Ethan Bayce Mount Maroon

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Inhaltsangabe zu „Mount Maroon“ von Ethan Bayce

Alles, was Sie wissen, ist falsch. Was, wenn all das, was wir als gesichert und selbstverständlich annehmen, nicht stimmt? Was, wenn Ihr Haus nie gebaut wurde, Ihr Job nicht existiert, Ihre Frau Sie nie zuvor gesehen hat? Würden Sie sich dann auf die Suche nach Ihrem Leben machen? Peter Saunders erwacht in einem Krankenhaus in Cincinnati. Er hat wirre Vorstellungen von einem Autounfall und einer Wanderung mit seinem Freund Luther, die in einem heftigen Gewittersturm endete. Darüber hinaus hat er Erinnerungen an ein Leben, das er offenbar nie geführt hat. Was Saunders nicht weiß, ist, dass er während eines unglaublichen Experiments in einem Forschungstunnel des Mount Maroon Laboratory entdeckt wurde. War er für die gewaltige Explosion verantwortlich, bei der zwei Techniker getötet wurden? Ist er ein Umweltschützer oder gar ein Terrorist? Dann tauchen mysteriöse Fakten auf. Als Peter Saunders eine schreckliche Entdeckung macht, beginnt eine wilde Jagd auf der Suche nach Identität und Wahrheit. Ethan Bayce legt mit Mount Maroon den möglicherweise spannendsten und anspruchsvollsten Wissenschaftsthriller seit Frank Schätzings Der Schwarm vor. An vorderster Front des bekannten Wissens - wie einst H.G. Wells - wirft Bayce wissenschaftliche und philosophische Fragen auf, die auch nach dem Zuklappen des Buches weiterwirken. Anders als in manchen ähnlich gelagerten Büchern kennt der Autor seine Materie sehr genau. Spannend, tiefsinnig und beklemmend wartet Bayce mit einer überraschenden und wissenschaftlich schlüssigen Auflösung auf. Ein Thriller der Spitzenklasse.

Eine verwirrende Geschichte zum Thema Zeitreise.

— Arun
Arun

Ein wissenschaftlich sehr interessanter Thriller! Nur leider ist das Ende enttäuschend. Aber für alle Physik-Interessierten ist es eine absolute Leseempfehlung!

— Büchereule
Büchereule

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  • Rezension zu "Mount Maroon" von Ethan Bayce

    Mount Maroon
    Ben78

    Ben78

    16. July 2012 um 18:58

    Spannendes Buch, keine Frage. 3 Sterne könnte angesichts des bislang erzielten Durchschnitts hier sogar etwas wenig anmuten, aber Gründe gibt es. :-) 1 Stern muss abgezogen werden, weil man klar festhalten muss: Das Buch ist wirklich gut zu lesen, fesselt aber nicht so wie andere Raketen. MIch zum Beispiel Säulen der Erde, oder zuletzt die Tribute von Panem. Also dafür etwas Abzug. 1 Stern muss man abziehen, weil das Buch zwar wirklich gut zu lesen ist, aber es kommt doch vor das 2-3 Seiten physikalischen Abhandlungen auftauchen, von den ich mal einfach behaupte: "Versteht kein Mensch!" Man fühlt sich in der Aussage bestätigt, wenn der Hauptprotagonist nach 3 Seiten die Ausführungen beendet mit einem "Ich verstehe kein Wort davon." Sonst ... super geschrieben, das Ende finde ich nicht so schlimm. Was will man erwarten bei der Handlung ;-) Nette Lektüre!

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  • Rezension zu "Mount Maroon" von Ethan Bayce

    Mount Maroon
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    19. February 2012 um 16:15

    Bei Experimenten kann auch mal etwas schief gehen; Todesfälle sind dabei keine Seltenheit. Dass im Forschungstunnel Mount Maroon neben zwei tödlich verunglückten Mitarbeitern aber plötzlich wie aus dem Nichts eine weitere Person erscheint, ist noch nie dagewesen. Der Aufgetauchte wacht im Krankenhaus auf, gibt seinen Namen mit Peter Saunders an und erinnert sich nur noch, dass bei einem Wanderausflug mit seinem Freund Luther ein Blitz eingeschlagen hat. Saunders versucht, seine Frau zu erreichen, aber das klappt nicht, denn die existiert gar nicht. Auch ein Erwachsener namens Peter Saunders ist unbekannt, denn der einzige Einwohner mit diesem Namen ist im Alter von sechs Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Peter macht sich auf die Suche nach seinem erinnerten Leben und muss dabei feststellen, dass seine Frau einen anderen Mann geheiratet hat, dass seine Tante denkt, er sei damals umgekommen, und dass es nirgends eine Spur des Lebens gibt, an das er sich erinnert. Lediglich seinen Freund Luther, den er schließlich aufspürt, kann er von der gemeinsam verbrachten Kindheit überzeugen und zur Mithilfe überreden. Kann Peter sein gewohntes Leben zurückgewinnen? Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Ist sie die einzig mögliche? Wie wäre mein Leben verlaufen, wenn ich an gewissen Punkten andere Entscheidungen getroffen hätte? Gibt es diese anderen Lebenswirklichkeiten irgendwo, gibt es ein anderes Ich von mir? Das sind spannende Fragen, die in der entscheidenden Frage münden, ob es Paralleluniversen gibt und ob es möglich ist, zwischen diesen hin und her zu wechseln. Was bei Science-Fiction-Autoren zu interessanten Gedankenspielen führt, wird von Quantenphysikern ganz real wissenschaftlich untersucht. Ethan Bayce wendet in diesem anspruchsvollen Thriller die Vielewelten-Theorie an und bewegt sich damit auf dem Boden der neuesten quantenmechanischen Forschungsergebnisse. Neben einer äußerst spannenden und rasanten Thrillerhandlung werden diese Erkenntnisse so ganz nebenbei leicht verständlich erklärt, darunter auch das berühmte Gedankenexperiment mit Schrödingers Katze, das ich jetzt endlich vollständig verstanden habe. Peter Saunders wurde in eine parallele Zeitenlinie versetzt, und deren Existenz erscheint beim Lesen plötzlich völlig normal. Die Handlung springt zwischen den verschiedenen Welten hin und her, bleibt aber immer logisch und nachvollziehbar, und ist durch die vielen überraschenden Wendungen äußerst fesselnd. Besonders spannend fand ich, dass die Zeitreise nicht, wie bei anderen Science-Fiction-Romanen, durch eine Beschleunigung auf Überlichtgeschwindigkeit, sondern durch die Verlangsamung der Lichtgeschwindigkeit ermöglicht wird, und das es dazu bereits reale Experimente gibt. Wer nach der Lektüre dieses genial komponierten Thrillers kein Interesse für Physik entwickelt, ist selbst schuld.

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