Eva-Maria Bast Vergissmichnicht

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Inhaltsangabe zu „Vergissmichnicht“ von Eva-Maria Bast

Die Journalistin Alexandra Tuleit stößt auf einen mysteriösen Mordfall, der sich 1980 in Überlingen ereignet hat. Der Täter wurde nie gefasst. Wenig später wird ihre Informantin tot aufgefunden. Zur gleichen Zeit verschwindet in Südfrankreich eine Frau - und die Spuren führen nach Überlingen und Konstanz. Gemeinsam mit Kommissar Ole Strobehn arbeitet Alexandra Tuleit an der Aufklärung des Falls …

Wer ermordete Elisabeth Meierle?

— Norskehex
Norskehex

Ein Kommissar aus dem hohen Norden in Baden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Rundstücke) gefällt es ihm doch gut im Ländle.

— glanzente
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  • Guter Krimi mit etwas zu viel Ermittlerromantik...

    Vergissmichnicht
    Lilith79

    Lilith79

    29. November 2014 um 09:43

    Dies ist der erste Fall für die Journalistin Alexandra Tuleit und dem Polizisten Ole Strobehn. Ole wurde er erst kürzlich (auf eigenen Wunsch) an den Bodensee versetzt, Alexandra ist dort Reporterin bei einer Zeitung. Im Zuge von Recherchen für eine Artikelserie versucht sie Informationen über einen Mord zu bekommen, der vor Jahrzehnten passiert ist und nie aufgeklärt wurde. Eine alte Dame scheint etwas zu wissen, aber gerade als Alexandra ein geheimes Treffen mit ihr verabredet hat, findet sie diese grausam ermordet auf. Im Prinzip hat mir der Krimi gut gefallen. Die Sprache ist mitreissend und die Charaktere (vor allem die Personen, die von dem aktuellen und dem früheren Mord betroffen sind) und ihre Gefühle werden so geschildert, dass man wirklich mit den Personen mitfühlen kann. Auch der Fall und die Handlung kann durchaus überzeugen (auch wenn ich nicht alles ganz glaubwürdig fand...) Dass es trotzdem nur 3 Sterne geworden sind, liegt daran, dass es mir doch etwas zu viel Rumgeflirte und Romantik zwischen Ole und Alexandra war. Diese Passagen waren mir auch doch sprachlich etwas zu klischeehaft und so richtig glaubhaft fand ich es auch nicht, dass die beiden mitten in der Mordermittlung an kaum was anderes denken können. Außerdem werden mir die Frauen in dem Roman generell etwas zu sehr in einer "von Männer ausgenutzten Opferrolle" geschildert . Und dass sich Alexandra als halbwegs intelligente Frau überhaupt jemals mit einem Typen wie ihrem Ex-Freund Rolf abgeben hat, find ich auch nicht sehr glaubwürdig, wenn es innerhalb von wenigen Tagen so dargestellt wird, als ob sie ihn völlig abstoßend findet.

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  • Vergissmichnicht

    Vergissmichnicht
    Norskehex

    Norskehex

    29. September 2014 um 15:58

    Der erste Fall für den an den Bodensee versetzten norddeutschen Kommissar Ole Strobehn, seine Kollegin Monja Grundel und die Journalistin Alexandra Tuleit ist eine Geschichte zwischen Bodensee, St. Tropez und Villingen-Schwenningen.  Als die Journalistin Alexandra zu Recherchezwecken mit der alten Dame, Elisabeth Meierle, spricht, ahnt sie noch nicht, dass sie bald zwischen haarsträubenden und gefährlichen Ereignissen gefangen ist. Die Dame gibt nämlich anfangs vor nicht zu wissen wer Carlo Bader war, dann ändert sie ihre Meinung und will sich mit Alexandra treffen, um ihr Wissen preiszugeben. Doch leider kommt Alexandra zu spät und findet Frau Meierle tot auf. Die folgenden Ermittlungen, in die sich die neugierige und clevere Journalistin einbringt, führen zur Aufdeckung von vergangenen Verbrechen. Und leider zu neuen Verbrechen, um die alten zu überdecken.  Ein Bürgermeisterkandidat in Konstanz, seine Frau und eine Menge weiterer undurchsichtiger Figuren machen es zu einem Vergnügen mit den drei Hauptpersonen auf die Jagd nach dem Mörder zu gehen. Und was die drei aufdecken, bringt die Welt der Überlebenden ziemlich durcheinander. Denn nichts ist so wie es scheint und so ziemlich jeder hatte etwas zu verbergen. Ein spannender Whodunit-Krimi mit Lokalkolorit und einer großen Liebe vor dem schönen Panorama des Bodensees.

