Eva-Ruth Landys Stadt der Schuld

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Inhaltsangabe zu „Stadt der Schuld“ von Eva-Ruth Landys

Nach den Ereignissen auf Whitefell, dem Landsitz der Havishams, müssen Cathy und Aaron fliehen. In Manchester finden sie Arbeit, aber das Elend dort ist schier unerträglich. Als Cathy ihr Kind zur Welt bringt und obendrein noch drei Waisen aufnimmt, wird die Lage äußerst prekär. Zunehmend verbittert lässt Aaron sich mit einer gewaltbereiten Arbeiterbewegung ein und landet im Gefängnis. Cathy versucht verzweifelt, ihn zu retten, da ihm drakonische Strafen drohen. In ihrer Not wendet sie sich an die Unternehmersgattin Deodra Ashworth, doch was sie nicht weiß: Diese hat schon länger ein Auge auf Aaron geworfen.

Unterdessen holen Horace Havisham die Schatten der Vergangenheit ein. Seine eigene Frau Isobel zeigt ihn wegen des Verdachts an, den Mord an ihrem Bruder in Auftrag gegeben zu haben. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem Havisham beschließt, sein Leben grundlegend zu ändern. Er hat sich heftig in die sanfte Meredith Baker verliebt. Doch Isobel ist wild entschlossen, ihn zu vernichten. Einen tatkräftigen Unterstützer findet sie in dem skrupellosen Berufsspion Armindale, der ebenfalls noch eine Rechnung mit Havisham offen hat.

... es bleibt in allen Kategorien spannend...

— Edith_Hornauer

Guter Lesefluss. Wie der erste Band, melodramatisch jedoch interessant und wirkt authentisch. Konsequenter Schreibstil

— Einserl

Ein umfassender Einblick in die verschiedenen Schichten des viktorianischen Zeitalters, garniert mit Intrigen, Geheimnissen und Erotik.

— Tialda

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  • tolle Fortsetzung! Leider aber kein Band 3 in Sicht

    Stadt der Schuld

    thiefladyXmysteriousKatha

    20. September 2017 um 11:09

    Stadt der Schuld Dies ist Teil 2 der Trilogie rund um Cathy, Aaron und Isobel, die leider nicht fortgesetzt wird. Als Leser ärgert mich dies sehr und auch für die Autorin ist das bestimmt nicht schön. Hoffentlich kann Eva Ruth Landis das Buch noch per Selfpublishing oder in einem anderen Verlag rausbringen. Ich würde auf jeden Fall gerne wissen, wie es mit Cathy und Aaron ausgeht. Dieses Buch endet auch recht spannend, bzw. mit offenen Fragen. Wer damit nicht leben kann, sollte vielleicht kein Buch der Trilogie lesen bzw. nur den ersten, da dieser recht abgeschlossen ist. Trotzdem eine große Leseempfehlung von mir, da die Bücher unglaublich toll sind. Inhalt Nach den Ereignissen auf Whitefell, dem Landsitz der Havishams, müssen Cathy und Aaron fliehen. In Manchester finden sie Arbeit, aber das Elend dort ist schier unerträglich. Als Cathy ihr Kind zur Welt bringt und obendrein noch drei Waisen aufnimmt, wird die Lage äußerst prekär. Zunehmend verbittert lässt Aaron sich mit einer gewaltbereiten Arbeiterbewegung ein und landet im Gefängnis. Cathy versucht verzweifelt, ihn zu retten, da ihm drakonische Strafen drohen. In ihrer Not wendet sie sich an die Unternehmersgattin Deodra Ashworth, doch was sie nicht weiß: Diese hat schon länger ein Auge auf Aaron geworfen. Unterdessen holen Horace Havisham die Schatten der Vergangenheit ein. Seine eigene Frau Isobel zeigt ihn wegen des Verdachts an, den Mord an ihrem Bruder in Auftrag gegeben zu haben. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem Havisham beschließt, sein Leben grundlegend zu ändern. Er hat sich heftig in die sanfte Meredith Baker verliebt. Doch Isobel ist wild entschlossen, ihn zu vernichten. Einen tatkräftigen Unterstützer findet sie in dem skrupellosen Berufsspion Armindale, der ebenfalls noch eine Rechnung mit Havisham offen hat. Meinung Eva Ruth Landis kann einfach so gut schreiben! Ihre beiden Bände rund um Aaron und Cathy gehören für mich zu den spannendsten historischen Romanen, die ich bisher gelesen habe. Das Elend und die Umstände der Zeit werden in diesem Buch sehr deutlich dargestellt. Das Arbeiten in den großen Fabriken im Zuge der Industrialisierung muss eine wirkliche Zumutung gewesen sein. Cathy und Aaron schlagen sich tapfer durch, doch schon bald bringen Elend und Ausbeutung Eheprobleme mit sich. Außerdem müssen sie noch 3 Waisenkinder versorgen. Auch die Geschichte der jungen Mary, die zur Mätresse des Fabrikbesitzers Ashworth wird und später im Freudenhaus landet, ist erschütternd. Isobel ist natürlich auch wieder mit von der Partie, aber dieses Mal lässt Cathy nicht mehr alles mit sich machen. Ihr Mann Havisham stürzt sich in eine Affäre, aber auch er hätte wissen müssen, dass man sich mit Isobel besser nicht anlegt. Das Buch hört sehr spannend auf und man bleibt als Leser mit einigen offenen Fragen zurück. Genre hätte ich gewusst, wie die Geschichte der beiden ausgeht. Hoffentlich wird irgendwann doch noch Band 3 veröffentlicht. Band 1 hat mir ein klein wenig besser gefallen, aber dieses Buch war auch wirklich sehr gut recherchiert, spannend geschrieben und absolut lesenswert. Ich würde gerne 4,5 Sterne vergeben wenn das bei lovelybooks.de gehen würde. So sind es nur 4, aber die Autorin und ihre Bücher sind sehr empfehlenswert.

