Eva-Maria Burgerer

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Cover des Buches Blumen für Algernon (ISBN: 9783608988154)
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Rezension zu "Blumen für Algernon" von Daniel Keyes

Zyrin
Perspektivwechsel, der einen emotional fordert

Mit den Fortschrittsberichten schildert Charlie vor und nach einer Operation seinen Weg vom schwachsinnigen Erwachsenen zum hochbegabten Intellektuellen und wieder zurück. Dabei erlebt der Lesende die Gesellschaft, Mitmenschen und Freunde aus der Warte des einfachen jungen Mannes, der dazugehören möchte, und dann aus Sicht der begreifenden Person, die endlich versteht, dass die "Freunde" eigentlich keine sind, sondern sich die ganze Zeit auf Kosten anderer lustig machen.

Mitreissend, regt zum Nachdenken an und zeigt, wie einfach es ist, überlegen zu sein, wenn das Gegenüber viel schwächer ist, als man selbst.

Das Buch sollte man dennoch in einem guten mentalen Zustand lesen. Einige Stellen schildern Kindesmisshandlungen und emotionale Gewalt, soziale Ausgrenzung und Mobbing. 

Leseempfehlung ab 16 Jahren.


Cover des Buches Blumen für Algernon (ISBN: 9783608988154)
Hanns_Steffen_Rentschlers avatar

Rezension zu "Blumen für Algernon" von Daniel Keyes

Hanns_Steffen_Rentschler
Verstand ist keine Rettung – nur eine präzisere Art zu scheitern

Es beginnt mit einem Satz, der aussieht, als hätte ihn ein Kind geschrieben.

Und endet mit einem Satz, der klingt, als hätte ihn ein Gott aufgegeben.

Dazwischen: Charlie. Ein Mensch. Ein Experiment.

Ein Mann, dessen Intelligenz durch ein medizinisches Wunder explodiert –

und dessen Herz dabei nicht hinterherkommt.

„Blumen für Algernon“ ist kein Roman, es ist ein Protokoll des Zerbrechens.

Kein „Science Fiction“, sondern eine Tragödie mit Reagenzglas.

Es erzählt, wie Wissen Einsamkeit bringt.

Wie Empathie wächst – und mit ihr das Grauen.

Und wie wir alle dabei zusehen, weil wir heimlich hoffen,

dass es uns nicht passiert.

Die Form?

Brillant: Progress-Berichte, geschrieben von Charlie selbst.

Erst naiv, dann klug, dann… zu klug.

Und dann wieder nicht.

Ein literarischer Selbstzerstörungslauf – als hättest du das Tagebuch eines Menschen, der erst zum Genie wird,

und dann merkt, dass Genialität ohne Liebe so nützlich ist wie ein Klavier auf einem sinkenden Schiff.

Algernon – die Versuchmaus – stirbt zuerst.

Aber der Leser folgt.

Langsamer.

Bewusster.

Grausamer.

Fazit:

Ein Buch, das dich schlauer macht, nur um dir zu zeigen, wie wenig das zählt.

Und wenn du am Ende nicht weinst, bist du vielleicht genau die Sorte Mensch, die Charlie am meisten fürchtete.


Cover des Buches Blumen für Algernon (ISBN: 9783608988154)
T

Rezension zu "Blumen für Algernon" von Daniel Keyes

theo
Wie alles begann ...

Da die meisten von Euch von Daniel Keyes' Meisterwerk "Blumen für Algernon" (Flowers for Algernon) bewegt und fasziniert sind,  kann ich hier sein Buch "Algernon, Charlie and I: A Writer's Journey" wärmstens empfehlen (leider nur Englisch).

Dieses Buch ist keine Fortsetzung der fiktiven Geschichte, sondern ein persönlicher Memoir des Autors, in dem er die oft schwierige und jahrelange Entstehungsgeschichte seines berühmtesten Werkes schildert – von der ersten Idee, die von persönlichen Erlebnissen inspiriert war, über die Entwicklung der Kurzgeschichte bis hin zur Ausarbeitung des Romans.

Warum es lesenswert ist:

Faszinierender Einblick hinter die Kulissen: Keyes gibt einen ehrlichen und detaillierten Einblick in den kreativen Prozess. Er beschreibt seine Inspirationen, die Hürden beim Schreiben, die Zweifel und die Durchbrüche. Man erfährt viel über die Entscheidungen, die zur endgültigen Form der Geschichte führten.

Für Fans von "Blumen für Algernon": Es vertieft das Verständnis und die Wertschätzung für den Roman ungemein. Man lernt die Ursprünge von Charlie und Algernon kennen und versteht die Themen des Buches auf einer persönlicheren Ebene des Autors.


Kurz gesagt: "Algernon, Charlie and I" ist ein Muss für jeden, der "Blumen für Algernon" liebt und mehr über dessen Entstehung und den Mann dahinter erfahren möchte. Es ist aber auch eine allgemein lesenswerte Erzählung über den oft steinigen, aber lohnenden Weg des Schreibens und die tiefe Verbindung zwischen einem Autor, seinen Charakteren und seiner Geschichte. Eine klare Empfehlung für Fans, Schriftsteller und alle, die sich für den kreativen Prozess interessieren!

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