Eva-Maria Bast

 4.3 Sterne bei 36 Bewertungen
Autor von Vergissmichnicht, Tulpentanz und weiteren Büchern.

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Vergissmichnicht

Vergissmichnicht

 (9)
Erschienen am 27.08.2012
Tulpentanz

Tulpentanz

 (8)
Erschienen am 01.07.2013
Mondjahre

Mondjahre

 (6)
Erschienen am 05.02.2014
Kornblumenjahre

Kornblumenjahre

 (4)
Erschienen am 04.02.2015
Dornenjahre

Dornenjahre

 (2)
Erschienen am 06.07.2016
Wolkenjahre

Wolkenjahre

 (2)
Erschienen am 11.04.2018
Hamburger Geheimnisse

Hamburger Geheimnisse

 (1)
Erschienen am 15.12.2014
Jenaer Geheimnisse

Jenaer Geheimnisse

 (1)
Erschienen am 01.11.2016

Neue Rezensionen zu Eva-Maria Bast

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Rezension zu "Dornenjahre" von Eva-Maria Bast

absolut lesenswert
Gartenkoboldvor 2 Jahren

Klappentext: Eine Generation, die nie zur Ruhe kommt: Sophie, Johanna und Luise kämpfen während der Zeit des Nationalsozialismus für unterschiedliche Ziele. Sophie, die bei ihrem Mann in Frankreich lebt, wird zur Widerstandskämpferin. Luise, die gerade das elterliche Gut in Ostpreußen wiederaufgebaut hat, muss erneut alles zurücklassen und vor dem Feind fliehen. Und Johanna profitiert als Firmenchefin von den Nazis, doch ihre Tochter liebt einen Juden und gerät in Gefahr. Um sie zu retten, trifft Johanna eine folgenschwere Entscheidung.
Was für ein Buch, es geht beim Lesen sehr unter die Haut…
Sophie, Johanna und Luise erleben den zweiten Weltkrieg, Sophie, die mit Pierre verheiratet ist, lebte in Paris, muss vor der Nationalsozialisten mit Pierre fliehen, da Pierre Herausgeber einer verbotenen Zeitung ist, sie gehen in den Widerstand, die Résistance und drucken im Keller nazifeindliche Propaganda, Pierre wird verhaftet und im Konzentrationslager eingesperrt. Luise ist zurück nach Ostpreußen, hat das Gut ihrer Großmutter wieder aufgebaut und verliebt sich in einen ihr zugeteilten polnischen Zwangsarbeiter, der seine ganze Familie verloren hat. Johanna fertigt in Überlingen in ihrer Textilfabrik Uniformen und auch die gelben Sterne, die die Juden damals tragen mussten, Sebastian findet sich selbst wieder und geht in den Untergrund.
Das Hauptthema des Romans sind unter anderem die verbotenen Beziehungen von Juden und polnische Zwangsarbeiter zu deutschen Frauen, diese sind unter der Nazi-Diktatur streng verboten und werden schwer bestraft, von standrechtlichen Erschießungen bis bin zur Internierung in Konzentrationslagern. Die Schilderungen machen betroffen und gehen unter die Haut und rufen dazu auf, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Die jüngste Schwester Johannas, Franziska wird im Verlaufe des Romans immer mehr zur Initiatorin vieler Gemein- und Boshaftigkeiten, einzig Melissa, die Tochter von Susanne, die mit ihrem halbjüdischen Leopold in die USA flüchten musste, kann sie erweichen.
Die Gegenwartshandlung führt Zita, Philippe, Melissa und Mia auf die Spur zu Susanne nach Paris und Stück für Stück erfährt der Leser alle Hintergründe und Fakten.
Der Autorin ist mit diesem Roman eine unter die Haut gehende Familiengeschichte gelungen, zusammen mit Mondjahre und Kornblumenjahre ein Stück Geschichte, die es damals in sich hatte und ich kann diese Romane als absolut lesenswert empfehlen.

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Rezension zu "Kornblumenjahre" von Eva-Maria Bast

spannende Familiensaga
Gartenkoboldvor 2 Jahren

Klappentext: 1923 wird das Ruhrgebiet von Franzosen besetzt. Der Hass gegen die Besatzer wächst, die Bevölkerung leidet. Johanna, Luise und Sophie müssen um ihr Glück kämpfen. Am Bodensee wird auf Sophie, Mutter eines Halbfranzosen, ein Anschlag verübt und sie flieht zu Luise ins Ruhrgebiet. Als deren Gatte Siegfried davon erfährt, bedroht er die Frauen, die in ihrer Verzweiflung eine schreckliche Tat begehen. Und dann begegnet Sophie ihrem einstigen Verlobten, dem Franzosen Pierre, wieder ...

