Drei sind keiner zu viel

von Eulalia Canal und Rocio Bonilla
4,8 Sterne bei6 Bewertungen
Drei sind keiner zu viel
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Mimi1206s avatar

eine Geschichte über Eifersucht, Akzeptanz und Empathie

R

Eine liebevolle, feinfühlige Geschichte über Freundschaft und Eifersucht mit wunderschönen Bildern.

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Inhaltsangabe zu "Drei sind keiner zu viel"

Wollen wir sie reinlassen? Bär und Mumeltier sind allerbeste Freunde, bis Bär Ente einlädt. Die doofe Ente? Das passt Murmeltier überhaupt nicht und es hängt ein Schild an die Tür: »Wir sind gar nicht zu Hause, wir sind nämlich Geister«. Doch dann steht tatsächlich ein kleines weißes Gespenst vor der Tür! Aber Lügen haben kurze (Watschel?)Beine.
Lustig und einfühlsame Tiergeschichte über Eifersucht, Akzeptanz und die Fähigkeit, zu teilen. Perfekt für Geschwister und Kindergartenkinder.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783770700035
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:48 Seiten
Verlag:Ellermann
Erscheinungsdatum:24.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Mimi1206s avatar
    Mimi1206vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: eine Geschichte über Eifersucht, Akzeptanz und Empathie
    eine Freundschaft zu Dritt

    Inhalt:
    Bär und Murmeltier sind allerbeste Freunde und verbringen viel Zeit miteinander.
    Sie teilen viele schöne Momente miteinander und haben sehr viel Spaß im Beisein des Anderen.

    Eines Tages läd Bär die Ente mit zum Spielen ein, das passt Murmeltier jedoch überhaupt nicht.
    Getrieben von Eifersucht beschließt Murmeltier die Ente, mit Hilfe einer kleinen Lüge, einfach vor der Tür stehen zu lassen und erfindet sich neu.
    Kurzerhand findet Ente einen Zettel an der Tür: "Wir sind gar nicht zu Hause, wir sind nämlich Geister".

    Murmeltier seine Lüge wird zur "Geschichte des Waldes" und lockt einige Waldbewohner an, die sich freudig auf Gespensterschau begeben wollen.



    mein Fazit:
    Ein von seinen Gefühlen getriebenes Murmeltier, ein freundlicher, nichtsahnender Bär und eine an nichts Böses denkende Ente – verschiedener hätten diese Charaktere nicht sein können.
    Eine tolle Tiergeschichte, die nett verpackt und witzig geschrieben einige bedeutsame Themen wie Akzeptanz, Empathie und die Fähigkeit zu Teilen, vermittelt.

    Die Kombination der Geschichte, welche Autor Eulàlia Canal nicht besser hätte schreiben können, und den Illustrationen von Rocio Bonilla, macht dieses Kinderbuch zu einem ganz besonderen Exemplar in unserem Bücherschrank.

    Eigentlich hätte ich erwartet, dass das leicht impulsive Murmeltier beim Entdecker nicht sonderlich gut ankommen wird, da er eher der Bär in der Geschichte ist.
    Jedoch ist es tatsächlich so, dass er dem Murmeltier ganz viel Verständnis für seine Situation entgegen bringen konnte.
    Er hat versucht Ansätze zu finden, die dem Murmeltier in seiner Situation tatsächlich mehr geholfen hätten, statt Drückeberger und Gespenster zu erfinden.

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    lehmass avatar
    lehmasvor 8 Monaten
    Eine witzige Geschichte mit schöner Botschaft

    Der Bär und das Murmeltier sind beste Freunde und treffen sich jeden Nachmittag zum Spielen. An einem kalten Wintertag meint der Bär beiläufig zum Murmeltier, dass auch die Ente heute zum Spielen komme. Das Murmeltier aber mag die Ente nicht. Es will ganz allein mit dem Bären spielen. Also hängt es heimlich ein Schild an die Tür: " Bitte nicht stören! Wir sind nicht zu Hause!" Die schlaue Ente klopft trotzdem, um nämlich zu fragen, wie man denn stören könne, wenn ohnehin niemand im Haus wäre. Darauf meint das Murmeltier, sie wären da, aber nicht richtig. "Wir sind Gespenster" schreibt es nun auf das Schild. Und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Wenn das Murmeltier das mal vorher gewusst hätte.

    Ich weiß noch aus meiner Kindheit wie eifersüchtig ich immer war, wenn meine beste Freundin mal mehr mit jemand anderen gespielt hat. Auch hier geht es um das Thema, einen besten Freund nicht nur für sich allein zu beanspruchen, sondern auch Spaß zu dritt oder in der Gruppe zu haben. Neben Eifersucht sind auch Angst, einen Freund zu verlieren und Vorurteile gegenüber anderen ein Thema. Aber auch die Angst vor Dingen, die nicht existieren, wie z.B. Gespenstern ist ein interessanter Aspekt, über den wir uns im Anschluss an das Buch unterhalten haben. Die meisten Dinge, die einen erschreckenden ersten Anblick bieten, entpuppen sich als etwas völlig harmloses.