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  • Gutes, historisches Buch

    Stadt der Schuld

    Edith_Hornauer

    06. September 2017 um 18:01

    Die Spannung bleibt, wird sogar noch etwas ausgebaut. Der historische Hintergrund erfährt Tiefgang. 
    Woher bekomme ich den dritten Teil dieses Romans?

  • Etwas schwächer als der erste Teil, aber durchaus lesenswert

    Stadt der Schuld

    Ani

    19. October 2014 um 22:21

    Cathy und Aaron fliehen vor Isobels Rache nach Manchester. In der Industriestadt tauchen sie unter falschem Namen unter. Beide finden Arbeit, auch wenn diese hart, gefährlich und unterbezahlt ist. Die Not ist in der Stadt allgegenwärtig. Auch Cathy und Aaron müssen um ihr Auskommen bangen. Demnächst wird das gemeinsame Kind auf die Welt kommen, das ja auch ernährt und gekleidet werden muss. Zu allem Überfluss nimmt Cathy auch noch drei Waisen auf, sodass die Lage immer angespannter wird. Cathy ahnt nicht, dass das ältere Waisenmädchen die ganze Familie in große Gefahr bringen wird. Auch für Isobel Havisham und ihren Ehemann Horace hält das Schicksal in diesem Band einige Überraschungen bereit. Denn Horace scheint die Vergangenheit einzuholen. Er gerät in Verdacht hinter der Ermordung von Isobels Bruder zu stecken. Diese nutzt die Situation schamlos für den eigenen Vorteil aus und zeigt ihren Mann bei Gericht an..... Nach "Die dritte Sünde" ist dieser Band der mittlere Teil einer Trilogie. Die Geschichte von Cathy, Aaron und Isobel wird beinahe nahtlos weitererzählt. Der erneute Einstieg in die Handlung gelingt mühelos, denn am Anfang des Buchs befindet sich eine kurze Zusammenfassung der vorangegangenen Ereignisse. Dadurch ist man gleich wieder mitten im Geschehen und kann gespannt dem aktuellen Verlauf folgen. Auch in diesem Band beschreibt die Autorin die Protagonisten und Handlungsorte so lebendig, dass man sie beim Lesen vor Augen hat. Man trifft auf alte Bekannte aus dem ersten Teil und verfolgt, wie es ihnen in der Zwischenzeit ergangen ist. Isobel Havisham hat sich noch nicht zu ihrem Vorteil verändert. Sie ist sich selbst das Wichtigste und versucht noch immer mit allen Mitteln ihren Willen durchzusetzen. Ihren Ehemann hat sie längst über und so kommt ihr die Information, dass er am Tod ihres Brudes nicht ganz unschuldig sein könnte, mehr als recht. Isobel spinnt auch in diesem Teil der Trilogie ihre Intrigen und sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Cathy und Aaron verstecken sich in Manchester. Doch, obwohl sie jetzt gemeinsam leben, ohne dass Isobel ihre gierigen Finger nach dem Glück der beiden ausstrecken kann, ist das Leben nicht einfacher geworden. Die Autorin beschreibt hier sehr authentisch, wie hart das Leben in der damaligen Industriestadt ist und was die Arbeiter erdulden und hinnehmen müssen. Not und Elend sind allgegenwärtig, sodass man das harte Los der beiden glaubhaft nachempfinden kann. Das Schicksal gönnt den beiden auch sonst keine Ruhepause, denn es hält wieder viele harte Schläge für Aaron und Cathy bereit. An erotischen Szenen hat die Autorin auch in diesem Teil nicht gespart. Sie beschreibt sie detailliert, gleitet dabei aber niemals in die vulgäre Schiene ab. Der Schreibstil ist locker und angenehm lesbar. Dadurch fliegt man förmlich über die Seiten und genießt die spannenden Verwicklungen. Der mittlere Teil der Trilogie hat mir wieder sehr gut gefallen. Obwohl ich zugeben muss, dass mir der erste Band ein wenig besser gefallen hat. Denn im Folgeband schlägt das Schicksal, für meinen Geschmack, ein wenig zu häufig bei Cathy und Aaron zu. Das war für mich schon fast zu viel des Guten und ließ das Geschehen auf mich etwas unglaubwürdig wirken. Insgesamt gesehen habe ich mich allerdings sehr gut unterhalten und bin gespannt was in "Wege nach Eden" passieren wird.

