Ich bin der Hass

von Ethan Cross 
4,4 Sterne bei81 Bewertungen
Ich bin der Hass
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Wie in jedem Band schafft Ethan Cross wieder einen spannenden und erfrischend neuen Killer zu erfinden, der die Brüder mächtig auf Trab hält

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Eine schwache Fortsetzung der Ackermann Reihe

Alle 81 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ich bin der Hass"

Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr., verfolgen die blutige Spur mehrerer Auftragsmörder nach San Francisco. Dort stoßen sie auf einen besonders brutalen Killer namens Gladiator, der für ein mächtiges Verbrechersyndikat arbeitet. Die Ziele des Gladiators scheinen jedoch weit über einfache Auftragsmorde hinauszureichen: Offenbar betrachtet er sich als modernen Dschingis Khan und will dafür sorgen, dass er der Menschheit ewig im Gedächtnis bleibt. An eines hat der Gladiator dabei allerdings nicht gedacht: In seiner Arena des Todes stand er noch nie einem Gegner wie Ackerman gegenüber.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404176304
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:23.02.2018
Teil 5 der Reihe "Shepherd"
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.02.2018 bei Lübbe Audio erschienen.

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    BluestoneBlogs avatar
    BluestoneBlogvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Wie in jedem Band schafft Ethan Cross wieder einen spannenden und erfrischend neuen Killer zu erfinden, der die Brüder mächtig auf Trab hält
    Gelungener Band mit nervigen Helfer

    Der fünfte Band setzt direkt an die Geschehnisse des vierten Bandes an und beginnt mit der geplanten Verlegung von Demon. Anders als die Serienkiller davor, die eigentlich für sich selbst gearbeitet haben, stechen sie jetzt in ein Hornissennetz mit Verhaftung und Verlegung von Demon, wie sie bald feststellen sollen. Doch ausgerechnet er gibt die erste Spur auf der Jagd nach dem Gladiator.Nach dem vorher etwas weniger actionreichen Band geht es hier wieder richtig los, gerade wenn der Gladiator seinen Auftritt hat, wenig überraschend wenn man seinen Namen betrachtet. Auch hier ist der Killer wieder brutal, verfolgt seine in seinem Kopf logischen und moralisch vertretbaren Ziele mit allen nötigen Mitteln und schreckt dabei vor nichts zurück. Vom ersten Band abgesehen, scheinen die Killer dabei auch immer anspruchsvoller und gefährlicher zu werden, besser vernetzt seit dem Auftreten von Demon. Aber für alle die aufgepasst haben, wir der schon verschiedene Judas noch zu einem wichtigen Helfer, in den kleinen Details.

    Ethan Cross zeigt in jedem Buch, dass er das Zeug hat einen ganz einzigartigen Killer zu erschaffen, der immer wieder für Abwechslung sorgt und die Shepherd-Organisation vor ganz neue Herausforderungen stellt. Nach fünf Bänden und Rezensionen in Folge wiederholt man sich also mit dem gleichen Lob, was natürlich auch für ihn spricht.

    Spannend ist hier auch wieder, was neben der eigentlichen Verbrecherjagd passiert, auf einer zwischenmenschlichen Ebene. Hier hat das Buch einige schöne und traurige Momente, gerade was Ackerman jr. und Marcus angeht, so wie ich es in der vorherigen Rezension auch ausführlicher beschrieben und auch positiv herausgestellt habe. Allerdings gibt es mit Bexter hier einen Charakter, der zwar gut geschrieben ist, mir aber über das ganze Buch hinweg, quasi alles was mit ihm und seine Geschichte zu tun hat. Ich bin absolut nicht warm mit ihm geworden und war auch nicht froh darüber, dass er so viel Rolle hatte. Das hat mich beim Lesen dann tatsächlich gestört, anderen kann der Mann aber durchaus auch gefallen.

    Andere vorgestellte Charaktere, gerade auf Seiten der Verbrecher, wirkten dann wieder sehr überzeugend. Sie hat man aus einem berechtigten Grund nicht gemocht, aber sie wirkten teils sogar überlegen und fügten sich sehr gut in ihre Rollen. Die Verbindung zu Marcus‘ Vergangenheit, die durch Rückblicke gezeigt wird, wirkt dabei auch stimmig und war interessant zu erleben.

