Eva-Maria Admiral Mein Überlebenslauf

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Inhaltsangabe zu „Mein Überlebenslauf“ von Eva-Maria Admiral

Geboren in eine Unternehmerfamilie, in der für sie kein Platz ist. Die Einzige, die ihr Wärme und Verständnis schenkt, ist ihre Großmutter Mumi. Im Internat hofft sie auf ein besseres Leben. Aber auch hier Kälte und keine Möglichkeit, ihre verletzliche Seele zu entfalten. Als sie ein Engagement am berühmtesten deutschsprachigen Theater erhält, scheint sie endlich angekommen zu sein. Aber sie fühlt sich von ihrer Familie verlassen, verkauft … Wird sie ihrem Vater, ihrer Mutter jemals vergeben können? Die autobiografische Geschichte einer Frau, die gelernt hat, die Entscheidungen über ihr Leben selbst zu treffen.

Diese Lebensgeschichte zeigt wie der Glaube ein Leben verändern kann, und wie Verletzungen durch die Liebe Gottes geheilt werden.

— strickleserl
strickleserl

Dank Eva-Maria Admiral gibt es einen Blick hinter die "Kulissen" des Schauspielberufes.

— Buchperlentaucher
Buchperlentaucher

Ehrlich, hart, bewegend offen

— LFrank
LFrank

Nicht nur interessant für Menschen mit einer unglücklichen Kindheit ...

— cho-ice
cho-ice

Biografie: bewegt, rührt an, wühlt auf, stellt Fragen, gibt Anregungen auch fürs eigene Leben. Leider teilweise etwas zu knapp erzählt.

— orfe1975
orfe1975

Mutige Frau die ihr Seelenleben outet über ihr Leben und Erlebtes wegen einer altmodischen Familientradition.

— Postbote
Postbote

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  • Ein verändertes Leben

    Mein Überlebenslauf
    strickleserl

    strickleserl

    11. July 2017 um 21:28

    Eva-Maria Admiral wuchs in einer sehr wohlhabenden Familie auf, aber von Anfang an spürte sie, dass sie ungewollt war. Nach einer kalten und unglücklichen Kindheit kam sie schon früh in ein kirchliches Internat, in dem die Verletzungen weitergeführt wurden. Darum wollte sie auch zunächst nichts mit Gott zu tun haben. Aber mit der Zeit sehnte sie sich nach dem, was sie bei einer guten Freundin beobachten konnte, und kam so auch zum Glauben an Jesus Christus. Das war der Anfang eines neuen Lebens.Mit dem Glauben an Gott fand sie endlich einen liebenden Vater, nämlich den Vater im Himmel, der sie von Anfang an gewollt hatte. Nun hatte sie auch den Mut ihre Traumkarriere einzuschlagen und mehr und mehr mit sich selbst versöhnt zu leben.Dieses Buch ist ein wunderbares Beispiel für ein verändertes Leben, durch den Glauben. Eva-Maria macht ihren Lesern Mut, vor allem denjenigen, die selbst keine glückliche Kindheit hatten oder vielleicht ungewollt waren. Sie erzählt von ihrem Umgang mit Krankheit und Überforderung, und wie wichtig es für sie war ihrem Vater zu vergeben. In allem ist ihre Offenheit wohltuend. Sie legt keine fromme Maske über ihre Schwierigkeiten, aber sie zeigt auch auf was ihr geholfen hat.

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  • Leserunde zu "Mein Überlebenslauf" von Eva-Maria Admiral

    Mein Überlebenslauf
    LEXI

    LEXI

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Der Brunnen Verlag stellt 3 Exemplare des Buches „Mein Überlebenslauf“ von Eva-Maria Admiral zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Wenn der Vorhang fällt - Ein Hollywood- Drama in Wien. Eva-Maria Admiral schreibt über sich selbst: Meine Eltern wollten keine Kinder mehr ... Mein Vater brauchte nur einen Sohn. Für die große Firma. Obwohl sich meine Mutter während ihrer Schwangerschaft fast zu Tode hungerte, wurde ich trotzdem geboren. Vier Monate zu früh ... Kein guter Start ins Leben. Internat. ... Mein Bruder erbte ein millionenschweres Imperium. Ich erbte nichts. Ein Nahtoderlebnis. Eine fulminante Karriere. Viele Preise, Erfolge am größten deutsch-sprachigen Theater. Die Presse schreibt: ´A Star is born.` Einen lieben Mann und Gott. Die Geschichte hinter dem Vorhang über eine Frau, die durch den Glauben ein anderes Leben gefunden hat. Dieses Leben bietet Stoff für einen Hollywood-Film. Drastisch erzählt, mit Humor und immer auf den Punkt kommend. Leseprobe: http://brunnen-verlag.de/mein-uberlebenslauf.html#box-sample Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 25. Juni 2015, 24 Uhr hier im Thread und berichtet von euren eigenen Erfahrungen bzw. jenen von Bekannten, Verwandten oder Freunden in einem Internat. Ich möchte darauf hinweisen, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 1,60 Euro Porto-kosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von 4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

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  • Nicht nur interessant für Menschen mit einer unglücklichen Kindheit ...

