Eugen Herrigel Zen in der Kunst des Bogenschießens

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Inhaltsangabe zu „Zen in der Kunst des Bogenschießens“ von Eugen Herrigel

Für unzählige Suchende auf dem spirituellen Weg wurde die Lektüre dieses Buches zu einem Schlüsselerlebnis. Was der Autor von seinem japanischen Meister lernte und hier vermittelt, betrifft keineswegs nur das treffsichere Hantieren mit Pfeil und Bogen. Hier geht es um die Essenz jeder künstlerischen Gestaltung, den Angelpunkt jeder von echter Spiritualität getragenen Lebenspraxis. Denn wer das Geheimnis der "kunstlosen Kunst" des Bogenschießens beherrscht, der entdeckt auch die Kunst des Lebens.§

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  • Die Anwendung von Leerheit und ihre Vollendung

    Zen in der Kunst des Bogenschießens
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    22. October 2013 um 22:32

    Eugen Herrigel verbrachte als Gastprofessor der deutschen Philosophie fünf Jahre (1924 - 1929) in Japan. Über einen befreundeten Studenten konnte er Kontakt zu Meister Awa Kenzo aufnehmen, der ihn fundiert in die Kunst des Bogenschießens einwies. Diese Einweisung dauerte nun tatsächlich die vollen fünf Jahre Herrigels Aufenthalts in Japan. Interessant fand ich die grundlegende Herangehensweise an den Umgang mit Pfeil und Bogen, wobei es Meister Kenzo nie um Trefferzahlen ging. Im Vordergrund seiner Lehre, die Herrigel beschrieb, stand eher die Entdeckung der Leere, um zur Vollendung zu gelangen. Verinnerlichte Bewegungsabläufe ohne stupides Einstudieren zu erreichen, erscheint mir als die wahre Kunst im Zusammenhang mit der Schießkunst. Daher setze ich die angesprochene Leere mit der Stille der Gedanken gleich. Ohne gedanklich ein Schritt-für-Schritt-Schema zu verfolgen, die Gedanken an den Alltag auszublenden, sollte es dem Schützen gelingen, einen vollendeten Schuss zu erzielen. Wohlgemerkt keinen perfekten Schuss "ins Schwarze", sondern einen Schuss, dem ein harmonischer, fließender Bewegungsablauf vorausging. Tritt diese Vollendung irgendwann ein, so landen die Pfeile wohl auch in einem harmonischen Verlauf, sprich Ziel. Weit von dieser Vollendung entfernt, habe ich das Hörbuch gerne gehört und hoffe darauf eines Tages die Stille in mir "erlauschen" zu können. Alles in allem gilt wieder einmal: "Gut Ding will Weile haben" oder besser "good things are worth waiting for".

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