Eva Almstädt

 4 Sterne bei 1,143 Bewertungen
Autorin von Kalter Grund, Engelsgrube und weiteren Büchern.
Eva Almstädt

Lebenslauf von Eva Almstädt

Eva Almstädt wurde 1965 in Hamburg geboren. Nach ihrem Abitur machte sie eine Ausbildung zur Raumausstatterin bei den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte danach Innenarchitektur in Hannover. Anschließend arbeitete sie fünf Jahre lang in einem Möbelhaus. Seit 2001 ist Almstädt hauptberuflich freie Autorin und vor allem mit ihrer Reihe um die Kriminalkommissarin Pia Korittki erfolgreich. Eva Almstädt lebt mit ihrer Famile in Hammoor, Schleswig-Holstein.

Neue Bücher

Makronen, Mistel, Meuchelmord

 (2)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Alle Bücher von Eva Almstädt

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Kalter Grund

Kalter Grund

 (171)
Erschienen am 13.06.2014
Ostseesühne

Ostseesühne

 (112)
Erschienen am 15.04.2014
Engelsgrube

Engelsgrube

 (117)
Erschienen am 13.06.2014
Blaues Gift

Blaues Gift

 (93)
Erschienen am 13.06.2014
Grablichter

Grablichter

 (84)
Erschienen am 13.06.2014
Ostseeblut

Ostseeblut

 (67)
Erschienen am 13.06.2014
Ostseefluch

Ostseefluch

 (69)
Erschienen am 13.06.2014
Ostseetod

Ostseetod

 (60)
Erschienen am 11.03.2016

Interview mit Eva Almstädt

Interview von LovelyBooks mit Eva Almstädt, Mai 2011

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Meine ersten „Romane“ tippte ich so mit 11, 12 Jahren auf einer Reiseschreibmaschine. Der Anschlag, den ich mir dabei antrainiert habe, hat meine erste Computertastatur ruiniert. Nach der Schulzeit war ich mit anderen Dingen beschäftigt und schrieb nur noch kürzere Texte, aber so mit Mitte 30 musste es dann sein: Ich setzte mich an einen Krimi. Außer meinem Mann erzählte ich es niemandem. Die Vorstellung, meine Freunde und Familie eines Tages mit einem gedruckten Roman von mir zu überraschen, war eine ungeheure Motivation. Nach diversen Durchgängen des Manuskripts schickte ich Exposees und Leseproben an verschiedene Verlage. Ich hatte Glück: Neben meinem jetzigen Verlag bekundeten noch zwei weitere Interesse an meinem Krimi. „Kalter Grund“ ist 2004 im Lübbe Verlag erschienen.

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Agatha Christie, Mark Twain, Joan Aiken, Jane Austen, Sue Grafton, Sara Paretzky, Janet Evanovich, Robert Goddard, Stephen King, Fred Vargas, Minette Walters, Leena Lehtolainen, Hakan Nesser, Martin Suter ... und noch viele, viele mehr. Ich kann sie nicht alle aufzählen.

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Orte, Bilder, Musik, Gerüche ... Der Auslöser für eine Romanidee kann alles mögliche sein. Am meisten inspiriert mich aber, was meine Mitmenschen mir erzählen. Ich höre gerne zu. Wobei meine Charaktere selbstverständlich keinerlei Ähnlichkeit mit tatsächlich existierenden Personen haben. Ehrensache.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Auf Lesungen, in persönlichen Gesprächen, und auch per Mail über meine Homepage.

5) Wann und was liest Du selbst?

Zum Beispiel beim Kochen. Kochen finde ich langweilig, habe aber die Erfahrung gemacht, dass ein spannendes Buch einem gelungenen Mittagessen nicht gerade zuträglich ist. Ich habe fast immer einen Roman dabei, um z.B. während irgendwelcher Wartezeiten lesen zu können. Auch das Starten und Landen mit einem Flugzeug geht auf gar keinen Fall ohne Lesestoff. 
Ich lese am liebsten Krimis, Thriller, historische Romane und ein wenig Horror. Daneben viele Sachbücher, die irgendwie mit meiner Recherche zu tun haben. Zurzeit ein Buch über das BKA.

Neue Rezensionen zu Eva Almstädt

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Ritjas avatar

Rezension zu "Ostseesühne" von Eva Almstädt

Ein unaufgeregter Krimi
Ritjavor 21 Tagen

 Eva Almstädts neunter Krimi lässt wieder ein Dorf in Aufruhr kommen und eine Familie muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Pia Korittki muss sich nun neben der Erziehung ihres Sohnes Felix auch noch um einen Mord kümmern. Der Spagat zwischen Muttersein und Arbeit fällt ihr nicht immer leicht und so ermittelt sie an manchen Tagen mit einem schlechten Gewissen. Doch aufhalten, kann sie das nicht. Ihre Kollegen und sie entdecken bei ihren Ermittlungen noch einige Ungereimtheiten, weitere Geheimnisse und grausige Funde. Nur langsam kommen die Ermittler dem Täter auf die Spur bis Pia selbst um ihr Leben fürchten muss. 

