Eugene O'Neill Der Eismann kommt

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Inhaltsangabe zu „Der Eismann kommt“ von Eugene O'Neill

Harry Hopes Bar bietet einer Reihe gestrandeter Menschen die letzte Zuflucht: Hier können sie ungestört trinken und sich im Rausch ihren Illusionen hingeben. Zu Harrys Geburtstag wird wie jedes Jahr Hickey erwartet, mit dessen Besuch immer ein großes Trinkgelage verbunden war. Als Hickey endlich kommt, stellt sich heraus, daß er inzwischen zum Abstinenzler geworden und von der Idee besessen ist, seine Freunde von ihren Illusionen zu erlösen, um sie damit von ihren Schuldgefühlen zu befreien. Das gelingt ihm auch, aber indem er diesen Menschen die Hoffnung zerstört hat, hat er ihnen auch den letzten Lebenswillen genommen – noch nicht einmal im Alkohol finden sie mehr Trost. Als sich herausstellt, daß Hickey seine Frau umgebracht hat, um sie ihrer Illusionen zu berauben und sich selbst von Schuldgefühlen zu befreien, stempeln sie ihn als Wahnsinnigen ab und können sich nun wieder ihren Träumen und dem Trinken überlassen. Nur bei einem einzigen von ihnen, dem größten Zyniker von allen, ist Hickeys Saat aufgegangen – er stellt sich seiner Verantwortung.

Ein Glücksfall, darauf gestoßen zu sein

— tob82

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    Der Eismann kommt

    tob82

    09. May 2016 um 20:09

    Neulich habe ich mir auf "youtube" ein Inteview mit Kevin Spacey angesehen. Er erzählte dort von seinem Engagement am "Old Vic", einem der wichtigsten Theater Englands in London. Beiläufig erwähnte er, dass sie das Stück "The Iceman Cometh" vor kurzer Zeit aufgeführt hätten. Da ich noch nie davon gehört hatte, aber von der Beschreibung sehr angetan war, habe ich recherchiert und bin auf diese deutsche Ausgabe gekommen (die ist wirklich noch von 1989 !).Um was es in dem Stück geht, hat eigentlich mein Vorrezensent schon treffend skizziert: die Handlung spielt 1912 in einer heruntergekommenen Kneipe in New York City. Da der Wirt Harry Hope ein herzensguter Mensch ist, haben sich zahlreiche "Versager"-Freunde bei ihm eingenistet und leben "saufend" vor sich hin. Nun ist mal wieder Harry's Geburtstag und alle warten voller Vorfreude auf Hickey, einen Vertreter, der zwei Mal im Jahr reinschaut und ein riesiges Saufgelage finanziert. Diesmal allerdings wird alles anders: Hickey erscheint stocknüchtern und hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Freunden Frieden und Glück zu bringen, indem er ihnen hilft, ihre falschen Illusionen eines imaginären Morgens zu überwinden..."Der Eismann kommt" ist eines der besten Theaterstücke, die ich bisher gelesen habe. Der erste Teil ist mit derben Sprüchen und Galgenhumor nur so geflastert (scheint eine sehr guter Übersetzung zu sein). Teilweise kam ich aus dem Lachen fast nicht mehr heraus. Später wird es dann allerdings wirklich "starker Tobak". Man kommt nicht darum herum zu fragen, welchen Illusionen man eigentlich selbst anhängt und welchen Sinn das eigene Tun hat. Hier geht es wirklich ans Eingemachte und das Stück zeigt seine ganze Tiefe und Bedeutsamkeit. Hickey - in gewisser Weise ein moderner Sokrates.

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