindung, auch die liebenswerten Freunde existieren nicht. Vielmehr nimmt die Abneigung der Dorfbewohner bereits bedrohliche Ausmaße an, als sich Eva bei ihnen nach dem Verbleib ihrer Freundin erkundigt. Ihr wird schnell klar, dass hier etwas nicht stimmt. Als sie sich schließlich ernsthaft um ihr Leben sorgen muss, beschließt sie die örtliche Polizei einzuschalten. Doch diese hat mit dem Fall eines ermordeten Ehepaars alle Hände voll zu tun und scheint Evas Ängste und Sorgen nicht ernst zu nehmen. Schlimmer noch, die Polizei wundert sich, warum Eva in dem Haus ihrer verschwundenen Freundin lebt. Somit wird die junge Frau schnell von einem Opfer zu einer potenziellen Verdächtigen. Doch sie hat noch weitaus größere Probleme, denn ohne ihr Wissen hat sie sich mit ihren Nachforschungen und ihrer Sorge um Dianne zur Zielscheibe krimineller Männer gemacht. * “Ganz vorsichtig gehe ich weiter, auf jede Bewegung, jedes Geräusch achtend. Vor der Haustür bleibe ich entsetzt stehen. Die Scheibe ist kaputt.” – Seite 84 – * Esther Verhoef hat mit Verfallen einen Thriller geschaffen, der stark anfängt, dem aber leider recht schnell die Luft ausgeht. Zunächst wird der Leser Zeuge eines grauenhaften Verbrechens, bei dem eine schwangere Frau nach einer grausamen Hetzjagd ihr Leben verliert. Es gibt weder Hinweise auf sie noch auf ihren Mörder. Cut. Als Nächstes lernt der Leser die erfolglose Journalistin Eva kennen, die nach ihrer Kündigung beschließt zu ihrer besten Freundin Dianne zu fahren, um wieder klare Gedanken zu fassen. Soweit so gut. Sie beginnt sich in das verwaiste Haus der verschwunden Freundin einzunisten und begegnet jedem mit Unverständnis, der dieses doch sehr merkwürdige Verhalten hinterfragt. Noch merkwürdiger wird es, als schließlich auch noch ihr Freund mit in das Haus einzieht. * Die Handlung beginnt wie bereits erwähnt sehr spannend. Trotzdem ist sie abgesehen von kleineren unerwarteten Wendungen doch recht vorhersehbar. Eingefleischte Thrillerfans werden wohl keine Überraschungen mit Verfallen erleben. Dies liegt allerdings nicht einmal an der Handlung selbst, sondern an den Stereotypen, die sich wie ein roter Faden durch den Roman ziehen. Spätestens nach der Hälfte lässt sich zumindest ziemlich sicher erahnen, in welche Richtung sich das Buch entwickelt. In der zweiten Hälfte des Romans hält sich die Spannung daher in Grenzen. Sobald der Puls in die Höhe schnellt, ist sie leider schon wieder vorüber. * Fazit: Mich konnte Verfallen als spannender Thriller leider nicht wirklich überzeugen. Die Idee hinter dem Roman ist nicht neu, aber gut. Ich möchte aber auch unbedingt betonen, dass ich überhaupt nichts mit der Protagonistin Eva anfangen konnte – leider steht und fällt damit ja meist schon ein Roman. Auch die anderen Charaktere konnten mich nicht berühren und waren für mich fast durchschaubar. Es ist ein netter Roman, den man lesen kann, aber nicht muss. Ein Thriller voller Hochspannung war es zumindest nicht für mich.

