Eva Baronsky

 4 Sterne bei 237 Bewertungen
Autorin von Herr Mozart wacht auf, Magnolienschlaf und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Eva Baronsky

Eva Baronsky, 1968 im Rheingau geboren, lebt und arbeitet nun in Kronberg. Sie studierte Innenarchitektur und Marketing und war unter anderem als selbstständige Kommunikationsberaterin und Journalistin tätig. 2009 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Herr Mozart wacht auf“, für den sie mit dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet wurde.

Alle Bücher von Eva Baronsky

Herr Mozart wacht auf

Herr Mozart wacht auf

 (141)
Erschienen am 28.02.2011
Magnolienschlaf

Magnolienschlaf

 (45)
Erschienen am 28.02.2011
Manchmal rot

Manchmal rot

 (38)
Erschienen am 11.04.2017
Herr Mozart feiert Weihnachten

Herr Mozart feiert Weihnachten

 (9)
Erschienen am 15.09.2017
Herr Mozart wacht auf: Roman

Herr Mozart wacht auf: Roman

 (1)
Erschienen am 01.02.2011
Manchmal rot

Manchmal rot

 (3)
Erschienen am 23.02.2015

Neue Rezensionen zu Eva Baronsky

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Herr Mozart feiert Weihnachten" von Eva Baronsky

Ein Weihnachtsmärchen ...
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Wider Erwarten ist Wolfgang Amadée Mozart auch nach dem 5.12. noch in Wien. Allerdings alleingelassen und hungrig, denn Kumpel Pjotr ist auf Weihnachtsurlaub.

 

In dieser trüben Stimmung macht sich Mozart auf den Weg ein  wenig Geld für Essen zu erspielen. Mehrmals wird er verjagt, bis ihn Karoline, ein kleines Mädchen, das ihn für den Weihnachtsmann hält, mit zu sich nach Hause nimmt.

Doch auch hier ist von Weihnachtsstimmung nicht viel zu spüren. Karoline lebt in einer Patchwork-Familie, deren Mitglieder mit sich selbst oder damit beschäftigt sind, den anderen zu gefallen.

Unversehens findet sich Mozart als Mediator wieder, denn Musik verbindet. Selbst die kratzbürstige Hannah oder der Veganer Max, der heimlich eine Gänsekeule verdrückt, empfinden bei Mozarts Musik so etwas wie weihnachtliche Gefühle.

 

Ein schönes Weihnachtsmärchen mit unserem durch die Zeit reisenden Wolfgang Amadeus Mozart.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Herr Mozart wacht auf" von Eva Baronsky

Mozart heute in Wien ...
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Wer hätte sich das gedacht? Wolfgang Amadée Mozart als Zeitreisender?

Doch von Anfang an:

Wir steigen in Mozarts Sterbeszene am 05.12.1791 ein, um wenig später dem großen Komponisten als Wolfgang Mustermann im Wien von 2006 wieder zu begegnen. 


Wir erleben Mozart alias "Wolfgang Mustermann" als liebenswerten, witzigen, leidenschaftlichen gleichzeitig aber tieftraurigen, sprunghaften, häufig unzuverlässigen Menschen, der sich im für ihn unbekannten Wien durchschlägt.


Die Autorin hat ihm einen polnischen Geiger, Pjotr, zur Seite gestellt, der ebenso wie Mozart nur durch Bauernschläue überleben kann.
Herrlich sind die Gegensätze des 18. und 21.Jahrhundert beschrieben. Das Aufeinanderprallen der unterschiedlichen Welten ist manchmal tragisch, tragikomisch, oft aber auch einfach nur komisch. Lachen musste ich, als seine Ahnungslosigkeit über das Wesen des "Gummis" verbergen kann. Auch seine Neugier macht Wolfgang liebenswert. Jeden Tag lernt er etwas Neues. Er begreift, dass man manchmal mit einem „Siemens“ telefonieren kann und manchmal nicht. Mobiltelefon und Fernbedienung gab es zu seinen Lebzeiten ja nicht. Dafür eine Menge von Dienstboten, die ihn und seine Familie umgeben haben.

Besonders gelungen finde ich, dass sich Mozart auch in der modernen Musikwelt wie Jazz zurechtfindet.

Er atmet Geräusche der Gegenwart ein und entlässt sie als seine unverkennbare Musik wieder. Allerdings ist er nach wie vor getrieben, sein “Requiem” zu vollenden. So endet die geschichte auch wieder an einem 5. 12..

Meine Meinung:

Die Autorin zeichnet ihn als liebenswerten, verspielten Charakter, als lustvoll kindischen Bruder Leichtfuß, dem Musik über alles geht. Wie im echten Leben kann er auch als Reinkarnation mit Geld nicht umgehen.

Doch ein wenig Ernsthaftes schwingt hier auch mit: Wie gehen wir heute mit außergewöhnlichen Menschen, mit Genies um?
Wunderkinder werden heute oft mit Ritalin behandelt bis sie in ein oft mittelmäßiges Schema passen und manche landen wie zu Mozarts Zeiten im Tollhaus.

Gut gelungen ist der Autorin die urtümliche Sprache Mozarts wiederzugeben. Keine einfache Sache!

Fazit:

Mir hat dieser Zeitreiseroman sehr gut gefallen. Gerne gebe ich 5 Sterne.

