Ethan Cross Ich bin die Nacht

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Inhaltsangabe zu „Ich bin die Nacht“ von Ethan Cross

Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.

Meine absolute Lieblingsreihe. Ethan Cross ist ein Meister auf seinem Gebiet.

— zwergli2002
zwergli2002

Guter erster Teil einer spannenden Reihe!

— lorelai_s
lorelai_s

Unglaubwürdige und stark konstruierte Story

— yana27
yana27

Ein sehr spannender und nervenaufreibender Thriller, der bis zum Ende vollgepackt mit Spannung und überraschenden Wendungen ist.

— SophieMueller
SophieMueller

Sehr spannend und rasant bis zum Schluss!

— corinna_andelt
corinna_andelt

Flache Figuren, konstruierter Plot, ein Meer von Klischees: Dieser Thriller macht alles falsch, was man falsch machen kann!

— Thoronris
Thoronris

Interessantes Konzept!

— Larissa23
Larissa23

Wer einen spannenden Thriller mit unerwarteten Wendungen sucht, der ist hier genau richtig. Lest dieses Buch!

— KiddoSeven
KiddoSeven

Nervenaufreibender Psychothriller, der den Auftakt einer Reihe um den Serienmörder Francis Ackerman junior bildet.

— MeSa_90
MeSa_90

"Ich bin die Nacht" hat mir richtig gut gefallen, aber der letzte Band der Reihe fand ich fesselnder.

— BeaSurbeck
BeaSurbeck

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  • Guter erster Teil einer spannenden Reihe!

    Ich bin die Nacht
    lorelai_s

    lorelai_s

    23. July 2017 um 19:25

    Klappentext:Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen. Meine Meinung:Das Buch ist spannend und pro Kapitel aus unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben. auch aus Sicht des Killers. Man wird direkt gefesselt, wieso er so ist, was hat der Sherif mit der Sache zu tun und was ist mit ehem. Polizisten?Es hat mich gefesselt, aber ich denke, da ist noch Luft nach oben. Die Charaktere sind recht gut beschrieben, mit dem einen oder anderen mag man sich sogar identifizieren, allerdings nicht mit Ackerman  ;-) Der ist wirklich schräg und hemmungslos drauf! Alles in allem ein gutes Buch, bei dem man vermutlich viel Lust auf die weiteren Teile bekommt! Ich in jedem Fall!!!!

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  • Ich bin die Nacht - Ethan Cross

    Ich bin die Nacht
    Katykate

    Katykate

    22. July 2017 um 10:55

    Handlung & UmsetzungIn diesem Buch sind mehrere Handlungsstänge miteinander verwoben. Zu Beginn lernt man Francis Ackerman den Serienkiller kennen und später den anderen Protagonisten Marcus. Die beiden scheinen erst überhaupt keine Verbindung miteinander zu haben. Der eine mordet wahllos Menschen, der andere sucht Zuflucht vor seiner Vergangenheit in einem geerbten Farmhaus.Erst nach und nach wird das Netz, das die einzelnen Charaktere miteinander verbindet, sichtbar. Das macht die Handlung spannend von Anfang bis Ende. Ebenso die immer wiederkehrenden Wendungen, die unerwarteter nicht sein könnten. Man wird als Leser ständig auf falsche Fährten geführt und überrascht.CharaktereDie Charaktere wirkten auf mich nicht immer ganz schlüssig. Francis Ackerman ist wohl die Person, die man noch am ehesten kennen lernt. Das interessante an ihm ist, dass man ihn als Leser mag. Er ist einem fast schon sympathisch, obwohl er ein brutaler, grausamer Mörder ist.Marcus hingegen wirkt wie der typische Held eines Actionfilms. Ein Mann, mit einer Vergangenheit, die ihn selbst sehr belastet, der das Mädchen rettet und „coole“ Sprüche drauf hat. Ich fand ihn dadurch eher uninteressantSchreibstil & GestaltungÄußerlich ist das Buch unglaublich gut gestaltet. Mir gefällt das an sich schlichte Cover, das dennoch Blicke auf sich zieht. Der Buchschnitt ist natürlich ein Blickfang für sich selbst.Der Schreibstil ist dagegen nicht ganz so umwerfend wie die Gestaltung des Buches. Er wirkt hin und wieder etwas unausgereift. Viele Geschehnisse werden salopp beschrieben und die Dialoge sind etwas gestellt.FazitIch bin die Nacht hat mir als Einstieg in das Krimi-/Thriller-Genre gut gefallen, sogar besser als gedacht. Das Buch ist von Anfang an spannend, hat mich ab der ersten Seite mitgerissen und der Serienkiller war mir recht schnell sympathisch. Der ungewöhnliche Schreibstil konnte den spannenden Aspekt der überraschenden Wendungen nicht mindern und so konnte mich der Thriller sehr überzeugen.

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  • Unglaubwürdige und stark konstruierte Story

    Ich bin die Nacht
    yana27

    yana27

    19. July 2017 um 14:19

    Als ich die Kurzfassung auf der Rückseite des Buches gelesen habe, erwartete ich, daß es das Seelenleben und Handlungsweise eines Serienmörders beleuchtet. Leider ist es aber so, daß die Geschichte dann langsam abdriftet und in eine abstruse Geschichte abdriftet, die stark konstruiert wirkt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit , daß in so einem kleinen Ort wie Asherton sich FBI, CIA, Serienmörder Ackermann und der ehemalige Cop Marcus Williams treffen? Dafür, daß William ein erfahrener Ermittler war, wirkt er wie ein aufgeschrecktes Huhn, wenn er sich an einem Tatort befindet. Er fässt alles an und sprintet durch die Gegend ohne Sinn und Verstand . Leider greift der Autor auch zu oft ins Klischeetöpfchen à la "......und er schwor sich, Rache für die Opfer zu nehmen." Mir hat dieses Buch nicht gefallen.

