Ethan Cross Spectrum

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Inhaltsangabe zu „Spectrum“ von Ethan Cross

Eine neue rasante Thriller-Serie von Bestsellerautor Ethan Cross, dem Autor der Shepherd-Thriller.

August Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank - das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur - und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern.

Spannender Auftakt mit viel Humor!

— Lotta22

Lachen, weinen und nachdenken - alles zusammen in einem Buch.

— PaperLover

Oberflächliche Charaktere, aber dennoch spannend.

— Bücherfüllhorn-Blog

Interessante Charaktere und bis zur letzten Seite extrem fesselnd. Eine absolute Empfehlung. Hoffe da kommt noch mehr.

— Avenger

Hat man erst mal in die Geschichte hineingefunden, kommt man vom Buch nicht mehr los. Hochspannung pur.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Hat mich nicht wirklich abgeholt. Die andere Reihe fand ich um einiges besser.

— nettiii

spannend!

— DearRockLady

Kurzweiliger Spannender, aber guter Roman. Die Weichen sind für den zweiten Teil bereits gestellt. Empfehlenswert, wer satte Action liebt.

— MichaelSterzik

Neuer Ermittler von Cross, leider aber nicht so packend wie die Shepherd-Reihe

— chipie2909

Nicht so gut wie die Ackerman - Reihe, aber auch sehr spannend mit interessanten Charakteren.

— ReadAndTravel

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Irgendwie kam ich nicht wirklich rein in die Geschichte. Am Anfang fand ich es gut doch irgendwann hab ich das Interesse verloren .

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  • Spannender Auftakt mit viel Humor!

    Spectrum

    Lotta22

    09. January 2018 um 13:58

    Nic möchte gerne FBI-Agent werden, doch als Sohn einer gefürchteten Familie keine Chance. So arbeitet er als SWAT Teamleiter.Burke hat das Asperger-Syndrom, sieht Dinge anders, als alle anderen.Krüger ist ein Auftragskiller...Ethan Cross hat einen Schreibstil, der seine Leser sofort fesselt und in einen Bann zieht. Daraus befreien kann man sich erst nach Beenden des Buches. Spectrum ist der Auftakt einer neuen Reihe und wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, bei denen recht schnell klar ist, wie sie zusammen gehören, was in diesem Fall sehr gut für das Verständnis ist.Interessant sind vor allem die Interaktionen der Charaktere. Teilweise ist da ein Humor in den Dialogen, wo es unglaublich ist, dass dies in einer spannenden Szene eingebaut werden konnte ohne die Spannung zu verlieren.Insgesamt also ein spannender Auftakt mit viel Humor. So komme ich auf 5 von 5 Sterne und freue mich auf eine Fortsetzung.

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  • Spectrum

    Spectrum

    Kleine8310

    07. January 2018 um 06:43

    Lesegrund:  Auf dieses Buch bin ich durch den Namen des Autors aufmerksam geworden und als ich dann erfahren habe, dass es keine Fortsetzung ist, war klar, dass ich mir endlich selbst ein Bild von Ethan Cross' Thrillern machen wollte. Handlung:  In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten August Burke. Burke wirkt auf viele Menschen seltsam und wunderlich, aber er ist auch ein Genie und keiner erkennt Zusammenhänge besser als er. Als es bei einem Banküberfall zu einer Geiselnahme kommt, wendet sich das FBI an ihn und gemeinsam stoßen sie schon bald auf ein Geheimlabor, welches sich unter der Bank befindet und welches das eigentliche Ziel des Angriffs war. Gemeinsam mit Special Agent Carter folgt Burke der Spur der Täter und stößt auf einen Feind, der skrupelloser ist, als man zunächst annehmen konnte.  Schreibstil:  Der Schreibstil von Ethan Cross lässt sich problemlos und flüssig lesen, was mir gut gefallen hat. Leider gab es zwischendurch aber auch die ein oder andere Länge, die ich bei den wechselnden Erzählperspektiven zunächst gar nicht erwartet hätte. Charaktere:  Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir zum Teil sehr gut gefallen, was vorallem beim Protagonisten der Fall war. Gegen ihn wirkten andere, auch häufiger vorkommende Charaktere, leider manchmal ziemlich blass, was ich schade fand. Egal, wie gut ein Charakter ausgearbeitet ist, ich finde, dass reicht nicht, um eine ganze Geschichte allein zu tragen. Spannung:  Den Spannungsbogen hat Ethan Cross ziemlich gut gehalten, auch wenn ich das Ende, im Gegensatz zum Rest des Buches, etwas zu kurz abgehandelt empfunden habe. Durch die wechselnden Handlungsstränge ist die Geschichte durchweg interessant, aber ich habe eine ganze Weile gebraucht um alles richtig zuzuordnen, da es doch viele verschiedene Aspekte und Personen in der Geschichte gibt. Emotionen: Die Emotionen bringt der Autor, besonders durch die Themen, recht gut rüber, auch wenn ich manches als sehr extrem empfunden habe. Dennoch war hier durchaus Potenzial zu sehen und in manchen Passagen sind die beschriebenen Emotionen auch sehr gut rübergebracht worden. "Spectrum" ist ein solider Auftakt einer neuen Thrillerreihe, der weitestgehend interessant, aber manchmal auch ein bisschen langatmig ist. Die Ausarbeitung der Charaktere konnte mich nur beim Protagonisten überzeugen, was schade war. Das Ende macht hingegen definitiv Lust auf die Fortsetzung.