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  • Stadt der Schuld

    Stadt der Schuld

    suppenfee

    05. February 2014 um 10:59

    Im zweiten Teil der Trilogie rund um Cathy und ihren Mann Aaron entführt uns Eva Ruth Landys wieder einmal in das England des 19. Jahrhunderts. Diesmal ist der Hauptspielort Manchester mit seinen dunklen Gassen und Armutsvierteln. Aaron und Cathy müssen unter extremen Bedingungen in einer der Fabriken arbeiten, unter erbärmlichsten Verhältnissen leben und kommen nur geradeso über die Runden. Als ein Bekannter von ihnen stirbt, nehmen sie seine Kinder auf. Und das,  obwohl Cathy selbst auch schwanger ist. Nun wird es also noch schwieriger  die Familie zu ernähren. Gleichzeitig leben die Beiden in ständiger Angst von  Isobel, Cathys ehemaliger Herrin,  entdeckt zu werden. Und während Aaron immer mehr unter der unfairen Verteilung in der Gesellschaft leidet und sich dagegen aufzulehnen versucht, spinnt Isobel neue grausame Intrigen… Mir hat dieser Teil besser gefallen, als der Erste. Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber ich war dieses Mal einfach gefesselter von der Handlung. Die Atmosphäre ist schön düster und man kann die Arbeiterviertel förmlich vor sich sehen. Die Autorin hinterlässt mit ihren Beschreibungen einen sehr bildlichen historischen Eindruck. Die Charaktere sind gut ausgeformt. Man kann mit ihnen Leiden und Freuen, sie lieben und hassen, manchmal sogar beides gleichzeitig. Zu Verschwörungen, Spannung und der großen Liebe kommt auch noch eine Prise Erotik und fertig ist der perfekte Roman für lange Nächte. Was mich beim Lesen immer wieder gestört hat, waren die Fußnoten. Sicher ganz interessant, aber mich unterbrechen sie einfach im Lesefluss und drüber hinweglesen kann ich dann auch nicht. Vielleicht wäre ein Anhang mit Erklärungen eine Alternative. Das Cover finde ich auch nicht so gelungen. Der Kerl guckt schon ganz schön grimmig aus der Wäsche und wirkt irgendwie „unecht“ auf mich. Insgesamt also ein gelungener Schmöker, der sich leicht und flüssig Lesen lässt und so manch spannendes Moment bereithält.

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  • Intrigen, Geheimnisse und Erotik

    Stadt der Schuld

    Tialda

    04. January 2014 um 15:38

    Rezension: Nachdem mir Eva-Ruth Landys’ Reihenauftakt “Die dritte Sünde” so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt auch den zweiten Band “Stadt der Schuld” lesen, um zu erfahren, wie es mit Isobel, Aaron und Cathy weitergeht – und ich wurde nicht enttäuscht. Was ich gleich zu Anfang richtig gut fand, war, dass sich auf der ersten Seite ein kleiner Rückblick befindet. Ich hatte den ersten Teil vor einem Jahr gelesen und so war ich dankbar um diese kleine Auffrischung. Am Ende gibt es übrigens dann in gleicher Form eine kleine Vorschau auf den dritten und damit letzten Band – diese verrät zwar nicht zuviel, macht aber große Lust auf die Lektüre. Geschichtlich stehen diesmal die Anfänge der Industrialisierung im Vordergrund. Cathy und Aaron flüchteten vor Isobel nach Manchester um sich dort als Arbeiter ein neues Leben aufzubauen – dem Leser wird schnell klar: In dieser Zeit ein Arbeiterleben zu führen, war alles andere als ein Zuckerschlecken. Die Sicherheitsbestimmungen der Maschinen waren so gut wie nicht vorhanden, schlimme Unfälle deshalb an der Tagesordnung – und das für einen minimalen Lohn, mit dem gerade so eine klapperige Unterkunft finanziert werden konnte. So endet die Geburt von Cathys und Aarons Kind beinahe in einer Katastrophe, als die Wehen während der Arbeitszeit einsetzen und Cathy einen Augenblick unachtsam ist. Währenddessen snobt Isobel sich durch die Welt der besseren Gesellschaft und findet natürlich wie immer Gründe um ordentlich Terror zu machen – diesmal soll ihr Ehemann der Leidtragende sein und sie holt sich Hilfe bei einem Detektiv, den sie unter anderem mit Fleischeslust bezahlt. Auf diesem Gebiet tut sich übrigens auch bei Aaron wieder etwas – er gerät mit dem Gesetz in Konflikt und bekommt von der Ehefrau seines Arbeitgebers ein äußerst unmoralisches Angebot der Hilfe, das er gezwungen ist anzunehmen. Wer den ersten Teil gelesen hat, wird also bemerken, dass es so weitergeht wie in “Die dritte Sünde” – der Leser bekommt eine Vorstellung der extremen gesellschaftlichen Gegensätze und außerdem davon, wie gegensätzlich sexuelle Lust ausgelebt werden kann – denn selbstverständlich sind Isobel und Aaron nicht die einzigen Charaktere mit einem pikanten ‘Liebesleben’. Abgerundet wird das Buch wieder mit altertümlichen Worten, die in der Fußzeile erklärt werden und einer historischen Erläuterung am Ende des Buches – wer Band 1 mochte, wird also auch “Stadt der Schuld” verschlingen. Übrigens können die Bücher der Reihe theoretisch auch unabhängig voneinander gelesen werden, wovon ich allerdings abraten würde – man würde sich dabei nur selbst um den kompletten Lesespaß beschneiden. Fazit: Ein umfassender Einblick in die verschiedenen Schichten des viktorianischen Zeitalters, garniert mit Intrigen, Geheimnissen und Erotik.