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  • "Solider Thriller mit ereignisreichem Ende!"

    Ich bin die Nacht
    MeinLesezauber

    MeinLesezauber

    16. July 2017 um 11:02

    Cover: Das Cover ist sehr raffiniert gewählt. Komplett schwarz. Der Name des Autors und der Titel des Buches sind schwarz glänzend, kaum sichtbar, dafür fühlbar hervorgehoben. Die Seiten sind ebenfalls geschwärzt und haben den Titel noch einmal in weiß abgedruckt. Inhalt: "Er ist das personifizierte BÖSE! Er ist der SCHWARZE MANN! Er ist die NACHT! Er kommt ohne Vorwarnung und ganz leise in DEIN Haus. Es kann JEDER SEIN! Er ist Francis Ackermann junior und er möchte ein Spiel mit DIR spielen! Die Erziehung seines Vaters mache ihm zu dem, was er heute ist... Ein skrupelloser Serienmörder, der seine Opfer in ein Spiel auf LEBEN und TOD einlädt. Die Stimmen in seinem Kopf trieben ihn dazu, doch eigentlich möchte er auch ein ganz normales und langweiliges Leben führen... Doch er ist nun einmal die dunkle Seite der Münze. Marcus Williams erbt von seiner verstorbenen Tante eine Farm in Asherton. Der Ort, an dem sich auch derzeit der Serienmörder aufhält. Seine Begrüßung fällt eher unfreundlich auf. 5 wilde Kleinstadtcowboys wollen ihm zeigen, wer in dem Ort das Sagen hat. Diese wussten aber nicht, dass Marcus Williams ein ehemaliger Polizeiermittler aus New York ist. Als Marcus Williams mit seiner Abendbekanntschaft aus einer Bar bei dem zweiten Date seine Nachbarin Maureen Hill aufsuchen will, ist diese auf bestialische Weise ermordet worden. Irgendetwas ist anders an diesem Tatort. Als er den hiesigen Sheriff von Asherton ruft, finden sie gemeinsam in einem Gartenschuppen den derzeit meist gesuchten Serienkiller Ackermann junior. Dieser ist übel zugerichtet. Auf einmal überschlagen sich die Ereignisse ins unermessliche.  Ein Kampf zwischen ihm und dem Sheriff beginnt. Marcus weiß nicht, in was er da hinein geraten ist? Eine Art Selbstjustiz der Polizeibehörden? Ackermann kann fliehen und er will sich rächen. Doch Marcus Williams geht ihm nicht aus dem Kopf. Könnte dieser Mann der sein, der ihn bezwingt. Er spürt eine tiefe Verbindung zwischen sich. Ist der die gute Seite Münze oder eher auch die Dunkle? Fazit:  Der Autor hat den Thriller in drei Kapitel unterteilt. Den Erzählerstil gewählt, ist der Leser immer nah bei den Protagonisten. Es wird im einzelnen auf die Protagonisten und deren Geschichten eingegangen. Der Schreibstil ist recht angenehm, was dem Lesefluss zu Gute kommt. Zudem sind die Kapitel recht kurz, sodass man zum Weiterlesen animiert wird. Jedoch muss ich sagen, dass ich von Anfang an nie so richtig mit den Protagonisten warm geworden bin. Auch die Story konnte mich nicht fesseln. Die Spannungskurve war bis auf wenige Ausschläge immer konstant. Die geschilderten Morde von Francis Ackermann junior waren gut beschrieben und gaben dem Buch auch letztlich den Thrill. Ich hatte erst Besorgnis, dass das Buch zu sehr eine Adaption zu einer bekannten Kinofilmserie ist, doch dies ist nicht der Fall. Das hatte mich positiv überrascht. Dennoch konnte mich der Thriller und das Storyboard dahinter nicht richtig fesseln. Somit vergebe ich 3 Sterne.

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  • Er will doch nur spielen...

    Ich bin die Nacht
    Amelien

    Amelien

    14. July 2017 um 18:43

    ER WILL DOCH NUR SPIELEN....Zitat:"Fragen Sie einen Löwen, wieso er Fleisch frisst? Warum das Gras grün und der Himmel blau ist? Manche Dinge sind nun mal, wie sie sind. Und ich bin, wie ich bin." (S. 51)Kalt, gefühllos und verwirrt so in etwa lässt sich der Hauptcharakter Francis Junior Ackerman beschreiben. Er will doch nur spielen...Bevor er sie auf kranke Weise umbringt, spielt Ackerman lieber noch mit seinen Opfern, er lässt ihnen eine Chance, aber nur weil er davon ausgeht, dass er das Spiel gewinnt. Er mordet eher aus Langeweile, als das er einen triftigen Grund hat, oder ist es doch die Stimme von seinem Vater in seinem Kopf. Sein kranker Vater der ihn durch seine Experimente zu diesem Monster gemacht hat? Oder ist es doch nur eine Ausrede? "Warum? Warum ich?", fragen seine Opfer verzweifelt. Und erhalten nur eine Litanei von philosophischen Antworten.Er will doch nur spielen... Er will doch nur gewinnen?Findet er einen würdigen Gegner?Der Plot besteht aus einem psychisch kranken Serienkiller, einem Ex- Polizisten, Verfolgungsjagden, einem verrückten Sheriff und ziemlich vielen Toten. Durchaus ein Pageturner, ABER teils wurde viel zu dick aufgetragen. Marcus der Ex- Polizist und Ackerman der kranke Serienkiller repräsentieren hier das "Gute" und das "Böse", wobei Marcus auch eine dunkle Vergangenheit hat, die zwischenzeitlich offenbart wird. Ein düsterer Thriller, blutig, beklemmend und actionreich. Nichts für leichte Gemüter. Die Szenen sind ziemlich plastisch und schonungslos. Ein lesbares Kinoereignis, durch die Verfolgungsjagden, Explosionen und Gewaltszenen. Außerdem sehr konstruiert, durchschaubar und mit einem merkwürdigen Ende. Letztlich fällt mir hier eine eindeutige Bewertung schwer. Ich bin die Nacht war durchaus spannend, aber auch pathetisch, wunderlich und irgendwie zu inszeniert, dass es teilweise sehr abstrus und haarsträubend wirkte und somit überhaupt nicht glaubwürdig.Richtig überzeugen konnte mich der Thriller nicht, dafür war er zu unglaubwürdig und die Protagonisten zu austauschbar. Auch finde ich das Ende einfach nur haarsträubend und hätte mit einem Ende des Buches gerechnet, nicht mit einer vierteiligen Reihe. Dadurch wirkt das ganze doch ein wenig zu sehr in die Länge gezogen.Randnotiz: Welche Verbindung haben Marcus und Ackerman? Ich habe einen Verdacht, um diesen zu Bestätigen müsste ich jedoch die Folgebände lesen...***