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  • Task Force: Spectrum

    Spectrum

    PaperLover

    03. January 2018 um 18:28

    "Nur weil ich von Natur aus blond bin, bin ich noch lange nicht dumm." In seinem neuen Buch "Spectrum" lässt er die Shepherd Organisation eine Pause machen und gibt die Aufklärung von Verbrechen in die Hände seines neuen Helden: August Burke. Ethan Cross erschafft auch diesmal eine Bösewicht, den sogenannten Mr. K oder wie wir Leser wissen Idris Madeira. August ist natürlich nicht perfekt, nein er wird sogar als Freak bezeichnet. An der Seite des neuen Helden stehen Domenic Juliano mit seinem SWAT Team und Carter vom FBI. Domenic Juliano, kurz einfach Nic, ist ein guter Cop, aber ein Onkel in Übung mit einer schlimmen Vergangenheit. Möge ich voller Mut meine Pflicht erfüllen. Sollte der Tod mich auf diesem Feld ereilen, dann vergib mir meine Schuld. Amen. Das Äußere der Bücher von Ethan Cross übertrifft meiner Meinung nach alle anderen. Auch "Spectrum" hat mich nicht enttäuscht. Das Cover in komplett schwarz und der im Farbspektrum eingefärbte Titel sieht einzigartig aus. Dazu der Pop of Color durch die eingefärbten Seiten, einfach grandios. Ich hoffe die nächsten Werke werden genauso einzigartig gestaltet wie dieses. Eine eindeutige Kaufempfehlung für Leser denen die Shephard Reihe gefallen hat.

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  • Oberflächliche Charaktere, aber dennoch spannend.

    Spectrum

    Bücherfüllhorn-Blog

    30. December 2017 um 23:59

    Das ist eines der Bücher, das man gut in einem Rutsch durchlesen kann, weil es so spannend ist. Es ist leichte Lektüre, aber man muss schon bei den vielen Protagonisten aufpassen, dass man nicht durcheinander kommt. Ich würde raten, das Buch in „großen Stücken“ zu lesen, um den Überblick über die Protagonisten zu behalten. Die Charaktere haben alle Ecken und Kanten, aber ausgerechnet von August Burke, auf den ich mich so „gefreut“ hatte, konnte ich mir kein Bild im Kopf vorstellen. Er war ein genialer Charakter, dessen Gedankengängen ich gerne gefolgt bin. Ein kleiner „Monk“ sozusagen. Aber es fehlte die Tiefe, es fehlte der ausgereifte Charakter. Zu vieles war ambivalent. Ähnlich war es auch bei Nic, einen weiterem Hauptprotagonisten, der Leiter des Teams an der Front. Das Team ist eine bunte Mischung verschiedener Polizisten, aber durch und durch ein Team, Brüder im Geiste. Der Erzählstil ist flüssig und unterhaltsam, mit kleinen Kapiteln. Das FBI und der CIA „bekriegen“ sich auch mal wieder, aber allein schon durch das Geiseldrama entsteht Spannung in der Geschichte. Zusätzlich geben August Burke und eine Verräterin unter den Geiseln noch eine Ladung obendrauf, aber einen Thriller würde ich es nicht nennen. Ein kleiner Cliffhanger am Ende, es geht also weiter. Mal sehen, ob ich den auch lesen werde.   Alles in allem: Einfach zu lesen, spannende Unterhaltung. Ein neues Team mit vielen verschiedenen Charakteren, die aber alle eher oberflächlich waren.     Sterne: Vielleicht ist das ein wenig ungerecht, aber wegen der oberflächlichen Charaktere vergebe ich nur drei  Sterne.

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  • Toller Auftakt der Reihe

    Spectrum

    Shiori123

    27. December 2017 um 13:53

     Autor Ethan Cross Verlag Bastei Lübbe Seiten 509 Preis 11,00€ Klapptext August Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank – das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur – und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern. Meine Meinung Ich bin schon ein großer Fan der Shepherd-Reihe von Ethan Cross und da musste ich Spectrum natürlich auch lesen. Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe des Thriller Autors. Da mir die Shepherd-Reihe so gut gefallen hat, hatte ich auch eine hohe Erwartung an Spectrum, die keines Wegs zu hoch war. Am Anfang fand ich das Buch ziemlich schleppend und langweilig. Das hat sich aber ziemlich schnell geändert. Ab Seite 100 war ich von dem Buch begeistert und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven. Die der Ermittler und auch die der Täter. So konnte man sich sehr gut in die Geschichte hinein versetzen. Es gibt sehr viele Überraschungen und es wird ein breites Feld an Themen abgedeckt. Eine Zeit lang vermutet man Terroristen, dann kommt eine Bio-Waffe hinzu und später noch eine weitere neuartige Waffe. Durch diese verschiedenen Faktoren,bleibt es durchgehend spannend. Auch die Charaktere sind lebendig und individuell gestaltet. Obwohl es recht viele Charaktere gibt, bin in nicht ein mal durcheinander gekommen. Besonders August Burke und Krüger sind einzigartige Charaktere mit Wiedererkennungswert. Fazit Spectrum ist ein toller Auftakt einer neuen Reihe. Man wird durch überraschende Wendungen und viel Action in die Welt des Buches gezogen. Ich habe das Buch verschlungen und hoffe, dass bald die Fortsetzung kommt. http://mariasbücherliebe.de/rezension-spectrum/

