Eva-Maria Farohi Septembersonne (Kindle Single)

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Inhaltsangabe zu „Septembersonne (Kindle Single)“ von Eva-Maria Farohi

Die Juwelierin Monika arbeitet seit ihrer Scheidung als Schmuckverkäuferin in einem Warenhaus. Auf einer Pauschalreise nach Mallorca trifft sie den verwitweten Mallorquiner Antonio. Er zeigt ihr die Schönheiten der Insel: einsame Buchten und entlegene Strände, das Landesinnere und die Insel Cabrera … Monika lebt in Antonios Gegenwart auf. Sie beschließt, ihr Leben zu ändern und sich einen interessanteren Job zu suchen. Auch Antonio ist Monika nicht gleichgültig. Als er ihr allerdings vorschlägt, nach Mallorca zu übersiedeln, ist sie dazu nicht bereit. Die Trennung scheint unvermeidbar. Eva-Maria Farohi wurde in Wien geboren. Nach dem Besuch des Konservatoriums arbeitete sie als Schauspielerin und Malerin. 2003 übersiedelte sie nach Mallorca, wo sie sechs Jahre lang lebte. Die Schönheit der Insel, die Erlebnisse, Begegnungen und Freundschaften mit den Mallorquinern, spiegeln sich in ihren Geschichten und Romanen wider. Seit 2009 lebt sie mit ihrem Mann in Österreich.

Tolle Landschaftsbeschreibungen. Schwache Story.

— haberland86
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  • Tolle Landschaftsbeschreibungen. Schwache Story.

    Septembersonne (Kindle Single)

    haberland86

    12. May 2016 um 19:42

    Eva-Maria Farohi hat mit Septembersonne eine kurzweilige Geschichte geschrieben, die mich zurück in meine Vergangenheit katapultiert hat. Denn von 2005 bis 2006 lebte ich für einige Monate auf der Deutschen Lieblingsinsel. Eine Zeit, die mit zu den schönsten in meinem Leben zählte und in die ich mich, dank der großartigen Landschaftsbeschreibungen problemlos zurückträumen konnte.Der Autorin gelang es auf zauberhafte Weise, in mir eine sommerliche und leichte Stimmung zu erzeugen, sodass ich mich wie auf einer Kurzreise in den Süden fühlte.Leider muss ich sagen, dass das einer von nur wenigen Punkten ist, die mir an Septembersonne gefallen haben.Gute Ansätze waren da. Die Sprache etwa, die flüssig und gut zu lesen war. Ebenso die bereits gelobten Landschaftsbeschreibungen (die mir teilweise aber ein wenig zu sehr ins Detail gingen und über einige Strecken wirkliche Handlung vermissen ließen). Auch Antonio – der mir sofort sympathisch war und den ich sofort bildlich vor mir sah – gefiel mir gut. Ebenso die Spannung, die kurz vor Ende doch noch aufkeimte.Alles andere konnte mich aber nicht so recht überzeugen.Insbesondere Monika, die mir zu reserviert und zu kühl war und deren Handeln ich oftmals als unrealistisch empfand.Im Ansatz mag das ja alles ganz schlüssig klingen – die kühlen und reservierten Deutschen, die einfach nicht abschalten können. Die Urlaubsstimmung, die dazu beiträgt, dass man sich nicht immer so rational verhält, wie das vielleicht zu Hause der Fall wäre.Und trotzdem.Irgendwie blieb mir Monika zu flach. Zu eindimensional und  auch leider  zu unsympathisch. Zudem hatte ich die ganze Zeit über nicht wirklich das Gefühl, dass Monikas Empfindungen für Antonio über ein freundschaftliches Verhältnis hinaus gehen und nahm ihr die plötzlichen Gefühle für den Mallorquiner nicht ab. Zwar mag es diese Liebe auf den ersten Blick geben und ich kann mir sogar vorstellen, dass man dafür im Urlaub sogar offener ist, als im Alltagsstress. Aber die läuft dann nicht so oberflächlich und fast ohne innere Konflikte ab.Schlussendlich sind Emotionen, die bei mir nicht ankommen oder als unrealistisch empfunden werden – insbesondere bei einer Liebesgeschichte, die ja genau davon leben sollte – ein K.O.-Kriterium.Auch der Schluss konnte mich nicht so recht überzeugen, weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass jemand mit Monikas Hintergrund sich jemals so entscheiden würde, wie sie es getan hat. Selbst wenn das Ende die Erwartungen vieler Freunde von Liebesgeschichten erfüllen und sie somit glücklich stimmen dürfte, hätte – meiner Meinung nach – ein anderes Ende wesentlich realistischer gewirkt und mir Monika womöglich doch noch ein Stück näher gebracht. Ganz kurz hatte ich sogar die Hoffnung, dass die Autorin zu einem runden und realistischen Ende kommen würde, aber auch hier hatte ich mich – wie leider ziemlich oft bei der Lektüre von Septembersonne – zu früh gefreut.Ärgerlich war das vor allem deswegen, weil wieder mal gute Ansätze vorhanden waren. Doch zu meinem Bedauern ließ Eva-Maria Farohi auch diese Chance ungenutzt verstreichen.Die Punkte, die mir an der Geschichte gefallen haben, möchte ich auch in meiner Bewertung honorieren, aber mehr als 3 von 10 Punkten kann ich für diese KindleSingle leider nicht vergeben.Schade.Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.

