Eugenia Rico Auch wenn wir Verdammte sind

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Inhaltsangabe zu „Auch wenn wir Verdammte sind“ von Eugenia Rico

"Eine brisante Stimme der spanischen Gegenwartsliteratur" El Mundo

"Schon als ich die Rothaarige sah, wusste ich, dass das nichts Gutes bedeutete. Sie kam an einem Gewittertag ins Dorf. und als der Wagen in die Kurve beim Bramadoiro einbog, brach ein Höllenspektakel aus Blitzen los, und es wollte nicht mehr aufhören zu regnen."

Die Rothaarige, das ist Ainur, die in dem kleinen Dorf an der spanischen Küste Zuflucht sucht. Um sich von ihren eigenen Problemen abzulenken, stürzt sie sich in ihre Doktorarbeit über Selene, eine Heilerin, die im 17. Jahrhundert in dem Dorf lebte und als Hexe verfolgt wurde. Ainur fühlt sich ihr verbunden, denn sie selbst ist ebenfalls Außenseiterin, auch sie fühlt sich verfolgt, wenngleich aus ganz anderen Gründen. Je tiefer Ainur in die Geschichte von Selene eintaucht, desto stärker scheint sich deren Schicksal auf unheimliche Art mit ihrem eigenen zu verschränken. Eines ist sicher: In Eugenia Ricos Roman über Identität, Schuld und Liebe ist am Ende nichts so, wie es scheint.

"Eine der interessantesten Stimmen der zeitgenössischen spanischen Literatur, ein wichtiges Buch." Daniel Kehlmann

Super recherchiert und eine eigene Geschichte daraus gemacht, könnte so ähnlich geschehen sein. Teilweise zu mystisch.

— yesterday

Viel mehr als nur ein Buch. Eine Erzählung, die mich nachdenklich, wütend und glücklich gemacht hat. Zugleich spannendes authentisches Erlebnis und am Ende ein Stück grosser Auch wenn wir Verdammte sind Lebenserfahrung. Mehr kann man von guter Literatur nicht erwarten. Ich hoffe, von dieser jungen spanischen Autorin bald mehr zu bekommen.

— eugenia_rico

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    Auch wenn wir Verdammte sind

    sibylle_meyer

    05. December 2014 um 12:54

    Zum Buch: Es gibt zwei Frauen: eine in der Gegenwart: Ainur, und eine in der Vergangenheit, über die Ainur schreibt: Selene. Während Selene damals als Hexe geächtet und verbrannt wurde, wird auch Ainur, obwohl sie in der Neuzeit lebt, immer wieder verstoßen, verletzt und .... ja, auch sie wird geächtet. Meine Meinung: Zuerst möchte ich erklären, dass ich dieses Buch nur gelesen habe, weil ich an einer Lesechallange teilgenommen habe, und in dieser gab es einen Punkt, bei welchem ein Buch gelesen werden sollte, dass von keinem deutschen Autor stammt und nicht aus dem englischen oder französischen übersetzt war. Deshalb habe ich willkürlich nach einer spanischen Autorin gegriffen... und es nicht bereut. Auch wenn wir Verdammte sind ist wie ein Fenster, durch das man die Welt, sich selbst und andere plötzlich betrachtet. Ein wunderbares Buch, das zum Nachdenken anregt. Es weckte Emotionen in mir, wie kaum ein anderes Buch vor ihm: Wut, Mitgefühl und auch ein wenig Stolz. Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der mal etwas anderes lesen möchte, als einen ganz normalen Roman.

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  • Rezension zu "Auch wenn wir Verdammte sind" von Eugenia Rico

    Auch wenn wir Verdammte sind

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. February 2011 um 18:49

    Auf dieses Buch bin ich auf der Buchmesse gestossen. Die Autorin war mir nicht bekannt, aber die Inhaltsangabe machte mich neugierig. Die Geschichte handelt von zwei Frauen, die im Abstand von 400 Jahren in einem kleinen, abgeschiedenen Dorf in Spanien leben, bzw. Lebten. Ainur stammt aus diesem Dorf, und kehrt nach Jahren zurück, nachdem sie einen unschönen Prozess wegen sexueller Belästigung durchgemacht hat. In der Abgeschiedenheit möchte sie dabei eine Arbeit über die Hexe Hexe Selene schreiben, die auch in diesem abgeschiedenen Ort gelebt hat.Zuerst war ich etwas skeptisch, da die Kapitel sehr kurz sind, manchmal nur eine halbe Seite. In schnellem Wechsel wir die Geschichte dieser beiden Frauen erzählt und ich muss sagen, dass man dadurch sehr gut in diese Geschichte reingezogen wird. Vor allem das Leben der Hexe Selene hat mich sehr mitgenommen. Das Ende hat mich aber dennoch etwas enttäuscht, es war mir dann zu mystisch. Aber trotzdem ein sehr gutes, lesenswertes Buch.

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