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  • Dicht geschrieben , spezielle Charaktere die zusammenarbeiten müssen, undurchschaubar bis zum Schluß

    Spectrum

    sabrinchen

    07. December 2017 um 05:24

    Hier hat Ethan Cross wieder mal einen sehr spannenden Thriller vorgelegt. Das Buch Spectrum ist der Auftakt zu einer neuen Spionage-Reihe und in sich abgeschlossen. Der relativ komplexe verständliche Schreibstil ist ab und zu etwas technisch wird aber immer gut aufgeklärt.Es gibt dichte Erzählstränge in kurzen Kapiteln mit wechselnden Perspektiven was ich persönlich sehr mag.Eine schnelle, intensive, undurchschaubare Handlung strickt einen hohen Spannungsbogen und hält ihn bis zum Schluss.Die sehr speziellen, ausgefeilten Charaktere mit Ecken, Kanten und persönlichen Abgründen, machen mit brillianten Wortwitz und lockerer Stimmung richtig Spass.Sie müssen zusammengewürfelt funktionieren, stolpern in unvorhergesehene Situationen und sind dabei nicht langweilig.Allen voran Dr. Burke der brilliant in seiner Denkweise ist. Er pflegt einen sehr speziellen Umgang mit Menschen und besitzt keine Empathie und stösst daher viele vor den Kopf. Das ist seinem Asperger Syndrom geschuldet und führt zu einigen witzigen Missverständnissen. Carter ist der ältliche sympathische Vorgesetzte der an seine Schützlinge glaubt.  Nic ist der egoistische Starke in der Gruppe der gern Alleingänge startet und damit natürlich aneckt.Es spielen auch noch einige andere Charaktere eine Rolle die mir aber nicht nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind.Mit den skrupellosen Gegenspielern wird es makaber und blutig auf spannender Ebene. Das Motiv von ihnen bleibt bis zum Schluss offen und man kann es kaum erwarten das die Stränge am Ende zusammenführen.Mein Lesefluss wurde leider zwischendurch ein bisschen gebremst wenn es zu technisch wurde was mir nicht liegt. Aber man muss sagen das diese technischen Details immer zum Verständnis aufgeklärt wurden.Ich vergebe an Spectrum 4 starke Sterne und spreche eine Leseempfehlung an Thriller-Fans und Ethan Cross Liebhaber aus.

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  • der Ermittler und das Genie

    Spectrum

    derMichi

    28. November 2017 um 08:44

    Das sind die besten Fälle: Die, die man eigentlich nicht lösen kann. Das Rätsel um die verschwundenen Bankräuber lüftet sich zwar teilweise wie erwartet (wohin kann man schon verschwinden, wenn das Beamen noch nicht erfunden ist?), zwischendrin enthüllen sich aber immer wieder unerwartete Beteiligte, die den Thriller in seinen besten Momenten zu nervenzerfetzender Lektüre machen. Bis dahin dauert es allerdings ein bisschen, denn erst nach gut fünfzig Seiten beginnt der eigentliche Fall, die Nebenhandlung um den großen Hintermann und eine selbsternannte Rächerin lenkt allzu oft vom eigentlichen Geschehen ab.Ethan Cross hat seine Charaktere allerdings gut gewählt - der kauzige Denker August Burke, der eigentlich gar nicht das machen will was er so gut kann, gerät planmäßig wiederholt mit seinen Kollegen aneinander, während er eigentlich einen verzwickten Fall lösen muss. Das kennt man aus zahlreichen ähnlichen Krimis, seien es TV-Serien wie "Numb3rs" oder Dan Browns Thriller um den Symbologen Robert Langdon. Diese Konflikte sorgen an sich schon für allerhand interessante Situationen, auch wenn Burkes Sozialphobie streng genommen nichts neues ist.Einen eigenen Schwung bekommt der Roman zusätzlich durch die Figur des Nic Juliano, seines Zeichens Cop mit Mafia-Hintergrund. Seine unterschiedlichen Loyalitäten machen die Ermittlungsarbeit stellenweise zu einer Gratwanderung, deren Ausgang oft ungewiss scheint. Der Antagonist Krüger bleibt allerdings als widersprüchlichste Figur in Erinnerung: Sein offizieller Auftrag steht in zu krassem Widerspruch zu seinen stets betonten wahren Gefühlen, die der Afrikaner zwar einerseits tapfer unterdrückt, andererseits wird nie klar, warum er trotzdem bis zuletzt so verbissen weitermacht.Nach einigen trotzdem unerwarteten Wendungen nähert sich um Seite fünfhundert herum das große Finale. Bevor dieser entscheidende Moment im genretypischen Shootout gipfeln kann, reißt Cross das Ruder nochmals herum und überlässt Burke rechtzeitig die Bühne, um die Sache zu einem reizvoll gestrickten Ende zu bringen. Zwar schwingt da ein bisschen viel amerikanischer Machbarkeitsoptimismus mit, wer entsprechende Literatur und Kinofilme um heldenhafte Polizeier gewohnt ist, wird das aber aushalten.Alles in allem ist "Spectrum" ein anständig spannender Thriller, dessen Stärken vor allem in der Enthüllung der zahlreichen Details des zentralen Plans liegen. Wer wirklich hinter allem steckt erfährt man eigentlich schon recht früh und gerade die Nebenfiguren sind manchmal ein wenig zu obligatorisch gezeichnet. Würde das Buch verfilmt müsste man zudem viel Product Placement einbauen, denn August Burke und Kollegen tragen natürlich iPads mit sich herum, telefonieren mit dem iPhone und wenn es was zu notieren gibt, dann natürlich mit dem Apple Pen.Seitenzahl: 512Format: 12,7 x 18,8 cm, TaschenbuchVerlag: Bastei LübbeBonusmaterial: Leseprobe aus "Der Näher" von Rainer Löffler