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  • Ich will mit dir spielen...

    Ich bin die Nacht
    Carameli

    Carameli

    13. July 2017 um 21:08

    Inhalt:Francis Ackermann junior tötet seine Opfer nicht nur, sondern er spielt mit ihnen um Leben und Tod. Bisher hat er jedes seiner Spiele gewonnen. Sein Ziel ist es nicht einfach wahllos zu morden, sondern mit seinen grauenvollen Spielen in die Geschichte einzugehen und dadurch unsterblich zu werden, denn Francis Ackermann junior ist die Nacht und möchte mit dir spielen…Eigene Meinung:Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd. Besonders die letzten Kapitel haben mich in ihren Bann gezogen, sodass ich das Buch nicht mehr beiseitelegen konnte. In der Mitte wurde es jedoch etwas langwierig und die verschiedenen Perspektiven- und Szenenwechsel ließen die Geschichte etwas unruhig wirken.Ackermann ist eine abscheuliche und grausame Bestie mit einer noch schrecklicheren Kindheit. Aufgrund seiner Vergangenheit kann man den Protagonisten etwas verstehen, seine Handlungen aber definitiv nicht nachvollziehen. Seine bestialischen Taten wurden genau in der richtigen Dosis beschrieben. Nicht zu detailliert, sodass man Albträume davon bekommt, aber auch nicht zu wenig, sodass seine Taten trotzdem ein mulmiges, unangenehmes und gruseliges Gefühl hinterließen.Die Details fehlten mir jedoch bei den Protagonisten. Besonders bei Marcus hätte ich mir mehr zu seinem Charakter und Äußeren gewünscht, um mir ein genaueres Bild von ihm zu machen. Auch die Nebencharaktere waren mir teilweise etwas zu unscheinbar und ich konnte sie überhaupt nicht einschätzen, was rückblickend betrachtet auch Absicht gewesen sein könnte.Das Ende hat mich völlig überraschend getroffen. In keinem der vorherigen Kapitel konnte man auf dieses Ende schließen. Ich war positiv überrascht über dieses Ende, da ich kaum Bücher gelesen habe, bei denen dies so unvorhersehbar eingetreten ist. Außerdem hat dieses Ende den Spannungsbogen noch um eine Spur erhöht.Fazit:Schon die ersten Seiten, der Klappentext und die Leseprobe klangen verheißungsvoll und sie haben mich auch nicht enttäuscht. Ein sehr spannender, grausamer und unterhaltsamer Auftakt in eine Reihe. Besonders das spannende und unvorhersehbare Ende hat mich überzeugt. Ich kann diesen Thriller auf jeden Fall weiterempfehlen und freue mich auf die restlichen Bände dieser fesselnden Reihe.Vielen Dank an die Lesejury und Bastei Lübbe für diese tolle Schnell-Leserunde. 

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  • Flach, konstruiert, ohne Spannung

