Ethan Kink

 4.8 Sterne bei 12 Bewertungen

Neue Bücher

Decadence World

 (4)
Neu erschienen am 29.12.2018 als E-Book bei .

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Der Leichenficker

Der Leichenficker

 (8)
Erschienen am 07.05.2018
Decadence World

Decadence World

 (4)
Erschienen am 29.12.2018

Neue Rezensionen zu Ethan Kink

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Rezension zu "Decadence World" von Ethan Kink

Die Insel des Grauens
kleinwittivor 7 Tagen

Mit dem Buch "Decadence World" hat uns der liebe Ethan Kink einen wirklich tollen Roman der Extraklasse geschenkt. Es ist mein zweiter Kink gewesen und er gefiel mir wieder sehr toll. Das Cover hat mich sofort in den Bann gezogen, dadurch das alles in rot gehalten ist, wirkt es schon sehr interessant.

In dem Buch begleiten wir den Schriftsteller Alexander G. Frey und seinen Verleger Hendrik von Brandt auf eine Insel der besonderen Art. Es ist einfach nur schrecklich was dort möglich ist und man kann nur hoffen das es sowas nie in der Realität geben wird.

Alexander G. Frey ist ein erfolgreicher Bestsellerautor, der aber auch Drogen gegenüber nicht abgeneigt ist. Er lässt sich leider zu sehr auf seinen Verleger ein, was schon sehr zweifelhaft ist. In Decadence World erscheint er mir etwas zu sehr Superman zu sein, was ich eher Schade fand. Ansonsten kam er mir sehr überlegt und bedacht vor, auf alle Fälle nicht so extrem wie Hendrik. Auf mich wirkte Alexander sehr emotional und vernünftig, außer unter der Droge von Decadence World.

Hendrik von Brandt ist ein ganz anderes Kaliber als Alexander, er ist wesentlich extremer und auch sehr pervers. Seine Ausdrucksweise ist nicht die die man sich von einem Verleger erwünscht, zum Teil ist sie doch sehr vulgär und abwertend. In Decadence World kann er seine Neigungen aber auch perfekt ausspielen und ausleben, was ihn aber auch nicht sympathischer macht. An Hendrik sieht man auch das Geld den Charakter verdirbt. Auf mich wirkte er sehr überheblich und herablassend. Wirklich Sympathie konnte ich nicht für ihn entwickeln.

Aber auch alle anderen Charaktere in der Geschichte passten absolut zum Buch, keiner war irgendwie Fehl am Platz. Natürlich taten einem die eine oder andere Person schon Leid, bei dem was ihnen widerfahren ist, aber das gehört halt zur Geschichte. Ich hatte für mein Verständnis genügend Infos über die Charaktere dieses Genrés.

Die Handlungsorte waren wirklich gut beschrieben, obwohl ich mir hier und da etwas mehr erhofft hätte, trotzdem konnte ich mir aber auch immer ein Bild vor mein inneres Auge zaubern.

Der Schreibstil von Ethan Kink ist einfach nur toll, es schaftt es nicht zu kompliziert zu schreiben, aber trotzdem eine sehr tolle Spannung aufzubauen. Die Spannung hält auch bis zum Schluß an, was ich persönlich super finde. Auch kommt der Autor mit wenigen Fremdwörtern aus, so das es den Lesefluss nicht stört. Das Buch liest sich einfach fantastisch und wenn man es will auch zügig in einem Rutsch. Sicherlich hätte man sich die eine oder andere Stelle etwas genauer beschrieben gewünscht, aber so wie es der Autor geschrieben hat passt es auch wunderbar.

Alles in allem kann ich nur sagen, das das Buch definitiv lesenswert ist, wenn man aber eine schwachen Magen hat sollte man es vielleicht nicht lesen. Ich wünsche mir weiterhin das der Autor so tolle Bücher schreibt.

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Rezension zu "Decadence World" von Ethan Kink

Geiler Scheiß, krass geschrieben, krank und eklig.
Buecherschwarmvor 8 Tagen

Was geht nur in deinem Kopf vor?

Zohombie, Zohombiee…



Ich war einer der Testleser für den neuen Hardcore-Burner Decadence World von Ethan Kink. Müsste ich es kurz beschreiben, würde es in etwa so aussehen: Ein brutal-blutiger Schlachthof ohne Konsequenzen. Könnt ihr euch darunter etwas vorstellen? Nein? Ok, ich auch noch nicht wirklich. Fangen wir also am besten von vorne an…



Ethan Kink, Decadence World.


Der Autor Ethan Kink selbst sagte mir vor der Erscheinung von Decadence World unter Auflage strenger Geheimhaltung folgendes dazu:

„Kann man verschiedene Horror-Genre sinnvoll kombinieren, ohne in Kurzgeschichten abzudriften? In Decadence World ist alles möglich! Eine Art Themenpark für Perverse: Horror, Torture, Zombie, Action, Abenteuer, Trash – mit typischen Barth Twists am Ende. Ich find’s scheiß geil!“



Ja, das klingt schon etwas konkreter. Zur Story: Auf einer einsamen Insel erhalten abartige Besucher gegen eine Zahlung von 1,5 Mio. – für das Standardpaket, wohlgemerkt – Zutritt zu einer Welt ohne Strafe. Der pervers-brutale Themenpark gliedert sich dabei in verschiedene Bereiche, je nach Wünschen der Kunden. Neben ein paar anderen gibt es dort die Bereiche Fucking World, Torture World, Obscure World, Zombie World und Killer World. Wer Ethan Kink bereits kennt, der ahnt vermutlich bereits, was den Leser in seinem neuen Buch Decadence World erwartet. Ja, es wird blutig.

