Ethan Parker-Wilde Das Dunkel seiner Seele

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Inhaltsangabe zu „Das Dunkel seiner Seele“ von Ethan Parker-Wilde

Der junge Lord Gerard de Caultier muss den einzigen Lichtblick in seiner düsteren Welt aus dem Haus jagen, um ihn vor dem Dämon zu schützen, der ihm das Leben zur Hölle macht - seinem eigenen Vater. Den an sich selbst zweifelnden Detektivsgehilfen Ian bringt diese Trennung völlig aus der Fassung. Zu einem Zeitpunkt, an dem er all seine Konzentration auf einen immer heißer werdenden Fall lenken sollte. Und während Gerard hartnäckig versucht, etwaige Verehrer von seinem Liebling fernzuhalten, bemüht sich Ian darum, für Gerechtigkeit zu sorgen... und den Mann, der ihn so heftig verletzt hat, aus seinen Gedanken zu verbannen. Eine Historical Gay Romance, die den Herzschlag zu beschleunigen weiß... Nie zuvor hatte etwas so teuflisch wehgetan. Nicht einmal die harte, unnachgiebige Hand seines Vaters hatte ihn jemals diese Höllenqualen spüren lassen, die er empfunden hatte, als Ian letzten Abend aus dem Haus gestürmt war. Die Pein, die er fühlte, wenn er ihn mit einem anderen Mann sah.

Ergänzung der Farefyr-Lovers Reihe - hat mir sehr gut gefallen

— annlu
annlu

Mich konnte diese Geschichte nicht begeistern, da mir die Emotionen fehlten und der Schreibstil mich immer wieder im Lesefluss stocken lies.

— Katis-Buecherwelt
Katis-Buecherwelt

Wunderbare Mischung, wunderbare Geschichte

— buchverliebt
buchverliebt

Historisch, Krimi und Gay = Wunderschön!

— Sabrina80
Sabrina80
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  • Gerard bekämpft seine inneren Dämonen

    Das Dunkel seiner Seele
    annlu

    annlu

    14. August 2017 um 07:40

    Das war das Erste, was Gerard tat, wenn er von seines Vaters Besuch hörte? Ihn aus dem Haus werfen? Das war seine Priorität? Wie ernüchternd... und furchtbar verletzend. Der junge Dedektivsgehilfe Ian ist seit kurzem mit Lord Gerard de Caultier zusammen. Doch nun wirft ihn dieser aus seinem Haus. Verletzt will er nichts mehr mit Gerard zu tun haben, nichts ahnend, dass dieser ihn nur vor seinem sadistischen Vater schützen will. So stürzt sich Ian in die Arbeit. Ein neuer Fall beschäftigt seinen Auftraggeber: jemand hat versucht, die Kühe eines Bauern zu vergiften. Bald schon wird klar, dass hinter dem Fall mehr steckt, als ursprünglich angenommen – und dass es Ian nicht so leicht fallen wird, Gerard aus dem Weg zu gehen. Die Geschichte erzählt abwechselnd Ians und Gerards Sicht der Ereignisse, unterbrochen nur von einigen Absätzen, die ein unbekannter, allwissender Erzähler hinzufügt, dessen Identität erst am Ende aufgeklärt wird. Dadurch, dass Ian mit der Geschichte beginnt und auch einen Großteil dieser übernimmt, war er mir sympathischer als Gerard. Ian ist ziemlich verletzt und flieht oft – verständlicherweise – in Selbstmitleid. Dadurch sieht er die Geschehnisse auch aus einer anderen Warte, als der Leser, der ja auch Gerards Seite kennt. Die Abschnitte um Gerard brachten schnell zum Ausdruck, dass auch ihm viel an Ian liegt und sein Handeln nichts mit seiner Liebe zu ihm zu tun hat. Allerdings bringt er auch seinen Vater mit ins Spiel, der ihn sein Leben lang schrecklich behandelt hat und ihn auch während der Ereignisse, die in der Geschichte beschrieben werden foltert. So ist Gerard eigentlich ein gebrochener Mann, der mit Panik zu kämpfen hat und nicht mehr der gleiche erscheint, als den ihn Ian sieht. Durch den Wechsel der Perspektiven kamen die tiefen Gefühle schnell bei mir an. Hier habe ich mich allerdings gefragt, ob es nicht spannender gewesen wäre, Gerard erst einmal schweigen zu lassen und seine Motivationen nicht zu offenbaren, sodass er geheimnisvoller geblieben wäre. Die Geschichte spielt in Farefyr, auf was allerdings nicht näher eingegangen wird. Auch dass dort die Gesellschaft in Bezug auf homosexuelle Beziehungen offener ist, wird nur kurz erwähnt. Bei Ethan Parker Wilde handelt es sich um ein Pseudonym. Da ich zu den Lesern gehöre, die die Reihe der Farefyr-Lovers kennt, konnte ich den Schreibstil gleich zuordnen. Für mich bildete sie eine Brücke zwischen den Farefyrromanen die unter dem Namen Temper A. Harding und jenen der Farefyr-Lovers (unter dem Namen Tharah Meester) geschrieben wurden. Im Laufe der Geschichte wird immer wieder auf die gemeinsame Vergangenheit von Ian und Gerard eingegangen und ihr Kennenlernen erzählt. Dabei kam es auch zu einigen Kussszenen. Im Gegensatz zu den Farefyr-Lovers Romanen blieben die erotischen Szenen hier sehr dezent und wurden nur angedeutet. Fazit: Ein schöner (Gay-)Liebesroman den ich als Ergänzung zur Farefyr-Lovers-Reihe sehe – der zwar nicht so prickelnd war, wie andere der Reihe, dafür spannender durch den Krimipart.