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  • Klugscheißer

    Spectrum

    MichaelSterzik

    14. November 2017 um 11:21

    Ethan Cross hat neben seiner Francis Ackermann Serie, eine neue Reihe eröffnet, deren erster Band im Verlag Lübbe veröffentlicht wurde. Wie schon in seiner ersten Reihe, bedient sich der Autor sehr exzentrischen Charakteren. Diesmal allerdings ist die Hauptfigur kein schwerkrimineller, hyperintelligenter Serienmörder, sondern ein Freak, ein Monster, als das er sich selbst bezeichnet. August Burke ist anders, wie seine Mitmenschen, hochsensibel, hochintelligent, eine besondere Auffassungsgabe, die Muster erkennt und bis ins kleinste analysieren kann. Burke hat das Asberger-Syndrom, eine autistische Erkrankung, die ihn durch seine Andersartigkeit, sozial ausgrenzt. Er wirkt auf andere fremd, merkwürdig und verschroben. Andere Menschen sind für Burke eine Herausforderung, manchmal eine mentale Überforderung und er schützt sich dadurch, dass er sich selbst der nächste ist und sich isoliert. Als Berater für das FBI löst der promovierte und aktive KFZ-Mechaniker Dr. August Burke „Cold Case Fälle“. Eine brutale Geiselnahme bei einer Hochsicherheitsbank beginnt auf dramatische Weise zu eskalieren. Unter der Bank in einem Geheimlabor wurde wahrscheinlich an der Entwicklung biologischer Waffen gearbeitet. Das gewalttätige Trio verschwindet aus dem umstellten Gebäude, ohne Beute – aber was war das Ziel, dieses im Detail geplanten Verbrechens? Soviel also zur Story. Ein gewieftes, brutales Verbrechen und eine offensichtliche Verschwörung – nichts Neues, wenn man sich im Genre Thriller wohlfühlt und viel liest. Der Autor Ethan Cross konzentriert sich allerdings mehr auf seine erdachten Figuren, als auf die Handlung. August Burke ist nicht der einzige Charakter, der besonders ist und dadurch, dass die Handlung aus ganz verschiedenen Perspektiven erzählt wird, ist sie zum einen abwechslungsreich, zum anderen zu jedem Zeitpunkt spannend. Es gibt einen alternden FBI Agent, der Burke ins Spiel bringt, dann einen Polizisten einer SWAT-Einheit, der ein Spross einer Mafiaähnlicher Organisation ist, eine afrikanische Polizeibeamtin, deren Motor nur Rache sein kann. Das also ist das Ensemble der guten Seite – doch auch der Gegenpart der Bösen ist nicht ohne: Ein afrikanischer Profikiller, eiskalt, brutal, der von seinem Gewissen in die Knie gezwungen wird, eine Ehefrau an seiner Seite, die sich ebenfalls dem Morden verschrieben hat, und ein großer, noch finsterer Bösewicht, der die Fäden zieht.Wo führt das ganze hin? In jedem Fall ist es keine spannende Verhaltensstudie, vielmehr ist „Spectrum“ eine komplexe, manchmal ausufernde Aneinanderreihung physischer Gräueltaten. Spannend allemal und man glaubt es kaum – stellenweise sehr witzig. Durch die Vielzahl dieser „Freaks“ gestalten sich interessante Dialoge und Szenen, die sich zumeist um August Burke drehen – er ist halt ein „Klugscheißer“ – nervig, unbequem, schwierig und doch immer einen Schritt voraus. „Spectrum“ ist ein Thriller der mit Lichtgeschwindigkeit eine Spannung erzeugt, der man sich nicht entziehen kann. Es dauert ein wenig, bis man mit Burke sympathisiert, aber es lohnt sich. Insgesamt gibt es noch genug Potenzial zur Steigerung – aber wer bis zum Ende dran bleibt, wird belohnt werden – es geht weiter und erst am Ende weiß der Leser, was „Spectrum“ zu bedeuten hat. Michael Sterzik

