Nach Hause - Eugen Egner

Cover des Buches Nach Hause - Eugen Egner (ISBN:B00ARJE0EG)
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Inhaltsangabe zu "Nach Hause - Eugen Egner"

Neueste Nachtstücke vom Großmeister der Groteske: Eugen Egner auf den Spuren von Lovecraft, Poe, Aickman »Unterwegs begegneten ihnen Horden furchterregend zurechtgemachter Kinder. Ein Junge fiel Hellbrand besonders auf, weil er seitlich an seinem alt anmutenden, kahlen Kopf eine karikaturhaft schnauzenartige Ausbuchtung mit Kartoffelnase, verdutztem Mündchen und fliehendem Kinn hatte, während sich en face unter den anatomisch mehr oder weniger richtig plazierten Augen ein nasenartiges Dreieck, aber kein Mund befand. Allerdings blieb Hellbrand kaum Zeit zu eingehender Betrachtung, denn seine schweigsamen Begleiter hatten es eilig. An der Haltestelle wartete schon der Bus. Sie stiegen ein, ohne Fahrgeld zu bezahlen. Die wenigen Fahrgäste waren ausschließlich kostümierte und maskierte Kinder. Es schien sich um eine Sonderfahrt zu handeln.« Schon immer haben die Erzählungen und Romane Eugen Egners die Abgründe der menschlichen Seele ausgelotet. Auch in den früheren, vorwiegend humoristischen Texten war Witz nie weit vom Wahnwitz, Scherz nie weit vom Schrecken entfernt. In seiner Rezension von Egners » Eisenberg-Konstante« deutet Franz Rottensteiners renommierte Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik, Quarber Merkur, auf die Nähe zu H. P. Lovecraft hin, »dessen Einfluß man in Egners Werk ohnehin häufig nachweisen kann«. Allerdings, so der Rezensent, sei Egners Prosa nur für Leute, »die auch schon mal über Lovecraft herzlich lachen konnten«. Mit seinem neuen Buch vollzieht Eugen Egner sehr bewußt den Bruch mit der humoristischen Erzählweise und stellt sich ganz in die Tradition der Literatur des Schreckens, die ihren Ausgang mit E.T.A. Hoffmann nimmt, deren Meister E. A. Poe und H. P. Lovecraft sind und die in neuerer Zeit von Autoren wie Robert Aickman und Thomas Ligotti fortgeschrieben wurde. »Nach Hause« - die Titelgeschichte schlägt das Thema an, das in acht weiteren Variationen durchgespielt wird: Die Menschen in Egners Geschichten sind auf dem Weg nach Hause. Nur sollen sie dort nie ankommen ... Eugen Egner Geboren 1951 in Ingelfingen/Württemberg; lebt seit 1955 in Wuppertal; Autor von Erzählungen, Romanen, Hörspielen (für den WDR) und Kolumnen (für taz und Berliner Zeitung); Zeichner von Comics und Cartoons für das Satiremagazin Titanic und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B00ARJE0EG
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:116 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:20.12.2012

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