Eugène Ionesco Die Nashörner

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Inhaltsangabe zu „Die Nashörner“ von Eugène Ionesco

In diesem Meisterwerk des absurden Theaters verwandeln sich die Bewohner einer ganzen Stadt – von einer Ausnahme abgesehen – in eine Horde schnaubender, mörderischer Nashörner. Ionescos Stück über die Verwandlung der Menschen in dickhäutige Herdentiere ist eine der eindringlichsten Parabeln der modernen Literatur: Sie beschreibt die Ausbreitung von Fanatismus und Barbarei als alltäglichen Prozess, bei dem am Ende alles Menschliche als ›abnorm‹ gilt.

Besitze nicht diese Ausgabe, sondern eine Sammlung seiner Erzählungen aus den 60ern. "Nashörner" als Erzählung - 5 Sterne.

— beerenbücher
beerenbücher

Eines der lustigsten Dramen, die ich je gelesen habe. Sehr empfehlenswert.

— Frederike
Frederike

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  • Leserunde zu "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo Agualusa

    Eine allgemeine Theorie des Vergessens
    aba

    aba

    "Unser Himmel ist euer Boden" Dem preisgekrönten angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa ist mit seinem neuesten Roman "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" ein Meisterwerk gelungen. Die Heldin dieses Romans, Ludovica, überrascht den Leser mit ihrem großem Willen, ihrer ungewöhnlichen Ausdauer und mit einer Persönlichkeit, die sie unvergesslich macht. Sie ist eine Frau, die ihr eigenes Leben rettet, indem sie die Isolation wählt, und die Existenz eines Schiffbrüchigen mitten in einer großen Stadt führt, die 30 Jahre lang von Bürgerkrieg, Korruption und Rache gepeinigt wurde. Ihre Begleiter während der ganzen Zeit: ihr Tagebuch und die Poesie. "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" ist eine Geschichte über Hoffnung und über die Macht der Träume, die sehr lange in Erinnerung bleibt.Liebt ihr anspruchsvolle Literatur? Wir freuen uns sehr, euch mit "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" einen weiteren Titel im LovelyBooks Literatursalon vorstellen zu dürfen, in dem euch literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben erwarten.Zum InhaltEs ist eine fantastische und doch ganz und gar wahre Geschichte: Am Vorabend der angolanischen Revolution mauert sich Ludovica, nachdem sie einen Einbrecher in Notwehr erschossen und auf der Dachterrasse begraben hat, für dreißig Jahre in ihrer Wohnung in einem Hochhaus in Luanda ein. Sie lebt von Gemüse, gefangenen Tauben und von einer Hühnerzucht, die sie auf der Dachterrasse wie durch Zauber beginnt, und bekritzelt die Wände in ihrer ausgedehnten Wohnung mit Tagebuchnotaten und Gedichten. Allmählich setzt sich aus Stimmen, Radioschnipseln und flüchtigen Eindrücken zusammen, was im Land geschieht. In den Jahrzehnten, die Ludovica verborgen verbringt, kreuzen sich die Wege von Opfern und Tätern, den Beteiligten an der Revolution, ihren Profiteuren und Feinden. Bis sie alle eines Tages erneut vor der Mauer in dem wieder glanzvollen Apartmenthaus stehen. José Eduardo Agualusa hat mit seinem wunderbaren, dicht und spannend gewobenen Roman, der das Fantastische der Wirklichkeit und eine Art höhere Gerechtigkeit beschwört, unvergessliche Szenen geschaffen, tragisch, komisch, grotesk. Dieser Roman feiert die Kunst des Erzählens selbst.Lust auf eine Leseprobe?Zum AutorJosé Eduardo Agualusa, 1960 in Huambo/Angola geboren, studierte Agrarwissenschaft und Forstwirtschaft in Lissabon. Seine Gedichte, Erzählungen und Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, für seinen Roman "Ein Stein unter Wasser" (1999) erhielt er den Grande Prémio de Literatura da RTP. Auf Deutsch erschienen die Romane "Die Frauen meines Vaters", "Barroco Tropical" und "Das Lachen des Geckos", für den er 2007 den britischen Independent Foreign Fiction Prize erhielt. "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" stand auf der Shortlist des Man Booker International Prize 2016 und erhält 2017 den hochdotierten International Dublin Literary Award für "A General Theory of Oblivion".Agualusa lebt als Schriftsteller und Journalist in Portugal, Angola und Brasilien.Möchtet ihr alles über Ludovicas Leben in der Isolation erfahren? Möchtet ihr wissen, wie es ihr gelingt, zu überleben?Zusammen mit C.H.Beck verlosen wir 30 Exemplare von "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" unter allen, die sich im Rahmen einer Leserunde über diesen wunderbaren und außergewöhnlichen Roman austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Ihr meint, dieses Buch ist das richtige für euch? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 23.07., und antwortet auf folgende Frage:30 Jahre verbringt Ludovica in der Isolation. Ihr Tagebuch und die Poesie trösten sie über ihre absonderliche Situation hinweg.Was würde euch - außer Büchern natürlich! - Trost spenden, wäret ihr in so einer ähnlichen Situation? Wie würdet ihr die Zeit verbringen, um euch von der eigenartigen Lage abzulenken?Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück!Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier. * Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    beerenbücher