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  • Rezension zu "Verfallen" von Esther Verhoef

    Verfallen
    goldstaub

    goldstaub

    13. November 2012 um 15:37

    meine meinung: das buch ist sehr spannend geschrieben, die zeitsprünge von der vergangenheit in die gegenwart sind sehr fliesend. für mich war es einfach ein sehr tolles buch. zur auotorin: esther verhoef wurde 1968 in s-hertogenbosch geboren. der durchbruch gelang ihr mit dem buch, der geliebt und hingabe. zum buch: dianne und eva sind mehr als nur beste freundinnen, sie sind wie schwestern. als eva plötzlich ihren job als journalistin verliert, kommt es ihr gerade recht urlaub bei dianne zu machen. eva versucht dainne immer wieder per e-mail zu erreichen aber ohne erfolg. so macht sie sich auf den weg nach frankreich, dort wo dianne jetzt seit einem jahr lebt. als sie beim haus angkommt, sieht alles etwas anderst aus wie dianne es beschrieben hat. eva steht vor verschlossener tür also wollte sich etwas umschauen und entdeckte den schlüssel. eva beschloss im haus auf sie zu warten nur von dianne keine spur. sie machte sich auf den weg mit den nachbarn zu reden nur die waren sehr feindselig eva gegenüber. oft fragt eva sich warum dianne nur hier her gezogen ist?? nur beantworten konnte sie es sich nicht. als eva tage später von der stadt zurückkam, war die scheibe an der haustür eingeschlagen. verängstigt wollte sie bei der polizei im ort den einbruch melden, nur der polizist spielte den vorfall einfach runter. eva war so wütend. warum will ihr keiner glauben?? warum will ihr keiner helfen?? und wo war dianne?? viele fragen!! ob eva sie alle lösen kann??

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  • Rezension zu "Verfallen" von Esther Verhoef

    Verfallen
    Girl56

    Girl56

    20. December 2011 um 13:11

    Nachdem die junge Journalistin Eva knall auf fall ihren Job bei der örtlichen Tageszeitung verliert, beschließt sie, die bereits geplante Urlaubsreise nach Frankreich um eine Woche vorzuziehen. Sie will ihre Freundin Dianne überraschen, die seit einem Jahr in einer sehr einsamen Gegen in Frankreich lebt und als freie Übersetzerin und Selbstversorgerin ein neues Leben angefangen hat. Obwohl Dianne weder auf Telefonanrufe noch auf E-Mails reagiert, fährt Eva los, voller Zuversicht, dass bei ihrer Ankunft Dianne, ihr großes Vorbild und Blutsschwester, schon da sein wird und alles in Ordnung ist. Doch als sie nach langer Reise endlich das sehr abgelegene Haus von Dianne findet, ist dieses leer und von Dianne selbst fehlt jede Spur. Evas Nachfragen bei Nachbarn und auch im Dorf werden seltsam unbeteiligt bzw. aggressiv beantwortet. Eva, die sich in Diannes Haus einquartiert hat, kommen immer mehr Zweifel, was mit ihrer Freundin Dianne geschehen ist. Bei einem Besuch eines Geschäftes in der nahegelegen Kleinstadt sieht sie plötzlich Diannes ehemaligen Freund Hans, einen fanatischen Umweltaktivisten, vom dem sich Dianne angeblich schon vor einem halben Jahr getrennt hat. Kurz danach geschehen Dinge, die Evas bisheriges Leben und ihre Menschenkenntnis völlig auf den Kopf und in Frage stellen. Mit „Verfallen“ Esther Verhoef einen spannenden Krimi geschrieben, der im Milieu von militanten Umwelt- und Tierschutzaktivisten angesiedelt ist. Ihre Heldin „Eva“ ermittelt auf eigene Faust und gerät so in Situationen, die sie in ihrer großen Naivität und auch Unerfahrenheit nicht richtig einschätzen kann. Doch Eva wird Kapitel für Kapitel „schlauer“ und gleichzeitig wächst sie als Journalistin über sich hinaus. Wo Polizei und Gerichtsbarkeit resignieren, gibt sie keine Ruhe und bringt somit den Fall „Dianne“ zu einem gerechten Ende.