    Ansonsten lässt sich tatsächlich das gleiche wie in jedem Band sagen: Ethan Cross schreibt immer wieder eine spannende Verbrecherjagd mit guten Antagonisten, einem wunderbar flüssig zu lesenden Schreibstil und mit jedem Band erlebt man wieder eine schöne Geschichte, die Stück für Stück erweitert wird und seit dem vierten Band wohl über Demon einen gemeinsamen roten Faden hat. Die Einzelgeschichten, für mich außer die von Bexter, und die Motive der Handelnden sind greifbar und nachvollziehbar und man hofft für alle immer das beste und bangt mit, wenn sie sich wieder einmal in Gefahr begeben.

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    Biest2912s avatar
    Biest2912vor einem Monat
    Kurzmeinung: Wieder ein spannendes Buch von Ethan Cross
    Rezension Ich bin der Hass

    Rezension

     

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    Ich bin der Hass

    Ethan Cross

     

    Hauptfiguren:

    Marcus Williams: Special Agent und Bruder von Francis Ackerman jr. Arbeiten zusammen an einem Fall.

    Francis Ackerman jr.: Serienkiller und Bruder von Special Agent Marcus Williams. Arbeiten an einem Fall.

     

    Klappentext:

    Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr., verfolgen die blutige Spur mehrerer Auftragsmörder nach San Francisco. Dort stoßen sie auf einen besonders brutalen Killer namens Gladiator, der für ein mächtiges Verbrechersyndikat arbeitet. Die Ziele das Gladiators scheinen jedoch weit über einfache Auftragsmorde hinauszureichen: Offenbar betrachtet er sich als modernen Dschingis Khan und will dafür sorgen, dass er der Menschheit ewig im Gedächtnis bleibt. An eines hat der Gladiator dabei allerdings nicht gedacht: In seiner Arena des Todes stand er noch nie einem Gegner wie Ackermann gegenüber…

     

    Cover:

    Cover in silber gehalten, ich finde es ein Hingucker. Ich würde es gleich aus dem Regal nehmen und den Klappentext durchlesen.

     

    Meinung:

    Danke erst mal an Netgally.de für das Leseexemplar. Das Buch lässt sich flüssig in einem weg lesen. Ich bewundere Francis Ackerman jr. dass er sich auf die Seite der guten gestellt hat. Jedoch wie lange bis es er wieder zum Killer wird? Durch einen Chip der im in den Kopf gepflanzt wurde, wollen sie verhindern das er ein Killer wird wie auch das er abhaut. Ich denke Marcus weiß mehr als er sagt? Den sonst wollte er Francis nicht in seiner Nähe behalten wollen. Jedoch was ist es? Jedoch möchte ich nicht mehr verraten, den sonst nehme ich die ganze Spannung aus dem Buch. Nur soviel ich denke es ist ein richtiges Showdown, für Francis mit dem Gladiator. Jedoch wie wird er aussehen? Last euch überraschen. Ich für meinen Teil fand es ein spannender Teil.

    Deshalb gebe ich der Geschichte 5/5 Sterne.

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    Adoras avatar
    Adoravor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Super spannend. Ich liebe diese Reihe einfach
    Spannend

    Hier geht es nun spannend mit Ackermann weiter. Ich habe das Buch wie auch die vorherigen nur so verschlungen. Ethan Cross versteht es einfach spannende Thriller zu schreiben. Ein Page Turner wie auch die vorherigen. Ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung. Definitiv vollste Leseempfehlung.

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    Lesemietzes avatar
    Lesemietzevor 4 Monaten
    Spannend aber nicht so fesselnd wie sonst

    Der Gladiator führt Special Agent Marcus Williams und sein Team nach San Francisco. Wie sich herausstellt arbeitet dieser für ein Verbrechersyndikat, welches von Mr. King geführt wird. Wie es scheint ist es gar nicht so einfach an ihn heran zu kommen und der Gladiator scheint nicht nur Auftragsmorde zu erledigen sondern entführt auch junge Frauen, die nicht mehr auftauchen. Um an den Gladiator ran zu kommen muss man in die Diamantkammer, einer Kammer des Todes. Doch wer gewinnt am Ende?

