Ich bin die Nacht

von Ethan Cross 
3,5 Sterne bei24 Bewertungen
Ich bin die Nacht
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (13):
martina_turbanischs avatar

Ich bin die Nacht ist ein durchaus spannendes Buch, das Lust auf weitere Teile macht, auch wenn es bisschen "drüber" war :-)

Kritisch (5):
Tefelzs avatar

Eines der schlechteren Hörbücher

Alle 24 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ich bin die Nacht"

Francis Ackerman jr. gehört zu meistgesuchten Serienmördern der Welt. Er spielt gern - mit seinen Opfern. Er bietet ihnen eine Chance: Wenn sie die Aufgabe, die er ihnen stellt, lösen, lässt er sie mit dem Leben davonkommen. Den wenigsten gelingt es. Denn der Killer spielt selten fair.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785757666
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Lübbe Audio
Erscheinungsdatum:28.02.2019
Das aktuelle Buch ist am 20.12.2013 bei Bastei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Tefelzs avatar
    Tefelzvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Eines der schlechteren Hörbücher
    Ackermann nervt ....

    Ich war sehr gespannt auf die Serie, die so eingeschlagen hat und war am Ende dann doch etwas enttäuscht. Mir hat irgendwie alles nicht so wirklich gepasst, sei es der Sprecher, noch die Spannung obwohl handwerklich alles richtig gemacht wurde.

    Geschichte:  Francis Ackermann Junior, ein Mörder, der seine Opfer gerne mit Spielen quält und auch extrem zurichtet , wird von einem Provinzsheriff gefangen genommen, der mit ihm ganz eigenen Pläne hat oder bekommt der Sheriff auch Anweisungen ? 

    Marcus ein ehemaliger Cop, hat sich im Städtchen Asherton eine kleine Farm zugelegt und lernt Maggie kennen, die Tochter des Sheriffs und kann gleich punkten, als er sie vor einer Horde Säufer retten kann, die er alle verprügelt.

    Als Marcus Nachbarin von Ackermann umgebracht wird und der Sheriff Ackermann erwischt, muss er entdecken dass der Sheriff nicht vor hat sich an die üblichen Regeln zu halten und anscheinend gerne selbst Richter und Henker spielt. Dadurch kommen die beiden sich in die Quere und Marcus muss flüchten, da der Sheriff alles daran setzt, ihn als möglichen Täter für so manches Verbrechen einzusetzen...

    Während eines Kampfes mit den Deputies kann sich Ackermann Jr. befreien und startet nun ebenfalls einen Amoklauf durch die Gemeinde.

    Ich weiß  wirklich nicht was ich davon halten soll, zumal mir die Stimme von Ackermann Jr. irgendwann ziemlich auf den Nerv geht. Auch kann es nicht sein, dass Marcus immer wieder befreit wird und Ackermann immer wieder Marcus unter Druck setzen kann. Einmal ist OK, nach dem 3. mal wird das ganze nur lächerlich. Irgendwie hat man das Gefühl, das der Autor unbedingt und um jeden Preis einen neuen Serienkiller aufbauen will, aber leider auch zu Ungunsten der Intelligenz, von der der Leser möglichst nicht viel mitbringen soll, sonst ist der Genuß weg.

    Für mich ein Unsägliches Hörbuch mit einer noch unsäglicheren Geschichte. Absolut nichts für mich.


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    martina_turbanischs avatar
    martina_turbanischvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin die Nacht ist ein durchaus spannendes Buch, das Lust auf weitere Teile macht, auch wenn es bisschen "drüber" war :-)
    Ein Psychopath, der mir beinahe sympathisch ist...