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  • Leider viel zu kurz

    Septembersonne (Kindle Single)

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    16. February 2016 um 13:48

    An einen Urlaub auf Mallorca war nicht zu denken, und doch kam Monika zu dieser Reise schneller als gedacht. Ihr Kollegin, die die Reise bereits gebucht hatte, konnte aufgrund eines Familienproblems die Reise nicht antreten und hat Monika gefragt, ob sie nicht stattdessen fahren würde. Nach reiflicher Überlegung und Überredung willigte sie ein. Hier auf Mallorca hat sie Zeit, über sich und ihr Leben nachzudenken. Sie ist geschieden und konnte nach der Scheidung auch ihren Beruf als Juwelierin nicht mehr ausüben. Nun arbeitet sie als Schmuckverkäuferin und ist damit nicht glücklich. Auf Mallorca lernt sie Antonio kennen. Er ist Witwer und glaubt nicht mehr daran, dass er noch einmal richtig glücklich werden könnte. Sie verbringen beide viel Zeit miteinander und langsam kommen sie sich näher... Was für ein schöner Urlaubsroman. Die Beschreibungen der Insel lassen den Leser sich regelrecht nach Mallorca versetzen. Obwohl ich noch nie auf der Insel war, fühlte ich mich dort nicht fremd. Man spürt die Liebe, die die Autorin der Insel entgegenbringt. Antonio führt Monika auf seiner Insel herum, zeigt ihr die ruhigen Plätze und die Schönheiten, die einen alles vergessen lassen. Monika genießt die Zeit, lebt wieder auf und die Gedanken kreisen um die Frage, was wäre, wenn. Auch Antonio beginnt wieder aufzuleben und an ein neues Leben zu glauben. Aber kann das gutgehen? Monika lebt in Deutschland, Antonio auf der Insel. Würde Monika ihren Job aufgeben wollen, obwohl sie ihn nicht unbedingt mag? Die beiden Protagonisten sind zwei einsame Menschen, die eine durch eine Scheidung, der andere durch den Tod. Sie kommen zurecht und doch fehlt etwas im Leben. Dass sie es gemeinsam auf Mallorca finden, daran hätte niemand geglaubt, als sie sich das erste Mal begegneten. Es ist eine Kurzgeschichte. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, die Protagonisten näher kennenzulernen, was ich aber bei jeder Kurzgeschichte bedaure. Kaum hat man sich mit ihnen angefreundet, muss man sich leider schon wieder von ihnen verabschieden. Die Autorin erzählt eine schöne Liebesgeschichte von Protagonisten, die nie aufgehört haben zu träumen und an die Liebe zu glauben, auch wenn sie das nie zugegeben hätten. Neben ihrer Liebesgeschichte lernt der Leser ein klein wenig von der Insel kennen, denn man ist hautnah dabei, wenn Antonio Monika die Schönheiten seiner Heimat zeigt. Egal, ob es eine Grotte ist, oder einfach nur ein einsamer Strand. Die 61 Seiten hat man schnell durchgelesen und ist enttäuscht, dass sie schon zu Ende ist. Da wäre durchaus noch Potenzial gewesen, sie ein wenig auszubauen. Auf jeden Fall fühlte ich mich mit dem Buch gut unterhalten, wenn auch nur für kurze Zeit. Für ein Buch mal eben zwischendurch oder zum Faulenzen am Strand durchaus empfehlenswert.

