Eugen Freund

 3.3 Sterne bei 19 Bewertungen
Eugen Freund

Lebenslauf von Eugen Freund

geboren 1951, aufgewachsen in Kärnten, Journalist und Buchautor. Ab 1986 beim ORF Fernsehen Moderator der ZIB 2, Korrespondent und Moderator des Auslandsreports, 1995–2001 ORF-Korrespondent in Washington, danach ZIB-Auslandsredaktion in Wien. Seit 2010 Moderator des ORF-Weltjournals, seit Mai 2011 auch Moderator der ZIB 1.

Alle Bücher von Eugen Freund

Der Tod des Landeshauptmanns

Der Tod des Landeshauptmanns

 (19)
Erschienen am 01.09.2013
Brennpunkte der Weltpolitik

Brennpunkte der Weltpolitik

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Erschienen am 01.09.2010
Der Tod des Landeshauptmanns

Der Tod des Landeshauptmanns

 (0)
Erschienen am 02.10.2013

Neue Rezensionen zu Eugen Freund

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund

Unfall oder Mordkomplott?
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

„In Kärnten ist die Sonne vom Himmel gefallen“ Mit diesen Worten kommentiert Gerhard Dörfler, interimistischer Nachfolger von Jörg Haider, dessen Tod.
In der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober 2008 rast Landeshauptmann Jörg Haider mit 142 km/h (statt der erlaubten 70km/h) und knapp 2 Promille Alkohol im Blut auf dem Weg nach Hause in den Tod.

Wie bei allen öffentlichen Personen, die bei einem profanen Autounfall sterben, machen sich diverse Verschwörungstheorien breit. Hier bei Jörg Haider, dem Rechtspopulisten, gibt es gleich mehrere potentielle Möglichkeiten. Einige davon hat der ORF-Journalist Eugen Freund in seinen fiktionalen Krimi gepackt.

Inhalt:

Stefan Stragger, ein Beamter des Heeresnachrichtenamtes (HNA), verschwindet spurlos. Seine Freundin Jasmin Köpperl, eine Journalistin, erhält dennoch in regelmäßigen Abständen E-Mails mit brisanten Nachrichten von ihm. Da ist von Attentatsplänen der CIA, des Mossads und eines nicht näher genannten Balkansyndikats die Rede. Opfer jeweils Jörg Haider. Die Gründe – vielfältig.

In Stefans Haus wird ein Toter gefunden und fälschlicherweise – wie sich später herausstellt – als Stefan identifiziert. Gemeinsam mit dem Polizisten Franz Bugelnik steigt Jasmin durch den Geheimgang in das Haus ein. was sie dort entdecken, wirft ein seltsames Licht auf Oberst Georg Kropfitsch, den Vorgesetzten Stefans.
Dann wird Jasmin entführt, um den Aufenthaltsort Stefans zu verraten. Kurze Zeit später wird sie freigelassen.

Welche Rolle spielt Kropfitsch? Wem können Bugelnik und Jasmin noch trauen?

Schreibstil/Charaktere/Spannung:

Man erkennt sofort, dass Eugen Freund Journalist ist, der für gewöhnlich Sachbücher schreibt. Das vorliegende Buch kann weder als Krimi, Roman oder Sachbuch eingeordnet werden. Es ist von jedem Genre ein wenig dabei, aber nichts wirklich. Auf mich wirkt es schnell hingeschrieben. 


Der Besuch des CIA-Agenten Krimnick in seiner alten Wohnung in der Zirkusgasse kann ich grundsätzlich verstehen. Ist doch die Leopoldstadt in der die Zirkusgasse liegt, vor 1938 Heimat der großen jüdischen Gemeinde Wiens gewesen. Die Reaktion der Bewohnerin ist auch verständlich oder wer würde völlig Unbekannten seine Wohnung zeigen? Wenn hier ein noch immer (schon wieder) latenter Antisemitismus angedeutet wird, so erscheint mir das schief gegangen.

Dass der Mossad, einer der geschicktesten Geheimdienste, ausgerechnet beim Beschaffen der Konstruktionspläne des Phaeton Schwierigkeiten haben sollte, erscheint wenig glaubhaft.
Die handelnden Personen bleiben ohne Substanz. Sie wirken flach und farblos. Warum der Polizist als technische Null dargestellt werden muss, ist mir schleierhaft. Da geht der HNA-Chef als Nazi noch eher durch, obwohl Beamte dieser Dienststelle sicherlich mehrfach durchleuchtet wurden und werden.

Richtige Spannung ist bei mir nicht aufgekommen. Die Rahmenhandlung rund um Stefan und Jasmin nicht wirklich gut gelungen.

Ich bin versucht zu sagen „Freund (Schuster), bleib bei deinen Leisten und schreib' weiter Sachbücher“.

Fazit:

Obwohl der Autor als Journalist genau gegen diese Art der Berichterstattung wettert, liefert er den Verschwörungstheoretikern mit diesem Buch neue Nahrung.

Kommentare: 6
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Karin_Kehrers avatar

Rezension zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund

Rätsel um Jörg Haider
Karin_Kehrervor 5 Jahren

Stefan Stragger, Beamter des Heeresnachrichtendienstes ist spurlos verschwunden. Seine Freundin, die Journalistin Jasmin Köpperl erhält seitenlange E-Mails von ihm, die eine merkwürdige Geschichte erzählen, in der es um geplante Mordanschläge auf den Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider geht. 
Zusammen mit Revierinspektor Franz Bugelnik stellt sie Nachforschungen an, die fatale Folgen haben.