    Marcus Williams, ehemaliger Detective beim NYPD, und Francis Ackerman Jr. haben mehr gemeinsam als sie erst einmal glauben. Beide sind geborene Jäger, nutzen aber ihre Talente ganz unterschiedlich. Williams ist stets bestrebt ist, anderen zu helfen, auch als er schon gar nicht mehr beim NYPD ist – aber kämpft ständig mit sich selbst und seinem Gewissen, weil er  jemanden getötet hat. Ganz anders Francis Ackerman Jr. – er nutzt sein Jagdtalent um andere zu jagen, zu fangen, zu quälen und zu töten. Er ist ein Psychopath und er weiß das. Ohne es zu wissen finden sich beide in einem Spiel wieder, in dem sie sich entscheiden müssen, was sie tun – ohne zu wissen, wer dieses Spiel leitet und wie die Regeln sind.

    Mein Eindruck:

    Ein Psychopath, der mir beinahe sympathisch ist...

    Die Kernpersonen

    Macus Williams leidet unter dem, was er getan hat und akzeptiert dankbar die Chance, die sich ihm auftut, als er von seiner Tante eine kleine Farm in Asherton erbt. Als urplötzlich seine Nachbarin brutal ermordet aufgefunden wird, deutet alles auf Francis Ackerman Jr – einem psychopathischen Killer, der gerne Spielchen mit seinen Opfern spielt, hin. Gegen seinen Willen landet Williams so in einem undurchsichtigem Spiel um Mord. Korruption, Selbstjustiz und einer ziemlich großen Verschwörung

    Handlungs vs. Verschwörungstheorien

    Es ist ziemlich schwierig, dem Gesamtkonzept des Romans, sofern es eines gibt, zu folgen. Spätestens als die Veschwörungstheorie auftaucht wird es mehr als undursichtig und unübersichtlich. Allerdings habe ich mich dann mehr auf die Handlung rund um Williams und Ackeman konzentriert und den Präsidentschaftskandidaten schlicht ausgeblendet – angesichts der aktuellen tatsächlichen Präsidentschaftswahlen in den USA fiel mir das auch nicht sonderlich schwer :-) Aber die Handlung rund um Williams und Ackerman bietet auch ohne den ganzen Verschwörungskram ausreichend spannendes :-)

    Francis Ackeman Jr.

    Gerade die Perspektive von Francis Ackeman Jr. bietet jede Menge Einblicke in das Seelenleben dieses Killers und offenbart so manche, beinahe philosophische, Erkenntnis. Nicht, das ihn das vom Töten abhält – so philosophisch ist er nun auch wieder nicht. Aber er will um jeden Preis mehr über Marcus Williams wissen und er will sich mit ihm messen. Gelegenheiten dazu haben die beiden reichlich und neben den erwähnten philosophischen Exkursen gibt es jede Menge handfeste Action in Form von Schießereien, Explosionen, Feuer und jeder Menge blutigen Details.

    Marcus Williams

    Aber auch die Perspektive von Marcus Williams ist sehr spannend, denn er hinterfragt immer wieder sein Tun und kämpft mit seinen Erinnerungen. Er verliebt sich, schon vor dem Mord an der Nachbarin, in Maggie, die Tochter des Sheriffs. Aber die beiden müssen flüchten und hinterlassen dabei ein Spur aus Leichen, die Marcus immer wieder zweifeln lassen, ob er wirklich das richtige tut – und immer wieder hat Ackerman irgendwie seine Finger im Spiel. Der große Showdown wird ausgesprochen feurig und wartet am Ende mit einigen Überraschungen auf.

    Hollywoodmäßiges Ende

    Dieses Ende fand ich vollkommen überzogen und reichlich unglaubwürdig – sehr hollywoodmäßig eben. Trotzdem hat mir das Buch als solches viel Spaß gemacht, das Zusammenspiel von Ackerman und Williams fand ich spannend und so konnte ich von der Auflösung, die mir der Ethan Cross als Autor angeboten hat, ganz gut ein bisschen Abstand nehmen. Ich hoffe, mit dem nächsten Buch, Ich bin die Angst, kehrt ein bisschen mehr Ruhe ein – denn das werde ich auf jeden Fall lesen bzw. hören :-)

    Der Sprecher

    Der Sprecher dieses Hörbuchs ist Thomas Balou Martin, der mir hier ein wirklich tolles Hörvergnügen bereitet hat. Er spricht die unterschiedlichen Personen mit entsprechenden Betonungen, die stets passend sind, ohne übertrieben zu wirken. Vor allem ihm verdanke ich die eine oder andere Gänsehaut, wenn er Francis Ackermans Gedanken formulierte :-)

    Mein Fazit:

    Ich bin die Nacht ist ein durchaus spannendes Buch, das Lust auf weitere Teile macht. Ich fand es ein bisschen drüber und unübersichtlich  – aber ich hoffe beim nächsten Band wird es ein bisschen übersichtlicher, ohne dabei die Spannung zu verlieren.