    Ich bin die Nacht
    Thoronris

    Thoronris

    13. July 2017 um 17:22

    ACHTUNG: SPOILER!Es gibt zwei Dinge an diesem Buch, die ich gut finde: Das Cover bzw. die gesamte Aufmachung des Buches und den Klappentext. Beides bewerte ich jedoch bei keinem Buch, entsprechend fließt es auch hier nicht mit ein. Ich konnte keine Rechtschreibfehler oder Übersetzungprobleme finden, doch auch das beeinflusst meine Bewertung nur, wenn ich gravierende Mängel entdecke. Alles andere, und ich meine wirklich: alles andere ist in meinen Augen schlecht.Der Klappentext verspricht einen sehr spannenden Serienmörder namens Francis Ackerman junior. Tatsächlich kommt er in diesem Buch auch vor, aber er ist nicht der namensgebende "Shepherd", um den es in dieser Reihe geht. Die wahre Hauptperson ist Marcus Williams, ein ehemaliger Polizist, der sich in einer abgelegeneren Stadt ein neues Leben aufbauen möchte. Er wird direkt in eine Schlägerei verwickelt und kommt so in Kontakt zum örtlichen Sheriff und dessen Tochter Maggie. Während Ackerman fröhlich mordet, verfolgen wir die Geschichte von Marcus, bis sich die Wege kreuzen. Marcus stolpert über eine von Ackerman hinterlassene Leiche. Ziemlich schnell wird ihm klar, dass der Tatort mehr als eine Ungereimtheit aufweist, er kehrt also nachts zusammen mit dem Sheriff zurück und entdeckt - der Sheriff hat Ackerman festgesetzt und will offenbar Lynchjustiz begehen.Von dem Punkt an wird der Plot immer abstruser: Marcus ist nicht begeistert von den Plänen des Sheriffs, er flieht und wird von der Polizei verfolgt, entdeckt, dass es offenbar ein ganzes Netzwerk von durchgedrehten Polizisten und Justizbeamten gibt, die sich anmaßen, eigenständig über Verbrecher richten zu dürfen, so dass er keinem mehr trauen kann. Während Marcus auf der einen Seite Ackerman weiter verfolgt, muss er sich vor der Polizei verstecken und sucht einen Weg, alles offen zu legen - am besten so, dass man ihm auch glaubt und niemand im Hintergrund dagegen wirken kann. Überraschend kommen ihm Personen zu Hilfe, bspw. Maggie, die verdeckt für den angeblichen Immobilienmakler ermittelt, der in Wirklichkeit vom FBI ist und Marcus verrät, dass seinen Erkenntnissen nach sogar der Präsident der Vereinigten Staaten hinter dem Netzwerk stecken könnte. Ein Showdown steht an, Verbündete verraten sich gegenseitig und am Ende ist doch wieder alles ganz anders, als man dachte.Zunächst: Ein Thriller muss nicht immer weltumspannende Bedrohungen oder politische Intrigen auf höchster Regierungsebene beinhalten, um spannend zu sein. Dass plötzlich und aus dem Nichts der Präsident mit drin hängen soll, hat mich zu heftigem Augenrollen veranlasst. Nicht immer muss die Welt auf dem Spiel stehen.In meinen Augen lebt ein guter Thriller von seinen Figuren. Wenn ich als Leser mich mit einer Figur identifizieren kann, fesselt mich das Geschehen ganz anders. Vielleicht finde ich auch einfach nur einen Charakter ungemein spannend und will mehr erfahren. In jedem Fall aber muss es für mich das Zusammenspiel der Protagonisten und Antagonisten sein, die die Geschichte vorwärts treiben. Das ist hier leider nicht der Fall. Es gibt einen - wie man am Ende erfährt - klar gestrickten Plot und der Autor setzt Himmel und Hölle in Bewegung, damit alle Figuren sich plot-angemessen verhalten. Das hat Konsequenzen, sehr negative.Keine die Figuren hat einen Charakter. Niemand. Francis Ackerman jr. hat im Klappentext mehr Charakter, als er es später im Buch hat. Natürlich steckt in jedem Serienmörder irgendein psychisches Problem. Doch das möchte ich nicht in der ersten Szene, in der er auftritt, erfahren. Ich möchte mich zumindest eine Zeit lang gruseln, über seine abgrundtiefe Bösartigkeit entsetzt sein und fasziniert der eiskalten Berechnung des Killers zuschauen. Stattdessen bekomme ich von Anfang an einen Menschen, der von seinen Kindheitstraumata und den daraus resultierenden psychischen Problemen definiert ist. Eine psychische Krankheit ist kein Charakterzug! Ackerman bleibt charakterlos, da der Autor sich viel zu sehr mit seiner psychischen Krankheit auseinandersetzt. Entsprechend bleibt Ackerman uninteressant und austauschbar.Ebenso Marcus Williams: Er ist die Hauptfigur und wir erfahren wortwörtlich nichts über ihn. Er war einmal ein Polizist und ist es nicht mehr, da er - in einer wahnsinnig schockierenden Wendung - einst selbst Lynchjustiz benutzt hat, um einen Serienvergewaltiger und Mörder zu töten, von dem er wusste, dass er davon kommen würde. Das ist seine wahnsinnig dunkle Vergangenheit, die ihn bis in seine Träume verfolgt und sein Handeln stets zu determinieren scheint. Ständig ist die Rede von einer Bestie, die in seinem Innersten lauert und ihn Ackerman gleichstellt. Er zweifelt sogar an sich, und es soll bestimmt ein zentraler Punkt in diesem Thriller sein, dass Marcus einst genau das getan hat, was nun der Sheriff tut und was er nun so heftig ablehnt: Justiz außerhalb des rechtlichen Rahmens. Nur leider funktioniert das nicht. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen. Marcus hat ein Vergewaltigungsopfer vor sich und der Täter, der schon viele andere vorher vergewaltigt und ermordet hat, verhöhnt ihn, weil er Senator ist und bisher immer seine Spuren vertuscht wurden. Marcus tötet ihn und ist bereit, dafür ins Gefängnis zu gehen. Er sieht, dass die Justiz hier blind ist, er reagiert emotional und aus einem menschlichen Instinkt heraus, und auch, wenn er nie wirklich Reue über sein Handeln empfinden konnte, so weiß er doch, dass er illegal gehandelt hat und dafür bestraft werden muss. Das ist die einzelne Entscheidung eines einzelnen Mannes, der seine moralische Urteilskraft genutzt hat und zu dem Schluss kam, dass er das Gesetz berechen muss. Etwas ganz anderes ist ein organisierter Ring von Polizisten und Justizbeamten, die mit eiskalter Rationalität der Meinung sind, sie stünden über dem Gesetz und hätten das Recht, über Leben und Tod zu urteilen. Dieser zentrale Dreh- und Angelpunkt der Geschichte funktioniert nicht, er ist plump und weil er nicht funktioniert, bricht die gesamte Geschichte in sich zusammen.Auch alle anderen Figuren bleiben charakterlos. Entsprechend bleibt es für mich als Leser ohne jegliche emotionale Konsequenz, wenn der eine den anderen verrät. Ich bin unbeteiligter Beobachter. Viel zu viele Figuren sind so offensichtlich einfach nur da, damit der Plot weitergehen kann, dass es zunehmend langweilig wird. Niemand hat eine echte Verbindung zu irgendjemandem, alle tun stets nur das, was es braucht, um in der Geschichte voranzukommen. Das spiegelt sich leider auch in den Dialogen. Da die zwischenmenschlichen Beziehungen flach und die Figuren charakterlos bleiben, sind die Gespräche hölzern. Authentische Figuren haben immer ihre eigene Art zu sprechen. Es muss nicht auffällig anders sein, aber doch zumindest ein Hauch von Eigenheit. Nichts davon ist hier zu spüren. In einem Moment ist der Sheriff warm und verständnisvoll und wie ein Kumpel, dann redet er wie ein durchgedrehter, eiskalter Wahnsinniger und am Ende ist er der größte Anführer überhaupt. Zusätzlich werden vom Autor viel zu viele Klischees bedient. Die einfachen Polizisten, die nicht wissen, was los ist und keinerlei Chance gegen den Serienmörder oder sonst irgendjemanden haben. Die wehrlosen Opfer, die augenblicklich in Panik verfallen und weinen und betteln. Das eine Opfer, das den Täter berührt und ihn zum Nachdenken bringt, bei dem er sich sogar bedankt, dass sie mit ihm wie mit einem echten Menschen gesprochen habe. Der Held, der keine sozialen Bindungen hat und deswegen bereit ist, gleichzeitig sein Leben für alle zu riskieren und für immer woanders hin zu verschwinden und sich eine neue Identität zuzulegen. Das schöne Mädchen, das als starke Frau vorgestellt wird, dann aber doch immer nur gerettet werden muss. Nicht nur werden diese Tropes bedient, es finden sich auch unzählige Sätze, die so schon von anderen tausendmal genutzt worden sind, abgedroschen klingen und genau deswegen das Gegenteil von Spannung verursachen.Ich hatte mich auf einen Serienmörder gefreut, der hochintelligent und absolut wahnsinnig ist, der mit seinen Opfern Spiele spielt, die mir die Nackenhaare zu Berge stehen lassen. Bekommen habe ich einen in Selbstmitleid versinkendes Kind in Erwachsenengestalt, das sogar nur eine Randfigur im eigentlichen Geschehen ist. Ich habe mich viel geärgert, viel gelangweilt und ich habe viel gelacht.*Fazit:*„Ich bin die Nacht“ von Ethan Cross ist der Auftakt zur mehrteiligen Shepherd-Reihe, in deren Mittelpunkt der ehemalige Polizist Marcus Williams steht. Was als Thriller über einen wahnsinnigen Serienmörder angepriesen wird, ist in der Realität einer eine Intrige innerhalb der Polizei. Die Figuren sind flach, der Plot unglaubwürdig und alle Wendungen so abstrus, das für mich zu keinem Zeitpunkt Spannung aufgekommen ist. Nichts in diesem Buch hat mir gefallen.