Alex ist erfolgreicher Verlagsautor. Bei einer Party seines Verlegers geht es zunächst ziemlich heiß her – wie üblich. Im Laufe des Abends wird Alex von seinem Boss jedoch eine alles verändernde Frage gestellt: Was würdest du tun, wenn du alles machen könntest, ohne die Konsequenzen dafür fürchten zu müssen? Das ist natürlich eine seltsame, wenngleich auch irgendwie verlockende Idee. Jedoch auch frei von jeder Moral. Als eines Tages dann sein Verleger Hendrik vor seiner Tür auftaucht, beginnt nicht nur das Blut in Bächen zu fließen. Ethan Kink eben…



Decadence World von Ethan Kink ist anders.

Bis zur Hälfte des Buches war ich echt geflasht. Alles was man sich von einem Hardcore-Schinken wünscht, ist vertreten. Viel Blut, Sex in jeder Form, Quälerei und sämtliche Dinge, die eher an einen Schlachthof erinnern. Ethan Kink hat hier eine Welt erschaffen, die tatsächlich alles vereint, das man aus anderen Büchern so kennt. Sein Schreibstil ist genial und auch sehr bildlich. Das war echt geiler Scheiß! Und das sogar wörtlich. Unter gewissen Voraussetzungen kann ich das Buch jedem empfehlen, der diese Art von Literatur gerne liest. Wer einen einfachen Thriller erwartet, der sollte besser woanders sein Glück versuchen.

Mein Kritikpunkt in diesem Buch betrifft eher meinen Geschmack. Leider kann ich das nicht zu konkret ausführen, um nicht zu spoilern. Nur soviel: Es handelt sich dabei um die Protagonistin Naomi. Weiter bin ich kein großer Fan von Zombies. Dafür kann aber der Autor nichts. Wer nichts gegen Zombies auszusetzen hat, der wird mit Decadence World mehr als happy sein – garantiert.



Mein Fazit:

Geiler Scheiß, krass geschrieben, krank und eklig – also genau so, wie es sein soll. Zombies sind nicht jedem Leser’s Ding, wer sie allerdings mag, der wird hier eine mega Story finden, die Neuland sein wird. Alle anderen (also die, die Zombies nur in Verbindung mit Cranberries mögen) werden durch die erste Hälfte des Buches und das Ende entschädigt. Letzteres ist übrigens so geil, ich grüble und/oder lache (kann mich nicht entscheiden) immer noch deswegen…

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Rezension zu "Decadence World" von Ethan Kink

Heute hau'n wir auf die Pauke...
Virginyvor 8 Tagen

Alex ist Autor und mal wieder auf einer ausufernden Party bei Hendrik zu Gast.
Nein, Alex ist wahrlich kein Kind von Traurigkeit, aber sein Verleger ist ein echt durchgeknallter Mistkerl und als der ihn auf einen geheimnisvollen Wochenendtrip einlädt, schwant Alex bereits Böses, auf das, was dann folgt, ist er jedoch nicht mal ansatzweise vorbereitet.
Die Reise führt die beiden zu einer streng bewachten Insel, einer Art Jahrmarkt mit verschiedenen Themenbereichen, in denen man sich nach Lust und Laune austoben kann, genug Kleingeld natürlich vorausgesetzt, für jeden Geschmack, und sollte er noch so außergewöhnlich sein, ist etwas dabei.
Hendrik war schon hier und ist total aufgeregt, schließlich wird eine neu Attraktion eingeweiht, die er unbedingt testen will, Alex hingegen fühlt sich vollkommen fehl am Platze.
Querulanten sind jedoch nicht willkommen, aber das ist schon bald sein kleinstes Problem…

Wenn man zu einem Buch von Ethan Kink greift, sollte man wissen, was einen erwartet, denn es wird böse, sehr böse, nicht nur das Blut fließt literweise, Leuten mit einem schwachen Magen sei also dringend von dieser Lektüre abgeraten.
Wer allerdings auf abgedrehte Ideen, Freaks und Zombies steht, wird sich in dieser Welt, nun ja, vielleicht nicht unbedingt wohlfühlen, aber doch zumindest unterhalten.
Und das Geld die Welt regiert und die Reichen alle irgendwie pervers sind, wissen wir ja ohnehin schon, Hendrik scheint da auch ein ganz besonderes Exemplar zu sein…^^
Mein einziger Kritikpunkt ist Naomi, mehr kann ich dazu allerdings nicht sagen, ohne zu spoilern.
Ja, sie hat eine wichtige Rolle, aber irgendwie nervt sie…
Und bevor ich es vergesse, ich finde das Cover genial, wollte ich mal erwähnen, ebenso wie die Karte zu Beginn und die Totenköpfe über den Kapiteln, so ein paar kleine Spielereien erfreuen mein kleines Leserherzchen ungemein und dafür gibt es von mir 4 von 5 Eimern voller Eingeweide.^^

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