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  • Rezension: "Das Dunkel seiner Seele" ~ Ethan Parker-Wilde

    Das Dunkel seiner Seele
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    24. January 2015 um 19:21

    Klappentext: Der junge Lord Gerard de Caultier muss den einzigen Lichtblick in seiner düsteren Welt aus dem Haus jagen, um ihn vor dem Dämon zu schützen, der ihm das Leben zur Hölle macht - seinem eigenen Vater. Den an sich selbst zweifelnden Detektivsgehilfen Ian bringt diese Trennung völlig aus der Fassung. Zu einem Zeitpunkt, an dem er all seine Konzentration auf einen immer heißer werdenden Fall lenken sollte. Und während Gerard hartnäckig versucht, etwaige Verehrer von seinem Liebling fernzuhalten, bemüht sich Ian darum, für Gerechtigkeit zu sorgen... und den Mann, der ihn so heftig verletzt hat, aus seinen Gedanken zu verbannen. Eine Historical Gay Romance, die den Herzschlag zu beschleunigen weiß... Nie zuvor hatte etwas so teuflisch wehgetan. Nicht einmal die harte, unnachgiebige Hand seines Vaters hatte ihn jemals diese Höllenqualen spüren lassen, die er empfunden hatte, als Ian letzten Abend aus dem Haus gestürmt war. Die Pein, die er fühlte, wenn er ihn mit einem anderen Mann sah. Zum Buch: Das Cover hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Anfangs dachte ich, das der ältere Herr auf dem Cover, der Partner von Ian dem Protagonisten sein würde, was sich aber sehr schnell aufklärte. Farblich und Stylisch passt diese Buchcovergestaltung sehr gut zu einem historisch angehauchten Roman. Erster Satz: "Der Nachthimmel wird von unzähligen Sternen erhellt, während ich meiner Arbeit nachgehe und beobachte." Meine Meinung: Der Autor Ethan Parker-Wilde hat mich selbst auf sein Buch aufmerksam gemacht. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich sehr neugierig und aufgeregt. Denn für mich war es der erste Gay-Romance Roman und war daher sehr gespannt, was mich in dieser Geschichte erwartet. Bereits nach einigen gelesenen Seiten merkte ich, dass ich immer wieder im Textfluss stoppte. Der Schreibstil ist mit einigen historischen Ausdrücken angehaucht und diese zeitweise eingefügten Elemente ließen mich oftmals beim Lesen stocken und warfen mich aus der Geschichte heraus. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptcharakteren Ian und Gerard wurden vorstellbar übermittelt, aber emotional erreichte mich diese Liebesgeschichte nicht. Mir hat die gewisse Tiefe der einzelnen Charaktere gefehlt, um mehr mitfühlen und miterleben zu können. Der Vater von Gerard dagegen wurde als Charakter sehr gut dargestellt und es grauste mich sehr, bei der Vorstellung, einen solchen Menschen zu begegnen. Doch warum er so grausam ist, oder weshalb er solche Taten durchführte, sind mir bis jetzt unbegreiflich. Hier hätte ich mir noch mehrere Hintergrundinformationen zu seiner Person gewünscht. Die Geschichte beinhaltet nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch einen Kriminalfall der zu lösen ist. Dies pepte die Geschichte noch ein klein wenig auf, wenn auch nicht all zu spannend und eher mitlaufend zur eigentlichen Geschichte um Ian und Gerard. Die Auflösung des Kriminalfalls verlief am Ende der Geschichte sehr schnell ab. Es kam mir hier so vor, als würde es wie in einem kurzen Bericht herunter erzählt. Angenehmer hätte ich es empfunden, wenn nach und nach Details zum Hergang den Fall gelöst hätte. Sehr schade fand ich, dass die Zeit in der man sich in dem Buch befindet nicht angegeben wird. Mit dieser Information hätte man sich näher an die Umstände und dem Ansehen der Homosexualität zu der Zeit orientieren können, um so auch einige Beweggründe einzelner Charaktere besser nachvollziehen zu können. Fazit: In "Das Dunkel seiner Seele" erwartet den Leser eine historisch angehauchte Gay-Romance Geschichte mit kriminalistischen Elementen. Mich konnte diese Geschichte nicht begeistern, da mir die Emotionen fehlten und der Schreibstil mich immer wieder im Lesefluss stocken lies. 