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  • Septembersonne

    Septembersonne (Kindle Single)

    Nik75

    12. September 2015 um 09:33

    Dieser Roman hat mich vom Inhalt und vom Thema her sehr angesprochen. Ich mag Bücher die im Süden oder in Ferienregionen, wie hier auf Mallorca spielen und für Romanzen bin ich beim Lesen auch immer zu haben. Ich mochte die Protagonisten Monika und Antonio. Monika ist mir sympathisch. Wie sie gelernt hat nach der Scheidung ihres Mannes das Leben selbst in die Hand zu nehmen und wie sie ihren Urlaub auf Mallorca genießen kann gefällt mir gut. Antonio mochte ich auch, denn er könnte eventuell endlich glücklich werden, nachdem er vor ein paar Jahren einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat. Mir hat in dem Roman gefallen, dass sich die Protagonisten sofort zueinander hingezogen gefühlt haben und man mit ihnen gemeinsam ihre erste Verliebtheit genießen konnte. Auch die Landschaftsbeschreibungen der Autorin fand ich toll. Mallorca scheint den Beschreibungen nach eine ganz tolle malerische Insel zu sein. Da bekommt man selber gleich Lust darauf die Insel zu erforschen. Leider habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt bei dem Roman. Er war einfach zu kurz. Ich hätte gerne noch viel mehr Details gelesen über Antonio und Monika. Ihre Begegnungen hätten sicher noch mehr ausgeschmückt werden können. Aber vielleicht wollte die Autorin aber die Geschichte bewusst kurz und knackig halten. Mir hat sie trotzdem gefallen, weil es für mich wie ein Kurzurlaub auf Mallorca war. Ich hoffe sehr, dass es noch eine Fortsetzung geben wird. Von mir gibt es für diese romantische Geschichte 4 Sterne.

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  • klein aber fein

    Septembersonne (Kindle Single)

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. August 2015 um 12:59

    Kurzbeschreibung: (Klappentext) Die Juwelierin Monika arbeitet seit ihrer Scheidung als Schmuckverkäuferin in einem Warenhaus. Auf einer Pauschalreise nach Mallorca trifft sie den verwitweten Mallorquiner Antonio. Er zeigt ihr die Schönheiten der Insel: einsame Buchten und entlegene Strände, das Landesinnere und die Insel Cabrea... Monika lebt in Antonios Gegenwart auf. Sie beschließt, ihr Leben zu ändern und sich einen interessanteren Job zu suchen. Auch Antonio ist Monika nicht gleichgültig. Als er ihr allerdings vorschlägt, nach Mallorca zu übersiedeln, ist sie dazu nicht bereit. Die Trennung scheint unvermeidbar. Meinung / Fazit: Mit dieser kleinen Geschichte nahm mich die Autorin mit auf einen Kurzurlaub nach Mallorca. Auch wenn ich noch nie dort war, fühlte ich mich mit den wunderschönen Ort- und Landschaftsbeschreibungen dorthin versetzt. Monika und Antonio waren mir gleich sympathisch und von Seite zu Seite wuchs die Neugier, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Eine kleine Romanze, von tiefen Gefühlen und auch Unsicherheit geprägt, derer Ende bis zum Schluss nicht absehbar war. Eine schöne Geschichte, unterhaltsam und flüssig zu lesen. Genau richtig, um dem Alltag für zwei Stunden zu entfliehen.

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