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  • Spectrum - Ethan Cross

    Spectrum

    Schnutsche

    14. November 2017 um 00:53

    ~Erster Satz~Isabell Price platzte aus der verrosteten Tür der kleinen Wellblechhütte und rannte los, so schnell sie ihre kräftigen südafrikanischen Beine trugen.~Meine Meinung~Nachdem mich die bisherigen Bücher von Ethan Cross regelmäßig vom Hocker gehauen haben, musste ich natürlich auch "Spectrum" -den Auftakt seiner neuen Reihe- haben. Das Cover ist schlicht in schwarz gehalten, mit dem Titelschriftzug in den bunten Spektralfarben. Der Buchschnitt ist auch wieder gefärbt, dieses mal in einem wunderschönen blau. Als ich begann das Buch zu lesen, brauchte ich erstmal eine Weile, bis ich alle Charaktere richtig einsortieren konnte. Das hat meinem Lesefluss jedoch keinen Abbruch getan. Am meisten gespannt war ich natürlich auf August Burke, über den wir erst nach und nach neue Informationen erhalten. Ein sehr interessanter und spezieller Charakter. Ich freue mich auf weitere gemeinsame Stunden. ;)Durch die kurzen Kapitel fliegen die Seiten nur so dahin. Am Ende erfahren wir sogar, was es mit dem Buchtitel auf sich hat. Leider verrät der Klappentext schon sehr viel der Geschichte. Dennoch: Man darf gespannt sein wie es weitergeht. Der nächste Teil wird auf jeden Fall ein MustHave! 

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  • Eine Mischung aus MI6 und dem A-Team.

    Spectrum

    oztrail

    10. November 2017 um 22:19

    Ein Agent der keiner ist. August Burke ein wunderlicher Computerfreak der das FBI unterstützt. Ohne ihn geht nix. Das ist der rote Faden, der sich durch die Geschichte zieht. Der Überfall einer Bank, die unterirdisch ein Geheimlabor hat, wird auch für Burke ein Wettlauf mit der Zeit. Schafft Burke und das FBI es, die Täter zu finden?   Mein Fazit: Zuerst das tolle an dem Buch, das Cover. Der Schriftzug und die Farbenecht gelungen. Zum anderen, ich kenne die Shepherd –Reihe nicht und bin daher nicht vorbelastet. Anhand des Klappentextes, der mehr oder weniger schon die Geschichte verrät, war ich neugierig auf das Buch. Es hat sehr lange gedauert bis ich mich durch die Seiten gequält habe, abbrechen ging nicht. Aber durch die vielen Handlungsstränge und Beschreibungen der einzelnen Charaktere, bis ins kleinste Detail, verlor man bald die Übersicht, wer noch im Hauptstrang mitspielt und wer raus ist. Ich denke, dass manche Darsteller schon mal für die nächsten Bänder vorgestellt wurden. Es geht ja am Ende hervor das eine Task-Force gegründet wurde, der Name ist vielversprechend: Spectrum. Ich muss aber fairerweise zugeben, dass der Schreibstil flüssig und sehr gut zu lesen war. Was mich nur sehr gestört hat, waren wirklich die vielen Details zu allem und jenem. Das hat eine aufkommende Spannung gleichwieder auf null gesetzt. Schade.   Ich denke man muss das Buch ein zweites Mal lesen, dann folgt man der Geschichte mit Sicherheit besser.

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  • Der Autor sollte bei seinen Schäfchen bleiben ;-)

    Spectrum

    chipie2909

    09. November 2017 um 08:10

    Nachdem ich riesiger Fan der Shepherd-Reihe bin, musste ich Spectrum natürlich unbedingt lesen. Auch wenn es sich hierbei um keinen Teil dieser Reihe handelt. Nein, in Spectrum geht es um August Burke, ein Genie, das durch und durch anders ist als die „normale“ Bevölkerung. Er kann Zeichen und Zusammenhänge erkennen, die anderen komplett verborgen bleiben und als es zu einem Überfall mit Geiselnahme in einer Bank kommt, zieht das FBI Burke auf seine Seite und er beginnt, die Spur der Täter zu verfolgen… Mein Eindruck vom Buch: Leider hat es einige Zeit gedauert, bis ich so richtig ins Buch gefunden habe. Vielleicht hatte ich auch einfach durch die Shepherd-Reihe eine zu hohe Erwartung. Die Protagonisten konnten mich erstmal überhaupt nicht erreichen. Burke ist im Grunde gut gezeichnet und Cross hat es wirklich verstanden, auch seine Emotionen authentisch darzustellen. Dennoch hat mir etwas gefehlt. Der Klappentext bezieht sich darauf, dass Burke mit Carter die Ermittlungen aufnimmt, allerdings empfand ich im Buch eher Nic als „Partner“ von Burke. Nachdem ich ungefähr mit der Hälfte des Buches durch war, wurde der Charakter Nic der Grund, warum ich das Buch mich doch noch einigermaßen fesseln konnte und im letzten Viertel entpuppte sich dieses Werk überraschenderweise zum Pageturner. Im Grunde mag ich Cross‘ Schreibstil und ich fand es klasse, dass er uns Einblicke in die Ermittlung, aber auch in die Gefühlswelt der Täter und der Geiseln ermöglicht hat. Dennoch kam für mich die Spannung viel zu spät auf. Ich weiß nicht, ob noch weitere Bände mit Burke geplant sind, der Schluß lässt es vermuten. Allerdings bin ich mir unsicher, ob ich einen weiteren Teil lesen würde. Im Moment denke ich, dass ich mich dann eher wieder an die Shepherd-Reihe halte. Fazit: In meinen Augen ist Spectrum kein schlechter Thriller, jedoch auch kein wirklich guter. Wer die Shepherd-Reihe gelesen und gemocht hat, wird wohl eher enttäuscht von diesem Werk sein. Für alle, die vorher noch nichts von Cross gelesen haben, mag Spectrum ein guter Einstieg in seine Werke sein, dennoch ist es meiner Meinung nach kein großer Verlust, Spectrum nicht gelesen zu haben.