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  • Intriegen, Verbrechen, Homosexualität - eine abwechslungsreiche Mischung

    Das Dunkel seiner Seele
    hexe2408

    hexe2408

    16. January 2015 um 12:17

    In einer Zeit, in der Mann nicht frei entscheiden darf, was man machen will, wen man lieben will und wohin einen der eigene Weg führen soll, muss man sich häufig unterordnen, verstecken oder verheimlichen, was einen wirklich bewegt. So geht es auch Gerard de Caultier, dem jungen Lord, der eigentlich gern einfach nur glücklich wäre mit seinem Ian. Doch wer den Teufel höchstpersönlich im Nacken zu sitzen hat, sollte gut aufpassen, was er tut, bevor er selbst zur Zielscheibe wird.   Ian ist der Gehilfe von Detektiv des Ortes und beide arbeiten gerade an einem heißen Fall. Dadurch lernt man Ian nicht nur privat, an der Seite von dem Lord Gerad kennen, sondern auch während seiner Arbeit. Manchmal wirkt er etwas unbeholfen und steht ein wenig länger auf der Leitung. Allerdings finde ich, dass gerade das ihn doch sympathisch macht. Er ist eben kein perfekter Schönling, der immer alles weiß und kann. Er hat seine Fehlerchen und Schwächen, die immer mal wieder zum Tragen kommen. Lord de Caultier, im Buch häufig nur Gerard genannt, wirkt nicht so abgehoben und eingebildet, wie man es vielleicht von einem Lord erwarten könnte. Er weiß zwar um seinen Stand und seine Position, spielt das aber nicht ständig aus. Auch Leute, die eigentlich unter seinem Stand sind, behandelt er nicht unmenschlich oder herablassend. Besonders schön finde ich, dass er auch eine sehr weiche verletzliche Seite hat, die er zwar zeitweise gut versteckt, die jedoch auch deutlich macht, wie menschlich er trotz seines Tyrannenvaters geblieben ist.   Zu Beginn der Geschichte habe ich ein wenig gebraucht, um mich mit der Sprache zu Recht zu finden. Da ich sonst nur sehr selten einen Ausflug in historische Bücher mache, war das doch recht ungewohnt. Nach ein paar Seiten hatte ich mich aber an die Ausdrucksweise und den Stil gewöhnt und konnte der Geschichte dann auch gut folgen. Durch die Perspektivwechsel hat man sowohl die Gedanken von Ian, als auch die von Gerard gut mit verfolgen können und hatte als Leser einen deutlichen Wissensvorsprung. Während die beiden Charaktere nicht wussten, wie sie dem jeweils anderen begegnen sollten, habe ich beim Lesen gehofft, dass sie über ihren Schatten springen und wieder zueinander finden können, wo ihre Ansichten sich doch irgendwie ähnelten. Besonders gut gefallen hat mir die Ermittlungsgeschichte, die neben der Liebesgeschichte zwischen Ian und Gerard, eine wichtige Rolle spielt. Immer wieder gibt es neue Entdeckungen und Verstrickungen, neue Opfer und neue Hinweise. Man kann gut mit raten und rätseln, wer wohl hinter all dem steckt und welche Motive es gibt. Das Thema Homosexualität ist gut in die zeitlichen Gegebenheiten eingegliedert. Wenn man bedenkt, dass es selbst in der heutigen teilweise auch noch schwierig ist, sich zu seiner Sexualität zu bekennen, war es in der damaligen Epoche noch viel problembehafteter nicht der anerkannten „Norm“ zu entsprechen.   Ein interessantes, abwechslungsreiches Buch, das mich trotz der historischen Komponente angesprochen hat und zufrieden den „Buchdeckel“ schließen lässt.