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  • Die Geschichte um Cathy und Aaron geht in eine weitere Runde

    Stadt der Schuld

    starone

    24. November 2013 um 11:14

    Zum Inhalt:  Cathy und Aaron haben also das Landleben und Isobel hinter sich gelassen und sind jetzt in der Industriestadt Manchester gelandet. Die bekannt ist für seine Spinnereien, in denen beide schnell Arbeit finden, auch wenn diese hart, anstrengend und gefährlich ist. Außerdem ist Cathy Guter Hoffnung. Aber  Cathy und Aaron, wäre nicht Cathy und Aaron, wenn sie nicht hier auch ihr Herz und Wohnung für in Not geratenen Mitmenschen öffnen würden. Durch den plötzlichen Tod des Vater stehen die drei Kinder, Mary, William, Debby McGillan ohne Beistand von Erwachsenen nun da. Denn Mutter Ruth hat mit den Kleinsten der Familie diese verlassen um möglicherweise bei Verwandten unterzukommen. Und die drei Größeren einfach zurückgelassen.  Cathy greift beherzt ein und die Drei kommen bei ihnen unter. Mary bekommt sogar eine Anstellung in der Fabrik von Mister Ashworth in der auch schon Aaron und Cathy arbeiten. Alles könnte so schön sein, bis Mary den Nachstellungen des Besitzers der Fabrik und seinen schönen Worten erliegt und damit beginnt das Unglück, dass nicht nur für Mary schlimme Folgen hat sondern auch Cathy und Aaron in einen möglichen Abgrund treibt. Horace Havisham und Isobel sind sich menschlich immer noch nicht näher gekommen, nur für das Bett reicht es. In der Folge lernt, aber Horace die Liebe seines Lebens kennen Meredith Baker. Doch diese ist auch ebenso wie Horace verheiratet, doch ihr Mann Rupert hat ein dunkles Geheimnis, was in der Folge auch hier auf ihre Beziehung Auswirkungen zeigt.  Isobel merkt indes das Horace ihr langsam und sicher entgleitet. Deshalb kommt ihr die Anschuldigungen eines privaten Schnüfflers  des Mister Arimindale, der auch schon für ihrem mittlerweile verstorbenen Vater tätig war gerade recht. Und plötzlich holt Horace seine Vergangenheit ein und es ziehen dunkle Wolken auf. Meine Meinung: Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend und unterhaltsam. Es macht einfach Spaß  zu lesen. Denn es passieren immer wieder überraschende Ereignisse, die wiederum andere folgen lassen, ein Art Schneeballeffekt würde ich die Sache mal bezeichnen. Die Autorin beschreibt sehr plastisch und real wie die Menschen in dieser Zeit gelebt und gearbeitet haben. Was mit unter  schon sehr menschenverachtend  in den Augen der heutigen Leser rüberkommen muss, aber sicherlich der Wahrheit entsprochen hat.  Mit viel Gefühl beschreibt die Autorin jede ihrer Figuren.  Das Ende hat mir so gefallen, denn es gibt etwas Hoffnung auf eine bessere Zukunft für die Guten im Buch...

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  • Spannung, Intrigen, Erotik, Gesellschaftskritik - eine sehr gelungene Fortsetzung

