Eugène Ionesco Le Roi se meurt

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Inhaltsangabe zu „Le Roi se meurt“ von Eugène Ionesco

Absurdes Theater in Reinkultur.

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  • Rezension zu "Le Roi se meurt" von Eugène Ionesco

    Le Roi se meurt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    10. January 2011 um 15:12

    Ein Schauspiel in Echtzeit - der König eines Landes wird in Kürze sterben (Kürze heißt: in ca. anderthalb Stunden, am Ende des Stücks) und weiß noch nichts davon. Seine erste Frau und der Arzt bestehen darauf, es ihm nun endlich mitzuteilen, die zweite und aktuelle Frau ist dagegen, um ihn nicht zu sehr zu belasten. Schließlich wird es ihm gesagt, und zuerst gleubt er es nicht. Seine Macht war praktisch absolut, seine Lebensspanne währte Jahrhunderte - da kann er doch nicht einfach abtreten? Aber während des Stücks verfällt er zusehends, genauso wie sein Land bereits verfallen ist. Überhaupt stirbt nicht nur der König - sein Tod ist ein Zeichen für den allgemeinen Zusammenbruch, und je näher er dem Tode ist, desto schlimmer werden die Nachrichten über den Zustand des ganzen Landes. Am Ende verschwinden selbst die Darsteller nach und nach, und schließlich bleibt nur das große Nichts über (selbst das Bühnenbild wird abgetragen). Das Stück liest sich recht kurzweilig, und die Dialoge haben den typischen Witz von Ionesco. Seinem Hang zum Absurden bleibt Ionesco auch in diesem Stück treu und es macht Spaß, es zu lesen. Allerdings fragte ich mich am Ende, was genau der Autor eigentlich mit dem Stück ausdrücken wollte. Dies wird nicht wirklich klar.

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