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  • Ein Mann muss seinen Weg gehen

    Das Dunkel seiner Seele
    starone

    starone

    08. January 2015 um 18:08

    Zum Inhalt: Der Roman spielt in einer Vergangenheit wo man gerne noch Pferde und Kutscher als Fortbewegungsmittel benutzt. Etwas altmodisch, aber auf der anderen Seite einer gleichgeschlechtlichen Liebe einen Platz und Chance in der Gesellschaft einräumt. Vor diesem Hintergrund begegnen wir dem Liebespaar Gerard de Caultier, einen jungen adligen Lord aus der Oberschicht und Ian Toreno, der seinen Lebensunterhalt als Gehilfe des Detektives Hagen Dörfler bestreitet. Sei Chef kennt Ians Neigungen, aber er mischt sich nicht ein, denn ein interessanter Fall wartet auf die beiden. Alles könnte so schön sein, wenn nicht plötzlich Gerards Vater Alderic de Caultier nach einer längeren Abwesenheit auftaucht. Ein Dämon, Teufel, Vormund alles Umschreibungen, die Gerard zu seinem Vater einfallen. Was muss der Vater nur für eine Persönlichkeit sein? Und so stützt Gerards bis dato heile Welt wie ein Kartenhaus zusammen, denn der Vater mag keine Liebe zwischen zwei Männern, keine Malerei. Auch eine Herzensangelegenheit von Gerard das Malen. Stattdessen soll er heiraten, Kinder in die Welt setzten und so dem Vater keine Schande desweiteren bereiten. Aus Angst und Verzweiflung trennt er sich kurzentschlossen von Ian. Welche Macht hat der Vater über Gerard wirklich? Oder gibt es einen Sieg der Liebe der Männer über die Macht des Vaters? Interessante Fragen auf die das Buch sicherlich eine Antwort parat hat. Meine Meinung: Der Autor Ethan Parker-Wilde geht mit sehr viel Gefühl an die Liebe zwischen zwei Männer heran. Die sehr unterschiedlich in ihrem Leben und ihrer Stellung in der Gesellschaft sind. Was mir sehr gut gefallen hat. Schön zeichnet der Autor hier Stimmungen und Befindlichkeiten auf, die zu Herzen gehen. Die Rahmenhandlung ist der Fall den Hagen Dörfler und Ian Toreno lösen müssen. Spannend gemacht, weil es hier um Vergiftungen, Morde , Korruption geht und es immer wieder auch Verbindungen zu Alderic de Caultier gibt. So wird der Kreis der handelten Personen überschaubar und stimmig. Zu dem gibt es lustige, süße und mitunter auch etwas sinnliche Dialoge und Stellen in dem Roman, die mir sehr gut gefallen haben. Weil sie so möchte ich es mal ausdrücken "anständig " geblieben sind. Und nicht abgeglitten sind ins Vulgäre. Einzig die Sache mit dem Knurren als missfallenes Äußerung der Männer hat mir nicht so gefallen, aber das ist Geschmackssache, wie ich finde. Bin gespannt auf mehr von diesem Autoren.

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  • Wunderbare Mischung, wunderbare Geschichte

