Mit den Fortschrittsberichten schildert Charlie vor und nach einer Operation seinen Weg vom schwachsinnigen Erwachsenen zum hochbegabten Intellektuellen und wieder zurück. Dabei erlebt der Lesende die Gesellschaft, Mitmenschen und Freunde aus der Warte des einfachen jungen Mannes, der dazugehören möchte, und dann aus Sicht der begreifenden Person, die endlich versteht, dass die "Freunde" eigentlich keine sind, sondern sich die ganze Zeit auf Kosten anderer lustig machen.
Mitreissend, regt zum Nachdenken an und zeigt, wie einfach es ist, überlegen zu sein, wenn das Gegenüber viel schwächer ist, als man selbst.
Das Buch sollte man dennoch in einem guten mentalen Zustand lesen. Einige Stellen schildern Kindesmisshandlungen und emotionale Gewalt, soziale Ausgrenzung und Mobbing.
Leseempfehlung ab 16 Jahren.