    Auch wenn bis jetzt die Bänder in sich abgeschlossen waren, so sind hier Verknüpfungen zum vierten Band vorhanden. Den Anschein wird da noch was Größeres auf den Leser zu kommen, aber mal sehen ob dies eintreffen wird.
    Im Großen und Ganzen hat mir die Story ganz gut gefallen nur gab es diesmal finde ich etwas zu viele Handlungsstränge, ich empfand so den Spannungsbogen sehr Flach. Einiges wurde angeschnitten, aber nicht weiter verfolgt.
    Marcus Team hat sich nun endgültig mit Francis Achermann jr. erweitert aber auch Emily ist jetzt mit an Board. Ein wenig schade fand ich das Andrew nicht wirklich mit dabei war in diesen Buch, irgendwie scheint er gegen Francis ausgetaucht worden zu sein, dabei bringt Andrew oft einen anderen Aspekt mit rein und war eher ein Ruhepol. Francis scheint eher eine dunkle Seite in Marcus zu wecken, was man gerade zum Schluss sieht.
    Francis Humor zeigt sich natürlich wieder in den skurrilsten Situationen. Bei Marcus merkt man eher er vertraut keinen ausser sich, etwas andere Regeln zu lassen fällt im schwer.
    Ganz amüsant finde ich das Emily für Francis einen Hund besorgt hat, das wird noch lustig werden.
    Maggie kann einfach nicht ihre Vergangenheit los lassen, sie hofft immer noch zu erfahren was mit ihren Bruder passiert ist und eine ganz kleine Fährte um den Taker zu finden. Ich bin gespannt ob dies im nächsten Buch geklärt wird.
    Der Schreibstil mag ich weiter hin, nur waren es mir zu viele Erzählstränge.

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    ReadAndTravels avatar
    ReadAndTravelvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ich liebe diese Reihe!! Der letzte Teil hat mir ein wenig besser gefallen, aber auch das Buch hat mich wieder überzeugt!
    Ich liebe diese Reihe!

    Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr., verfolgen die blutige Spur mehrerer Auftragsmörder nach San Francisco. Dort stoßen sie auf einen besonders brutalen Killer namens Gladiator, der für ein mächtiges Verbrechersyndikat arbeitet. Die Ziele des Gladiators scheinen jedoch weit über einfache Auftragsmorde hinauszureichen: Offenbar betrachtet er sich als modernen Dschingis Khan und will dafür sorgen, dass er der Menschheit ewig im Gedächtnis bleibt. An eines hat der Gladiator dabei allerdings nicht gedacht: In seiner Arena des Todes stand er noch nie einem Gegner wie Ackerman gegenüber.


    Wieder ein super super Buch! Schon jetzt kann ich nicht auf den nächsten Teil warten. Es gibt eigentlich nicht viel auszusetzen. Einen Stern ziehe ich nur deswegen ab, weil ich etwas Startschwierigkeiten hatte. Es würde über viele Serienmörder gesprochen und ich hatte zu Beginn manchmal das Gefühl etwas verpasst zu haben. Zu dem war ich von dem letzten Teil so sehr begeistert, dass das neue Buch nicht komplett mithalten konnte.
    Dennoch war ich wieder überzeugt von dem Buch und der Reihe, ich habe mich wieder direkt zu Hause gefühlt und bin total gespannt wie es weiter geht.
    Die Szenen zwischen Ackerman und seinem neuen Hund waren super! Ich habe mich so amüsiert und es hat mir generell gefallen, dass der Thriller etwas humorvoller war.

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    Kheylevor 6 Monaten
    Spannender Schnitzeljagd bis zum Ende

    Ein weiterer Fall führt die Brüder Special Agent Marcus Williams und den Serienmörder, Francis Ackerman jr., nach San Francisco, wo ein brutaler, sehr von sich überzeugter Killer, der sich Gladiator nennt, seine Spielchen in seiner Arena des Todes treibt. Bisher ungeschlagen hatte er noch nie einen Gegner wie Ackerman, der mit Marcus ein unschlagbares Team bildet...   

    Der fünfte Teil der Shepherd-Reihe ist wieder einmal voller Action, Tiefsinn und Nervenkitzel. Die erzeugte Spannung hält von der ersten Seite an bis hin zur letzten - so wie es bei einem Thriller sein sollte! Super ist, dass eine Verknüpfung zu bereits kennengelernten Serienmördern wie Judas hergestellt wird. 

    Der Schreibstil ist wie in den vorherigen Bändern komplex, da die Charaktere Tiefsinnige Gedankengänge haben. Dadurch entstanden fesselnde  Momente, sodass ich nicht mehr aufhören konnte weiterzulesen. Ich liebe detaillierte und blutige Darlegungen, da ich Handlungsstränge besser nachvollziehen und mir Situationen bildhafter ausmalen kann. Andere könnte dies hingegen nicht gefallen und würden lieber ihrer Fantasie die Arbeit machen lassen. Dies ist jedoch Subjektiv anzusehen. 