    Das Dunkel seiner Seele
    buchverliebt

    buchverliebt

    21. December 2014 um 15:35

    Das Dunkel seiner Seele konnte mich schon auf den ersten Seiten für sich begeistern und die Geschichte versprach direkt mich für sich einzunehmen. Dieser Gay Romance Historical ist eine wirklich spannende Mischung aus verpönter Liebe in einer düsteren Zeit, Verbrechen, Detektivermittlungen und dem schrecklichen Gehabe eines Machthungrigen Vaters. Gerard und Ian sind einander unbestreitbar verfallen und doch herrscht eine beinahe greifbare Unsicherheit zwischen den beiden. Als Gerard seinen Geliebten aus dem Haus schaffen muss, um diesen vor seinem grausamen Vater zu schützen, zerbricht das zarte Band zwischen den beiden beinahe. Trotz all der verschiedenen Komponenten, die in dieser Geschichte zusammenspielen, steht dennoch die Liebe zwischen dem Lord und dem Detektivsgehilfen im Vordergrund. Mir gefielen die beiden Charaktere sehr gut, obwohl mir Ian stellenweise etwas zu begriffsstutzig ist - vor allem wenn es darum geht Eifersucht oder Annäherungsversuche als diese zu erkennen. Oder auch, wenn es darum geht die Ermittlungsergebnisse von Hagen Dörfler und sich selbst in Zusammenhang zu bringen. Wobei ich zugeben muss, dass diese ganzen Verbrechen und die dazugehörige Ermittlung doch sehr undurchschaubar ist. Das ist nicht negativ, denn wie ich schon sagte ist die Liebesgeschichte hier immerhin im Vordergrund. In seinem Chef, Hagen Dörfler, findet Ian vielmehr einen verständnisvollen Freund. Der Schreibstil des Autors, Ethan Parker-Wilde, ist wirklich flüssig und lässt in Kombination mit der Idee selbst die Seiten nur so dahin fliegen. Besonders interessant fand ich die kleinen Textpassagen von einem unbekannten Beobachter, welche erkennbar immer mal wieder in die Geschichte eingefügt sind. Dass das ganze am Ende sogar aufgelöst wird, macht es umso besser. Das ganze Zeigt vor allem den Einfallsreichtum des Autors und hat mir sehr zugesagt. Was mich jedoch etwas gestört hat war, dass kein genauer Handlungsort genannt wird, ebenso wenig wie eine Jahreszahl zum Geschehen. Dadurch und durch die Tatsache, dass die Gesellschaft hier mit geouteter Homosexualität sehr gesittet und tolerant verfährt, macht ein wenig stutzig. Doch vielleicht ist das so gewollt. Und vielleicht spielt diese Geschichte nicht in unserer Welt, sondern in einer Welt, die mit der gleichgeschlechtlichen Ehe zu damaliger Zeit weniger streng umging. Das ist zumindest wünschenswert. Alles in allem war ich gefesselt von dem Leid und dem Glück von Ian und Gerard. Von den Andeutungen zu Hagen Dörfler - die hoffentlich einen weiteren Band rechtfertigen - und der düsteren und dennoch lockeren Stimmung dieser Welt, die Ethan Parker-Wilde hier geschaffen hat.

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  • Historisch + Krimi + Gay = Wunderschön!

    Das Dunkel seiner Seele
    Sabrina80

    Sabrina80

    10. December 2014 um 10:13

    Erster Satz: "Der Nachthimmel wird von unzähligen Sternen erhellt, während ich meiner Arbeit nachgehe und beobachte." .•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•. Der Detektivsgehilfe Ian Toreno, bis vor kurzen noch mit Lord Gerard de Caultier zusammen, versteht die Welt nicht mehr, als dieser ihn plötzlich und ohne Erklärung vor die Tür setzt. Ian beendet dann die Beziehung, ehe Gerard es tun kann und versucht diesen zu vergessen... Gerard, total verzweifelt, weil er kein Ende der Beziehung wollte, muß sich jetzt was einfallen lassen... Ian stürzt sich in die Arbeit. Zusammen mit seinem Boss, dem Detektiven Dörfler, ermitteln sie in einen Fall, in dem jemand Schweine auf einen Bauernhof vergiften wollte und dabei Menschen verletzte. Und dieser Anschlag scheint nicht der letzte gewesen zu tun.. Meine Meinung Ein wundervoller Gay Roman, der gleichzeitig ein Krimi ist und vor historischen Ambiente spielt. Es gibt da einmal die Geschichte zwischen dem Detektivsgehilfen Ian Toreno und dem Lord Gerard de Gaultier. Ian, ziemlich unsicher was seine Gefühle angeht, da er nicht so wirklich glauben kann, das sich jemand wie Gerard in ihn verlieben kann und Gerard, der vom ersten Augenblick fasziniert von Ian ist, nein falsch, der sofort sein Herz an ihm verlor, sind ein sehr süßes Paar. Es gibt wunderschöne Rückblicken, in denn man erfährt, wie sie zusammen kamen, bis Ian etwas übereilt die Beziehung beendet, ohne das Gerard sich erklären kann. Daneben darf man den Kriminalfall nicht vergessen, der einen Großteil des Buches einnimmt. Dieser Teil ist sehr spannend zu lesen und hat ein interessantes Ende. Mir gefiel das Buch sehr, sehr gut und es wird definitiv nicht mein letztes von ihm gewesen sein und ich hoffe auf Fortsetzungen. *gg* Ach und vergisst beim lesen nicht die Schokolade. Sehr wichtig. :) Fazit Historisch + Krimi + Gay = Wunderschön!

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