    Stadt der Schuld

    PMelittaM

    21. November 2013 um 21:54

    Aaron und Cathy sind nach Manchester geflohen und dort untergetaucht. Beide haben Arbeit in einer der Baumwollspinnereien der Stadt gefunden, doch die Arbeitsverhältnisse sind unmenschlich. Als ein Kollege stirbt, nehmen die beiden drei von dessen Kindern bei sich auf, was zusätzliche Probleme bringt. Und dann hat Cathy auch noch einen schlimmen Unfall. Isobel und Horaces Ehe ist wie zu erwarten nicht besonders glücklich. Als Horace sich in eine andere Frau verliebt, kann Isobel nicht tatenlos zusehen, leider geht sie dabei buchstäblich über Leichen. Der Roman ist die Fortsetzung zu „Die dritte Sünde“ und führt die Geschichte fast nahtlos weiter. Auch in diesem Roman ist wieder alles vorhanden, was schon den Vorgänger großartig machte: Spannung, Intrigen, Erotik und eine große Portion Gesellschaftskritik. Eva-Ruth Landys hat wieder hervorragend recherchiert, was sich u. a. durch sehr informative Fußnoten und ein noch interessanteres Nachwort ausdrückt, sie weiß zudem wunderbar zu erzählen, ihre Sprache ist sehr bildhaft, die Charaktere wirken durchgehend authentisch und der Zeit angemessen. Außerdem bringt sie große Themen der damaligen Gesellschaft in ihre Geschichte mit ein, dieses Mal u. a. die Lebensverhältnisse der Arbeiter in den aufblühenden Industriemetropolen, die sie in Kontrast zu den Verhältnissen der Unternehmer setzt, sie zeigt aber auch auf, welche Bestrebungen zur Verbesserung es gab. Gerade diese Verknüpfung von individuellen Geschichten mit tatsächlichen sozialen Problemen der Zeit, finde ich besonders gelungen. Viele Personen des Vorgängerbandes trifft man hier wieder, die Charakterisierungen werden weiter vertieft und es gibt einige neue Nuancen zu entdecken, manch ein Charakter macht auch deutliche Entwicklungen durch und kann nun mit anderen Augen betrachtet werden. Das finde ich sehr spannend, zumal, wenn es, wie hier, nachvollziehbar geschieht. Wie schon im Vorgänger ist man emotional bei den Figuren, Mitleid, Hass, Trauer, Freude, Entsetzen, der Roman löst alle möglichen Gefühle aus … Auch in diesem Buch gibt es übrigens wieder explizite erotische Szenen, sie wirken jedoch nie aufgesetzt. Insgesamt ein toller zweiter Band, der die Vorfreude auf den letzten Band der Trilogie weckt, dessen Titel „Wege nach Eden“ lauten soll – und bei mir die Hoffnung auf ein Happy End weckt. Wer gute historische Romane liebt, sollte bei dieser Trilogie zugreifen, ich empfehle aber, die Bände der Reihenfolge nach zu lesen.

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  • "Das alles ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass du mich liebst und dass ich dich liebe." (Seite 171)

    Stadt der Schuld

    Sternenstaubfee

    18. November 2013 um 21:53

    1840: Cathy und Aaron leben nun gemeinsam in Manchester und arbeiten in einer Spinnerei. Cathy ist schwanger, als ein Arbeitskollege und Freund von Aaron stirbt. Er hinterlässt Frau und Kinder. Cathy und Aaron nehmen die drei älteren Kinder Mary, William und Debbie bei sich auf, obwohl sie selbst kaum über die Runden kommen.. Horace und Isobel leben in ihrem Londoner Stadthaus. Horace hat sich in Meredith verliebt. Sie ist die Frau seines Geschäftspartners. Als Isobel davon erfährt, schwört sie Rache...   Mein Leseeindruck: "Stadt der Schuld" ist der zweite Band einer Trilogie. Der erste Band "Die dritte Sünde" hatte mich schon begeistert, und somit waren meine Erwartungen an die Fortsetzung natürlich groß. Ich hatte mich darauf gefreut, mehr über Cathy und Aaron zu erfahren. Ich hatte aber auch Bedenken, wieder in die Geschichte hineinzufinden, denn den ersten Band habe ich vor gut einem Jahr gelesen. Aber ich muss sagen, es ging erstaunlich schnell, und Cathy und Aaron waren mir schon sehr bald wieder vertraut. Ich glaube, man kann dieses Buch auch ohne Vorwissen lesen, aber schöner ist es natürlich, wenn man auch den ersten Teil kennt. Überrascht hat mich in diesem Buch Horace Havisham. Im ersten Band war er mir unsympathisch; ich konnte ihn überhaupt nicht leiden. Aber er hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. In vorliegenden Buch habe ich mit ihm wirklich mitfühlen können. Auch haben mich die Lebensumstände der Armen und Arbeiter sehr berührt. Es ist unglaublich, wie die Menschen damals leben mussten! Es hier im Buch zu lesen, macht die Geschichte richtig lebendig. Auch gibt es einige Fußnoten im Buch, die wichtige geschichtliche Daten und Begebenheiten aufgreifen. Das hat mir sehr gefallen, wie auch das ausführliche Nachwort der Autorin. Nun freue ich mich sehr auf den Abschluss der Trilogie! Nur schade, dass wir noch fast ein Jahr darauf warten müssen!  

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  • "Die Ehe ist die Prostitution der Frau zum Zwecke der Versorgung."