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  • Rezension zu "Verfallen" von Esther Verhoef

    Verfallen
    mamenu

    mamenu

    28. August 2011 um 11:13

    Zum Buch Als die junge Journalistin Eva Lambregts überraschend ihren Job verliert,will sie bei ihrer Freundin Dianne Kraft sammeln. Denn die naturverbundene junge Frau ist in ein kleines,malerisches Dorf in Frankreich ausgewandert.Doch als Eva dort ankommt,ist alles ganz anders:Diannes Haus ist verfallen,die Gegend eine deprimierende Einöde.Und wer sind die Freunde,von denen Dianne ihr vorgeschwärmt hat? Vor allem aber: Wo ist Dianne ? Auf Evas Nachforschungen reagieren die Einwohner abweisend,und unheimliche Dinge geschehen im Dorf.Eva beschließt,sich im heruntergekommenen Haus ihrer Freundin einzuquartieren. Doch was als Zuflucht geplant war,entpuppt sich als schlimmster Albtraum... Meine Meinung Diese Autorin hat mich mit Ihrem Buch positiv überrascht.Dieses von mir erste Werk dieser Autorin ließ sich vom Schreibstil her sehr flüssig lesen.Ich war so sehr von diesem Buch gefesselt, das ich es kaum aus der Hand legen wollte. So hatte ich es in 2 Tagen vollständig gelesen. Der Text, in der Ich Form geschrieben, hat mir sehr gut gefallen.Die einzelnen Kapitel beschreiben die enge Bindung zwischen Eva und Dianne,was die Spannung aber nicht schmälert.Die Handlung war leider etwas Vorhersehbar, aber trotzdem fand ich es gelungen,da immer wieder neue Spannungen aufkamen . Die Geschichte war von Anfang bis Ende sehr spannend und ich kann das Buch nur Empfehlen.Das war nicht das letzte Buch dieser Autorin. Das nächste werde ich wohl wieder geniessen dürfen.

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  • Rezension zu "Verfallen" von Esther Verhoef

    Verfallen
    robbylesegern

    robbylesegern

    07. July 2011 um 19:58

    Ester Verhoefs neues Buch "Verfallen" besticht durch eine unterschwellige Spannung, die sie fast durch das ganze Buch halten kann.Sie beschreibt atmosphärisch Plätze und Stimmungen und läßt ihre Hauptprotagonistin Eva durch eine Geschichte stolpern, die sie am Ende über sich selbst hinauswachsen läßt. Eva und Dianne sind Freundinnen aus Kindertagen und haben sich "Blutschwesternschaft" geschworen, wie der Leser, neben anderen Erinnerungen, aus eingestreuten Kapiteln in diesem Buch erfahren darf.Allerdings war Dianne nicht nur die Ältere, sondern auch immer die Radikalere von beiden, die wenn sie sich etwas vorgenommen hatte, dies auch mit allen Konsequenzen durchgezogen hat. Als Eva ihren Job als Journalistin bei einer niederländischen Zeitung verliert und ihre Freundin Dianne, die mittlerweile in einem abgelegenen Dorf Frankreichs ein Austeigerleben führt, erreichen will, bekommt sie keine Verbindung.Weder per Handy, noch per Mail ist Dianne zu erreichen.Eva macht sich trotzdem auf den Weg und findet in Frankreich ein leeres Haus vor.Als sie versucht in der Bevölkerung des Dorfes und bei der Polizei herauszufinden, was hier passiert ist und Dianne als vermisst meldet, wird sie sehr ablehnend, fast feindselig behandelt. Die Polizei ist mit einem Mordfall beschäftigt, der sich im Dorf ereignet hat und man vermutet, dass Dianne die Täter kennt.Als dann eines Tages die Haustür des Hauses eingeschlagen wird und die Hauskatze ausgeweidet vor der Tür liegt, bekommt Eva es doch mit der Angst zu tun. Was ist hier los und wo ist Dianne? Dieser Thriller lebt von den atmospärischen Beschreibungen der Gegend der Dorfgemeinschaft und deren Handeln, genauso wie von der unterschwelligen Spannung die die Suche Evas nach Dianne beschreibt. Gleich das Eingangskapitel wartet mit einem Mord auf, dessen Opfer aber nicht bekannt gemacht wird und so fragt sich der Leser lange.War diese Person Dianne oder jemand anderes? Die einzelnen eingesteuten Kapiteln geben Aufschluss über das Entstehen der engen Bindung zwischen Eva und Dianne und haben mir neben der spannenden Handlung, die aber zu keiner Zeit reißerisch daherkommt,gut gefallen.Ein eher ruhiger Thriller,der mich aber zu keiner Zeit losgelassen hat.