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  • Polarisierend

    Ich bin die Nacht
    julemausi89

    julemausi89

    13. July 2017 um 10:43

    Ethan Cross hat (für mich) geschafft, was vorher noch kein Thriller hinbekommen hat: Das ich die dunkle Rolle des Antagonisten reizvoller finde als die des Helden der Geschichte!Francis Ackerman jr. ist ein Serienmörder, der von seinem Vater als solcher "erzogen" worden ist. Marcus, der ihm zufällig in die Quere kommt, setzt sich schnell auf seine Fährte, begleitet von der örtlichen Polizei. Doch nichts ist so wie es anfangs scheint...Der Roman geht von Anfang an in die Vollen. Francis scheint keinerlei innere moralische Beschränkung zu besitzen und legt sofort mit seinem blutigen Handwerk los. Als Leser lernt man hier aber auch schnell eine der positiven Eigenheiten des Buches kennen: Die Geschichte wird nicht ausschließlich aus Sicht der guten Seite geschildert, die sich auf der Jagd nach dem Bösen befindet, sondern man erhält auch Einblicke in die Denkweise des Mörders und lernt so auch seine Zwänge kennen. Das macht Ackerman jr. auf beängstigende Weise verständlich, wenn nicht sogar "symaptisch".Der Roman ist insgesamt in vier Teile gegliedert, welche gleichzeitig die Entwicklungsstadien der Beziehung zwischen Francis und Marcus wiederspiegeln. Denn eines wird schon recht früh im Buch offenbar: Irgendetwas scheint die beiden zu verbinden und zieht sie immer wieder zueinander hin.Insgesamt mutet das Buch doch recht Hollywood-Popcornkino-mäßig an. Manche Wendungen lassen einen nur mit großen Fragezeichen im Kopf zurück. Gleichzeitig findet man sich aber auch zu 100% unterhalten. Durch die aufgebaute Spannung fliegen die Seiten nur so dahin und man wundert sich doch, dass das Buch plötzlich zuende ist.Obwohl man "Ich bin die Nacht" anmerkt, dass es der Auftakt zu einer neuen Serie ist und Lust auf die weiteren Bände machen soll, also vielmehr nur als längere Vorgeschichte dient, bin ich komplett angefixt und werde mir die folgenden Teile auf jeden Fall noch zu Gemüte führen- auch wenn ich mich dabei eher auf ein Wiedersehen mit Francis denn mit Marcus freue!