    Besonders schön finde ich Ackermanns Entwicklung, der immer mehr zum "Softie" wird. Er bringt mich - neben anderen Charakteren - immer wieder zum schmunzeln. Vom anfänglich (scheinbaren) gefühlslosen Serienkiller wurde ein, mehr oder weniger, fürsorglicher "Agent", der sein Wissen und Erfahrungen nutzt, um andere Serienmörder aufzuspüren und sie daran zu hindern, weitere Gräueltaten zu verüben. Man muss sich zwar an diesen "neuen" Ackermann gewöhnen, aber irgendwie gefällt er mir. Seine animalische Seite behält er dennoch, jedoch hätte ich mir mehr von seiner dunklen Seite gewünscht.

    Nicht nur Ackermann legt quasi eine 180° Wendung in seinem Verhalten, auch Marcus hat sich deutlich weiterentwickelt. Wo er noch am Anfang immer guten Gewissens handelte, wird er im fünften Teil gewaltbereiter und härter. Da stellt sich mir die Frage: wie weit wird er im nächsten Teil gehen, um seine Ziele zu erreichen? Ich fand ihn allerdings an manchen Stellen ziemlich lästig, darüber kann ich aber hinwegsehen. 

    Uns wird die Geschichte auch im diesen Teil wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Eine sehr gute Darstellung, die mir die Gelegenheit bietet, mich in den verschiedensten Charakteren hineinversetzen zu können. 

    Das Ende gibt einen ungefähren Ausblick darauf, worum es im nächsten Teil gehen könne. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil! 



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    Schnutschevor 6 Monaten
    Ich bin der Hass

    ~Erster Satz~

    Francis Ackerman jr. wusste nicht, wie viel Blut er vergossen hatte und wie groß die Zerstörungen waren, die auf sein Konto gingen.

    ~Meine Meinung~

    Die Aufmachung des Buches ist passend zu den vorherigen Büchern. Dieses Mal ist das Cover Silber metallisch und der Buchschnitt Dunkelblau mit weißer Schrift.

    Wie sonst auch bin ich auch von diesem Band begeistert. Ich habe es zwar in Etappen gelesen, weil ich einfach nicht zum Lesen kam, das hat der Lesefreude aber keinen Abbruch getan. Die Kapitel werden zum Ende des Buches hin deutlich kürzer, was meiner Meinung nach die Spannung erhöht, da man zwischen verschiedenen Charakteren bzw Situationen hin und her springt, die letzten Endes zusammen führen. Dieses Mal gibt es den einen Stern Abzug dafür, dass sich am Ende eine Situation ergibt, die für mich nicht ganz nachvollziehbar ist, die aber hoffentlich im nächsten Buch geklärt wird. Wie immer gibt es von mir eine Leseempfehlung. 

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    S
    sini3197vor 6 Monaten
    Ein spannender 5. Teil

    Inhalt: Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr., verfolgen die blutige Spur mehrerer Auftragsmörder nach San Francisco. Dort stoßen sie auf einen besonders brutalen Killer namens Gladiator, der für ein mächtiges Verbrechersyndikat arbeitet. Die Ziele des Gladiators scheinen jedoch weit über einfache Auftragsmorde hinauszureichen: Offenbar betrachtet er sich als modernen Dschingis Khan und will dafür sorgen, dass er der Menschheit ewig im Gedächtnis bleibt. An eines hat der Gladiator dabei allerdings nicht gedacht: In seiner Arena des Todes stand er noch nie einem Gegner wie Ackerman gegenüber.
    Auch das 5. Buch der Reihe konnte mich überzeugen. Es war sehr spannend, brutal, grausam und kaltblütig. Es ist kein Buch für schwache Nerven, wie auch schon die vorherigen Bücher der Reihe. Das Buch wurde durch einige komische Kommentare von Ackerman aufgelockert. 
    Insgesamt, kann ich die gesamte Reihe nur empfehlen, gerade für Thriller Liebhaber ist es ein musthave. 

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    MichaelSterziks avatar
    MichaelSterzikvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Starker Titel. Mehr Humor als sonst. Spannend - abgrundtief böse. Interessanter Kombination der Brüder. Sympathischer Serienkiller :-)Passt.
    Bruderliebe

    Es ist der fünfte Band der Reihe um den Serienmörder „Francis Ackerman jr.“ und seinem kleinen Bruder Marcus Williams, der als Agent einer Sonderbehörde, die andere Seite der Medaille ist. Waren sie anfangs noch erbitterte Gegner, hat sich das Blatt nun förmlich gedreht und diesen Wechsel hat der Schöpfer dieses ungleichen Bruderpaars Ethan Cross unerhört gut vollzogen.

