Eudora Welty Der Räuberbräutigam

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Inhaltsangabe zu „Der Räuberbräutigam“ von Eudora Welty

Drei Reisende steigen in einem Gasthaus am Mississippi ab und teilen sich ein Bett. Am nächsten Morgen hält einer von ihnen seine Schlafgenossen für Geister und springt mit einem großen Satz aus dem Fenster. »Den sehen wir nie wieder«, sagt der blonde Jamie Lockhart und überlegt, wie man die Goldstücke des verschwundenen Bettgenossen
teilen könnte. Der Tabakpflanzer Clement lädt Jamie daraufhin für den nächsten Sonntagabend in sein Haus ein. Just an diesem Tag wird Clements Tochter, die schöne Rosamond, von einem Räuber mit rußgeschwärztem Gesicht verführt. Ihr Vater beauftragt seinen neuen Freund Jamie damit, die Untat zu rächen …

Sprachlich verzaubernd!

— Helentonia

Ein Kleinod, eine wundersame und irrwitzige Geschichte mit unverwechselbaren Einfällen!

— LinaLiestHalt

Ein wurnderbares kleines Buch. Mit Genuss gelesen und für wahnsinnig gut befunden. Humorvoll, schräg und voller unglaubhaften Erlebnissen.

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • etwas anstrengend zu Lesen.

    Der Räuberbräutigam

    ChristineChristl

    28. December 2015 um 13:45

    Kurzbeschreibung Drei Reisende steigen in einem Gasthaus am Mississippi ab und teilen sich ein Bett. Am nächsten Morgen hält einer von ihnen seine Schlafgenossen für Geister und springt mit einem großen Satz aus dem Fenster. 'Den sehen wir nie wieder', sagt der blonde Jamie Lockhart und überlegt, wie man die Goldstücke des verschwundenen Bettgenossen teilen könnte. Der Tabakpflanzer Clement lädt Jamie daraufhin für den nächsten Sonntagabend in sein Haus ein. Just an diesem Tag wird Clements Tochter, die schöne Rosamond, von einem Räuber mit rußgeschwärztem Gesicht verführt. Ihr Vater beauftragt seinen neuen Freund Jamie damit, die Untat zu rächen … Titel‣ Der Räuberbräutigam Autor‣ Eudora Welty Verlag‣ Klett-Cotta Sprache‣ Deutsch Erscheinungsdatum‣ 11. September . 2015 Seiten‣ 155 Seiten / Gebundene Ausgabe  Preis‣ D- 14,95 € ISBN‣ 978-3608960280 Genre‣ Fantasy Etwas seltsam begann dieses Buch, und endete auch so für mich. Es ist eine ganz eigene art der Erzählung und der Schreibstil bzw. die Wort / Ausdrucks - Wahl ist besonders. Ich hab doch etwas länger gebraucht um in dieses Buch zu kommen. Wenn man sich aber mal daran gewöhnt hat ist es wirklich sehr witzig und amüsant. Jedoch, so richtig meinen Lesefluss habe ich leider nicht gefunden. Es ist sicherlich etwas neues, etwas tolles das man auf jeden fall gelesen haben muss, jedoch kein Buch für zwischendurch oder das man zwischen Tür und Angel lesen könnte. Es braucht doch etwas Konzentration, die Kapitel sind relativ lang somit war es für mich auch kein Buch, obwohl es doch recht dünn ist, das ich für unterwegs mitgenommen hätte.  Wie schon gesagt der Erzählstil ist wirklich einmalig und hat mir wirklich lustige stunden beschert. Was das Buch dir definitiv garantiert ist eine Verwirrung bis zum ende hin :) Was durchaus Positiv zu werten ist. Es kommen auch einige "Märchen" drinnen vor, so finde ich, Sprechende dinge, eine böse Stiefmutter, ein Schneewittchen bzw. Aschenputtel verschnitt. Alles in allem also eine recht spannende und interessante Mischung :)  Ich fand es Zeitweise aber leider dann doch etwas zu anstrengend und sehr sehr vieles blieb unerklärt, obwohl bei einigen dingen eine doch kurze Erklärung genügt hätte, und dadurch dann der Lesespaß doch noch, zumindest für mich, erhöht hätte werden können.  Das Cover finde ich wirklich schön und es macht sich toll in meinem Bücherregal. Die innen Gestaltung des Buches, finde ich, hätte man doch noch etwas schöner und liebevoller machen können. (Mit ein paar Bildern, Landkarten, was auch immer :D )   Ein Buch was man Lieben und verstehen wird. Oder eben einfach nur Wirr stellenweise lustig findet wird. Sicherlich wird es einige geben die es gar nicht wollen. Doch ich finde es ist definitiv einen Blick hinein wert. Ich hatte doch recht viel Spaß dabei, auch wenn es ziemlich wirr war, aber ich hab dann einfach mal meinen Sturen kopf abgeschaltet und habe einfach gelesen :)  Da ich es aber doch nicht so ganz verstanden habe und einfach mein Lesefluss nicht aufkommen wollte gebe ich dem Buch  3 von 5 Masken. 