    Stadt der Schuld

    Tanzmaus

    25. October 2013 um 17:32

    Manchester, 1840: Cathy und Aaron sind mittlerweile verheiratet und erwarten ein Kind. Sie haben sich vor Isobels Racheplänen in die Industriestadt Manchester geflüchtet. Dort leben sie unter schweren Bedingungen. Beide arbeiten der Textilfabrik von Mr Ashworth. Cathy ist im fortgeschritten Stadium einer Schwangerschaft und muss dennoch gefährliche Maschinen bedienen. Trotz der ganzen Arbeit, reicht der Verdienst gerade so zum Überleben. Als aber ein Kollege von Aaron stirbt und seine Frau drei der sechs gemeinsamen Kinder alleine zurücklässt, verschlimmert sich die Situation von Aaron und Cathy gewaltig. Beiden ist klar, sie können und wollen die Kinder nicht sich selbst überlassen. Aber wie können sie so viele Münder ernähren? Als Cathy dann Wehen bekommt und dabei mit dem Arm in eine der Maschinen gerät, fängt die Verzweiflung an Aaron zu nagen. Zwar überleben Cathy und das Kind, doch kann Cathy zunächst sehr lange nicht mehr arbeiten. Mary - die älteste der aufgenommenen Kinder - soll Cathy zwar vertreten, doch Mr Ashworth sieht mehr in dem aufblühenden Mädchen und macht ihr Avancen. Aaron bewirbt sich um einen freiwerdenden und besser bezahlten Posten, wird jedoch zu den Hochöfen abgestellt, als er es wagt, der beginnenden Romance zwischen Mr Ashworth und Mary im Wege zu stehen. Zeitgleich lernt Horace Havisham, der Ehemann von Isobel, die Liebe seines Lebens kennen. Als diese seine Liebe dann auch noch erwidert, scheint sein Glück perfekt. Doch dann brechen die Folgen seines skrupellosen Handelns über ihn herein. Dann zeigt ihn sogar seine eigene Frau ihn noch wegen Mordes an ihrem Bruder an. Für Horace beginnt ein Kampf, gegen Isobel, für seine Liebe und nicht zuletzt um sein eigenes Leben. Der zweite Teil der erotisch-historischen Romane von Eva-Ruth setzt nahtlos die Geschichte von Cathy und Aaron fort. Zwar sind sie mittlerweile in Manchster und damit weit genug von Isobels Einfluss weg, doch geht es ihnen hier nicht wirklich besser. Sehr detailliert und eschreckend beschreibt die Autorin die Zeit der industriellen Revolution in England. Das Elend, das man zur damaligen Zeit an jeder Straßenecke fand, spiegelt sich hier auf jeder Seite wider. Man kann sich heute nur schwer vorstellen, so zu leben und so um ein Überleben zu kämpfen. Immer wieder packen einem beim Lesen die Zweifel, ob so ein dahin vegetieren überhaupt lebenswert ist und was Aaron und Cathy letztlich dazu motivierte, weiter zu machen.Ständig drohte, selbst bei kleinsten Vergehen, die Deportation nach Australien. Wobei hier dann die Frage im Raum stand: kommt man dort überhaupt lebend an? Viele starben schon, bevor die Reise überhaupt los ging und andere, durch die Zeit davor sehr geschwächt, während der Reise. Aber Cathy versucht immer das Gute zu sehen und hält damit sich und die anderen bei Laune. Beim Lesen kam Cathy einem immer als strahlendes kleines Licht in einer düsteren Welt vor. Aaron erschien mir dagegen sehr viel kämpferischer als im ersten Band, aber sowohl sein Dämon, wie auch seine Verzweiflung, die hier nur eine andere Ursache hat, sind allgegenwärtig. Die Geschichte ist in diesem Buch zweigeteilt. Zum einen stehen Cathy und Aaron im Fokus, zum anderen Horace, Isobel und der Berufsspion Armindale, der im Auftrag von Isobel und ihrem Vater gegen Horace Beweise für den Mord an Isobels Bruder sammelt. Die Geschichte ist dick gepackt, aber dennoch glaubhaft geschrieben. Viele Emotionen wie Wut, Trauer, Freude, Schmerz oder auch Hass lösen sich nicht zuletzt beim Leser ab. Aber auch der erotische Part kommt bei diesem Buch nicht zu kurz. Die beiden Hauptprotagonistinnen Cathy und Isobel aus dem ersten Teil geraten hier eher in den Hintergrund. Mary, Armindale und vor allem Horace treten stärker auf und man lernt nicht zuletzt Horace besser kennen und auch seine Motive für seine Handlungen besser verstehen. Auch Aaron wirkt ziemlich blass, wobei im letzten Drittel des Buches, seine Vergangenheit näher beleuchtet wird und der Leser auch Aarons Dämon kennenlernt. Natürlich spinnt Isobel wieder Intrigen und setzt wieder ihren Kopf durch. Doch ist ihre Rolle bei weitem nicht so ausgeprägt, wie im ersten Teil. Mary, als neue Figur, bekommt gleich eine starke Position bei den Protagonisten. Mit ihr beginnen auch die erotischen Stellen wieder. Ist sie zunächst noch das kleine verlassene Mädchen eines einfachen Arbeiters in der Texilfabrik, wird sie schneller zur Frau, als es gut für sie wäre. Dies merkt man an ihren Handlungen ganz deutlich. Ihre Entwicklung ist glaubhaft. Durch den Tod des Vaters und den Verlust der Mutter erschüttert, sucht sie Halt und glaubt diesen in ihrem Arbeitgeber zu finden. Doch dieser interessiert sich nur für ein schnelles Abenteuer und einige vergnügliche Stunden für sie. Dass ausgerechnet der verhasste Aaron für sie kämpft, verwirrt sie sehr und am Ende stellt man als Leser fest, dass Mary während des Buches eindeutig gereift ist. Aber auch Cathy macht wieder eine Entwicklung durch. Nicht nur wegen ihrer neuen Mutterrolle, auch die erschwerten Lebensbedingungen zwischen sie zum kämpfen und verteidigen. Stark geworden tritt sie Isobel in einem weiteren Kampf gegenüber. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd, aber keineswegs seicht, sondern auf hohem Niveau. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was den Lesefluss noch zusätzlich steigert. Zu den Kapiteln gibt es immer eine Angabe von Ort und Zeit, die dem Leser erlaubt, sich in der Geschichte zu orientieren. Das Buch bietet eine Besonderheit, die ich bisher nur selten bei Büchern gesehen habe. Die Autorin hat in ihren Büchern bewusst auf einen Glossar verzichtet und arbeitet ausschließlich mit Fußnoten für Erklärungen. Dies hat den Vorteil, dass man während des Lesens nicht blättern und nachschlagen muss. Der Lesefluss wird daher kaum beeinträchtigt und man kann - sofern man dies möchte - die Fußnoten auch einfach überlesen. Ein Nachteil dieses Systems ist mir allerdings doch aufgefallen. Ein einmal erklärtes Wort kann nicht noch einmal nachgeschlagen werden. Doch prinzipiell finde ich die Idee der Autorin gut, zumal ich Fußnoten liebe. Der erotische Anteil in diesem Buch beginnt mit Mary, aber verharrt aber nicht auf ihr, sondern man lernt verschiedene Facetten der Liebe kennen. Mir hat in diesem Buch gerade diese Abwechslung sehr gut gefallen. Die knisternde Erotik ist im zweiten Band eindeutig ausgeprägter als im ersten, jedoch nicht überzogen, sondern steht eindeutig im klaren Kontrast zur düsteren Lebensweise während der industriellen Revolution Die erotischen Szenen beginnen langsam, mit Andeutungen, werden dann aber schnell genauer und die Beschreibungen und Sprache der Autorin deutlicher. Auch diese Geschichte verfügt über ein offenes Ende, jedoch nicht ganz so offen, wie im ersten Band. Zwar sind noch nicht alle offenen Punkte geklärt, Cathy und Aaron noch nicht angekommen, doch wirkt das Ende runder als beim ersten Teil und so stellt sich eine erwartungsfrohe Freude auf den letzten Band bei mir ein. Ein ausführliches historisches Nachwort rundet den geschichtlichen Hintergrund noch zusätzlich. Fazit: Ein spannender erotischer Gesellschaftsroman aus dem viktorianischen England, der den Leser einfängt und abtauchen lässt in eine Zeit, in der Intrigen, geheime Pläne, Vergangenheitsbewältigung, dunkle Geheimnisse, Leidenschaft oder gar politische Machtspiele und Taktiken an der Tagesordnung waren Reihe: 1. Die dritte Sünde 2. Stadt der Schuld 3. Wege nach Enden