    Im Genre „Thriller“ tummeln sich unglaublich viele Serienmörder, Killer und sonstige Monster. Jeder Autor dieses blutigen Genres möchte an der Beschreibung von möglichst vielen bestialischen Morden in Folge seine Leser schocken. Manchmal allzu offensichtlich, manchmal viel zu platt konzentriert sich der Schöpfer dieser Storys auf blutige Brutalität, Verstümmlungen und Ekelfaktoren. Die Story gerät aus dem Fokus und verliert sich in einer Ansammlung von überzeichnetem Horror.

    Die vorliegende Reihe lebt von einer recht ungewöhnlichen Beziehungskiste zwischen den beiden Brüder. Zwar unterscheiden sie sich in ihrer Berufung, aber in ihrem innersten Selbst, tragen sie eine ähnliche Bürde und haben in den Reihen ihrer ganz persönlichen Dämonen bestimme Affinitäten.

    Die Entwicklung dieser beiden Figuren ist das Kernstück dieser spannenden Reihe. Physische und psychische Gewalt waren mit der Götterfunke, der ihren inneren Antrieb, das „Böse“ zu vernichten, den Antrieb gegeben hat. Marcus Williams kann seine Aggressivität kanalisieren und bändigen, sein Bruder dagegen war wie ein blanker, bloß gelegter Nerv. Francis Ackermanns Polarstern richtete sich aus, nach der Suche nach Tod, Gewalt und Schmerz.

    Trotz alledem sind Thriller von Ethan Cross keine Gute-Nacht-Geschichten. Grausamkeiten gibt es natürlich, aber nicht inflationär und wenn dann gut dosiert und nicht überzeichnet. Auf der gemeinsamen Suche nach Serienmördern – Ackermann ist nun etwas geläutert, kommt auch der Humor nicht zu kurz. Besonders dann, wenn Ackermann seine „menschliche“ Seite anerkennen muss und stolzer Besitzer eines kleinen, vorwitzigen Hundes wird. Auf den Hund gekommen, ist Ackermann allerdings noch immer ein Wolf im Schafspelz und es gibt Szenen, wo sich dieser zurückhalten muss um nicht gänzlich mit Gewalt eine endgültige Lösung zu finden.

    In „Ich bin der Hass“ stellte der Leser auch fest, dass Marcus Williams, sonst ein Fels in der Brandung, sehr dünnhäutig wirkt und wird. Seine berufliche Professionalität manifestiert sich immer wieder in kleinere Gewaltausbrüche.
    Ackermanns Wandlung zu „hellen“ Seite wird allzu offensichtlich, auch wenn er noch immer keine Angst verspürt und hochgebildet wie er auch ist, Freund und Feind immer ein paar Schritte voraus.

    Der vorliegende Band ist höchst spannend gehalten. Sicherlich ist die Story absehbar und ohne viele Wendungen oder Überraschungen, aber an Spannung verliert er zu keinem Zeitpunkt an Boden. Nicht unbedingt originell – aber alleine durch Ackermann jr, seine Überheblichkeit, seine naive Art jedermann zu nerven, und sein steinernes Selbstbewusstsein geben ihm verdammt viele Sympathiepunkte.

    „Ich bin der Hass“ von Ethan Cross ist temporeich, spannend ungewohnt witzig und verfügt bestimmt noch über viel Potenzial. Eine ganz starke Reihe, die durch eine intelligente Spannung verfügt, ohne abzuschrecken. Ackermann entwickelt sich dazu, zu einem sehr sympathischen Serienmörder, der seinesgleichen in Serie umbringen wird. Die Serie ist also Programm. Weiter geht es.

    Michael Sterzik 

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    L
    Lesebegeistertevor 7 Monaten
    ...blutrünstig....

    Band 5 der Francis Ackerman Serie
    Wer schon die Vorgänger dieser Serie kennt, weiß, dies ist kein Lesestoff für zarte Gemüter.
    Hinter dem Autor versteckt sich ein Pseudonym, ich würde zu gerne wissen, wer solche grandiose
    Thriller schreibt.
    Aber nun zum Inhalt: Agent Marcus und sein Bruder der Serienkiller Ackerman jr. jagen einen Serienkiller,
    der sich Gladiator nennt. Er nimmt sich seine Opfer wie es ihm passt und macht grausame Dinge mit ihnen.
    Die Brüder stehen vor einem schwierigen Fall. Kapitelweise wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was die Spannung von der
    ersten bis zur letzten Seite aufrecht hält. Wer die vorigen Bücher noch nicht kennt, wird sich nach diesem Buch diese sofort kaufen wollen.
    "Ich bin der Hass" ist mitreißend, brutal, blutrünstig und Nervenkitzel pur.
    Konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.

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