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  • Ich bin die Nacht

    Ich bin die Nacht
    Larissa23

    Larissa23

    12. July 2017 um 20:49

    Es ist eine nicht widerlegbare Tatsache, dass das Buch mit seiner Aufmachung hervorsticht. Falls dies euer Interesse noch nicht geweckt hat, dann hat der Klappentext sehr gute Chancen, etwas daran zu ändern. Ethan Cross bietet ein interessantes Konzept und setzt sich mit vielen philosophischen Fragen auseinander, die sich Menschen seit undenkbar langer Zeit selbst stellen. Warum existiere ich? Besitzt jeder eine eigene Bestimmung? Wird Mord moralisch vertretbar, wenn andere dadurch gerettet werden? Versteckt sich in uns allen ein Monster? Mit diesen und noch vielen weiteren Gedanken wird der Leser auf knapp 400 Seiten konfrontiert. Eine weitere Besonderheit ist, dass man in die Psyche des Serienmörders Francis Ackerman eintaucht. Je mehr Verständnis man ihm entgegenbringt, desto mehr Sympathie und Abscheu entwickelt man ihm gegenüber. Denn kein Mensch ist von Grund auf nur böse. Keiner der mitspielenden Charaktere wird vollkommen unschuldig dargestellt und auch der Protagonist, Marcus, stellt sich immer wieder die Frage, was ihn im Grunde genommen von einem Menschen wie Ackerman unterscheidet. Gerade diese zur Schaustellung der „grauen Zone“ in der sich die Moral befindet, da sich Dinge wie Gerechtigkeit niemals in weiß oder schwarz aufteilen lassen, gefiel mir am meisten. Leider waren die meisten Vorgängen vorhersehbar und konnten mich daher nicht überraschen und vollkommen für sich gewinnen. Dennoch nahm das Ende eine zufriedenstellende Wendung. Fazit: Wer es bevorzugt, zwischen den Zeilen zu lesen und bereit ist, hinter die vielen Schalen und Fragen der menschlichen Psyche, deren Abgründe und Moral zu blicken, der wird bei ,,Ich bin die Nacht“ eine interessante Geschichte vorfinden.

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  • Super spannendes Buch

    Ich bin die Nacht
    KleineNeNi

    KleineNeNi

    12. July 2017 um 13:40

    Zum Cover:  Das Cover finde ich einfach einmalig! Es ist wunderbar schlicht und das finde ich mega toll! Außerdem ist der Titel draufgeprägt und auf dem Buchschnitt stehen nochmal Titel und Autor! Ist das nicht einfach mega? Wir ihr bereits vielleicht merkt mag ich das Aussehen des Buches wirklich sehr gerne. Zum Inhalt: Als ich auf dem Buchrücken „…ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.“ gelesen habe, habe ich auch zuerst an einen „Saw“-Abklatsch gedacht, aber dieses Buch hat mich eines Besseren belehrt. Es hat mich von Anfang an gefesselt und war spannend!Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass man von Anfang an weiß, wer hier der Täter ist. Es geht nicht darum den Täter aufzuspüren und das finde ich wirklich außergewöhnlich. Ist ja selten der Fall! Ich dachte mir: Was kann da noch kommen? Wo ist da der Überraschungseffekt, den man eigentlich hat, wenn man erfährt wer der Killer ist? Der Text war fließend geschrieben und man konnte alles gut verstehen. Es war teilweise so spannend, besonders am Anfang, dass ich selbst Herzklopfen hatte, da ich so angespannt war! Der Charakter Francis Ackermann Junior und seine Geschichte haben mich schaudern lassen und ich bin der Meinung, dass es solch ein Buch noch nie gab. Daher durfte der 2. Band auch direkt bei mir einziehen! Fazit: Das Ende hat mich total überzeugt, auch wenn das Buch sich von der Mitte bis fast zum Ende ein wenig gezogen hat und von daher bekommt es von mir 4 Sternchen.Komplette Rezi:https://neniswelt.wordpress.com/2017/07/12/rezension-zu-ich-bin-die-nacht-von-ethan-cross/

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  • Das Licht kann in die Dunkelheit scheinen, aber die Dunkelheit nicht ins Licht...