    beerenbücher

    01. August 2017 um 13:31
  • "Die Nashörner" von Eugène Ionesco

    Die Nashörner
    beerenbücher

    beerenbücher

    23. February 2016 um 11:32

    Autor: Eugène Ionesco Titel: Die Nashörner Gattung: Gesammelte Erzählungen; Tagebuchauszug; Theatertheorie Erschienen: 1964 Gelesene Ausgabe: Fischer Bücherei ISBN: leider nicht angegeben Gelesen auf: Deutsch Gelesen im: Februar 2016 Zum Buch: Ich habe dieses Buch bei einer Entrümpelungsaktion ergattert. Von dem rumänisch-französischen Autor Ionesco, der seinen Schwerpunkt stets auf das Theater legte, hatte ich bisher noch nie gehört. Meine Ausgabe ist trotz der fünfzig Jahre auf dem Rücken noch sehr gut erhalten und hat nur die typisch verblichenen Seiten, die ich persönlich sehr mag. Der Band ist thematisch dreigeteilt. Einmal seine gesammelten Erzählungen, von denen ein paar auch im Theater ihren Glanzmoment hatten (beispielsweise “Die Nashörner”, welche dem Buch seinen Namen gibt. Der mittlere Teil ist ein kleiner Auszug aus seinem persönlichen Tagebuch aus dem Jahre 1939, während der dritte Teil eigene Gedanken zum Theater, primär dem Avantgarde-Theater liefert. Die erste Erzählung des Buches, ist eben besagte Nashörner und ich habe sie an einem Stück verschlungen. Großartig! Unglaublich schäg, innovativ, fast schon ein wenig dadaistisch und ganz sicher surrealistisch. Ionesco liefert ein genaues Protokoll einer Stadt, in welcher sich die Bewohner nacheinander in Nashörner verwandeln, sich dieser Verwandlung jedoch nicht bewusst sind. Allerdings keine friedlichen Dickhäuter, sondern mörderische Bestien, welche die noch verbleibenden Menschen entweder mit in den Abgrund ziehen oder umbringen. In einem Gespräch wesentlich später, erklärte der Autor, dass die Geschichte als Metapher für den politischen Fanatismus verstanden werden soll. Mit den weiteren Erzählungen war ich sehr zwiegespalten. Manche wie “Fußgänger der Luft” haben mir außerordentlich gut gefallen, während eine Geschichte dazu geführt hat, dass ich das Buch weglegte und erstmal einen Monat ruhen lies, weil ich sie furchtbar fand. Extrem ekelig und verstörend. Allerdings möchte ich nicht verraten, welche es war, damit sich derjenige, welcher es eventuell lesen will, ein eigenes Bild machen kann. Sein Tagebucheintrag, spricht hauptsächlich über Erinnerungen an seine kurze Kindheit auf dem französischen Land auf der Suche seiner Wurzeln, seinen schweren Depressionen und dem drängenden Wunsch zu schreiben. Die Gedanken über das Theater waren zwar durchaus spannend, gerade, da ich mich mit Avantgarde-Theater kaum auskenne und meinen Schwerpunkt eigentlich auf klassische Inszenierungen alter Stücke lege, allerdings muss ich zu meiner Schande gestehen, dass meine Passion einfach nicht im Theater liegt und ich diese Seiten eher überflogen habe. Lieblingsstelle: Zitat: “Die Auseinandersetzung betraf ein Problem, welches sie aus den Augen verloren haben. Sie fragten anfangs, ob das heutige Nashorn dasselbe vom letzten Sonntag, oder ob es ein anderes sei. Hierauf muss man eine Antwort finden.“[1] Stil und Sprache: viele verschachtelte Sätze, große Häufung von Dialogen oder Monologen, an denen man den Einfluss des Theaters merkt, keine leichte Abendlektüre Zitat: “Es gab nur den unbegründeten, unvernünftigen Wunsch für dieses und den Wunsch für jenes; nützlich, unnütz, ein falsch gestelltes Problem, was besagt das schon. Alles ist notwendig, alles ist überflüssig. Man muss eine spontane Wahl treffen, eine spontane Wahl.“[2] Schlüssigkeit der Handlung: sehr unterschiedlich nach Geschichte, oft surrealistisch, dadaistisch und leicht aus den Augen zu verlierend. Das hat mir gefallen: Das abgedrehte, verrückte. Die Passion zum schreiben, die immer wieder durchklingt. Und die Eloquenz, die vertrackte Sachen auf den Punkt bringt und sprachliche Bilder erzeugt, nach denen mach sich nur sehnen kann. Das hat mir nicht gefallen: Die Extreme, welche in manchen Geschichten zum Vorschein kamen, sowohl thematisch als auch sprachlich. Kaufempfehlung: Für Liebhaber ungewöhnlicher Kurzgeschichten, bzw. Theaterfans. Sterne: 3 (es wären 4, wenn nicht die Theatertheorie und die eine Geschichte enthalten wäre.) [1] S.13 [2] S.70

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