    Mein Überlebenslauf
    cho-ice

    cho-ice

    Die gebürtige Österreicherin Eva-Maria Admiral ist seit vielen Jahren als Schauspielerin in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Zehn Jahre lang gehörte sie zum festen Ensemble des Wiener Burgtheaters, seit 1996 ist sie als Solokünstlerin unterwegs und steht auch gemeinsam mit ihrem Mann Eric Wehrlin auf der Bühne. Vielen ist sie durch die Veranstaltung ProChrist bekannt, wo sie von 1997 bis 2006 täglich im Hauptprogramm auftrat. In „Mein Überlebenslauf“ erzählt sie ihre bewegende Lebensgeschichte. Vielleicht ist es Zufall, vielleicht auch nicht – Eva-Maria Admiral wird im Erscheinungsjahr ihrer Autobiografie 50 Jahre alt und kann auf fünf Jahrzehnte voll schwindelerregender Höhen und abgründiger Tiefen zurückblicken. Ihre Kindheit war geprägt von dem Gefühl und der Botschaft ihrer Eltern, nicht gewollt zu sein. Selbstmord erscheint ihr eine echte Option. Mit Anfang 20 findet sie trotz traumatischer Erlebnisse mit kirchlichen Vertretern zum christlichen Glauben, der für sie zum Weg in eine neue innere Freiheit wird. Diesen Heilungsprozess beschreibt sie ausführlich und geht dabei auch auf die anhaltende Kälte und Herzlosigkeit in ihrer Familie ein, die letztlich in einer Lossagung gipfelt. Sie verschweigt nicht ihre inneren Kämpfe und Widersprüchlichkeiten und lässt den Leser hinter die Kulissen des professionellen Theaters und ihre Ehe blicken. Was bleibt für mich nach dem Lesen dieses Buches zurück? In erster Linie ein Zitat, das mich seitdem begleitet: „Meine Geschichte ist mein Kapital.“ Dass Eva-Maria Admiral dies heute so schreiben kann, ist für mich ein Zeugnis dafür, dass Gott die Kraft hat, Leben um 180 Grad zu wenden, egal, wie die Anfangsbedingungen sind. Ohne Jesus hätte die Autorin wohl kaum die Kraft gehabt, all das verwinden, was ihr in ihrem Leben bisher an Schwerem begegnet ist. Gleichzeitig bleibt bei mir jedoch auch der Eindruck zurück, dass man diese Autobiografie hätte besser schreiben können. In vielen Punkten ist sie mir einfach zu sparsam – oft werden Begebenheiten nur knapp erzählt und auf die Beschreibung von Gefühlen (eigener, aber auch die von anderen Beteiligten) wartetet man vergeblich. Das fand ich sehr schade. Die Widmung am Anfang des Buches legt außerdem nahe, dass dieses Buch nur Leuten etwas zu sagen hat, die so wie sie keine „glückliche Kindheit“ hatten. Auch nach dem Lesen der Biografie kann ich dies nicht wirklich nachvollziehen. Insgesamt liest sich „Mein Überlebenslauf“ aber gut und bietet einen bewegenden Einblick in das Leben einer außergewöhnlichen Künstlerin, deren Leben mit Sicherheit anders verlaufen wäre, wenn Gott ihr nicht persönlich begegnet wäre.

