Eugen Drewermann Wir glauben, weil wir lieben

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Inhaltsangabe zu „Wir glauben, weil wir lieben“ von Eugen Drewermann

Europas meistgelesener Theologe erklärt sein Denken Seine Thesen haben zum erbitterten Konflikt mit der katholischen Kirche geführt. Am Ende stand sein Rauswurf als Hochschullehrer und Priester. Wie kaum einem anderen Theologen gelingt es Drewermann, den Sinn des christlichen Glaubens in einfachen Worten zu erschließen. Durch sein therapeutisches Verständnis von Religion hat er vielen Menschen zu einer neuen, lebensbejahenden Glaubenspraxis verholfen. Zum 70. Geburtstag blickt Drewermann auf seinen Lebensweg zurück und erläutert seine wichtigsten Themen.

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  • Rezension zu "Wir glauben, weil wir lieben" von Eugen Drewermann

    Wir glauben, weil wir lieben

    WinfriedStanzick

    15. June 2011 um 14:25

    In einem langen Gespräch mit Jürgen Hoeren erzählt der Theologe und Psychotherapeut Eugen Drewermann von seinem Glauben. Es ist eine Art Autobiographie im Dialog geworden, in der Drewermann, der lange Jahre der umstrittenste und beliebteste Theologe gleichzeitig war in Deutschland, aus seinem Leben erzählt, von seinen Erfahrungen als Kind und mit den Märchen. Dies sollte später wesentlich seine Exegese und seine therapeutische Praxis bestimmen. Es folgen die Erinnerung an seine Priesterausbildung und seine schmerzhaften Erfahrungen mit der katholischen Kirche, die ihn maßregelte und der er schließlich den Rücken kehrte, schweren Herzens, wie aus diesem Buch zu erkennen ist. Radikal der Aufklärung verpflichtet, hat Drewermann gelernt, die biblischen Bilder und Mythen zu interpretieren. Er kommt ohne die Gottessohnschaft Christi und dessen Wunder aus. Dennoch glaubt er an Gott. Er schreibt: „An Gott zu glauben, bedeutet nicht, die Welt zu erklären und ihre Mechanismen technisch, ökonomisch und politisch möglichst effizient zu nutzen; es bedeutet, die Welt der Grausamkeit zu widerlegen durch die Liebe und uns zuallererst in unsere Geschöpflichkeit zu akzeptieren. Erst mit Bezug zu Gott verwandelt sich der Kampf ums Dasein in ein Geschenk des Lebens.“ Und, Albert Camus aus dessen Tagebuch 1943 zitierend, formuliert Drewermann die bleibende Aufgabe für sich: „Sinn meines Werkes: So viele Menschen entbehren der Gnade. Wie können wir ohne Gnade eben? Wir müssen uns wohl oder übel darein schicken und tun, was das Christentum nie getan hat: uns der Verdammten annehmen.“ Wer Eugen Drewermann einmal persönlich erlebt hat, weiß, dass er unter dieser Gnadenlosigkeit der Welt und der Menschen seelisch und körperlich leidet. Diese Gesprächsbiographie kann Menschen, die Eugen Drewermann und sein Denken kennen lernen wollen sehr hilfreich sein.

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