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    raeubertochtervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Story gut – als Hörbuch, naja!
    Fesselnde Story, aber Stimme passt nicht

    Die Story um den Serienkiller Francis Ackerman Jr. und seinen Gegenspieler Marcus ist an sich ziemlich spannend und würde einem stellenweise den Atem rauben – wenn ich es nur gelesen hätte, anstatt es zu hören.


    Thomas Balou Martin kann an sich sehr gut und flüssig vorlesen und passt seine Stimme im Rahmen seiner Möglichkeiten durchaus gekonnt an die Situationen und Charaktere an. Mich persönlich erinnert seine Stimme aber aus irgendeinem Grund an Benjamin Blümchen, weshalb mich die richtig packenden Momente des Thrillers leider nicht so fesseln konnten, wie ich es gerne gehabt hätte.

    Dennoch scheint mir Ich bin die Nacht ein guter Auftakt zu Ethan Cross' Reihe zu sein und ich werde wohl auch die anderen Teile noch lesen – wohlgemerkt lesen und nicht hören.

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    mangomopss avatar
    mangomopsvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ich fand es leider ganz schrecklich, vor allem sehr schlecht Vorgelesen. Einfach zu hektisch und laut.
    hat mir gar nicht gefallen

    Inhalt: 

    Nur eins ist dunkler als die Nacht: das Herz dieses Killers 

    Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.

    Meine Meinung: 
    Leider habe ich hier nach CD4 abbrechen müssen. Es ist so schlecht gesprochen. Der Sprecher ist einfach zu hektich und laut. 
    Dann dieses: Marcus, Marcus, Marcus.... Ich hatte gefühlt tausend mal den Namen hören müssen. So konnte ich mich leider auch gar nicht auf das HB selber konzentrieren. Ich denk, zum lesen ist es besser. Oder man muss es einfach mögen. 
    Das ist mein zweites HB von Ethan Cross, aber nun auch definitiv mein letztes. 

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    Luthien_Tinuviels avatar
    Luthien_Tinuvielvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender, wenn auch etwas seltsamer Thriller, in dem der Serienmörder aus dem Klappentext irgendwie doch nur eine Nebenrolle spielt.
    Irritierender Klappentext, Seltsame Story

    Auch nachdem ich etwas Zeit verstreichen habe lassen, bin ich mir immer noch nicht sicher, was ich von "Ich bin die Nacht" von Ethan Cross wirklich halte.
    Die Story hat mich irgendwie gefesselt, gerade in ihrer Hörbuchversion, gleichzeitig aber entsprach sie so gar nicht dem, was ich erwartet hatte und auch das Ergebnis hat mich nicht so überzeugt.

    Inhalt (Klappentext):

    Nur eins ist dunkler als die Nacht: das Herz dieses Killers

    Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.

    Inhalt (meine Auffassung):

    Francis Ackerman spielt in diesem ersten Teil der Reihe mehr eine Nebenrolle denn Hauptrolle. Die Hauptfigur ist vielmehr Marcus, ein Ex-Polizist, der neu in der Stadt ist und plötzlich mit Mord, Korruption und auch Francis Ackerman Jr. konfrontiert ist.

     Wie man hier schon sehen kann: Das, was man vom Klappentext erwartet und das, was ich zumindest als Inhalt wahrgenommen habe, weicht doch sehr voneinander ab. Gleichwohl ist die Geschichte, wenn man sich damit mal angefreundet hat und den Klappentext, spannend geschrieben. Die Charaktere sind sehr interessant und es kommt zu immer neuen überraschenden Wendungen. Der Schluss hat mich leider nicht ganz überzeugt, war aber in jedem Fall überraschend.

