Eugen Herrigel

 4.3 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Zen in der Kunst des Bogenschießens, Der Zen-Weg und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Eugen Herrigel

Zen in der Kunst des Bogenschießens

Zen in der Kunst des Bogenschießens

 (21)
Erschienen am 01.07.2010
Der Zen-Weg

Der Zen-Weg

 (3)
Erschienen am 01.07.2010
Zen in der Kunst des Bogenschiessens

Zen in der Kunst des Bogenschiessens

 (2)
Erschienen am 01.01.1962
Zen in der Kunst des Bogenschießens

Zen in der Kunst des Bogenschießens

 (2)
Erschienen am 01.01.2001
Zen in the Art of Archery

Zen in the Art of Archery

 (0)
Erschienen am 01.02.1999

Neue Rezensionen zu Eugen Herrigel

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Martinchens avatar

Rezension zu "Zen in der Kunst des Bogenschießens" von Eugen Herrigel

Vollkommenheit
Martinchenvor 3 Jahren

Eugen Herrigel versucht, in Japan die Kunst des Bogenschießens von einem Meister seines Fachs zu erlernen. Hierbei steht ihm auch die westliche Denkart im Wege, denn um ein vollkommener Schütze zu werden, ist das Vergessen jeglicher Bemühung notwendig. Erst wenn sich der Schuß völlig absichtslos löst, kann er vollkommen sein. Es braucht viele Jahre, um dieses Vergessen zu erreichen, schließlich gelingt es ihm.

Das Buch wurde 1951 geschrieben und seither immer wieder erneut veröffentlicht.

Es ist nicht leicht zu lesen, aber es lohnt sich.

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Schelmuffskys avatar

Rezension zu "Der Zen-Weg" von Eugen Herrigel

Eine gute Einführung in den Zen-Buddhismus
Schelmuffskyvor 3 Jahren

Die Lektüre der Jahresbibel und vor allem das Alte Testament haben mir erneut gezeigt, wie fremd mir viele Elemente "meiner" Religion sind. Zentrale Ideen des Alten Testaments, z. B. das Auserwähltsein eines Volkes, das Herrschaftsdenken, die Gewaltorgien, die Frauenfeindlichkeit und den Umgang mit Tieren lehne ich aus tiefster Seele ab. Ich habe deswegen begonnen, mich wieder mit Zen zu beschäftigen. Auch wenn, wie Herrigel immer wieder schreibt, Zen verbal kaum beschreibbar ist, so halte ich sein Buch doch für eine gute Einführung. Herrigel versucht zu erläutern, wie der Weg des Zen-Buddhisten aussieht, welche Stufen der Selbst-Disziplinierung er durchschreitet, bis er alles, was uns im Westen als das Besondere des Menschen erscheint, also den Indiviualismus, die Subjektivität, die Unterscheidungsfähigkeit usw. hinter sich lässt und durch den plötzlichen Einbruch des Satori die Einheit allen Seins erlebt. Auch wenn das Satori uns Menschen im Westen vermutlich bis auf ganz wenige Ausnahmegestalten verwehrt bleibt, so gibt es dennoch genug andere Anregungen, die man üben kann und die in das tägliche Leben nach und nach zu integrieren sind, Achtsamkeit z. B., die richtige Weise der Hilfe und des liebevollen Umgangs, nicht nur mit den Mitmenschen, sondern mit dem ganzen Sein. Ich habe mir vorgenommen, weiterzuforschen, jetzt auch das von Herrigel empfohlene Buch von Suzuki zu lesen. Herrigel aber empfehle ich allen, die eine erste Ahnung bekommen wollen von dem, was Zen bedeutet.

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The iron butterflys avatar

Rezension zu "Zen in der Kunst des Bogenschießens" von Eugen Herrigel

Die Anwendung von Leerheit und ihre Vollendung
The iron butterflyvor 5 Jahren

Eugen Herrigel verbrachte als Gastprofessor der deutschen Philosophie fünf Jahre (1924 - 1929) in Japan. Über einen befreundeten Studenten konnte er Kontakt zu Meister Awa Kenzo aufnehmen, der ihn fundiert in die Kunst des Bogenschießens einwies. Diese Einweisung dauerte nun tatsächlich die vollen fünf Jahre Herrigels Aufenthalts in Japan.
Interessant fand ich die grundlegende Herangehensweise an den Umgang mit Pfeil und Bogen, wobei es Meister Kenzo nie um Trefferzahlen ging. Im Vordergrund seiner Lehre, die Herrigel beschrieb, stand eher die Entdeckung der Leere, um zur Vollendung zu gelangen. Verinnerlichte Bewegungsabläufe ohne stupides Einstudieren zu erreichen, erscheint mir als die wahre Kunst im Zusammenhang mit der Schießkunst. Daher setze ich die angesprochene Leere mit der Stille der Gedanken gleich. Ohne gedanklich ein Schritt-für-Schritt-Schema zu verfolgen, die Gedanken an den Alltag auszublenden, sollte es dem Schützen gelingen, einen vollendeten Schuss zu erzielen. Wohlgemerkt keinen perfekten Schuss "ins Schwarze", sondern einen Schuss, dem ein harmonischer, fließender Bewegungsablauf vorausging. Tritt diese Vollendung irgendwann ein, so landen die Pfeile wohl auch in einem harmonischen Verlauf, sprich Ziel.
Weit von dieser Vollendung entfernt, habe ich das Hörbuch gerne gehört und hoffe darauf eines Tages die Stille in mir "erlauschen" zu können. Alles in allem gilt wieder einmal: "Gut Ding will Weile haben" oder besser "good things are worth waiting for".

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Eugen Herrigel wurde am 13. März 1884 in Lichtenau (Deutschland) geboren.

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