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  • Rezension zu "Verfallen" von Esther Verhoef

    Verfallen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    06. June 2011 um 12:58

    Grausames Erleben in tiefster Provinz „Ich klettere nicht wutschnaubend über Schreibtische. Ich werde nicht laut. Ich schlucke meine Worte eher hinunter als dass ich sie herausschreie“. Diese Selbstkennzeichnung der Protagonistin Eva, tragende Hauptfigur des neuen Thrillers von Esther Verhoef, macht schon zu Beginn klar, dass hier keine toughe Frau mit breiten Schultern durch die Seiten des Buches eilen wird. Eher verhuscht stellt sich Eva dar, die, gerade als Journalistin gekündigt, sich eingestehen muss, dass sie als Person ziemlich gut dafür geeignet scheint, herumgeschubst zu werden. Und plötzlich steht sie vor einer gewissen Leere. Die auch Erwin, der lose Freund und Bettgenosse, nicht füllen könnte. Kurz entschlossen macht sie sich eine Woche früher als geplant in Holland auf, ihre beste Freundin und „Blutsschwester“ Dianne in deren neuen Domizil in der tiefsten französischen Provinz aufzusuchen. Einige Tage Urlaub dort sind fest abgesprochen. Komisch nur, dass Dianne seit über einer Woche kein Lebenszeichen mehr von sich gibt. Merkwürdig ebenso, dass das Haus, dass Eva nach einigem Suchen in Frankreich vorfindet wenig bewohnt und einladend wirkt, so, als hätte Dianne in der ganzen Zeit dort anderes und besseres zu tun gehabt, als sich wohnlich einzurichten. Noch merkwürdiger, dass die Freundin verschwunden bleibt, zunächst, und eine eiskalte Mauer des Schweigens bei den allesamt kalt und bedrohlich wirkenden Einwohnern des gottverlassenen Nestes im Raume steht. Einsam und dunkel erlebt Eva das Haus und die Reaktion auf ihre Fragen nach Dianne. Denen auch die Gendamerie keine große Beachtung schenkt, denn ein furchtbarer Doppelmord ist geschehen. Eva wird das Verhuschte ablegen müssen. Nicht nur, um ihre Freundin zu finden, sondern auch, weil bald schon am Horizont die dunklen Wolken der Gefahr für sie selber auftauchen werden. Es dauert allerdings ein wenig, bis Eva merkt, dass die Ereignisse in Zusammenhang stehen. Es dauert erheblich weniger lange, bis es Esther Verhoef gelingt, die dichte Atmosphäre der Bedrohung, des nächtlichen Dunkels, der eingeschlagenen Fensterscheibe in der Eingangstür und eines wie zufällig auf Eva gerichteten Gewehres dicht und erlebbar in den Raum der Fantasie zu stellen. Anders als in manch anderen Büchern der Autorin spielt die knisternde Erotik, der Verlust der (weiblichen) Kontrolle durch den dominanten, sexuellen Anreiz eines Mannes hier keine vordergründige Rolle, zumindest nicht bei der Hauptperson Eva. Dennoch aber taucht dieses Motiv im Hintergrund, in Bezug auf Diannes Handeln und Verschwinden, maßgeblich wieder auf. Eine Dianne, die gefunden werden wird und doch dann endgültig verloren . Auch innerlich von dem hohen Sockel, auf den Eva ihre bewunderte Freundin gestellt hatte. Ein spannendes und emotional zutreffendes Buch, in dem es Esther Verhoef wiederum gelingt, die inneren Verkettungen und unglückseligen Verbindungen in ihrer Zwangsläufigkeit offen zu legen. Ebenso, wie es ihr gelingt eine durchweg dichte und bedrohliche Atmosphäre zu erzeugen. Für den, der Esther Verhoef aus Vorgängerbüchern bereits kennt, ist die Geschichte in Teilen allerdings vorhersehbar bis hin zum Finale des Showdowns zwischen Eva und dem Mörder. Dennoch, wie bei Verhoef gewohnt, ist solide und gute Unterhaltung garantiert.