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  • Ein Krimi, ganz nach meinem Geschmack!

    Vergissmichnicht
    LEXI

    LEXI

    04. November 2013 um 19:46

    Neulich durfte ich aufgrund eines Buchgeschenkes einer lieben Freundin die Autorin Eva-Maria Bast und ihr Werk "Tulpentanz" kennen lernen. Ich war dermaßen begeistert vom Schreibstil und Inhalt dieses Kriminalromans, dass ich mir umgehend auch das Erstlingswerk "Vergiss-michnicht" kaufte. Nach Beendigung der Lektüre möchte ich anmerken, dass es beinahe noch besser ist als "Tulpentanz". Die Autorin erzählt in diesem Buch über die Versetzung des Kommissars Ole Strobehn nach Überlingen. Der sympathische Ermittler geriet bei einem Banküberfall zwischen die Fronten und musste damals mit ansehen, wie ein alter, um Gnade flehender Greis sowie ein Kind, das zum ersten Mal in seinem Leben stolz sein Sparschwein zur Bank bringen durfte, brutal erschossen wurden. Da Ole dies emotional nicht verkraften konnte und sich zum Teil auch Schuld an diesen Ereignissen gab, bat er, an einen ruhigen Ort versetzt zu werden, wo er alles hinter sich lassen und neu anfangen konnte. Bereits kurz nach seiner Ankunft in Überlingen wurde jedoch die Leiche einer alten Dame entdeckt, er beginnt seine Ermittlungen in Begleitung seiner ruppigen neuen Kollegin Monja Grundel. Als Ole die junge Reporterin Alexandra Tuleit vernehmen möchte, die sich mit der Pensionistin in dem abgelegenen Park treffen wollte, ist es sowohl für den Polizisten, als auch für die Journalistin, Liebe auf den ersten Blick. Sie nähern sich behutsam an und gemeinsam beginnen sie, in einem Mordfall zu ermitteln, der zunächst sehr einfach erscheint, dessen Motive jedoch sehr weit in der Vergangenheit zurück liegen. Eine Vergangenheit, die das junge Paar gemeinsam aufrollt - und sich dabei in große Gefahr begibt. Um dem interessierten Leser nicht zu viel zu verraten, möchte ich auf den weiteren Verlauf dieses Kriminalromans nicht näher eingehen. Das Buch entspricht all meinen Anforderungen, die ich an einen guten Krimi stelle: er beginnt mit einem rätselhaften Einstieg, der den Leser für den Hintergrund des Mordes interessiert. Der Spannungsbogen wird konstant hoch gehalten, wobei die Ereignisse gegen Ende der Geschichte noch zusätzlich an Tempo gewinnen. Die Ermittlungen werden sehr gut beschrieben, die Person des Täters kristallisiert sich erst spät heraus. Die handelnden Personen vermochten es, mich zu fesseln, ich fand sie sehr gut gezeichnet. Die gut konstruierte Geschichte war logisch aufgebaut und endete in einem Finale, das den Leser nicht nur den Atem anhalten ließ, sondern ihm auch ein paar Tränen entlockte. Ich vergebe daher für "Vergiss-michnicht" eine uneingeschränkte Leseempfehlung sowie fünf Bewertungssterne!

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  • die Schrecken der Vergangenheit....

    Vergissmichnicht
    abuelita

    abuelita

    26. August 2013 um 12:40

    So fing sie also an, die Geschichte zwischen dem erst gerade neu zugezogenen Kommissar Ole Strobohn, dem „Fischkopf“ und der Journalistin Alexandra Tuleit… Alexandra, die im Rahmen einer anderen Recherche auf einen ungelösten Mordfall in Überlingen stösst, und ihre Gesprächpartnerin, eine alte Dame, danach fragt, wundert sich über deren seltsame Reaktion. Und über die Einladung zu einem geheimen Treffen…bis Alexandra allerdings dann eintrifft, ist die alte Dame tot – ermordet. Zur fast gleichen Zeit verschwindet in Südfrankreich eine Frau und die Spuren führen u.a nach Konstanz, wo der Oberbürgermeisterkandidat  Gruber einen erbitterten Wahlkampf führt… Nun , dass Ole Strobohn sich nicht ganz so leicht tut im süddeutschen Raum, das ist sehr realistisch und nachvollziehbar beschrieben und erklärt auch seine Alleingänge. Dass es sich bei dem ganzen um ein großes, verwickeltes und geheimnisvollea Familiendrama handelt, wird allerdings schon sehr bald klar. Allerdings lange nicht, wieso, weshalb , warum und vor allem: WER…. Die Geschichte ist logisch aufgebaut, fesselnd und gekonnt sind die damals aktuellen Ereignisse in den Roman eingefügt.

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