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  • Prickelnde Erotik, historische Fakten und jede Menge Spannung - Willkommen in der Stadt der Schuld

    Stadt der Schuld

    LettersFromJuliet

    18. October 2013 um 11:08

    Inhalt 1840, England, Isobel hat Rache geschworen und so fliehen Cathy und Aaron nach Manchester. Die Industrielle Revolution hat begonnen und die großen Industriestädte verarmen immer mehr und das Elend nimmt zu, während die Reichen immer reicher werden. Eine harte Zeit steht dem Pärchen bevor, vor allem weil Cathy schwanger ist und sie drei Waisenkinder aufnehmen. Außerdem hat Mrs Ashworth, die Frau des Chefs von Aaron, ein Auge auf ihn geworfen. Horace Havisham muss sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellen, dabei hat er doch gerade die Liebe für sich entdeckt und damit ist nicht seine Frau Isobel gemeint. Er will sein Leben nun ändern, nur ist es dafür nicht schon zu spät? Isobel ist ihm mit dem Privatdetektiv Armindale auf den Fersen und versucht ihn ins Gefängnis zu bringen, damit sie sein Vermögen bekommt. Meine Meinung Ach, ich habe mich ja so auf die Fortsetzung zu “Die dritte Sünde” gefreut und beide Bücher haben eines gemeinsam – aufschlagen und mittendrin in die Geschichte fallen. Einfach mal den Alltag vergessen! Die Autorin hat einen ganz tollen Schreibstil, der einen regelrecht durch das Buch zieht, die Geschichte fliegt an einem vorbei. Während der erste Band auf dem Land spielte und sich mit den Problemen der Landbevölkerung beschäftigte, bekommen wir nun die Industrielle Revolution in England zu spüren. Das Elend der damaligen Zeit wird uns u.a. durch Cathys und Aarons Situation näher gebracht. Ich wusste zwar schon vorher, dass es die Leute damals sehr schwer hatten, allerdings habe ich mich beim Lesen immer wieder gefragt, “ist dieses Leben überhaupt noch lebenswert?” Ich musste die Frage immer wieder mit “nein” beantworten und finde es bemerkenswert, dass die Leute doch nicht aufgegeben haben und teilweise auch versuchten dagegen anzugehen, obwohl es sie den Kopf kosten konnte. Aber was ist schlimmer? Verhungern oder hingerichtet zu werden? Wer, so wie ich, erwartet, dass wir es mit den gleichen Protagonisten zu tun haben, der irrt sich. Die Gewichtung hat sich etwas verändert und es fällt mir schwer zu sagen, wer denn nun eigentlich hier der Protagonist und die Protagonistin ist. Isobel ist eher in den Hintergrund gerutscht (was ich sehr schade fand), ebenso wie Cathy. Dafür steht Horace mehr im Rampenlicht und mit seiner Geliebten, Mrs Ashworth und Mary sind neue Charaktere hinzugekommen, die sehr wichtig werden im Laufe der Geschichte. Cathy und Aaron haben sich verändert, das harte Leben hat sie verändert und es ist ungewiss, ob ihre Liebe das überstehen wird. Isobel ist ganz die Alte geblieben, rachsüchtig, intrigant und immer auf der Suche nach einem sexuellen Abenteuer. Ob es ihr wohl gelingen wird ihr Ziel zu erreichen oder wird sie doch endlich mal in die Knie gehen müssen? Horace fand ich im ersten Buch ganz furchtbar und als ich bei diesem Band merkte, dass er eine wichtigere Rolle bekommen hat, war ich ziemlich enttäuscht. Da er sich aber mit der Zeit ändert und zwar zum Positiven, war ich positiv überrascht und habe sogar mit ihm mitgefiebert. Mir, als Geschichtsfan, haben die vielen historischen Informationen sehr gut gefallen. Die Autorin nutzt einige Fußnoten, um Wörter, Personen oder Gegebenheiten zu erläutern. Außerdem hat sie ein sehr ausführliches Nachwort geschrieben, was sich mit der damaligen Zeit beschäftigt. Wen so etwas eher abschreckt, der muss das Nachwort und die Fußnoten einfach weglassen, damit verpasst er nichts was die Handlung angeht. Ist fand diesen Lerneffekt jedoch sehr gut! Der erste Band hatte ein paar erotische Momente, welche jetzt in der Fortsetzung deutlich zugenommen haben. Die Autorin hat diese Szenen wunderbar in die Handlung eingebettet, sie sind nicht überzogen, aber doch ausgeschmückt – genau die richtige Dosis prickelnder Erotik. Auch bei diesem Cover muss ich dem Bookspot Verlag mal wieder ein Lob aussprechen, wobei dieser Verlag immer so tolle Cover rausbringt. Es kommt nicht an den ersten Band ran, aber das Cover war einfach so wundervoll, dass das auch recht schwierig war. Ende 2014 wird der dritte Band erscheinen – “Weg nach Eden” Fazit Eva-Ruth Landys hat einen packenden historischen Roman geschrieben, der gespickt ist mit prickelnder Erotik, aber auch auf das Elend der damaligen Zeit hinweist. Unterhaltung und historische Informationen liegen ganz nah beieinander.