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  • Rezension zu "Verfallen" von Esther Verhoef

    Verfallen
    Sophia!

    Sophia!

    06. June 2011 um 00:34

    „Zitternd lege ich mich wieder ins Bett und ziehe die Decken hoch bis zum Hals. Mit weit offenen Augen liege ich da und starre an die Decke. Vollgepumpt mit Adrenalin, auf jedes Geräusch achtend.“ _ Nachdem Eva ihren Job verloren hat und ihre journalistischen Fähigkeiten alles andere als gewürdigt wurden, will sie nur noch eins: Abschalten und Ruhe finden! Am besten bei ihrer Freundin Dianne, die ihr ganzes Leben lang wie eine Schwester für sie war und nun in einem kleinen idyllischen Dorf In Frankreich lebt. Eva freut sich auf Natur, Erholung und ein Wiedersehen mit Dianne. Sie ist die einzige Person, die Eva nun aufmuntern und auf andere Gedanken bringen kann. Doch seltsamerweise ist Dianne nicht zu erreichen, weder per Mail, Handy oder Telefon. Dennoch beschließt Eva zu ihr zu fahren und ahnt nicht, auf welche Gefahr sie sich dabei einlässt. _ Diannes Haus liegt ablegen in einem Waldstück und von Idylle kann keine Rede sein. Das ganze Haus verbreitet eine unangenehme Atmosphäre, die durch die herbstliche Umgebung nur noch verstärkt wird. Denn nicht nur das Haus, sondern vielmehr das ganze Dorf ist kühl und ablehnend. Ihre Nachbarn sind bedrohliche Jäger, die sich durch Evas Anwesenheit gestört fühlen. Auch die Polizei scheint ablehnend und geht nur wenig auf die Sorge der jungen Frau um ihre Freundin ein. Schließlich wird alles schlimmer, als die Katze auf brutale Weise ermordet wurde und deren Überreste plötzlich vor dem Haus liegen. Wenig später muss Eva selbst um ihre Sicherheit fürchten. _ Esther Verhoef ist völlig zurecht die Gewinnerin des Niederländischen Thrillerpreises. Ihr Werk verfügt über alle Merkmale eines guten Thrillers. Gleich zu Beginn wird der Leser Zeuge eines brutalen Mordes an einer jungen Frau und hegt daher im weiteren Verlauf der Lektüre die Vermutung, dass es sich dabei um die verschwundene Dianne handeln muss. In einzelnen Episoden blickt die Protagonistin auf ihre Kindheit zurück und berichtet von gemeinsamen Erlebnissen mit Dianne, die die beiden so sehr verbunden haben. Dadurch, dass die Autorin ihre Protagonistin selbst zu Wort kommen lässt und den Text in der Ich-Perspektive geschrieben hat, fühlt man als Leser mit. All die unheimlichen Situationen im Haus, die man nicht zuordnen kann, Diannes Schicksal und die Frage nach der Wahrheit werden quasi miterlebt. Jede einzelne Situation der Angst, des Ungewissen und der Spannung empfindet man mit Eva. Interessant ist auch die Entwicklung zwischen ihr und ihrem Freund Erwin, der die junge Frau unterstützt. Am Ende des Textes steht eine ungeahnte Erkenntnis, die ganz anders ausfällt, als eigentlich gedacht und sowohl der Figur selbst als auch jedem einzelnen Leser die Augen öffnet. _ Fazit: Ein packender Thriller, der auf beeindruckende Weise die Themenkomplexe Vertrauen, Liebe und Freundschaft mit Spannung und unvergleichlichem Nervenkitzel verbindet. Absolut lesenswert!

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