Eugen E. Hüsler

 4.5 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Geisterhäuser, 100 Highlights Alpen und weiteren Büchern.

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Isarwinkel

Neu erschienen am 19.10.2018 als Taschenbuch bei Bergverlag Rother.

Bergparadiese

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Neu erschienen am 10.10.2018 als Hardcover bei Bruckmann.

Alle Bücher von Eugen E. Hüsler

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Geisterhäuser

Geisterhäuser

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Erschienen am 29.08.2018
100 Highlights Alpen

100 Highlights Alpen

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Erschienen am 18.04.2018
Leichte Klettersteige in den Alpen

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Erschienen am 14.10.2015
Bergparadiese

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Erschienen am 10.10.2018
Meine Klettersteig-Favoriten

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Erschienen am 23.07.2009
Comer See

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Erschienen am 05.10.2016
Das Buch der mystischen Orte in den Alpen

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Erschienen am 22.05.2019
Zeit zum Wandern Dolomiten

Zeit zum Wandern Dolomiten

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Erschienen am 25.03.2019

Neue Rezensionen zu Eugen E. Hüsler

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Rezension zu "Bergparadiese" von Eugen E. Hüsler

Die dreizehn alpinen Nationalparks hautnah
annluvor 9 Tagen

*Wer Natur erlebt, wird sie schützen.*


Die dreizehn Nationalparks der Alpen bilden mit zahlreichen Schutzgebieten eine kleine Bastion an geschützter Natur gegenüber der fünfmal größeren Fläche, die sich nachhaltigen Eingriffen gegenüber sieht. Der starke Tourismus im Gebirge wird in den Parks in eine andere Richtung gelenkt, die – hoffentlich – einen anderen Blick auf die Natur erlaubt. In diesem Buch werden die Parks mit ihren Besonderheiten vorgestellt. Ob der älteste oder der neuste, ob Waldreichtum, Gletscherfülle oder adlige Vergangenheit bringt das Buch viele Aspekte der Schutzzonen zur Sprache und entführt in die schweizerischen, deutschen, italienischen, slowenischen, französischen und österreichischen Alpen.



Nach einer ansprechenden – da den Naturschutz kritisch ansprechenden – Einleitung werden die dreizehn Nationalparks nacheinander vorgestellt. Neben vielen Fotografien gibt es jeweils eine Karte die mit Daten und Fakten ergänzt ist, Beschreibungen durchgeführter Wanderungen, Informationen aus der Geschichte (sei es die des Schutzgebietes als auch zur Geologie) aber auch Fakten und Beschreibungen zu besonderen tierischen Bewohnern. Abgeschlossen wird jeder Abschnitt vom Teil „Entdecken und Erleben“ in dem ausgewählte Wanderung (sehr) kurz vorgeschlagen werden.


Als Bewohnerin der Alpen mit zwei der dreizehn Parks (fast) vor der Haustür bin ich selbst jemand, der die Sommer in den Bergen genießt. So habe ich selbst so manchen Wandertag in einem Alpennationalpark verbracht. Damit war das Buch für mich ein „must-have“ - auch weil ich hoffte neue (Urlaubs-) Ziele zu finden.


Das Buch ließ mich allerdings mit einem zwiespältigem Gefühl zurück. Der angesprochenen Schutzbedarf der Alpen und die damit einhergehende kritische Betrachtung vieler Eingriffe (die zwar nicht überwiegen aber immer wieder angeschnitten werden) sind bei mir gut angekommen. Das Eintauchen in die Beschreibungen war unterschiedlich – einmal hat es mich zusammen mit den Fotografien in eines der Bergparadiese entführt, dann wieder war es nicht ganz so intensiv wie ich mir das vorgestellt hatte. Der Schreibstil erinnerte mich an Wanderbeschreibung gespickt mit Zitaten (aus Infomaterial des Parks oder historischen Beschreibungen), an Tierbücher und Wanderführer. So werden viele Aspkete der Nationalparks angeschnitten, wenn sie im Rahmen des Buches auch immer nur ein kurzer Einblick bleiben können.