Dieser Roman hat wie schon der erste Roman zwei Handlungsstränge, einen aus der Gegenwart und den anderen aus der Vergangenheit zwischen 1923 und 1925. Im Frühjahr 1923 besetzen die Franzosen wegen nicht geleisteter Reputationszahlungen das Ruhrgebiet und das schürt den Hass der Deutschen gegen die französischen Besatzer, auch am Bodensee sind diese Entwicklungen Thema Nummer 1, denn die Deutschen hungern nach dem verlorenen. Durch einen Verrat von Johannas Mutter Helene erfahren Nachbarn, dass Raphaels Vater ein Franzose ist, daraufhin wird auf Sophie wird ein Anschlag verübt und ihr Sohn in der Schule von seinen Mitschülern abgekanzelt. Sophie beschließt daraufhin, mit Raphael nach Essen ins Ruhrgebiet zu gehen, wo Siegfried mit Luise lebt, in der Hoffnung, vielleicht Pierre, den Vater von Raphael ausfindig zu machen. Siegfried, der im ersten Weltkrieg ein Bein verloren hat ist völlig verändert und sein Hass gegenüber den Franzosen, noch geschürt von den Ereignissen ist stärker als das Band zwischen den Geschwistern. Sophie findet auch Pierre wieder, doch das Widersehen zwischen den beiden fällt völlig anders aus als erwartet.
Im Gegenwartstrang neunzig Jahre später beichtet Johannas jüngste Schwester Franziska auf dem Sterbebett von dunklen und geheimnisvollen Familiengeheimnissen aus jener Zeit und stellt damit ihre Tochter, Enkelin und auch Zita vor Rätsel….
Mir hat der zweite Band um ein vielfaches besser gefallen als der erste Band dieser Familiensaga, er ist wie auch schon der erste band flüssig und leicht lesbar, voller Spannung, dass man ihn als Leser nicht aus der Hand legen möchte.

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Rezension zu "Mondjahre" von Eva-Maria Bast

eindrucksvoll und spannend
Gartenkoboldvor 2 Jahren

Klappentext: Deutsches Reich 1914. Johanna, Sophie und Luise sind drei mutige, starke und schöne junge Frauen, die Zukunft liegt verheißungsvoll vor ihnen. Doch dann bricht der Krieg aus und sie lernen das Leben von seiner finstersten Seite kennen. Sophie erwartet ein Kind von einem Franzosen, der jetzt Feind ist, Luise und Johanna geraten in russische Gefangenschaft. Der Krieg verlangt ihnen alles ab. Aber er macht sie auch stärker.
Der Roman besteht aus zweiten unterschiedlichen Erzählsträngen, einmal die Zeit des ersten Weltkrieges von 1914-1918 und einem zweiten Erzählstrang, der in der Gegenwart im Jahr 2013 beginnt.
Johanna und ihre Tante Sophie leben in Konstanz am Bodensee. Beide sind verliebt. Johanna in den Studenten Sebastian, Sophie in den französischen Journalisten Pierre. Beide Frauen sind ihrer Zeit voraus, denn sie interessieren sich für Politik, für das Weltgeschehen, als plötzlich das Attentat von Sarajewo den Ersten Weltkrieg auslöst. Sophie ist kurz vor der Hochzeit mit Pierre, doch nun gehört dieser zum Feind, da Frankreich die Mobilmachung ausgerufen hat und Pierre muss zurück nach Frankreich, auch Johanna ist unglücklich, da sich Sebastian, anstatt sein Studium zu beenden, freiwillig gemeldet hat, um für Deutschland in den Krieg zu ziehen. Auch Johannas Vater Justus zieht als Offizier in den Krieg und schickt seine Frau Helene und die drei Töchter zu den Schwiegereltern ins beschauliche Überlingen, in das Alte Schulhaus. Sophie und Johanna wollen helfen und nicht nur tatenlos zusehen und melden sich gegen alle Widerstände freiwillig zum Sanitätsdienst. Als Sophie erfährt, dass sie von Pierre schwanger ist, wird sie vom Sanitätsdienst freigestellt und sie kehrt zurück nach Überlingen. Johanna wird an die Ostfront geschickt, wo ihr Onkel Siegfried als Soldat dient und er hat dort seine Verlobte Luise kennen und lieben gelernt. Ihr hat der Krieg die Familie und alles Hab und Gut genommen…
Im zweiten Erzählstrang im Jahr 2013 ersteigert Zita, eine Schriftstellerin über Ebay ein altes Notizbuch und begibt sich auf die Suche nach er Vergangenheit dieses Notizbuches, dabei trifft sie auf Franziska, der jüngsten Schwester von Johanna. Als diese erfährt, dass Zita dieses alte Notizbuch hat, setzt sie alle Hebel in Bewegung, um an dieses Notizbuch zu kommen, versucht Zita zu vergiften und bedroht sie, aber warum, das bleibt erstmal offen….
Mir hat der erste Erzählstrang sehr gut gefallen, authentische Schilderungen, flüssig geschrieben, wenn auch sehr schnelle Wechsel zwischen den einzelnen Orten stattfinden, spannend, anrührendgeschrieben, was ich leider über den zweiten Erzählstrange, der in Gegenwart spielt, nicht behaupten kann. Hier ist vieles, besonders Franziska betreffend, in meinen Augen irgendwie zusammenkonstruiert, irgendwie für mich nicht zusammenpassend.
Trotzdem ein spannender Roman und ich werde sicherlich auch die Fortsetzung lesen.

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