    Ich bin die Nacht
    KiddoSeven

    KiddoSeven

    11. July 2017 um 23:19

    Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog :)Zum InhaltIn "Ich bin die Nacht" von Ethan Cross geht es um den Serienkiller Francis Ackermann Junior, der von seinem Vater auf undenkbare Weisen gefoltert und zu einem Killer erzogen wurde. Ackermann gibt seinen Opfern immer die Chance auf ein Spiel. Wer verliert, stirbt. Er hat noch nie verloren und ist immer auf der Suche nach neuen Spielen und Opfern. Dann trifft er auf Marcus. Er spürt eine Verbindung zu ihm und die Spiele beginnen erneut...Kann Marcus gewinnen und gegen die Nacht ankommen? [Klappentext:  Nur eins ist dunkler als die Nacht: Das Herz dieses Killers. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meinsten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.]Meine Meinung Die ganze Aufmachung des Buches und das Design gefallen mir wahnsinnig gut! Es passt perfekt zur Geschichte, ist total düster und mysteriös. Ein wahrer Blickfang für mich. Durch das schwarze Design sieht es sehr edel aus und trotz der schwarzen Schrift auf dem Cover, kann man alles sehr gut lesen und erkennen. Das Highligt bilden für mich die geschwärzten Seiten, auf denen man "Ich bin die Nacht - Ethan Cross" erkennen kann. Das sieht einfach unglaublich toll aus und es stört mich auch nicht im geringsten, dass diese Schwärze auf manche inneren Seiten abgefärbt hat. Dies passt in meinen Augen auch toll zur Geschichte und zum Buch. Dieses Buch stelle ich definitiv "falsch" in mein Regal, damit die geschwärzten Seiten richtig zur Geltung kommen. Der Schreibstil hat mir durchgehend sehr gut gefallen. Es liest sich sehr locker und gibt ein schnelles Tempo vor. Man fliegt förmlich durch dieses Buch und seine Geschichte. Eine Wendung jagt die Nächste und die Spannung fehlt an keiner Stelle. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch und kann es gar nicht abwarten die nächsten Teile zu lesen. Man fiebert an jeder Stelle mit, empfindet irgendwann sogar Mitleid für Ackermann, der ja das personifizierte Böse ist.. Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die ganzen Wendungen in diesem Buch. Ich habe keine kommen sehen und habe immer alles erwartet, wurde dann aber doch vom Gegenteil überzeugt und das Ende habe ich absolut nicht kommen sehen. Von den Protagonisten bin ich auch überzeugt. Man entwickelt schnell Sympathien und fiebert dann bis zum Ende mit oder ist total gegen den ein oder anderen Charakter. Ein wirklich super guter Thriller Vom Inhalt verrate ich nichts, ihr werdet mir danken. Einen Tipp muss ich euch aber geben, lest euch nicht die Klappentexte von den Nachfolgern durch. Ich habe es selber nicht getan, habe aber gelesen, dass diese Klappentexte stark Spoilern und das ist doch sehr schade...Fazit Wer einen spannenden Thriller mit unerwarteten Wendungen sucht, der ist hier genau richtig. Lest dieses Buch! Lieblings-Zitate "Die Erinnerungen wirbelten Marcus durch den Kopf wie ein Tornado, der ein Haus zwar stehen lässt, aber unbewohnbar macht." "Ganz egal, wie sehr die Zeitwahrnehmung eines Menschen durch die Situation verändert wird, in der er sich befindet - diese Uhr hier läuft konstant. Die Geschwindigkeit, mit der sie die Sekunden zählt, wird nicht davon beeinflusst, wer sie abliest. Das mag ich an der Zeit so sehr: Sie ist fair. Ganz gleich, wer man ist, was man getan hat oder wie viel man auf dem Konto hat, für alle vergeht die Zeit gleich schnell. Und früher oder später holt sie jedes Lebewesen auf diesem Planeten ein. Die Zeit ist der größte Killer von allen."  "Da irrst du dich. Das Licht kann in die Dunkelheit scheinen, aber die Dunkelheit nicht ins Licht. Am Ende triumphiert das Gute." "Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun."

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  • Ich möchte ein Spiel spielen

    Ich bin die Nacht
    anooo

    anooo

    11. July 2017 um 22:26

    Der Thriller "Ich bin die Nacht" von Ethan Cross hat mir ganz gut gefallen. Es geht um den Serienmörder Francis Ackermann Junior. Er ist ein Produkt seines Vaters und tötet wahllos unschuldige Menschen des Tötens willens. Man erfährt einiges über Ackermann selbst und auch über seine Kindheit. Außerdem lernen wir noch Marcus kennen, der Zu Ackermans Antagonisten wird. Cross' Schreibstil ist sehr rasant und die einzelnen Kapitel fliegen nur so dahin. Man kann das Buch nur schwer aus der Hand legen. Dennoch wirkt die Geschichte teilweise doch sehr konstruiert sowie unglaubwürdig. Es erinnert an einen Hollywoodreifen Actionfilm. Schlag auf Schlag passiert was Neues und die Handlung kommt kaum zur Ruhe. Auch zahlreiche Wendungen sind vorhanden, die zwar einerseits zur Spannung des Buches beitragen aber andererseits auch etwas an den Haaren herbeigezogen wirken. Die Personengestaltung gefällt mir sehr gut. Vor allem Francis und Marcus haben sehr viel Tiefe, sodass man sogar mit dem Serienkiller mitfühlen kann und an einigen Stellen mit ihm sympathisiert. Ich denke es bleibt noch Luft nach oben und ich erhoffe mir, dass die nächsten Teile etwas realistischer bleiben.

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  • Rasanter Thriller mit Schwächen