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  • Kurios, regelrecht absurd

    Der Räuberbräutigam

    PMelittaM

    Die schöne Rosamond lebt bei ihrem reichen Vater und ihrer hässlichen und missgünstigen Stiefmutter. Eines Tages wird sie von Jamie Lockhart, einem Räuberhauptmann, überfallen, in den sie sich verliebt, obwohl sie weder seinen Namen kennt noch sein Gesicht sehen kann, das er mit Beerensaft unkenntlich gemacht hat. Im Original ist der Roman (mit seinen etwa 150 Seiten eher Kurzroman) bereits 1942 erschienen. Eudora Welty ist hier eher unbekannt, in ihrer Heimat, den USA, galt sie als „große Dame der Südstaatenliteratur“ und wurde mit wichtigen Preisen ausgezeichnet. Sprachlich konnte mich der Roman so auch von Anfang an überzeugen, die Geschichte leider weniger. Die Autorin bedient sich einiger Versatzstücke aus bekannten Märchen (wie z. B. der bösen Stiefmutter), die zu einer turbulenten, kuriosen, regelrecht absurden Geschichte verknüpft werden, die auf mich oft fast slapstickhaft wirkt. Ich konnte beim Lesen keinen rechten Sinn in der Geschichte erkennen, der ihr von anderen Rezensenten zugebilligte Witz wirkt bei mir kaum. So war ich letztlich froh, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte und es wieder auf die Seite legen konnte. Ich mag Märchen, ich mag durchaus auch (nicht zu überzogenen) Slapstick, diese Geschichte war mir aber insgesamt zu übertrieben. Ich will mich von Büchern unterhalten lassen, nicht nach einem Sinn suchen.  

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    • 5

    NiWa

    03. October 2015 um 21:20
  • Wundersam und irrwitzig

    Der Räuberbräutigam

    LinaLiestHalt

    11. September 2015 um 23:58

    Schon die Aufmachung erinnert an "Die Brautprinzessin" und nach der Angabe, dass diese Geschichte eine Inspiration für William Goldman gewesen sei, musste ich dieses Buch haben! Zwischen den Buchdeckeln erwartet einen hier eine hinreißende Räubergeschichte im wilden Süden der USA.  Eine Liebesgeschichte zwischen der reizenden Rosamond und dem Räuber Jamie Lockhart, die in ihrer Form zu der Zeit ihrer Erstehung sicher einzigartig war. Der Tabakpflanzer Clement wird von seinem Schlafgenossen Jamie Lockhart das Leben gerettet, als dieser ihn vor einem mörderischen Reisenden bewahrt. Zum Dank lädt Clement ihn auf sein Anwesen ein, auch in der Absicht, ihm seine schöne Tochter vorzustellen. Doch die wird tags darauf von einem wilden Räuber mit beerensaftverschmiertem Gesicht entführt - und verführt. Jamie soll nun im Auftrag des besorgten Vaters diese Untat rächen ... Diese originelle Geschichte nimmt allerhand unerwartete und erheiternde Wendungen. Jamie und Rosamond sind ein hinreißend komisches Paar und auch die übrigen Figuren suchen ihresgleichen. Man fliegt nur so über die Seiten und durch die Geschichte, die, wie es sich gehört, nach allerhand Umwegen doch zu einem glücklichen Ende für unser Paar führt. Ein Kleinod, dass hoffentlich ein paar Liebhaber gewinnt! In meiner Sammlung will ich es nicht mehr missen müssen.

