Eugen Drewermann

 3,9 Sterne bei 60 Bewertungen

Lebenslauf von Eugen Drewermann

Eugen Drewermann, geb.1940, studierte Philosophie in Münster, Theologie in Paderborn und Psychoanalyse in Göttingen, 1966 wurde er zum Priester geweiht und arbeitete danach im Gemeindedienst und in der Studentenseelsorge. Aufgrund seiner zunehmend kritischen Haltung gegen über der Amtskirche und weil er seine in vielen Belangen von der Kirchenführung abweichenden Meinungen nicht korrigieren wollte, entzog ihm Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt im Oktober 1991 die kirchliche Lehrerlaubnis, dem folgte das Predigtverbot und im März 1992 die Suspension vom Priesteramt. Eugen Drewermann ist heute als freier Schriftsteller und Vortragsreisender tätig. Seit Jahren gehört er zu den gefragtesten Rednern in Europa, wenn es um Fragen zu Religion, Bibelauslegung, Märchenanalyse oder um das Verhältnis zwischen Tier und Mensch geht.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Richtet nicht! (ISBN: 9783843612159)

Richtet nicht!

Neu erschienen am 05.10.2021 als Hardcover bei Patmos Verlag.
Cover des Buches Hermann Hesse: Der lange Weg zu sich selbst (ISBN: 9783843611961)

Hermann Hesse: Der lange Weg zu sich selbst

Neu erschienen am 30.08.2021 als Hardcover bei Patmos Verlag.

Alle Bücher von Eugen Drewermann

Cover des Buches Über die Unsterblichkeit der Tiere (ISBN: 9783491210080)

Über die Unsterblichkeit der Tiere

 (4)
Erschienen am 04.07.2008
Cover des Buches Kleriker (ISBN: 9783530700169)

Kleriker

 (3)
Erschienen am 15.01.2001
Cover des Buches "Luther wollte mehr" (ISBN: 9783451375668)

"Luther wollte mehr"

 (2)
Erschienen am 29.09.2016
Cover des Buches Die sieben Tugenden (ISBN: 9783843601733)

Die sieben Tugenden

 (2)
Erscheint am 19.09.2022
Cover des Buches Das Eigentliche ist unsichtbar (ISBN: 9783451805332)

Das Eigentliche ist unsichtbar

 (2)
Erschienen am 19.02.2015

Neue Rezensionen zu Eugen Drewermann

Cover des Buches Von Krieg zu Frieden (ISBN: 9783843610094)W

Rezension zu "Von Krieg zu Frieden" von Eugen Drewermann

Durch den Glauben an die Auferstehung die Welt in ihrem Wesen zu wandeln, darum geht es ihm
WinfriedStanzickvor 4 Jahren



Wie man es von Eugen Drewermann gewohnt ist, geht er auch in dieser neuen Veröffentlichungsreihe mit dem Untertitel „Kapital & Christentum“ sein Thema grundsätzlich an, mit unendlich viel von ihm bearbeiteten Material, historischem und noch mehr zeitgenössischem, Verweisen auf die Literatur und unzähligen Anmerkungen und Verweisen.

Was in seinen früheren Büchern schon immer durchleuchtete, wird hier grundsätzlich und grundlegend behandelt: seine Kritik an der zerstörerischen Kraft des Kapitalismus. Hatte der Theologe und Psychoanalytiker früher oft auf die Folgen dieser Wirtschafts“ordnung“ und Produktionsweise für die einzelnen Menschen und ihr Zusammenleben hingewiesen, legt er seiner neuen Reihe den Fokus auf eine umfassende Analyse der Entstehung und der Wirksamkeit des kapitalistischen Wirtschaftssystems und zeigt Wege zu seiner Überwindung auf.

Im vorliegenden abschließenden Band erklärt er in einem  ersten Teil den Zusammenhang von Kapitalismus und Krieg, um dann im zweiten und das Buch abschließenden Teil auf etwa 200 Seiten zu seinem eigentlichen theologischen Argument unter der Überschrift „Der Krieg ist Vergangenheit, der Friede ist die Zukunft“.

Er plädiert für eine Rückkehr in den Ursprung und sieht im Kern der jesuanischen Botschaft die Lösung:
•    Vertrauen in eine unbedingte Zuwendung
•    Schuldvergebung (vgl. die Vaterunserbitte)
•    Ein neuer Umgang mit Geld
•    Das Ende der Gewalt
•    Ein neues Sein oder: Die Überwindung des Todes

Durch den Glauben an die Auferstehung die Welt in ihrem Wesen zu wandeln, darum geht es ihm.