    Zur Hörfassung:

    Ich habe beschlossen, die Reihe, anders als sonst, nur als Hörbuch durchzumachen. Thomas Balou Martin hat eine wirklich geniale Stimme, die Francis Ackerman und die anderen lebendig werden lässt und eine angespannte Atmosphäre schafft.

    Fazit:

    Thomas Balou Martin verleiht "Ich bin die Nacht" eine gelungene Atmosphäre und erweckt die Charaktere zum Leben. Das Werk selbst hat mich insgesamt doch irgendwie überzeugt, auch wenn ich vom Klappentext her etwas vollkommen anderes erwartet hatte und auch das Ende nicht meinem Geschmack entsprach.
    Dennoch werde ich der Hörbuchreihe weiter folgen und vergebe 3,5 Sterne (aufgerundet 4).

     

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    rebells avatar
    rebellvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Hörbuch, stellenweise etwas verwirrend, aber packender Einstieg in die Reihe.
    Tolles Hörbuch, macht Lust auf mehr der Shepherd-Reihe...

    Inhaltsangabe:
    Nur eins ist dunkler als die Nacht: das Herz dieses Killers 

    Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.



    Das Cover ist sehr schlicht, das dunkle blau hat mich totzdem angezogen. Es wirkt gefährlich und düster, wie die Nacht...
    Die Stimme von Uve Teschner ist im großen und ganzen sehr passend. Er gibt die einzelnen Protagonisten gut wieder und fesselte mich, besonders bei spannenden bzw. packenden Stellen einfach toll. Nur bei seiner Wiedergabe von Francis passte das beschriebene Aussehen meiner Meinung nach nicht. Aber das kann auch geschmackssache sein. 
    Der Einstieg in das Hörbuch viel mir leicht. Es ließ auf eine grausige, spannende Story hoffen und man wurde nicht enttäuscht. Man wird immer tiefer in den Sumpf aus Faszination und Grauen gezogen, der einen nicht mehr loslässt. Einfach nur gut. Die Geschichte um Francis Ackermann wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, nach nur 1-2 Sätzen wusste man sofort in welchem Protagonisten man gerade steckt. Die einzelnen Protagonisten waren allesamt sehr gut beschrieben und versetzten der Story so immer wieder kleinere und größere Spannungselemente. Ich habe beim hören jeden Protagonisten gern gehabt, selbst den Täter Francis. Auch wenn seine Figur grausam ist, hat es einfach nur Spaß gemacht seine Geschichte und den der anderen Protagonisten zu lauschen. Ich liebe ja mehrere Sichtweisen, so werden immer mal andere Figuren in den Vordergrund gestellt und man lernt viele verschiedene Facetten kennen. Viele Handlungen werden dadurch sofort klar und lassen einen tief in die Gedanken und Gefühle blicken. Das Ende allerdings ist etwas verwirrend. Die Geschichte wechselt immer wieder die Richtung und am Ende muss man schon sehr genau hinhören, wie das Happy End/ Nicht-Happy End nun aussieht. 
    Aber insgesamt einfach ein mega Hörbuch, was Lust auf mehr Bücher des Autors macht. Ich freue mich schon auf Teil 2!

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    Shanliras avatar
    Shanliravor einem Jahr
    Berüchtigter Serienkiller gegen Held

    Zur Geschichte

    Francis Ackerman Jr. ist einer der gefürchtetsten Serienkiller der USA und durch seinen Ausbruch aus der Psychiatrischen Klinik, wieder auf freien Fuß. Sein Vater hat ihn über Jahre gequält und aus ihm das gemacht, was er heute ist. Doch er tötet nicht einfach, er spielt ein gnadenloses Spiel mit seinen Opfern, in denen sie die Chance bekommen ihr Leben zu retten. Keiner kann gewinnen, denn Ackerman entscheidet wie das Spiel beginnt und auch wie es enden wird, denn Angst kennt er nicht. Doch eines Tages wird jemand kommen, der gegen ihn gewinnt und seinem eigenen Leben ein Ende bereitet. Wird Marcus derjenige sein, der gegen ihn antreten wird?