Eva Almstädt hat diesmal auch etwas mehr aus dem Privatleben von Pia erzählt. Sie hat einen neuen Mann an ihrer Seite und einen Ex-Partner, der sie in eine unangenehme Situation bringt. Es ist ein unaufgeregter Krimi, der keine so großen Überraschungen birgt, aber trotzdem gut unterhält. Eva Almstädt nutzt zum Schluss sogar einen kleinen Cliffhanger, um die Neugier auf den nächsten Fall anzuregen.

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Wollys avatar

Rezension zu "Ostseefluch" von Eva Almstädt

Wieder ein solider Teil einer guten Reihe
Wollyvor einem Monat

In einem alten Haus auf der Ostseeinsel Fehmarn wird ein junges Mädchen erschlagen aufgefunden. Ein Mord der die Anwohner in Angst und Schrecken versetzt, ist es doch nicht das erste Unglück was auf dem verwahrlosten Anwesen passiert. Schon vor vielen Jahren ist dort Blut vergossen worden und das Ermittlerteam um Pia Korritki sieht schnell ein, das es die Vergangenheit nicht ruhen lassen kann.

Meinung:
Eva Almstädt macht wie immer einen soliden Job. Der mittlerweile 8 Band der Serie um die Polizistin Pia bietet wieder all das, was Fans von ihr erwarten dürfen. Ein Schauplatz mit schönem Lokalkolorit, eine authentische Ermittlertruppe, ein gelungenes Verwirrspiel um den Mörder und ein lässiger Schreibstil. Für mich ist die Autorin in ihrem Genre eine Bank. Almstädt schreibt nicht die aufregendsten Geschichten aller Zeiten, aber durchweg gelungene Krimis. Der einzige kleine Kritikpunkt in diesem Band liegt bei mir in der Auswahl des Täters. Hier hätte es für mich gelungenere Kandidaten gegeben. Das ist wahrscheinlich aber auch Geschmacksache. Von mir gibts wieder gute 4/5 Sterne für eine Autorin, deren Bücher ich immer wieder gerne zur Hand nehme.

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E

Rezension zu "Ostseerache" von Eva Almstädt

Das Dorf, das Schweigen und zwei Todesfälle
evaczykvor einem Monat

Die Vergangenheit schläft nicht, sie ruht nur, heißt es ja in einem Sprichwort. In Eva Almstädts Krimi "Ostseerache" trifft das jedenfalls zu -nicht nur, weil Kripo-Kommissarin Pia Korittski von einem in der Vergangenheit hinter Gitter gesetzten Soziopathen auch aus dem Knast noch drangsaliert wird. Auch der Tod einer jungen Frau in einem kleinen Dorf an der Ostsee wühlt plötzlich Vergangenheit auf.

Denn die junge Flora, Nachbarin der Toten, ist erst vor kurzem in das Dorf zurück gekehrt. Vor Jahren wurde sie als zwölfjährige beschuldigt, für den Tod eines Spielkameraden verantwortlich gewesen zu sein. Der Versuch, an den Ort ihrer Kindheit zurück z kehren, ist auch ein Kampf gegen soziale Ächtung. Pia Korritski stößt schon bald auf Ungereimtheiten - sollte womöglich Flora und nicht die junge Nicole getötet werden?

Um den Fall zu lösen, muss sie den alten Todesfall noch einmal neu aufrollen und das Schweigen des Dorfes brechen. Jeder Fortschritt scheint erst mal neue Fragen aufzuwerfen - und das gerade in einer Zeit, wo die Polizisten auch in ihrem Privatleben und in der beruflichen Karierreplanung einige Weichen neu stellen muss.

Ein solider, spannender Küstenkrimi mit einer Protagonistin, die auch als Mensch und nicht nur als Ermittlerin Profil hat. Immerhin handelt er sich bereits um das 13. Buch einer Serie. Wer wie ich die vorangegangenen Bände nicht kennt, findet auch ohne Kenntnis der Vorgeschichte eine stringente Handlung und Charaktere, die nicht durch allzuviele Anspielung auf die vorangegangenen Bücher für Verwirrung sorgen. Das Ende lässt ahnen: Es wird nicht das letzte mal sein, dass Pia Korritski ermittelt.

Gut geschildert ist vor allem die Schweigekultur in der Dorfgemeinschaft, die ebenso heimelig wie grausam sein kann - je nachdem, ob man dazu gehört oder nicht.

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Zusätzliche Informationen

Eva Almstädt wurde am 22. November 1965 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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