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Cover des Buches Finanzkapitalismus (ISBN: 9783843608183)W

Rezension zu "Finanzkapitalismus" von Eugen Drewermann

Großes Detailwissen
WinfriedStanzickvor 4 Jahren



Wie man es von Eugen Drewermann gewohnt ist, geht er auch in dieser neuen Veröffentlichungsreihe mit dem Untertitel „Kapital & Christentum“ sein Thema grundsätzlich an, mit unendlich viel von ihm bearbeiteten Material, historischem und noch mehr zeitgenössischem, Verweisen auf die Literatur und unzähligen Anmerkungen und Verweisen.

Was in seinen früheren Büchern schon immer durchleuchtete, wird hier grundsätzlich und grundlegend behandelt: seine Kritik an der zerstörerischen Kraft des Kapitalismus. Hatte der Theologe und Psychoanalytiker früher oft auf die Folgen dieser Wirtschafts“ordnung“ und Produktionsweise für die einzelnen Menschen und ihr Zusammenleben hingewiesen, so legt er in diesem nun schon zweiten Band seiner neuen Reihe auf den Finanzkapitalismus. Es geht grundsätzlich um
•    Geld und Kapital
•    Zins als Schuldgewinn
•    Banken und Börsen

 

Immer wieder erklärt Drewermann sehr verständlich, aber wie immer mit vielen Details, die Bedeutung dieser wirtschaftlichen und finanzpolitischen Strukturen. Immer wieder betont er die historischen Zusammenhänge der gegenwärtigen Lage und formuliert Lösungswege, die einleuchtend und tatsächlich realisierbar scheinen.

Er plädiert für eine nachhaltige und nicht länger wachstumsorientierte Wirtschaftsform. Interessant und aufschlussreich fand ich, dass Drewermann immer wieder sein tiefenpsychologisches Fachwissen einbringt, um damit gegenwärtige globale Phänomene zu beschreiben und zu erklären.

Was das alles mit der christlichen Tradition zu tun hat, wird auch im zweiten Band nicht offensichtlich. Nächstes Jahr soll  der dritte Band unter dem Titel „Vom Krieg zum Frieden“ erscheinen. Vielleicht schließt sich dort der auch theologische Kreis.







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Cover des Buches Geld, Gesellschaft und Gewalt (ISBN: 9783843608176)W

Rezension zu "Geld, Gesellschaft und Gewalt" von Eugen Drewermann

Drewermanns grundsätzliche Kritik an unserem Wirtschaftssystem
WinfriedStanzickvor 5 Jahren



Wie man es von Eugen Drewermann gewohnt ist, geht er auch in dieser neuen Veröffentlichungsreihe mit dem Untertitel „Kapital & Christentum“ sein Thema grundsätzlich an, mit unendlich viel von ihm bearbeiteten Material, historischem und noch mehr zeitgenössischem, Verweisen auf die Literatur und unzähligen Anmerkungen und Verweisen.

Was in seinen früheren Büchern schon immer durchleuchtete, wird hier grundsätzlich und grundlegend behandelt: seine Kritik an der zerstörerischen Kraft des Kapitalismus. Hatte der Theologe und Psychoanalytiker früher oft auf die Folgen dieser Wirtschafts“ordnung“ und Produktionsweise für die einzelnen Menschen und ihr Zusammenleben hingewiesen, so legt er in diesem ersten Band seiner neuen Reihe den Fokus auf die Zerstörung der Umwelt und der hemmungslosen Ausbeutung  aller natürlichen Ressourcen durch den Menschen. Doch nicht nur die Natur und ihre Grundlagen werden mit einer großen Aggressivität zerstört, sondern der Kapitalismus in seiner neoliberalen Form mit seinem Wachstumswahn und seinem ihm immanenten Konkurrenzzwang zerstört langsam und immer mehr die Grundlagen und die Strukturen unserer Demokratie.  Politiker werden beschrieben, die nur noch als Getriebene handeln können. Man kann sie regelmäßigen Abstanden in den Medien beobachten.

In drei großen Kapiteln
•    Faire Preise
•    Faire Löhne
•    Fairer Handel

erklärt Drewermann sehr verständlich, aber wie immer mit vielen Details, die Bedeutung der wirtschaftlichen Strukturen. Immer wieder betont er die historischen Zusammenhänge der gegenwärtigen Lage und formuliert Lösungswege, die einleuchtend und tatsächlich realisierbar scheinen.

Er plädiert für eine nachhaltige und nicht länger wachstumsorientierte Wirtschaftsform. Interessant und aufschlussreich fand ich, dass Drewermann immer wieder sein tiefenpsychologisches Fachwissen einbringt, um damit gegenwärtige globale Phänomene zu beschreiben und zu erklären.

Was das alles mit der christlichen Tradition zu tun hat, wird, so nehme ich an, in den nächsten Bänden der Reihe erläutert.




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