    Marcus ist ein Ex-Cop, doch er hat seinen Job verloren, weil er etwas getan hat, dass er auf ewig bereuen wird. Er lernt Maggie kennen, eine Bardame und die Tochter des Sheriffs. Sie werden von ein paar Proleten angegriffen und da er weiß wie man kämpft, verteidigt er sich und Maggie wirklich gut. Der Sheriff ermahnt ihn ein guter Kerl zu sein und seine Tochter nicht zu verletzen. Als sie nach einem gemeinsamen Essen, Marcus Nachbarin besuchen wollen, entdeckt er sie schrecklich zugerichtet in ihrem Haus. War das Ackerman, der seit neuesten in der Gegend sein Unwesen treibt? Doch irgendwas stimmt hier nicht! Warum sind alle auf einmal gegen ihn?

    Meine Meinung

    Die Cover der Bücher sind einfach toll. Die 4 Bücher haben alle eine andere Farbe und dass nicht nur auf dem Cover, sondern auch auf den Seiten. „Ich bin die Nacht“ ist in schwarz, „Ich bin die Angst“ in rot, „Ich bin der Schmerz“ in weiß und „Ich bin der Zorn“ in braun gehalten. Dadurch haben sie ein eher schlichtes Aussehen und bringen trotzdem eine gewisse Spannung gleich mit.

    Ich habe ja beides, sowohl das Buch, als auch das Hörbuch und dass liegt tatsächlich an der Vorgeschichte „Racheopfer“. Nachdem ich es gehört habe, wollte ich unbedingt weiter zuhören, aber an was ich nicht gedacht habe, zu schauen ob es der selbe Sprecher ist und leider hat dieser gewechselt. Erstmal war ich sehr enttäuscht, weil ich mich an Thomas Balou Martin gewöhnt hatte. Trotzdem habe ich mich mit der Zeit auch an Uve Teschner gewöhnt und er passt tatsächlich fast schon ein bisschen besser mit seiner Stimme in die Geschichte. Es fiel mir nur Anfangs aber schwer.

    Ethan Cross hat mit „Ich bin die Nacht“ und Francis Ackerman Jr. einen Serienkiller ins Leben gerufen, der nicht ausschließlich böse ist, sondern auch eine gewisse Sympathie entwickelt. Ich habe ihn nicht gehasst, sondern habe immer gehofft dass er vielleicht schafft, doch noch ein guter Kerl zu werden. Aber da es noch ein paar Bücher gibt, hat er noch die Chance dazu. Er ist schließlich in einer Welt aufgewachsen, die ihn komplett zerstört hat und wenn er eine Chance bekommt, vielleicht durch Marcus kann er sich noch ändern.

    Fazit

    Die Geschichte war echt spannend und ich habe mitgefiebert. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen/-hören und kann sie jedem nur weiterempfehlen, der sympathische Thriller mag.

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    lesebiene27s avatar
    lesebiene27vor einem Jahr
    Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen

    Inhalt:

    Francis Ackerman junior ist ein brutaler Serienkiller, der mit seinen Opfern eine Art Spiel spielt. Dabei lässt er ihnen die aus seiner Sicht faire Möglichkeit des Gewinnens und damit Überlebens – doch hat noch niemand sein Spiel gewonnen. Bis er einen interessanten Gegenspieler trifft: Marcus Williams, ehemaliger Polizist, der Ackerman hinter Gitter bringen und Gerechtigkeit will.


     

    Meine Meinung:

    Ich habe das gekürzte Hörbuch gehört, welches von Thomas Balou Martin gelesen wird. Die Stimme hat mir sehr gut gefallen, auch wenn die Figuren Marcus und Francis dadurch älter und ruhiger klingen, als sie eigentlich sind. Dennoch konnte ich ihm gut und gerne zuhören.