Der Journalist und kurzfristige Politiker Eugen Freund legt seinem ersten Kriminalroman den rätselhaften Unfalltod des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider zugrunde und spinnt eigene Verschwörungstheorien dazu. 
In akribisch nüchternem Schreibstil arbeitet er gekonnt Hintergrundwissen in die Story ein. In den Textstellen kommt sein journalistisches Hintergrundwissen sehr gut zur Geltung und so überzeugen diese Ausschnitte auch durchaus.
Interessant und glaubhaft die Theorien, nachdem CIA, Mossad und kroatische Drahtzieher Interesse am Tod Haiders haben hätten können! 

Leider gelang die Rahmenstory nicht so gut. Hier wäre mehr Gefühl und Engagement gut gewesen, denn die Charaktere bleiben blass und flach. 
Trotz wechselnder Perspektiven - oder gerade deshalb - kommt keine rechte Dramatik auf, selbst als die Journalistin entführt und misshandelt wird, lässt das eher kalt. 
So ziehen sich die knapp 190 Seiten mehr als man vermuten möchte. 

Fazit: Fundiertes Hintergrundwissen, leider ohne rechte Dramatik.

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elisabethjulianefriedericas avatar

Rezension zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund

Der Tod des Landeshauptmanns
elisabethjulianefriedericavor 5 Jahren

Zum Inhalt:

Mit 1,8 Promille im Blut kracht der Landeshauptmann mit seinem Auto in einen Gartenzaun. Er ist auf der Stelle tot. Was geschah wirklich in jener Nacht vor genau fünf Jahren, im Oktober 2008? Die Spurensuche beginnt in Kärnten. Ein Beamter des Heeresnachrichtenamtes ist spurlos verschwunden, seine Freundin, eine erfahrene Journalistin, erhält von ihm  jedoch seitenlange Mails: über einen FBI-Agenten mit österreichischen Wurzeln, der dem Landeshauptmann bei seinem Besuch in Washington zugeteilt wird. Über den Mossad, den israelischen Geheimdienst, der sich eine ausgeklügelte Autobombe für das Fahrzeug des Landeshauptmanns besorgt. Über zwei Ex-Balkansoldaten, die in Zagreb den Auftrag bekommen, den Kärntner Politiker wegen Schmiergeldzahlungen aus dem Weg zu räumen. Doch was ist wahr an diesen Geschichten? Nur der Verschwundene weiß es, doch die Suche nach ihm verläuft lange Zeit erfolglos. Eugen Freund, erfahrener Außenpolitik-Journalist und selbst Kärntner, greift die Verdachtsmomente auf und verspinnt sie zu einem spannenden Kriminalroman – mit überraschender Auflösung. (Klappentext)


Mein Leseeindruck:

Kurz gesagt:verwirrend. Es war wohl nicht ganz so meins...Es gibt 2 Handlungsstränge in diesem Roman. Der eine ist enthalten in emails, die die Jourmalistin Jasmin Köpperl erhält , welche die Hintergründe zum Tod des Landeshauptmanns Jörg Haiders enthalten, der zweite betrifft Jasmins Freund , der beim Heeresnachrichtendienst vermisst wird.

Noch am besten gefallen hat mir der Handlungsstrang der emails, aber insgesamt ist es schwer für mich, dieses Buch zu rezensieren, es war nicht ganz mein Lesegeschmack, hat aber gute Ansätze, deshalb 3 Sterne.

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Gespräche aus der Community

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Verlag_Kremayr-Scheriaus avatar

Ein Kärnten-Krimi


Krimi-Fans aufgepasst!

Worum geht's?

Mit 1,8 Promille im Blut kracht der Landeshauptmann mit seinem Auto in einen Gartenzaun. Er ist auf der Stelle tot.
Was geschah wirklich in jener Nacht vor genau fünf Jahren, im Oktober 2008?
Die Spurensuche beginnt in Kärnten. Ein Beamter des Heeresnachrichtenamtes ist spurlos verschwunden, seine Freundin, eine erfahrene Journalistin, erhält von ihm jedoch seitenlange Mails: über einen FBI-Agenten mit österreichischen Wurzeln, der dem Landeshauptmann bei seinem Besuch in Washington zugeteilt wird. Über den Mossad, den israelischen Geheimdienst, der sich eine ausgeklügelte Autobombe für das Fahrzeug des Landeshauptmanns besorgt. Über zwei Ex-Balkansoldaten, die in Zagreb den Auftrag bekommen, den Kärntner Politiker wegen Schmiergeldzahlungen aus dem Weg zu räumen. Doch was ist wahr an diesen Geschichten? Nur der Verschwundene weiß es, doch die Suche nach ihm verläuft lange Zeit erfolglos...
Eugen Freund, erfahrener Außenpolitik-Journalist und selbst Kärntner, greift die Verdachtsmomente auf und verspinnt sie zu einem spannenden Kriminalroman – mit überraschender Auflösung.

Erscheinungstermin: 1. Oktober 2013

Eugen Freund
geboren 1951, aufgewachsen in Kärnten, Journalist und Buchautor. Ab 1986 beim ORF Fernsehen Moderator der ZIB 2, Korrespondent und Moderator des Auslandsreports, 1995–2001 ORF-Korrespondent in Washington, danach ZIB-Auslandsredaktion in Wien. Seit 2010 Moderator des ORF-Weltjournals, seit Mai 2011 auch Moderator der ZIB 1. 

>> Informationen zum Buch


Bewerbung zur Leserunde:

Wenn ihr erfahren wollt, was wirklich geschah im Oktober 2008, bewerbt euch bis einschließlich 29. September 2013 für eines von 15 Leseexemplaren von "Der Tod des Landeshauptmanns". Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! 

Sagt uns bis einschließlich 29. September, warum ihr dieses Buch unbedingt lesen müsst und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden.

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

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