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  • Interessantes neues Buch mit spannenden Charakteren!

    Spectrum

    ReadAndTravel

    26. October 2017 um 21:58

    August Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank - das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur - und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern.Ich bin ein großer von der Ackerman - Reihe und war erst etwas skeptisch, doch völlig ohne Grund. Schon auf den ersten Reihen wusste ich, dass ich den Charakter Nic mögen würde, bei dem Genie Burke, der an einer Form des Asperger leidet, habe ich ein paar Seiten mehr gebraucht, und dann doch festgestellt, dass ich die beiden Männer sehr gerne zusammen als Team sehe. Auch wenn sie in diesem Buch gezwungener Maßen zusammen arbeiten müssen, hoffe ich auf einen Folgeteil, in dem die beiden wieder zusammen ermitteln können.Der Schreibstil ist wieder immer sehr gut, aber an einigen Stellen gibt es viel technische Informationen, die für einen Leser, der sich mit diesem Thema nicht auskennt etwas schwer zu verstehen ist. Dr. Burke findet wirklich aus jeder schwierigen Situation einen Ausweg was auf Dauer etwas unrealistisch wirkt. Dennoch ist mir der Mann sehr sympathisch und charmant, vor allem weil er nicht verstehen kann, wie er auf andere Menschen wirkt.Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Aufgrund von Kleinigkeiten und der Tatsache, dass ich die Geschichte um Ackerman liebe und einfach besser finde, ziehe ich einen Stern ab.

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  • Fesselnde Unterhaltung!