    Mir hat von Beginn an das Tempo der Geschichte gefallen. Durch den schnellen Wechsel der Perspektiven zwischen Marcus und Francis entsteht zum einen das Gefühl des schnellen Voranschreitens der Geschichte, zum anderen lernt man die Protagonisten besser kennen und verstehen.


    Die Morde werden nicht weiter beschrieben, was ich nicht verkehrt fand. Es passt zu der Aussage von Ackerman, dass er tötet, weil er muss, nicht weil er einen so großen Spaß an den Qualen der Menschen hat. Außerdem spielen die Morde eine weniger große Rolle als vielmehr die Entwicklung der Personen.


    Das Ende fand ich sehr überraschend, gut durchdacht und klug. Allerdings wäre ich von alleine nicht darauf gekommen – was es noch besser macht, wie ich finde.


    Die Protagonisten fand ich überwiegend sympathisch. Marcus hat mir durch seine ehrliche, aber dennoch sehr nachdenkliche und selbstkritische Art sehr gut gefallen. Ackermann hat sich meiner Meinung nach sehr interessant entwickelt und ich muss gestehen, dass ich in erster Linie Mitleid mit ihm hatte, weil er als Kind so misshandelt und deswegen „verkorkst“ wurde. Nur der Sherriff des Ortes wirkte auf mich unsympathisch und selbstherrlich.


     

    Fazit:

    Mit „Ich bin die Nacht“ ist Ethan Cross ein gelungener Start in die Shepherd-Reihe gelungen, die mich von Beginn an fasziniert hat. Die Stimmung und die Geschichte passen gut zueinander und sind vor allem durch eine spannende Entwicklung geprägt. Von mir bekommt der erste Band volle 5 Sterne.

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    simsas avatar
    simsavor 2 Jahren
    Zu viele Baustellen

    Er ist brutal, skrupellos und sehr gefährlich. Francis Ackerman, ein Serienkiller der keine Gnade kennt, ein perfides Spiel spielt und seine Opfer bis zum Ende quält.

    Und Francis ist auf freiem Fuß, immer auf der Suche nach einem neuen „Spiel“, gerät er in einen Strudel, in dem sich auch der Ex-Polizist Marcus Willams befindet. Gibt es eine Chance den Killer zu stoppen und ist er das einzig Böse, was auf Marcus wartet?




    Zunächst sei gesagt, dass diese Reihe mich anzog, wie die Motten das Licht. Ich liebe diese Schlichtheit der Cover. Die Farbe, die zwar nichts besonderes ist, aber durch das einzig vorhandene Element auf dem jeweiligen Cover, wirkt es geheimnisvoll, voller Mystik und irgendwie auch voller Gefahr.


    Bisher erschienen sind:

    Ich bin die Nacht

    Ich bin die Angst

    Ich bin der Schmerz

    Ich bin der Zorn


    Ethan Cross hat mit seinen Büchern eine Reihe rund um den Serienmörder Francis Ackerman geschaffen, die ganz sicher nichts für schwache Gemüter ist. Denn Francis ist brutal und dies beweist er bereits ganz am Anfang. Er wirkt unzerstörbar und läd seine Opfer auf ein perfides Spiel ein, bei dem es nur einen Sieger geben kann.

    Aber trotz aller Brutalität, manchmal und ganz am Rande, zeigt er einen kleinen Hauch von Menschlichkeit, die ihn noch interessanter macht.


    Und dann gibt es Marcus Williams, der Ex-Cop mit einem Geheimnis. Er zieht von der Großstadt aufs Land und beginnt sich gerade ein neues Leben aufzubauen, als er auf Francis trifft.


    Gleich zu Beginn dachte ich, was für ein spannender Thriller und wie sehr ich es mag, wenn ich den Killer konkret kenne. Schließlich rät man bei den meisten Büchern bis zum Ende mit. Hier allerdings weiß man wer der Täter ist.