Das Buch ist voller Fotografien, die als kleinere Abbildungen die Seiten schmücken aber auch als großformatige Bilder ganze Seiten oder Doppelseiten zieren und einen besseren Einblick in die Parks verschaffen. Bei ihnen bin ich auf solche gestoßen, die mich sehr beeindruckt haben. Sie zeigen die Schönheiten der Natur auf sehr eindrucksvolle Weise. Andere wiederum spiegelten für mich die Realität wieder, da das Licht nicht immer perfekt war, der ein oder andere Schatten oder „Schönheitsfleck“ mit dabei war. Erwähnen muss ich – leider – auch die wenigen Bilder, deren Qualität für die Größe des Drucks nicht ausreichend waren und die „verpixelt“ daherkamen. Allerdings standen ihnen eine Vielzahl an eindrucksvollen Bildern gegenüber, die nicht nur unglaubliche Aussichten und Stimmungen mitbrachten, sondern immer wieder auch von der Weite ins kleinste Detail übergingen. So gab es wunderschöne Blütennahaufnahmen neben Gipfelblicken, die die Schönheit der Natur vom Kleinsten zum Größten wiedergaben.


Fazit: Das Buch gibt einen Überblick über die dreizehn Nationalparks der Alpen. Dabei nimmt es nicht in Anspruch einen ausführlichen Einblick in die jeweiligen Parks zu geben. Zusammen mit den unterschiedlichsten Informationen und großteils sehr beeindruckenden Fotografien hinterließ es bei mir aber einen guten Eindruck und die Hoffnung, den ein oder anderen genaueren Wanderführer zu besorgen, um in neue Gefilde aufzubrechen um mir das Ganze in Natura anzusehen.


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Schwamms avatar

Rezension zu "Geisterhäuser" von Eugen E. Hüsler

Die verlassenen Ruinen in der Alpen.
Schwammvor 3 Monaten

Die Autoren

 

Stefan Hefele arbeitet seit 2010 als Abenteuer- und Landschaftsfotograf und hat bereits einige seiner Buchprojekte publiziert. Er arbeitet in Kooperation mit GEO, hat eine eigene Fototapetenkollektion bei Komar und seine Fotografien entstehen in den unterschiedlichsten Klimazonen unseres Planeten. Durch seine gefühlsbetonten und authentischen Bilder bringt er uns die Natur ein Stück näher. Hefele lebt mit seiner Familie in Bayrisch-Schwaben.

 

Eugen E. Hüsler, geboren in der Schweiz in Zürich veröffentlichte bisher weit mehr als 100 verschieden Reise-, Wander- und Klettersteigführer, sowie einige Bildbände. Seit bereits 40 Jahren ist er in den Alpen unterwegs und legt sein Augenmerk immer auf die aktuellen Entwicklungen im Bergtourismus. Mit seiner Ehefrau lebt er in Oberbayern.

 

Worum geht es?

 

Die Alpen. Mitteleuropas größter und ausgedehntester Bergkamm. 1.200 Kilometer lang erstrecken sie sich durch acht Ländern vom Ligurischen Meer bis zum Pannonischen Becken. Mit einer Höhe von 4.810 Metern erreicht sie mit dem Gipfel des Mont Blanc ihren Höchsten Punkt.

Und doch sind die Alpen mehr als nur Berge, einst von Hannibal auf Elefanten überquert, von Goethe poetisch bereist und mit Ötzi, einer mehr als 5.000 Jahre alten Gletschermumie, besitzen sie den wohl weltweit berühmtesten Bewohner.

Und doch waren die Alpen nicht nur einfach eine Bergkette, die den Norden Europas vom Süden trennte, sondern vor allem eines: ein Lebensraum der Menschen.

 

Doch nichts ist beständiger als der Wandel. Aus aufblühenden Industriellen Gebieten, erfolgreichem Bergbau, vielen militärischen Anlagen und die Wohnvillen der besonderen Art wurden Ruinen. Von den Menschen verlassen und vergessen, holt sich nun die Natur das zurück was einst ihr gehörte.

 

Stefan Hefele und Eugen E. Hüsler zeigen uns in ihrem Bildband „Geisterhäuser – Verlassene Orte in den Alpen“ eben jene Orte, die einst von Menschen besiedelt, aber nun fast in Vergessenheit geraten sind.

