Eugene O'Neill

 4.1 Sterne bei 18 Bewertungen

Lebenslauf von Eugene O'Neill

Am 16. Oktober 1888 kam Eugene O'Neill als Sohn eines Schauspielerehepaares in New York zur Welt. In das Theater so hineingeboren. begann Eugene O'Neill jedoch erst nach einer längeren Zeit der Suche zu schreiben. Er arbeitete u. a. als Sekretär in einem New Yorker Versandhaus, als Goldgräber und als Matrose. Nach einem gesundheitlichen Zusammenbruch 1912 verbrachte er sechs Monate in einem Sanatorium. Diese unfreiwillige Ruhepause erweckte in ihm den Drang zum Schreiben. 1913 entstand sein erstes Stück ›The Web‹. Zu einem ersten Erfolg wurde sein Einakter ›Unterm karibischen Mond‹ (1918), dem die berühmten Stücke › Jenseits vom Horizonte ›Trauer muß Elektra tragen‹, ›0 Wildnis!‹, ›Fast ein Poet‹, ›Der Eismann kommt‹, ›Eines langen Tages Reise in die Nacht‹ und viele mehr folgten. Mit mehr als vierzig Stücken zählt Eugene O'Neill, der 1936 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde, nicht nur zu den angesehensten, sondern auch erfolgreichsten amerikanischen Dramatikern. Eugene O'Neill starb am 27. November 1953 in Cape Cod.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Trauer muß Elektra tragen (ISBN:9783596271542)

Trauer muß Elektra tragen

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Erschienen am 01.02.1990
Cover des Buches Eines langen Tages Reise in die Nacht (ISBN:9783596152780)

Eines langen Tages Reise in die Nacht

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Erschienen am 01.02.2002
Cover des Buches Der Eismann kommt (ISBN:9783596271559)

Der Eismann kommt

 (1)
Erschienen am 01.11.1989
Cover des Buches Der haarige Affe (ISBN:9783596106295)

Der haarige Affe

 (1)
Erschienen am 01.06.1992
Cover des Buches Kaiser Jones (ISBN:9783596102785)

Kaiser Jones

 (0)
Erschienen am 01.11.1990
Cover des Buches Jenseits vom Horizont (ISBN:9783596106424)

Jenseits vom Horizont

 (0)
Erschienen am 01.09.1991
Cover des Buches Alle Reichtümer der Welt (ISBN:9783596111442)

Alle Reichtümer der Welt

 (0)
Erschienen am 01.02.1995
Cover des Buches Der große Gott Brown (ISBN:9783596106400)

Der große Gott Brown

 (0)
Erschienen am 01.04.1992

Neue Rezensionen zu Eugene O'Neill

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Rezension zu "Eines langen Tages Reise in die Nacht" von Eugene O'Neill

Ein Tag aus dem Leben einer ganz normalen Famile
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Ein Drama. Eine Tragödie. Ein Tag aus dem Leben der Familie Tyrone. Vater James – ein ehemaliger Bühnenstar, dessen Stern schon längst verblasste, Mutter Mary – eine Morphiumsüchtige, die nach verworrenen Erklärungen für den Verlust ihres zweitgeborenen oder die Geburt des dritten Kindes sucht, der ältere Bruder James, oder Jamie – ein Alkoholsüchtiger, der einst Schauspieler werden wollte und sein Spiel nun nur noch in Kneipen oder Puffs aufführt, der jüngere Bruder, Edward – liegt als Schwindsüchtiger im Sterben und sucht verzweifelt nach den Idealen seiner Vorbilder (Vater, Mutter, Bruder). Die Familie verheimlicht der Mutter die Schwere seiner Krankheit und tun diese als leichte Sommergrippe ab, um sie zu beruhigen. Natürlich wird sie wieder süchtig. Natürlich bricht die Nacht herein. Für alle. Der Untergang. Ein Tag aus dem Leben einer normalen Familie. Mit autobiographischen Zügen des Literaturnobelpreisträgers. Dieses Mal spielt sie 1912.

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Rezension zu "Der Eismann kommt" von Eugene O'Neill

Ein Glücksfall, darauf gestoßen zu sein
tob82vor 4 Jahren

Neulich habe ich mir auf "youtube" ein Inteview mit Kevin Spacey angesehen. Er erzählte dort von seinem Engagement am "Old Vic", einem der wichtigsten Theater Englands in London. Beiläufig erwähnte er, dass sie das Stück "The Iceman Cometh" vor kurzer Zeit aufgeführt hätten. Da ich noch nie davon gehört hatte, aber von der Beschreibung sehr angetan war, habe ich recherchiert und bin auf diese deutsche Ausgabe gekommen (die ist wirklich noch von 1989 !).
Um was es in dem Stück geht, hat eigentlich mein Vorrezensent schon treffend skizziert: die Handlung spielt 1912 in einer heruntergekommenen Kneipe in New York City. Da der Wirt Harry Hope ein herzensguter Mensch ist, haben sich zahlreiche "Versager"-Freunde bei ihm eingenistet und leben "saufend" vor sich hin. Nun ist mal wieder Harry's Geburtstag und alle warten voller Vorfreude auf Hickey, einen Vertreter, der zwei Mal im Jahr reinschaut und ein riesiges Saufgelage finanziert. Diesmal allerdings wird alles anders: Hickey erscheint stocknüchtern und hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Freunden Frieden und Glück zu bringen, indem er ihnen hilft, ihre falschen Illusionen eines imaginären Morgens zu überwinden...
"Der Eismann kommt" ist eines der besten Theaterstücke, die ich bisher gelesen habe. Der erste Teil ist mit derben Sprüchen und Galgenhumor nur so geflastert (scheint eine sehr guter Übersetzung zu sein). Teilweise kam ich aus dem Lachen fast nicht mehr heraus. Später wird es dann allerdings wirklich "starker Tobak". Man kommt nicht darum herum zu fragen, welchen Illusionen man eigentlich selbst anhängt und welchen Sinn das eigene Tun hat. Hier geht es wirklich ans Eingemachte und das Stück zeigt seine ganze Tiefe und Bedeutsamkeit. Hickey - in gewisser Weise ein moderner Sokrates.

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