Eugen Sorg Die Lust am Bösen

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Lust am Bösen“ von Eugen Sorg

Was ist das für eine Gesellschaft, in der Menschen ihre Nachbarn nach Jahrzehnten friedlichen Zusammenlebens bestialisch foltern und töten? Schüler, die Passanten auf U-Bahnsteigen zu Tode treten? Pflegerinnen, die wehrlose Alte umbringen? Als Reporter reiste Eugen Sorg von der Schweiz aus in Bürgerkriegs- und Krisenregionen. Überall sah er Gewalt und erlebte, wie leicht und bereitwillig Scham und Gewissen außer Kraft gesetzt werden können. Sein Bericht ist eine unbequeme Antwort auf die Frage, warum ganz normale Menschen zu mitleidlosen Tätern werden.

Stöbern in Sachbuch

Vegetarisch mit Liebe

Jeanine Donofrio beweist mit diesem Kochbuch, dass ein gutes Gericht nicht tausend Zutaten bedarf, um unglaublich lecker zu sein!

buecherherzrausch

Die Stadt des Affengottes

Ein lesenswerter Expeditionsbericht über eine verschollene Stadt in Honduras.

Sancro82

Hygge! Das neue Wohnglück

Dank hometours taucht man ein in fremde Wohnungen und erhält tolle Inspirationen um eigene "hyggelige" Wohnmomente" zu schaffen.

sommerlese

Was das Herz begehrt

Ein anspruchsvolles Buch, bei dem sich alles um unser wichtigstes Organ dreht. Umfassend, verständlich und humorvoll.

MelaKafer

Wir hätten gewarnt sein können

Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.

kvel

Der Egochrist

ein zeitgemäßes Werk voller Authentizität, Introspektion und Kritik

slm

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Lust am Bösen" von Eugen Sorg

    Die Lust am Bösen
    Heinrich_Stefan_Noelke

    Heinrich_Stefan_Noelke

    02. March 2011 um 08:31

    "Die meisten Menschen berauschen sich nicht an Ideen, sondern sie benutzen Ideen, um ihren Rausch zu legitimieren." Das schreibt Eugen Sorg in seinem Buch "Die Lust am Bösen". Das Böse existiert also. Es wird nicht ausschließlich in verkorksten Kindheiten oder den gesellschaftlichen Umständen geboren. Es ist einfach da: "Aber die Realität zeigte, dass es keinen teuflischen Generalstab brauchte, der Massenvergewaltigungen als geheime Kriegstaktik befahl, wie dies in westlichen Medien berichtet wurde. Auf diese Idee kamen die Burschen der Dorfmilizen von allein. ... Außer jenen wenigen, denen eine Pistole an den Kopf gehalten wurde, taten sie dies, weil sie es so wollten. Sie sind verantwortlich für ihre Taten: Die einen machten sich schuldig, der andere wurde ein stiller, unbekannter Held." Ich darf meine Mörder also einfach böse sein lassen. Das ist ein sehr befreiender Gedanke.

    Mehr