 

Fazit

 

Eindrucksvolle und authentische Bilder, ein Spiel von Licht und Schatten, das alles finden wir in dem Bildband „Geisterhäuser – Verlassene Orte in den Alpen“. Der Band beginnt selbst mit einer Einleitung, ehe wir staunen können, über Gebäude, die wir sicherlich nicht in der Natur der Berge erwartet hätten. Über Militärische Anlagen, Bunker, Industriegebäude, Wohn- und Hotelkomplexe, bis hin zum italienischen Las Vegas und einer ganzen Stadt ohne Einwohner – wir finden uns wieder in Orten der Stille, die einst bewohnt und belebt wurden und bei denen man glaubt die Natur wachsen zu hören, um sich zu holen, was einst ihr gehört. Mit realistischen Bildern, die vor allem nicht gestellt sind, meinen wir uns selbst in einem dieser Gebäude zu befinden.

 

Doch wenngleich auch viele der sogenannten Lost Places in den Alpen mittlerweile dem Vandalismus ausgesetzt sind, so finden wir dennoch viele Gebäude vor, die so geblieben sind wie die Menschen sie einst verlassen hatten. Und warum der Bildband Geisterhäuser betitelt wurde, erklärt sich spätestens dann, wenn uns die beiden Autoren noch die Geschichte der vielen Ruinen erzählen, eindrucksvoll, kurz und knapp, bringen sie uns nach der Betrachtung immer wieder in die Gegenwart zurück um uns letztlich zu erzählen, weshalb genau dieser Ort so faszinierend ist. Geisterstädte ohne einen einzigen Bewohner, ein Kirchturm umgeben von Wasser und einer Villa, bei der man sich erzählt, dass der letzte Bewohner nie ausgezogen sei – oder wie sonst erklärt man sich im Ort, dass man manchmal noch immer Töne der italienischen Nationalhymne auf dem Klavier hört.

 

Dass viele der Bauten jenseits der deutschen Staatsgrenze liegen, zeigt, dass vor allem in Italien sich viele nicht an dem alten Gebäude stören, zeugen sie doch vom Wandel der Zeit.

Alles in einem ist der Bildband ein grandioses Werk, dass uns eindrucksvoll zeigt, was der Mensch einst geschaffen hat, welche Bauten er errichtet hatte, immer in der Hoffnung für die Nachwelt zu sein. Und doch, wenngleich sie mittlerweile verlassen, zerstört oder verfallen sind, so sind sie nicht vergessen, wie uns nun der Bildband zeigt, sondern zeugen von einer anderen unbeschreiblichen Aura, die wir nun zu Gesicht bekommen.

 

Schöne Bilder, tolle Geschichten und eine gute, abwechslungsreiche Mischung machen das Buch absolut empfehlenswert. Zusammengefasst haben wir 240 Seiten und ca. 250 Abbildungen in einem Hardcover mit Schutzumschlag von 26,8 x 28,9cm.

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Geisterhäuser" von Eugen E. Hüsler

‚Nichts ist ewig, nicht einmal die Ewigkeit.‘ (Seite 16)
sabatayn76vor 3 Monaten

Stefan Hefele (Fotograf) und Eugen E. Hüsler (Autor) erzählen in ihrem Buch in Bild und Text von Vergänglichkeit und Ewigkeit, von Geschichte und von den Alpen.

Dabei stellen sie in ihrem Buch Straßen und Wege im Gebirge vor (Kapitel ‚Lebensadern‘), berichten vom harten Leben in der Viehwirtschaft, Landwirtschaft etc. (Kapitel ‚Bauernwelt‘), bieten Einblicke in die Festungen in den Alpen (Kapitel ‚Eingebunkert‘), zeigen die Industrie in den Alpen (Kapitel ‚Arbeitswelten‘), erzählen von Sport- und Vergnügungsstätten (Kapitel ‚Spielwelten‘) und präsentieren verlassene Villen und Ansitze (Kapitel ‚Verblichener Glanz‘).

Auf den großformatigen Bildern hat Hefele märchenhafte, überwucherte Pfade, unheimliche Ruinen, Halbruinen und ganze Geisterstädte fotografisch eingefangen sowie majestätische Berge abgebildet, die teilweise düster wirken, teils einen Hauch von Alpenglühen aufweisen.

‚Geisterhäuser‘ bietet einen grandiosen Blick auf die Alpen, der mir eine unbekannte und faszinierende Welt gezeigt hat, obwohl ich die Alpen bereits mehrfach bereist habe.

‚Geisterhäuser‘ ist ein traumhafter, aber bisweilen auch ein albtraumhafter Bildband, der sich perfekt für alle eignet, die Fotografie, die Alpen und/oder Lost Places schätzen und mögen.

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