Kommentare: 1
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talishas avatar

Rezension zu "Herr Mozart feiert Weihnachten" von Eva Baronsky

Ein spezieller Heiligabend
talishavor einem Jahr

Nachdem ich viel Gutes vom ersten Band "Herr Mozart wacht auf" gehört habe, wollte ich "Herr Mozart feiert Weihnachten" gerne lesen. Zuvor wollte ich mich aber auch vom ersten Band überzeugen, da ich nicht wusste, ob es sich um ein Folgeband handelt oder ob man das Weihnachtsbuch auch als Einzelband lesen kann. 
Die Idee, dass Mozart sozusagen ein Zwischenjahr zwischen Erde und Himmel einlegt und dieses im Jahr 2006 in Wien verbringt, fand ich zuerst ganz witzig. Der Anfang des ersten Buches las sich auch gut und schnell weg, doch dann zog sich alles in die Länge und vieles fand ich bald nicht mehr lustig - alles zu gewollt witzig oder satirisch dargestellt. Schön fand ich, dass Mozart in Musiker Piotr ein Freund fand; die Szenen mit Anju dagegen hätten nicht sein müssen. Der Funke sprang nicht über und ich las nur noch weiter, weil ich ja den Weihnachtsband als Rezensionsexemplar schon bei mir hatte und deshalb wissen wollte, wie der erste Band zu Ende geht.
"Herr Mozart feiert Weihnachten" spielt genau zur gleichen Zeit wie im "Aufwachbuch" - dort wurden die Weihnachtstage grossumflächig umfahren bzw. ausgelassen. Was Mozart erlebte, in den Tagen als Piotr bei seiner Familie war, ist hier nachzulesen.
Es ist Heiligabend und unserem  Wolfang Amadé Mozart langweilig. Er nimmt Pjotrs Geige und begibt zum Stephansdom, vor dem er zu musizieren beginnt.  Gebannt schaut ihm ein kleines Mädchens zu. Karoline ist auf der Suche nach dem Weihnachtsmann und glaubt ihn in Mozart gefunden zu haben. Mozart hingegen hält Karoline für Gott in anderer Gestalt und geht mit ihr mit.

Sie landen bei Karolines Patchwork-Familie, in der zu geht wie in wohl vielen Familien: Jemand versucht dem anderen etwas zuliebe zu tun, was derjenige nicht zu schätzen weiss und schon steht der erste Weihnachtskrach ins Haus. Die Jungmannschaft ist nicht zufrieden mit dem Essen oder den Geschenken, und dann ist ja oft noch einer der zu viel trinkt oder sonst nicht in die Runde passt. All diese verschiedenen Charakter sind hier versammelt, darunter der vermeintliche Weihnachtsmann Wolfgang, oder wie von Vater Thomas vermuteter Penner, der Karoline irgendwo aufgelesen hat. In der Folge wird es sehr turbulent mit all den Dramen, die sich an Weihnachten so abspielen. 

Mir hat der Weihnachtsband bedeutend besser gefallen als "Herr Mozart wacht auf", was sicherlich auch an der geringen Seitenzahl liegt. Mit 140 Seiten, mehr als die Hälfte verkürzt, ist es genau die richtige Dosis des Zeitreisenden Mozart. Seit drei Wochen schon in der modernen Welt, hat er bereits ein wenig Ahnung über das Leben in der Neuzeit und muss sich nicht als Musiker beweisen. Humor fehlt auch in diesem Band nicht; zwar immer noch überspitzt, aber gut auszuhalten. Alles ist - trotz Familienkrach - viel entspannter.

Ein drittes Buch über ihn bräuchte ich nicht lesen, und jedem der sich für die zwei Bücher interessiert, empfehle ich klar den "Weihnachts-Mozart" hier zu lesen. Wahrscheinlich freuen sich auch klassische Musik-Fans, wenn sie es geschenkt bekommen.

Fazit: Eine witzige Geschichte über einen speziellen Heiligabend für Mozart und die kleine Karoline.4 Punkte.
 

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Gespräche aus der Community

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aufbauverlags avatar
Wir laden euch ganz herzlich zur Leserunde zu Eva Baronskys Buch »Manchmal rot« ein und freuen uns darauf, mit euch dieses herzerwärmende, moderne Märchen zu lesen und darüber zu diskutieren.

Außerdem habt ihr die Gelegenheit, Fragen an Eva Baronsky zu stellen, die sie persönlich beantworten wird!

Zum Inhalt:

"Ich habe gerade erst angefangen, jemand zu sein."

Es ist ein Kurzschluss, der zwei Lebenswelten, die sich sonst kaum berühren, aufeinanderprallen lässt: die eines erfolgsverwöhnten Anwalts und die seiner illegal beschäftigten Putzfrau. Was dann passiert, bedeutet für beide den völligen Verlust von Selbstverständlichkeiten.

Für ihn läuft alles prächtig, er steht vor dem ganz großen Deal. Zwar muss er vorher den Seniorchef seiner Kanzlei ausbooten und nebenbei ein üppiges Schwarzgeldkonto in der Schweiz auflösen, aber auch das wird er in den Griff bekommen. Seine Putzfrau lernt er nur kennen, weil sie in seiner Wohnung von der Leiter fällt. Als sie im Krankenhaus erwacht, kann sie sich weder an ihren Namen erinnern, noch ihn schreiben. Während sie ungläubig der Frau, die sie einmal gewesen sein soll, nachforscht, erfindet sie sich neu. Dabei entwickelt sie ein Selbstbewusstsein, das ihn zunehmend fasziniert und verunsichert.

Eva Baronsky erzählt in diesem modernen Märchen so warmherzig wie erstaunlich von zweien, denen alle Gewissheiten abhanden kommen und die uns fragen lassen: Wer wäre man, wenn man nicht zu wissen glaubte, wer man ist?

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Euer Team vom Aufbau Verlag

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

winterdreams avatar
Letzter Beitrag von  winterdreamvor 4 Jahren
Zur Leserunde
LesleyBuchs avatar
Hallo Frau Baronsky, welche Musik inspiriert Sie beim Schreiben? Oder brauchen Sie dazu absolute Stille?
Zum Thema

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von 5 Lesern aktuell gelesen

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