    Die Geschichte lebt von den Charakteren, mit denen man gut mitfühlen kann, aber die auch witzig dargestellt werden. Die Gesichtsausdrücke der Figuren sind sehr lustig illustriert und es macht Spaß diese schönen Aquarelle zu betrachten. Ganze 48 Seiten ist das Bilderbuch lang und eignet sich für Kinder ab etwa 4 Jahren.

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    camilla1303s avatar
    camilla1303vor 10 Monaten
    Eine warmherzige Geschichte über Freundschaft und Toleranz

    Autor: Eulàlia Canal
    Titel: Drei sind keiner zu viel
    Verlag: ellermann Der Vorleseverlag
    Erscheinungsjahr: 2017
    Umfang: 48 Seiten
    Preis: 14,99€
    Zielgruppe/Alter: ab 4 Jahren


    Ein wunderschönes Vorlesebuch für Familien mit Kindern ab vier Jahren, welches das „Mitmachen lassen“ in den Vordergrund...

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    EmmyLs avatar
    EmmyLvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wenn jeder bereit ist Kompromisse einzugehen, ist auch bei Drei keiner zu viel.
    Freundschaft, Akzeptanz und Toleranz

    Der Bär und das Murmeltier sind die besten Freunde. Sie ergänzen sich, kennen ihre Vorlieben und spielen jeden Nachmittag miteinander. Eines Tages soll Ente zu Besuch kommen. Schon bevor es Ente kennenlernt, kann das Murmeltier sie nicht leiden. Es will seine Zeit mit Bär nicht teilen, lenkt Bär ab und lässt Ente vor der Tür stehen. Zum Glück macht eine unheimliche Gespenstergeschichte die Drei am Ende doch zu richtigen Freunden.

    Ein altes Sprichwort sagt: „Drei sind einer zu viel“. In diesem wundervollen Bilderbuch wird das Gegenteil bewiesen. Es ist keineswegs einer zu viel, wenn jeder bereit ist auch mal Kompromisse einzugehen. Ohne den pädagogischen Zeigefinger zu heben ist dies eine wundervolle Geschichte über die Freundschaft.

    Die Illustrationen sind wundervolle kolorierte Zeichnungen. Einseitig vollflächige und doppelseitig vollflächige Bilder interpretieren begleitend den Text. An einigen Stellen wurden unter bzw. über dem Text kleine Einzelbilder eingefügt. Klare, dunkle Konturen grenzen Farbflächen voneinander ab. Alle Charaktere sind vermenschlicht dargestellte Tiere mit großen Kulleraugen. Sie agieren in einer ebenfalls menschlichen Umgebung mit entsprechenden Handlungen wie Kochen, Radfahren, Schreiben, Lesen, Spielen. Viele kleine Details laden zum Entdecken ein und der gesamte Bildraum wird zur Bühne der tierischen Protagonisten. Die liebevoll gezeichneten Charaktere sind dynamisch, witzig, charmant. Man nimmt ihnen jede Emotion wir Angst, Verblüffung oder Freude ab.

    Der Text ist einfach, die Sätze kurz und verständlich. Er interpretiert die Illustrationen in einer linearen Erzählung. Buchstabengröße und Zeilenabstand machen das Werk perfekt zum Üben für Leseanfänger. Meine Tochter liebt es, solche Bilderbücher zu lesen, da sie am Ende sagen kann: „Ich habe heute ein ganzes Buch gelesen“.

    Das Buch ist fantasievoll, originell und einfallsreich. Es eignet sich für zu Hause oder als Geschenk, ebenso wie für die Arbeit mit Kindern im Kindergarten.

    Wiederholungen machen es nicht langweiliger, sondern unterhaltsamer.

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    WinfriedStanzickvor einem Jahr
    Eine warmherzig und lustig erzählte und illustrierte Geschichte über das Thema „Mitmachen lassen.“



    Es ist eine gängige Erfahrung, die viele Menschen nicht nur in der Kindheit, sondern auch in ihrem Erwachsenenleben machen. Kommen drei Freunde zusammen, ist oft einer zu viel. Jeweils zwei von ihnen harmonieren hervorragend, sind sie aber alle drei beieinander, hakt es.

    Die beiden Freunde in dem vorliegenden aus dem Katalanischen übersetzten Bilderbuch, der Bär und das Murmeltier verstehen sich gut. Jene Nachmittag treffen sie sich um spielen. Ihnen wird nie langweilig. Ihre Phantasie, was sie alles gemeinsam machen können, ist schier unbegrenzt.

    An einem eisigen Winternachmittag sagt der Bär zu dem Murmeltier: „Heute kommt die Ente zum Spielen zu uns.“ Murmeltier ist wenig begeistert und hat Angst die Ente könnte alles verderben. Mit viel Hintersinn versucht es, die Ente vor der Tür zu halten. Ein Schild mit der Aufschrift „Wir sind Gespenster!“ macht nicht nur auf die Ente großen Eindruck, sondern, wie sich herausstellen wird, auch auf viele andere Tiere. Irgendwann aber sind sie alle im warmen Haus und danach ist so etwas wie ein Wunder geschehen. Bär, Murmeltier und Ente könne zusammen spielen und Spaß miteinander haben.

    Eine warmherzig und lustig erzählte und illustrierte Geschichte über das Thema „Mitmachen lassen.“

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    Readzgivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine liebevolle, feinfühlige Geschichte über Freundschaft und Eifersucht mit wunderschönen Bildern.
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