Eugenie Marlitt Das Geheimnis Der Alten Mamsell

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis Der Alten Mamsell“ von Eugenie Marlitt

Als die Spielersfrau Meta d’Orlowska unter tragischen Um-ständen auf der Bühne stirbt, wird ihre vierjährige Tochter Felicitas von der wohlhabenden Familie Hellwig aufgenommen. Doch bald stirbt auch ihr Beschützer, der alte Kommerzienrat. Anstatt wie eine Tochter wird sie von nun an von der Frau des Hauses wie ein Dienstmädchen behandelt und unter dem Vorwand einer strengen christlichen Erziehung gedemütigt, jedes geistige Interesse wird ihr verboten. Verständnis und Zuneigung findet die kleine Fee nur bei der alten Mamsell, einer ihrerseits von der bigotten Gesellschaft ausgeschlossenen Ver-wandten der Familie, die abgetrennt von der Welt im Dach-geschoss des Hauses in einem freundlichen, kunstliebenden kleinen Reich lebt. Die Liebe und Zuwendung dieser alten Dame gibt Felicitas die Kraft, die immerwährenden Anfeindungen und Herausforderungen ihrer herzlosen Umwelt nicht nur durch-zustehen, sondern letztendlich auch selbstbewusst zu überstehen. In dem 1867 erschienenen Roman übt E. Marlitt heftige Kritik an den sozialen Verhältnissen ihrer Zeit, in denen die Richtschnur „Ehre und Schande“ ist und wo nach angeblich gut christlichen Werten gelebt wird, die aber doch nur Einfalt und Herrschsucht überdecken. (Quelle:'Flexibler Einband/10.03.2009')

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    Das Geheimnis Der Alten Mamsell

    GersBea

    15. October 2015 um 18:12

    Eugenie Marlitt war die deutsche Bestsellerautorin Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland. „Das Geheimnis der alten Mamsel“ gehört zu den bekanntesten ihrer Bücher. Auf der Rückseite meiner Buchversion steht: „In dem 1867 erschienen Roman übt E. Marlitt heftige Kritik an den sozialen Verhältnissen ihrer Zeit, in denen die Richtschnur „Ehre und Schande“ ist und wo nach angeblich gut christlichen Werten gelebt wird, die aber doch nur auf Einfalt und Herrschsucht überdecken.“ Die Geschichte spielt im gutsituierten Bürgertum. Alle Personen werden im Bezug auf dieses Bürgertum dargestellt. Nur ab und zu kommt sozialistisches Gedankengut vor, eigentlich klar, man lebt in seiner eigenen Welt. So auch die Autorin: sie kann nicht über ihren eigenen gesellschaftlichen Schatten springen. Die Geschichte handelt von einer Waise Felicitas, die vom herzensguten Familienvater aufgenommen wird. Seine Frau ist weniger herzensgut, sie duldet das Mädchen nur. Als ihr Mann stirbt, macht sie dem Mädchen das Leben sehr schwer. Ihre beiden Söhne stehen ihr in nichts nach. Einzig die „alte Mamsell“, die in die Dachwohnung des herrschaftlichen Hauses verbannt wurde, und der alte Hausdiener Heinrich sind Felicitas zugetan, können ihr aber nur im Geheimen Gutes tun. Als Felicitas fast volljährig ist, stirbt die alte Mamsell. Nach und nach wird deren Geheimnis gelüftet, das mit der Familienehre zu tun hat. Marlitt beschreibt die Personen fast holzschnittartig. Die Gesichtszüge verdeutlichen zum Beispiel die Charakterzüge. Außer Felicitas und dem ältesten Sohn Johannes macht niemand eine Entwicklung durch. Manche Kapitel sind angenehm zu lesen, wenn Marlitt beispielsweise die Dachwohnung der alten Mamsell und die Kleidung der Protagonisten beschreibt. Oder wenn Marlitt die Ereignisse von mehreren Jahren kurz schildert. Sobald es aber um Moral, ehrenhaftes oder unehrenhaftes Verhalten geht, werden viele Dialoge sehr langatmig und ich habe mich öfters zum Weiterlesen zwingen müssen. Weil ich vorher noch nichts von Eugenie Marlitt gehört hatte und sie weniger kitschig und auf jeden Fall kritischer schreibt als die Courths-Mahler, war die Lektüre war schon interessant und manchmal sogar lehrreich, aber das war’s dann. Daher nur 3 Sterne.

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