    Trotzdem kippte meine Euphorie von Stunde zu Stunde mehr. Es wurde zwar wunderbar von Thomas Balou Martin gelesen, den ich schon aus einigen Fernsehproduktionen kenne und der perfekt jede einzelne Figur spricht. Doch es sind zu viele „Baustellen“ in diesem Buch. Da tröstet es auch nicht darüber hinweg, dass die Stimme eine ganz besondere Atmosphäre schafft, oder das ich jede Figur vor Augen hatte und Besonderheiten transportiert wurden.

    Der Schreibstil ist gut, Mörder und Jäger auch, aber dann kommt da dieser ungewohnte Gegenpart, der mich schlicht genervt hat. Es war sogar so, dass ich ab und an eine Pause von diesem Hörbuch brauchte, weil ich fand das es zu überladen ist.


    Zwar gibt es am Ende eine Auflösung und natürlich ist dieses Buch voll mit spannender Szenen, aber ich hätte mir das Ganze doch anders gewünscht.

    Was allerdings Hoffnung macht und was mich auch dazu bringt weiter zu hören ist, dass durch diese Auflösung am Ende, die kommenden Bücher besser werden können. Die Richtung ist nun vorgegeben und es kann nun mit einer sehr guten Reihe weitergehen.

    So ein Fazit schließe ich sicherlich nicht oft, aber ich bin davon überzeugt, dass dieser erste Teil so mittelprächtig ist, wie es bei keinem weiteren Buch der Reihe sein wird und das hier das Ganze nur für die kommenden Geschichten vorbereitet werden musste. Also die Hoffnung stirbt zu Letzt und ich bin bestimmt weiterhin dabei.


    Mein Fazit:

    Kein so guter Serienstart, wie ich ihn erhofft und zu Beginn auch vermutet hätte, aber ein Ende das Mut macht die Reihe zu verfolgen.

    Das Bonbon des Hörbuches ist sicherlich der Sprecher und Schauspieler Thomas Balou Martin, der durch seine Stimme eine ganz eigene Atmosphäre schafft.

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    LiveReadLoves avatar
    LiveReadLovevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der Sprecher war klasse, doch die Geschichte an sich völlig durcheinander, aufgesetzt und unrealistisch...
    Ich bin die Nacht... oder auch nicht

    // Worum es geht //

    Francis Ackerman junior ist ein Serienkiller. Er tötet Menschen, das ist, was ihm Spaß macht. Was ihn erfüllt. Doch er tötet nicht einfach so. Jedes seiner Opfer hat eine Chance, denn er spielt ein tödliches Spiel mit ihnen. Er fordert sie zu einem Spiel heraus und wer gewinnt, der überlebt.
    Er weiß, dass viele Menschen ihn verachten werden, ihn für das, was er tut hassen. Doch er weiß auch, dass es insgeheim Menschen gibt, die ihm ähnlich sind. Doch eines ist Gewiss: er wird in Erinnerung bleiben, denn er möchte auch ein Spiel mit uns spielen.

     

    // Was ich davon halte //

    Auf dem Weg von der Hochschule nach Hause laufe ich meist bewusst so, dass ich nicht an der Müller Filiale vorbei muss, denn meistens gehe ich rein, stöbere in Mängelexemplaren oder DVDs und mit leeren Händen komme ich nur äußerst selten wieder heraus. So ist auch das Hörbuch "Ich bin die Nacht" zu mir gekommen. Es war ein Spontan-Kauf, denn es gab etliche Hörbücher im Angebot. Das Buch hat mich schon in der Buchhandlung immer angesprochen und da ich zur Zeit nur wenig Lust verspüre, nach etlichen Stunden Texten und Bücher wälzen weiterhin zu lesen, dachte ich, dass ein Hörbuch mir vielleicht mehr Entspannung verschafft. Und einen Thriller habe ich bisher noch nie gehört, was mich ebenso gereizt hat.

    Dann habe ich mir abends die erste CD angehört und war zunächst positiv überrascht. Der Sprecher hat seine Sache wirklich gut gemacht. Die Stimme ist ruhig, tief und passt perfekt in dieses Genre. Ich konnte mich auch perfekt orientieren und trotz der unterschiedlichen Sichtweisen, die dieses Buch hergeben, hat der Sprecher es geschafft, dass ich allein an der Art wie er gesprochen hat, erkannt habe, wer gerade erzählt. Was mir bei manch anderen Hörbüchern nicht immer gelungen ist.