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  • Eine wunderschöne Geschichte im Stil von „Die Brautprinzessin“.

    Der Räuberbräutigam

    akoya

    18. August 2015 um 17:09

    Vor Jahren habe ich „Die Brautprinzessin“ von William Goldman gelesen und es geliebt. Nachdem mich der Verlag nun auf dieses Buch hier aufmerksam gemacht hat, musste ich es unbedingt lesen, denn es wurde als Vorbild für „Die Brautprinzessin“ von William Goldman angepriesen. Und sobald man wieder die ersten Sätze gelesen hat ist man auch schon wieder total verzaubert. Diese Bücher haben einen ganz besonderen Stil und Charme, den man kaum beschreiben kann. Sie lesen sich wie wunderschöne Märchen. Rosamond lebt bei ihrer Stiefmutter die sehr hässlich ist, ganz im Gegensatz zu Rosamond. Getrieben von diesem Neid und Hass auf Ihre Stieftochter quält sie die arme Rosamond von Tag zu Tag mehr und hofft auf eine Entführung durch einen Räuber, damit sie endlich Ruhe vor ihr hat. Daher schickt sie ihre Stieftochter immer ganz bestimmte Kräuter holen, die es nur an einem unsicheren Ort gibt. Vor ihrem Mann, Rosamonds Vater, gibt sie sich selbstverständlich etwas geziemter. Rosamond nimmt das zunächst alles so hin wie es kommt. Sie singt sehr gern, erledigt ihre aufgetragenen Aufgaben und lügt bis sich die Balken biegen, wenn sie erzählen soll, was ihr am Tag alles passiert ist. Bis zu dem Tag an dem sie um ihr neues Kleid bestohlen wird. Daher fällt es ihrem Vater Clement zunächst auch sehr schwer ihrer Erzählung zu glauben. Natürlich möchte Clement den Täter nicht ungestraft davon kommen lassen und beauftragt daher seinen neuen Freund Jamie die Tat zu rächen. Dass allerdings Jamie der besagte Räuber ist fällt zunächst niemandem auf..  Die Charaktere und die Geschichte sind wie in einem typischen Märchen aufgebaut. Daher fällt es leicht, sich wie in Kindertagen, verzaubern zu lassen. Obwohl dieses Buch nur 156 Seiten misst, konnte es mich aus dem Alltag rausreißen und träumen lassen. Der Schreibstil ist einfach und dennoch so anders. Die Seiten fliegen nur so dahin und man möchte, dass die Geschichte nicht schon so bald endet. Man saugt regelrecht jedes gedruckte Wort in sich auf bis das Buch leider zu Ende ist. Das Cover ist meiner Meinung nach auch eine Augenweide und stark angelehnt an das aktuellste Cover von „Die Brautprinzessin“. Sowas finde ich persönlich immer schön und zeigt auch, dass die beiden Bücher auf eine Art und Weise zwar zusammengehören, aber eben nicht direkt, wenn man es weiß. Bei Unwissenden könnte es vielleicht kurzzeitig zu Verwirrungen führen. Zur Info: Es handelt sich hier nicht um einen zweiten Teil zu „Die Brautprinzessin“ von William Goldman. Es hat mir so viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, dass ich es jedem empfehlen möchte, der auch schon die Brautprinzessin gelesen hat. Auch für die Leser unter uns, die vielleicht noch gar nichts in dieser Richtung gelesen haben, könnte dieses Buch etwas sein. Es lohnt sich auf jeden Fall einen Blick zu riskieren! Lasst euch von Jamie und Rosamond verzaubern und in ein märchenhaftes Abenteuer entführen. Fazit: Eine wunderschöne Geschichte im Stil von „Die Brautprinzessin“.

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