    Ich bin die Nacht
    Schmunzlmaus

    Schmunzlmaus

    11. July 2017 um 21:42

    Ich habe „Ich bin die Nacht“ von Ethan Cross im Rahmen einer Schnellleserunde bei Lesejury gelesen. Schnellleserunde bedeutete in diesem Fall, ich musste das Buch – knapp 400 Seiten – in einer Woche durchlesen. Außerdem werden bei einer Leserunde in diesem Online-Portal während des Lesens Gedanken über das Buch ausgetauscht. Zuerst war ich etwas skeptisch, ob ich das Buch tatsächlich in einer Woche gelesen bekomme. Der Autor schafft es aber durch seinen rasanten Erzählstil, den Leser sofort in seinen Bann zu ziehen. Als ich das Buch in den Händen gehalten habe, war ich zunächst total vom Aussehen fasziniert. Es ist von vorn komplett in Schwarz und sogar die Seiten sind schwarz eingefärbt, wobei umlaufend um das Buch noch einmal Titel und Autor zu lesen sind – von der Druckerschwärze ausgespart. Alles, was auf der Vorderseite des Buches steht, ist plastisch hervorgehoben, so dass das Buch eine ganz besondere Haptik hat. Der Text auf der Rückseite und dem Buchrücken sind weiß. Ein absoluter Hingucker. Das Buch beginn zunächst mit der Aneinanderreihung mehrer Morde bwz. Spiele, die Francis Ackerman junior, ein Serienkiller, begeht. Er sucht sich seine Opfer scheinbar wahllos aus, bringt sie jedoch nicht sofort um, sondern spielt ein Spiel mit ihnen. Der Gewinner würde überleben – allerdings hat er noch nie das Spiel verloren. Im zweiten Kapitel lernt man dann Marcus Williams kennen. Er ist neu in der Stadt, rettet eine junge Frau, Maggie, vor ein paar Schlägertypen und macht sich so auch einen Namen beim örtlichen Sherrif. Außerdem trägt Marcus Williams ein dunkles Geheimnis mit sich herum, das ihn sogar im Schlaf verfolgt. Im Laufe des Buches deckt Marcus Williams dann noch eine Verschwörung auf, die bis ins Weiße Haus zu reichen scheint, aber das ist noch nicht alles. Mehr sei an dieser Stelle jedoch nicht preis gegeben. Die Spielchen und Morde von Francis Ackerman junior werden zum Teil recht detailiert, aber nicht durchgehend konsequent detailiert dargestellt. Das hat mich etwas gestört. Nicht, dass ich unbedingt jedes grausame Detail hätte lesen wollen, aber es war doch etwas inkonsequent und an manchen Stellen hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht. Außerdem merkt man schon relativ bald, dass irgend etwas nicht stimmen kann. Francis Ackerman junior ist bekannt, es gibt sogar Fotos von ihm, irgendwie gelingt es ihm aber trotzdem immer wieder zu entkommen. Auch Marcus Williams scheint sich aus jeder noch so ausweglosen Situation befreien zu können und nimmt es mit gleich fünf Gegnern gleichzeitig auf. An manchen Stellen, besonders zum Ende hin, schien mir das ganze doch etwas arg konstruiert. Dennoch, die Auflösung des Ganzen am Ende kam völlig überraschend und lässt natürlich viel offen für die Fortsetzungen. Fazit: Trotz einiger Schwächen hat mir „Ich bin die Nacht“ gut gefallen. Wenn man über ein paar Logiklöcher hinwegsehen kann und sich an der konstruierten Story nicht stört, überzeugt das Buch auf jeden Fall durch seine schnelle Erzählweise, die mich sofort gefangen genommen hat. Ein gelungener Auftakt in eine Reihe. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

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  • Skrupelloser Serienkiller

    Ich bin die Nacht
    Mienchen77

    Mienchen77

    11. July 2017 um 21:13

    „Ich bin die Nacht“ von dem amerikanischen Autor Ethan Cross ist der erste Band einer Bestseller-Reihe über den Serienmörder Francis Ackerman junior. Ackermann ist ein hochintelligenter, absolut skrupelloser Mörder, der mit seinen Opfern spielt und diese bestialisch ermordet. Es bereitet ihm ein sadistisches Vergnügen, seine Opfer zu demütigen. Von seinem Vater, einem Psychologieprofessor, als Versuchskaninchen missbraucht, ist er zu einem gnadenlosen Serienkiller geworden. Sein Gegenspieler ist Marcus, ein ehemaliger Polizist. Marcus ist die gute Seite, er verabscheut es, zu töten. Selbst als sein eigenes Leben auf dem Spiel steht, kann er sich nicht dazu überwinden. Als Marcus in die Stadt kommt, lernt er Maggie, die Tochter des Sheriffs kennen. Bei einem Besuch bei der Nachbarin finden die beiden die von Ackerman bestialisch ermordete Frau. Durch unglückliche Umstände muss Marcus erkennen, dass der Sheriff in undurchsichtige Machenschaften verwickelt ist und wird selbst zur Zielscheibe. Gleichzeitig erkennt Ackerman in ihm seinen Gegenpol und alles läuft auf eine Konfrontation der beiden hinaus. Der Roman ist äußerst spannend und temporeich geschrieben, der Autor versteht es, den Leser in den Bann zu ziehen. Man erhält sehr guten Einblick in die Psyche von Ackerman. Ethan Cross gelingt es, beim Leser sogar Sympathien für den Serienkiller zu wecken. Zumindest bis zum nächsten bestialischen Mord ... Fazit: Ein gelungener Einstieg in die mehrbändige Reihe um den Serienkiller Ackerman. Das Buch macht definitiv Lust auf die weiteren Bände. Sehr gelungen finde ich auch das Cover, das zum düsteren Inhalt des Buches passt. Lieblingszitat: „Ich bin Francis Ackerman junior, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.“ Das Buch erhält von mir die volle Punktzahl. Absolut empfehlenswert.

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  • Fesselnder Thriller

    Ich bin die Nacht
    Danni89

    Danni89

    10. July 2017 um 20:34

    Klappentext: „Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit ihnen spielen.“ In „Ich bin die Nacht“ präsentiert der Autor Ethan Cross einen gelungenen Thriller, der sich in vier Teile und 72 Kapitel auf 394 Taschenbuchseiten aufteilt. Zu Beginn des Buches hatte ich noch so ein bisschen meine Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte reinzufinden. Nach einigen Seiten konnte mich der Thriller dann aber doch packen und hat mich auch bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Besonders die Darstellung von Ackermann fand ich sehr interessant und gelungen umgesetzt. Ich würde das Buch jetzt vielleicht nicht als absoluten Pageturner bezeichnen, aber für meinen Geschmack wurde hier doch ein angenehmer Grad an Spannung konstant aufrecht erhalten, so dass man stets neugierig war, wie es wohl weitergeht. Zudem sind hier einige Wendungen in die Handlung eingearbeitet, mit denen zumindest ich nicht gerechnet hatte. Stellenweise war mir persönlich die Erzählung jedoch ein wenig zu brutal, was bei dem Genre aber natürlich auch nicht gerade unüblich ist und jedenfalls gut in die Atmosphäre passt. Es handelt sich bei „Ich bin die Nacht“ übrigens um den ersten Teil einer Reihe. Wer Gefallen an der Geschichte gefunden hat, wird im Anschluss direkt den zweiten Band „Ich bin die Angst“ lesen wollen. Fazit: ein gelungener Thriller mit interessanten Protagonisten! 

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