    Spectrum

    JennyWanderlust

    24. October 2017 um 14:32

    PLOT Ein Massaker in einer Squatter Siedlung in Südafrika. Eine Geiselnahme bei einem Banküberfall in Las Vegas. Auf den ersten Blick haben diese beiden Fälle nichts gemeinsam, abgesehen von dem afrikanischen Söldner Krüger. Als dieser auf das FBI als Verhandlungspartner besteht kommen Special Agent Carter und Dr. Burke ins Spiel. Für August Burke ist es der erste Außeneinsatz und er folgt seinem Mentor nur unfreiwillig. Er hat zwar einen Doktor in Kriminalpsychologie, ist aber offiziell nur als Berater für das FBI tätig und hat zudem das Asperger Syndrom. Zwar sind seine Fähigkeiten für diesen Fall unerlässlich, allerdings bringt seine Unbeholfenheit in zwischenmenschlichen Beziehungen einige Tücken mit sich. Dann schaltet sich auch noch die CIA ein und eine junge Frau von der südafrikanischen Polizei, die auf einem persönlichen Rachefeldzug gegen Krüger ist betritt die Bühne. August Burke muss feststellen, dass sie es mit viel mehr als einem normalen Banküberfall zu tun haben. Die nationale Sicherheit ist gefährdet und einige mächtige Parteien ziehen die Ermittler in ein gefährliches Spiel!     REVIEW Seit der Reihe um den Serienmörder Francis Ackerman bin ich ein großer Fan von Ethan Cross und konnte mir seine neue Reihe daher nicht entgehen lassen. "Spectrum" zeigt eine ganz andere Seite des Autors und ist doch ebenso gelungen wie sein Debütroman. Man fühlt sich in einen Actionfilm versetzt, in dem ein Ereignis das nächste jagt und man gespannt auf die neuste Wendung wartet. Ethan Cross gönnt seinem Leser keine Verschnaufpause und genau wie das ermittelnde Team wird man tiefer und tiefer in die dunklen Machenschaften hineingezogen. Vertrauen kann man keinem und gebannt folgt man dem Schicksal seiner Lieblinge.   CHARAKTERE Ethan Cross jongliert mit einer Vielzahl an Charakteren und ihm gelingt, woran die meisten anderen Krimi- und Thrillerautoren scheitern: seine Charaktere sind lebendig, einzigartig und schaffen es sich mit ihrem Widererkennungswert in den Kopf des Lesers zu brennen. Für mich macht genau das den Roman aus. Man fiebert von der ersten Seite an mit und obwohl es so viele unterschiedliche Figuren in "Spectrum" gibt, kommt man kein einziges Mal durcheinander. Wie viele Thriller habe ich schon gelesen in denen der Autor es einfach nicht schafft seine Charaktere zu individualisieren. Hut ab für Ethan Cross, der zeigt wie es gemacht wird. Und wie schon in seiner ersten Reihe liegt seine Stärke in den ganz eigenwilligen Charakteren und deren Darstellung. Hierbei sind meiner Meinung nach August Burke und der Söldner Krüger hervorzuheben.   August Burke ist ein liebevoll gezeichneter Charakter. Eigenwillig, seltsam und besonders. Die Darstellung des Asperger Syndrom finde ich hervorragend gelungen. Man merkt als Leser, dass dem Autor diese Thematik sehr am Herzen liegt. Es wird nicht als Krankheit dargestellt und August Burke leidet auch nicht unter der Tatsache dass er Asperger hat, ganz im Gegenteil. Asperger macht ihn zu etwas besonderen und in seinen Augen liegt das Problem vielmehr darin, dass alle anderen Menschen so anders sind. Unberechenbar erscheinen ihre Handlungen und daraus ergeben sich in dem Roman einige Szenen, in denen man August Burke einfach ins Herz schließen muss. Bereits in "Spectrum" entwickelt er sich weiter und ich bin unglaublich gespannt welchen Weg er in den nächsten Teilen der Reihe beschreiten wird.   Anders sieht es mit dem Söldner Krüger aus, der unvorstellbare Dinge tut um seiner Familie in Südafrika ein besseres Leben zu ermöglichen. Für Idris Madeira – wie der Söldner im wahren Leben heißt – ist Krüger eine Figur, die er erschaffen hat um sich von seinen Taten zu distanzieren. Doch nach seinem letzten Einsatz fällt ihm dies immer schwerer. Die Grenzen zwischen Idris und Krüger verschwimmen und es ist unvorhersehbar was dies für die Ereignisse in Las Vegas bedeutet. Es fällt schwer diesem Charakter etwas Gutes abzugewinnen, denn Krüger ist kein guter Mann. Und obwohl man ihn nicht wirklich mögen kann, ist es doch erstaunlich wie brillant Ethan Cross seine innere Zerrissenheit dem Leser näher bringt. Für mich war seine Entwicklung spannend zu beobachten und bis zum Ende war für mich nicht vorhersehbar welche Rolle er in dem großen Showdown spielen wird.   Neben diesen beiden großartig dargestellten Charakteren, gibt es noch eine Vielzahl weiterer Figuren, die "Spectrum" ausmachen. Der SWAT Officer Nic Juliano wurde neben Burke zu meinem persönlichen Liebling. Seine dunkle Vergangenheit zeichnet ihn aus, ebenso wie seine Loyalität und sein Humor. Ich habe ihn direkt ins Herz geschlossen und habe die Kapitel aus seiner Sicht am meisten genossen. Zusammen mit Burke und Special Agent Carter ergibt er zudem ein ganz besonderes Team und ich kann nicht erwarten mehr von ihm zu lesen. Der einzige Charakter mit dem ich Schwierigkeiten hatte war Constable Isabel Price von der südafrikanischen Polizei. Mit ihr wollte ich einfach nicht warm werden. Von Rache getrieben zeigt sich in Isabel ihre dunkelste Seite und mir persönlich fiel es schwer Sympathie für sie aufzubringen. Für mich war sie zu dramatisch und unberechenbar, da sie bereits gezeigt hat, dass sie in ihrer Rache keine Grenzen kennt. Was unbedingt Erwähnung finden muss sind zudem die vielen Nebencharaktere, die nur kurz auf die Bühne treten aber trotzdem großen Eindruck hinterlassen. Burkes Freund, der Magier und Nic Julianos Großvater sind dabei nur zwei kleine Beispiele. Am liebsten hätte ich noch viel mehr über einige der Nebencharaktere erfahren! WELTENBAU "Spectrum" spielt in Las Vegas und Südafrika und schafft es beiden Handlungsorten den nötigen Spielraum zu lassen. Südafrika steht zwar vorerst im Hintergrund aber nach den Entwicklungen im Buch vermute ich stark, dass sich dies im zweiten Teil der Reihe ändern wird! Ethan Cross gewährt dem Leser einen Blick hinter die Kulissen der Polizei und des FBI, ebenso wie der kriminellen Szene, wobei ich besonders letzteres sehr interessant fand. Ich hoffe darauf, dass Nic Juliano uns auf weitere Ausflüge ins kriminelle Milieu mitnimmt und wir mehr über die Gangs von Las Vegas erfahren. Ebenso neugierig macht das Machtverhältnis in Südafrika, von dem man vorerst nur einen kleinen Vorgeschmack erhält, was sich aber hoffentlich ebenfalls mit dem nächsten Band ändern wird.   Ich persönlich fand den Konflikt zwischen dem FBI und der CIA sehr interessant und hätte mir da noch etwas mehr Hintergrundgeschichte zu gewünscht. Meiner Meinung nach ist dies etwas zu kurz gekommen, zumal der Roman dahin gehend so viel Potential geboten hatte. Es hätte mich auch gefreut wenn man mehr über die Welt von Dr. Julia Raskin – weiteres will ich hier nicht näher erläutern um Spoilern vorzubeugen – erfahren hätte, was bestimmt unglaublich spannend gewesen wäre. Dies ist allerdings Nörgeln auf hohem Niveau und ich kann durchaus verstehen, dass Ethan Cross sich dagegen entschieden hat, da es der Erzählweise des Romans wohl nicht dienlich gewesen wäre. Er erschafft nämlich eine zutiefst lebendige Handlung und bereits auf den ersten Seiten wird der Leser förmlich in die Geschichte hineingezogen. Es ist eine wilde Achterbahnfahrt und immer wenn man denkt es würde ruhiger werden und man würde Antworten bekommen, nimmt der Roman neuen Schwung auf und überrascht den Leser mit einer weiteren Offenbarung und Überraschung.   SPRACHSTIL Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, welche wiederum aus vielen kurzen Kapiteln bestehen. Zusammen mit den unterschiedlichen Erzählern ergibt sich dadurch eine sehr lebendige Geschichte, die dem Leser ermöglicht aus allen Blickwinkeln die Ereignisse zu beurteilen. Wie gewohnt ist der Schreibstil von Ethan Cross sehr schlicht und präzise. Keine Beschönigungen, keine großen Umschreibungen und damit perfekt für den Thriller. Zudem fühlt man sich stets versucht nur noch ein weiteres Kapitel zu lesen – schließlich sind sie so wunderbar kurz – und bevor man sich versieht hat man bereits das halbe Buch gelesen. Besonders zum Ende hin fällt es einem schwer "Spectrum" aus der Hand zu legen, weil alles Schlag auf Schlag geht und man einfach wissen muss wie es nun ausgeht.   COVER Vom Cover her ist "Spectrum" sehr schlicht gehalten. Ein einfacher Schriftzug auf schwarzem Untergrund, wobei ich die Farben für den Titel dabei sehr schön gewählt finde. Wer sich über die Titelwahl wundert, muss etwas aushalten und erhält erst im Epilog Antworten. Mir persönlich gefällt das schlichte Cover und besonders der blaue Buchschnitt hebt "Spectrum" aus der Masse hervor. Im Vergleich zum englischen Cover gewinnt für mich tatsächlich mal die deutsche Version, da das Original sich in die lange Schlange einfallsloser Thriller Cover einreiht und zudem nicht einmal sonderlich zur Handlung passt.   FAZIT Gelungener Auftakt einer neuen Reihe! Ethan Cross überrascht den Leser mit atemberaubender Action, unvorhersehbaren Wendungen und individuellen, unterschiedlichen Charakteren. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Der Epilog hat mein Herz höher schlagen lassen und macht neugierig auf mehr. Ich kann nur hoffen, dass Ethan Cross mit der Geschichte um August Burke möglichst schnell in die nächste Runde geht!   BEWERTUNG 5 von 5 Sternen