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  • Skrupellose Ausbeutung

    Stadt der Schuld

    baronessa

    15. October 2013 um 21:01

    Cathy und Aaron haben in Manchester in einer Baumwollspinnerei eine Arbeit gefunden. Cathy ist wieder schwanger und beide freuen sich auf das Kind. Täglich müssen sie den harten Überlebenskampf der Arbeiter und ihrer Familien mit ansehen. Als ein Kollege von Aaron verstirbt, die Mutter darauf drei ihrer Kinder allein zurücklässt, nehmen sich Cathy und Aaron den Kindern an. Die Not ist groß und alle müssen sehen, wie sie überleben. Das Mädchen Mary wird von Cathy in der Spinnerei angelernt. Sie soll einmal für Cathy die Arbeit übernehmen, während sie ihr Baby erwartet. Als ein Unfall dabei passiert, wird nicht nur Cathy verletzt, sondern sie bringt ihr Kind viel früher auf die Welt. Mary wird von dem Spinnereibesitzer mit ihrer Zustimmung entjungfert. Sie erhofft sich dadurch ein besseres Leben. Aaron bekommt eine neue Stelle, damit er nicht hinter das Geheimnis kommt. Als die Ehefrau des Spinnereibesitzers dahinter kommt, wird Mary nicht nur entlassen, sondern wird als Hure verkauft. Das Geld wird knapp und Aaron lässt sich auf gefährliche Aktionen ein, die das Leben der kleinen Familie bedroht. Währenddessen zeigt Isobel ihren Ehemann wegen Mordes an. Durch Zufall begegnet ihr in Manchester dann Cathy und alte Konflikte werden wachgerüttelt. Mehr wird nicht verraten, denn sonst vermisst ihr die Spannung beim Lesen. Dies war der zweite Teil der Trilogie. Im ersten Teil „Die dritte Sünde“ hat die Autorin das Elend der Landbevölkerung beschrieben. Im zweiten Teil hat sie einen Einblick in das Elend der Industriearbeiter gegeben. Die Ausbeutung der Menschen spielt dabei eine große Rolle. Nur wenige Privilegierte versuchen, den Arbeitern zu helfen. Die Menschen haben kaum eine Chance, ihr Leben zu verbessern. Die Geschichte im Victorianischen England ist nicht prüde, sondern wird durch erotische Szenen aufgewertet. Am Ende der Geschichte gibt es historische Erläuterungen. Das Cover finde ich für diese Geschichte nicht passend, da hätte man ein anderes Motiv wählen können. Dafür finde ich einige Innenseiten schön, denn diese geben ein Bild von der damaligen Zeit wieder. Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung der Geschichte gespannt – leider muss ich bis nächstes Jahr darauf warten. Ende 2014 kommt Band 3 „Wege nach Eden“, auf den ich mich schon sehr freue.

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