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    • 2
    Postbote

    Postbote

    03. August 2015 um 12:35
  • Zur richtigen Zeit den richtigen Menschen gefunden

    Mein Überlebenslauf
    Postbote

    Postbote

    03. August 2015 um 12:28

    Eva Maria Admiral erzählt sehr bewegend ihre tragische Kindheit unter der sie Zeitlebens gelitten hat. Eva Maria Admiral ist heute eine bekannte Schauspielerin. Geboren wurde sie in Österreich. Ihr Schicksal begann gleich nach ihrer Geburt. Zu früh kam sie auf die Welt, ganze 4 Monate und sie war ein Mädchen, das ihr schlechtestes Dasein war. Die Eltern, besonderst der Vater brauchte nur einen Sohn, damit er seine Firma weiterführen konnte. Eine Frau hatte da keine Chance. Schon das Wort Chance gab es in dieser alttraditionellen Familie nie und nimmer, was die Firma betraf. Obwohl sich die Zeiten änderten und Frauen im Berufsleben stark wurden haben ihre Eltern dadazu nie einen Bezug dazu gefunden. Als Frau hatte man keine Werte in dieser Familie. Dieses Entwertet sein durchlebt Eva im Kampf mit sich selbst. Zur rechten Zeit auch mit Gott, zu dem sie durch eine gute Freundin doch noch gefunden hat. Im Internat hat sie die Erfahrung machen müssen, das Gott einen Straft, sollte sie etwas verbotenes tun. So hat sie eher Gott gehasst. Eva hatte das Glück einen verständlichen Ehemann zu finden, der ihr doch zur Seite stand, auch wenn sie mal wieder neben sich stand. Eva wuchs heran und kam ins Internat. Es wurde von sehr strengen Schwestern geleitet. Hier erfährt sie eher Züchtigung, gar den sex. Missbrauch. Anvertrauen konnte sie sich niemanden. Ihre Eltern besuchten sie kaum. Eine Mummy hatte sie trotzdem, die Mutter der Mutter, sie gab ihr die ungewohnte Zuwendung und Geborgenheit die sie von ihren Eltern nie erfahren hatte. Auch Mummy machte ihr Mut sich bei der Schauspielschule zu bewerben. Evas Traum war es Schauspielerin zu werden. Dieser Schritt hat sich gelohnt, sie wird genommen und verdient ihr Geld. Sie kommt in ihr eigenständiges Leben. Sie dachte nun wird es besser und sie kann ihr Leben leben. Aber fortan holte sie die Vergangenheit ein. Ihre Psyche rebelliert regelmässig. Eva erzählt weiter von ihrem Schicksal im Buch. Im laufe ihrers Lebens erleidet sie 4 Fehlgeburten, hat 5 Darmops, wird von ihren Eltern ganz gemein enterbt da sie eine Frau ist, und hat ein tragisches Nahtoderlebnis. Man frägt sich wie kann man das alles aushalten? Nah war sie dran sich das Leben zu nehmen. Genau immer wenn das Schicksal wieder zuschlug, hatte sie immer die richtigen Leute zur Seite die ihr gut helfen konnten.Nur nie ihre Familie, von der sie sich innerlich immer mehr trennte. In Gott und ihren Freunden und ihrem Beruf, Mann und Mummy, Therapeuten und wieder Gott fand Eva zu sich selbst zurück. Sie schreibt selbst, das ihre Aussöhnung mit sich selbst das beste war was sie sich antun konnte. Sie hat erfahren müssen, man kann die anderen nicht ändern und man kann nur an sich was ändern. Und hier erzählt sie tragisch diesen Kampf im Buch von ihrer herzlosen Familie. Sie schreibt sie sollen so sein und bleiben wie sie sind. Das es denen ihr ausgewähltes Leben ist und diese so dann mit ihrem Schicksal fertig werden müssen. Gerne hätte ich noch was vom weiteren Schicksal ihres Bruders und Mutter erfahren wie es denen heute so geht . Man erfährt nur von Tot des Vaters. Dazwischen hat sie ihre Erfolge beim Schauspielern am Burgtheater. Viele Preise. Erfolgreicher Wechsel zu christlichen Theaterstücken. Immer dabei ihr Mann, ebenfalls Schauspieler. Beide organisiert in christlichen Einrichtungen wie Medair. Entspannungs CD,s gibt es auch auf dem Markt, von beiden produziert. Mit ihrem Mann verbringt sie schöne Urlaube. Trotz allem gibt es Lichtblicke. Ein Vater stand ihr immer zur Seite schreibt sie selbst. Gott mein Vater. Das Buch hat mich über Evas Schicksal sehr berrührt. Beim lesen dachte ich was muss diese Frau noch aushalten? Manche Fragen bleiben für mich offen, wobei ich auch Verständnis habe, das sie doch nicht tiefer antworten wollte, da sie eine Person der Öffentlichkeit ist. Ein sehr zerissener Kampf hat Eva mit sich und ihrem Körper gehabt der ihr sehr viel abverlangt hat. Gott war ihr hilfreicher Begleiter der ihr Stärke gab und sie das erkennen konnte. Selbsbewusst und Mutig hat Eva ihre Lebensgeschichte offen erzählt, das muss man erst mal hinbekommen. Gott hat ihr sicher den Mut gegeben für diese outing. Eva ist auf dem Cover abgebildet, für mich sieht sie wie eine selbstbewusste starke Frau aus. Man kann ihr nur weiter alles gute Wünschen. 4 Punkte von mir