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  • Das neue A-Team?

    Spectrum

    Miia

    11. October 2017 um 10:26

    Achtung! 1. Teil einer Reihe! Inhalt:  August Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank - das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur - und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern. Meine Meinung:  Vorneweg muss ich darauf hinweisen, dass man nicht den Klappentext lesen sollte - der verrät meiner Meinung nach nämlich viel zu viel :/ Ethan Cross habe ich durch seine Francis Ackerman Reihe kennen und lieben gelernt. Ich mag es sehr, dass er es schafft einem bösen Charakter so viel Menschlichkeit einzubläuen, sodass man die Figur einfach nur ins Herz schließen kann, auch wenn es sich bei der Person um einen skrupellosen Killer handelt. Deshalb hatte ich recht hohe Erwartungen an Spectrum. Es handelt sich hier anscheinend wieder um einen Auftakt einer längeren Reihe, die natürlich neue Ermittler braucht. Mich hat der ganze Aufbau der Geschichte irgendwie an das A-Team erinnert, weil die Charaktere total unterschiedlich sind und ganz unterschiedliche Fähigkeiten und Hintergrundgeschichten haben. Ich kann allerdings nicht nur Gutes zu dem Buch berichten. Denn eigentlich passiert in der Geschichte sehr wenig. Es ist flüssig und gut geschrieben, so dass man das Buch gerne liest und auch nicht unbedingt in eine Leseflaute stürzt, aber trotzdem passiert einfach sehr wenig und die Geschichte kommt nicht in Fahrt. Dazu mag ich zwar die unterschiedlichen Charaktere, ich fands aber ziemlich anstrengend, dass Burke der geniale Kopf des Ganzen ist, dabei den Fall im Alleingang löst und sonst keiner wirklich mitarbeitet. Die anderen setzen nur ihre Muskel- und Körperkraft ein. Gedanken machen muss sich nur Burke. Mir war das zwischenzeitlich irgendwie zu genial. Ich muss die Figuren zwangsläufig mit Francis Ackerman vergleichen, der auch genial war, aber dem Leser einfach irgendwann ans Herz gewachsen ist. Das ist mir mit Burke jetzt nicht wirklich gelungen. Außerdem gab es bei Francis einfach mehrere wichtige Personen, die alle irgendwie einen Teil zum Verlauf beigetragen haben. Das Gefühl hatte ich hier leider nicht und daher bin ich vom Auftakt dieser Reihe noch nicht zu 100% überzeugt. Ich glaube bzw. weiß sogar, dass Ethan Cross noch mehr kann. Das nächste Buch der Reihe werde ich mir sicherlich trotzdem besorgen, weil das Ende von Spectrum  macht einfach Lust auf mehr und verspricht einfach diese gewisse A-Team-Mentalität (und man muss ja zugeben - das A-Team war wirklich cool :P )  Fazit:  3 Sterne sind fast zu viel, denn die Geschichte zieht sich ziemlich in die Länge und es passiert generell viel zu wenig. Trotzdem konnte ich die Geschichte gut lesen, daher fände ich 2 Sterne irgendwie zu negativ. Burkes Genialität ist mir persönlich manchmal etwas zu genial und die anderen Figuren tragen mir zu wenig zur Geschichte bei (auch wenn diese A-Team Ähnlichkeit irgendwie sehr witzig und passend ist). 

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  • Spectrum

    Spectrum

    Kotonik

    10. October 2017 um 21:43

    9/10

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