    Die Handlung hat mir zu Beginn auch super gefallen. Wir steigen mit perfekter Spannung in die Geschichte ein. Es wird sofort rasant und äußerst grausam. Ackerman zeigt sich wie ein perfekter Psychopath. An einer  Tankstelle ermordet er zunächst einen Trooper, um den anderen zu entführen und ihn vor eine grausige Wahl zu stellen. Denn er hat nicht nur den Trooper entführt, sondern auch seine Frau und die gemeinsame Tochter. Wer überlebt entscheidet der Trooper, es gibt nur eine Regel: es darf nur einer sein.
    Dies ist nur ein Beispiel für die Spielchen, die Ackerman durch das Buch hinweg spielt und grundsätzlich hat mir diese Idee super gefallen. Doch wie es letztlich umgesetzt wurde, hat mir einfach nicht gefallen. Die Ereignisse überschlagen sich von Minute zu Minute.

    Nach einigen Kapiteln wird uns ein Widersacher vorgestellt, mit dem Ackerman selbst so gar nicht zurecht zu kommen scheint.  Aus den blutigen Spielen werden etwas tiefgründigere Gedankengänge. Die Frage nach dem Richtig und Falsch wird aufgeworfen.
    Doch nicht nur für den Serienkiller ändert sich alles durch das Auftauchen von Marcus, auch die gesamte Geschichte nimmt plötzlich einen anderen Lauf.
    Es beginnt eine Jagd nach Antworten auf Fragen, die wohl niemand so richtig kennt.
    Selbstjustiz, Politik, Morde und Geheimorganisationen werden in einem Tempo thematisiert mit dem ich einfach nicht zurecht gekommen bin. Es war alles so unfassbar verworren und durcheinander, dass ich am Ende überhaupt nicht mehr wusste, was gerade Sache war, wer noch lebt und wer tot ist und wie wir da hingekommen sind. Alles ging so schnell und zum Teil einfach an mir vorbei.

    Der eigentliche Serienkiller rückt immer weiter in den Hintergrund, von seinen Spielchen bekommt man nur noch wenig mit und im Vordergrund stehen nun Machtkämpfe und Vertuschungsaktionen der Regierung. Die schließlich in einem großen Höhepunkt zusammengeführt werden, der mich so gar nicht von sich überzeugen konnte.
    All die Handlungsstränge die am Ende zusammengeführt wurden haben für mich schlichtweg keinen Sinn ergeben. Es war, als hätte der Autor krampfhaft versucht alles irgendwie plausibel erscheinen zu lassen, was mich einfach nur kopfschüttelnd zurückgelassen hat. Die Auflösung war so haarsträubend, dass mir tatsächlich der Mund offen stehen geblieben ist.

    Eine Verbindung zu den Charakteren konnte ich nicht richtig aufbauen. Sie blieben für mich eher blass, auch wenn man zum Teil Einblicke in ihre Gefühlswelten erhalten hat, reichte mir das einfach nicht aus, um tatsächlich mit ihnen fühlen zu können oder irgendetwas für sie zu empfinden. Ob es nun positiv oder negativ ist. Nur der Serienkiller selbst blieb für mich irgendwie interessant. Ich hätte gern mehr über ihn und seine Vergangenheit erfahren. Wie er zu dem wurde, was er nun war.

     

    // Fazit //

    Eine super Grundidee, die mich dazu gebracht hat das Hörbuch überhaupt erst zu kaufen, die jedoch viel zu verworren, durcheinander und letztlich unglaubwürdig ausgearbeitet wurde. So viele Zufälle und eine solch abstruse Auflösung kann es einfach nicht geben. Der Serienkiller an sich war die einzig richtig interessante Person in diesem Buch und zusammen mit dem Sprecher, der seine Arbeit wirklich toll gemacht hat, haben sie den zweiten Stern gerettet. Daher 2 / 5 Sternen von mir.

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