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  • Aufwühlend und bewegend - leider manchmal zu oberflächlich

    Mein Überlebenslauf
    orfe1975

    orfe1975

    23. July 2015 um 13:53

    Titel und Cover: Auf dem Cover ist ein Porträtfoto der Autorin, die den Leser direkt anschaut und lächelt. Das hat mich direkt angesprochen. Das Wortspiel aus "Überleben" und "Lebenslauf" gefiel mir, es macht neugierig, wie die Autorin es geschafft hat, ihr Leben zu meistern. Inhalt: Frau Admiral ist eine bekannte österreichische Schauspielerin, die schon viel im Theater, aber auch im Fernsehen zu sehen war. In diesem Buch schildert sie ihren Lebensweg von ihrer unglücklichen Kindheit an, der auch nachher nicht leichter wird. Aber sie findet glücklicherweise Menschen, die sie so lieben, wie sie ist und  unterstützen. Sie findet ihren Glauben zu Gott und erkämpft sich so den Weg zur Schauspielerin und zu einem selbstbewussten eigenen Leben. Mein Eindruck: Ich kannte die Schauspielerin vorher nicht, aber mich hat der Klappentext sehr berührt, der den Weg einer Frau zeigt, der das Leben viele Steine in den Weg gelegt hat, die sich dadurch aber nicht aufhalten ließ, ihren Weg zu gehen und gelernt hat, immer das Beste in allem zu sehen. Zusammengefasst hat sie es gegen Ende mit dem schönen Spruch "Gott kann aus dem Falschen etwas noch viel Richtigeres machen, als das Richtige je gewesen ist." Dabei spielt der Glaube auch eine Rolle, aber man kann das Buch als jemand, der nicht christlich gesinnt oder gar gläubig ist, auch sehr gut lesen: Es geht in meinen Augen vorrangig um die Person Frau Admirals und wie sie ihr Leben auch in psychischer und physischer Hinsicht meistert. Anfangs kämpft sie sich auch ohne Glauben durchs Leben, erst mit der Zeit findet sie eine weitere Unterstützung darin. Das Buch schildert alle Stationen ihres Lebens: wie sie als ungewolltes Kind, ungeliebt von den eigenen Eltern aufwächst, später Schikanen im Internat über sich ergehen lassen muss und sich trotzdem ihren Weg bis zur Schauspielerei erkämpft.  Schließlich ist sie sogar sehr erfolgreich und hat liebe Freunde und einen lieben Mann an ihrer Seite, der sie in jeder Hinsicht unterstützt. Trotzdem ist ihr Leben geprägt von  Krankheit und psychischem Zweifeln durch den Kampf, den ihre Eltern mit ihr führen. Durch ihren Glauben zu Gott findet sie immer wieder einen Anker, der sie die guten Seiten in allem sehen und weitermachen lässt. Mich hat das Buch sehr aufgewühlt. Zum einen, weil ich teilweise Frau Admirals Leben sehr gut nachvollziehen konnte,ich habe mitgefühlt und war unfassbar, wie herzlos manche Menschen sein können. Manchmal habe ich aber auch gelacht und geschmunzelt, weil Frau Admiral es versteht, einige Dinge fast kindlich naiv und somit zu Herzen gehend zu schildern. Letztendlich ist das Buch m. E. nach aber zu kurz bzw.  oberflächlich geraten. Es liest sich wie ein Schnellgalopp durch ihr Leben. Viele Dinge werden nur genannt, viele Fragen blieben daher bei mir beim Lesen offen. Ich hätte mir etwas mehr Ausführlichkeit gewünscht. So schreibt Sie z. B. Briefe an Ihre Großmutter "Mumi", die sie zeitweise als Einzige unterstützt und versteht. Leider wird nichts über die Reaktion verraten, was "Mumi" ihr antwortet und wie sie ihr somit tröstend beisteht. Das habe ich als Lücke empfunden. Auch hätte ich es mir gewünscht, wenn noch etwas mehr zur Sprache gekommen wäre, warum sie bestimmte Dinge macht oder wie ihr Mann einige Dinge empfindet. Ich verstehe, dass sie wahrscheinlich andere Persönlichkeiten schützen wollte. Aber vielleicht ein paar wenige Sätze, wie Ihr Mann z. B. mit ihrer Krankheit umgeht, wären schön gewesen. Fazit: Eine Biografie, die bewegt, anrührt, aufwühlt, nachdenklich macht, Fragen stellt und Anregungen gibt auch fürs eigene Leben. Leider teilweise etwas zu knapp erzählt.

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