Eva Baronsky

 4 Sterne bei 252 Bewertungen
Autorin von Herr Mozart wacht auf, Magnolienschlaf und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Eva Baronsky

Eva Baronsky, 1968 im Rheingau geboren, lebt und arbeitet nun in Kronberg. Sie studierte Innenarchitektur und Marketing und war unter anderem als selbstständige Kommunikationsberaterin und Journalistin tätig. 2009 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Herr Mozart wacht auf“, für den sie mit dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet wurde.

Alle Bücher von Eva Baronsky

Cover des Buches Herr Mozart wacht auf (ISBN: 9783746626963)

Herr Mozart wacht auf

 (150)
Erschienen am 28.02.2011
Cover des Buches Magnolienschlaf (ISBN: 9783746630892)

Magnolienschlaf

 (45)
Erschienen am 13.02.2015
Cover des Buches Manchmal rot (ISBN: 9783746632407)

Manchmal rot

 (38)
Erschienen am 11.04.2017
Cover des Buches Herr Mozart feiert Weihnachten (ISBN: 9783746633787)

Herr Mozart feiert Weihnachten

 (12)
Erschienen am 15.09.2017
Cover des Buches Die Stimme meiner Mutter (ISBN: 9783753000053)

Die Stimme meiner Mutter

 (3)
Erschienen am 24.08.2021
Cover des Buches Liebe würde helfen (ISBN: 9783311100737)

Liebe würde helfen

 (1)
Erschienen am 18.03.2021
Cover des Buches Manchmal rot (ISBN: 9783836811507)

Manchmal rot

 (3)
Erschienen am 23.02.2015

Neue Rezensionen zu Eva Baronsky

Cover des Buches Die Stimme meiner Mutter (ISBN: 9783753000053)
Martina_Blubie_Weisss avatar

Rezension zu "Die Stimme meiner Mutter" von Eva Baronsky

Eine Callas mit Herz
Martina_Blubie_Weissvor 20 Tagen

Als große Bewunderin der Callas - tatsächlich die einzige Opernsängerin, die ich stimmlich immer erkenne - hatte ich Angst vor diesem Buch und habe es mit gewaltiger Skepsis zu lesen begonnen.
Aber wow! Und nochmals WOW... was für eine positive Überraschung.
Allein sprachlich ist dieser Roman ein Leckerbissen und der kreative Kunstgriff, die Geschichte den ungeborenen Sohn der Callas und Onassis erzählen zu lassen: Hut ab, das hat perfekt funktioniert, denn dadurch entsteht eine emotionale Nähe zu Maria Callas, die bei einer Biografie nicht möglich wäre, ohne obsessiv zu wirken.
Natürlich ist es Fiktion, es ist nicht einmal verbrieft, dass die beiden je ein Kind erwartet haben - lediglich ein hartnäckiges Gerücht hält sich. Aber es ist eine Fiktion die so nah an der Realität ist, wie es nur möglich ist und zeigt eine menschliche, verletzliche Callas, nicht die Künstlerin, sondern die Frau, die so sehr verstanden und geliebt werden möchte.
Wir begleiten Maria Callas (und ihren ungeborenen Sohn) eigentlich nur eine kurze Zeitspanne, eben jene die nötig ist, um die Möglichkeit zu ebnen ein Kind zu zeugen, die Zeugung eines Kindes und das Austragen eines Kindes, und es ist eine gut gewählte Zeitspanne. In dieser Zeit als sie auf Onassis trifft, die große Liebe ihres Lebens, ist ihre künstlerische Karriere eigentlich schon fast am Ende. Es ist also eine Zeit des großen Umbruchs.
Man taucht in die Welt der Reichen der 50/60er Jahr ein und hat das eine oder andere bekannte Foto und Gesicht vor Augen. Es macht auch viel Spaß beim Lesen immer wieder nach den Fakten zu googeln und sie im Einklang mit dem Buch zu bringen.
Eva Baronsky ist mit diesem Roman ein wahres Meisterwerk gelungen, das ich voll und ganz empfehlen kann.

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Cover des Buches Die Stimme meiner Mutter (ISBN: 9783753000053)
Bibliokates avatar

Rezension zu "Die Stimme meiner Mutter" von Eva Baronsky

Toller Roman über Maria Callas
Bibliokatevor 4 Monaten

"Man kann sich meine Mutter vorstellen wie den Mond : Kaum jemand brachte es fertig, ihre verborgene Seite zu entdecken. Mein Vater war einer der Wenigen der sich diese Mühe machte." S. 183


Maria Callas lernt auf Aristoteles Onasis auf dessen Luxusschiff kennen. Die beiden, zu diesem Zeitpunkt noch beide mit anderen verheiratet, Maria mit Meneghini der sie mehr als  sein Werk  und investiton ansieht. Sie kommen sich immer näher. Es folgt der Skandal. Wieder einmal hat die Presse ein gefundenes Fressen.


Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive ihres Sohnes der niemals leben wird. Maria und Aristoteles wissen noch nicht einmal von seiner Existenz während er die Geschichte ihres kennenlernens und ihrer Beziehung erzählt ohne die es ihn nicht gäbe.


Ich fand den Roman wirklich interessant. Es wird sowohl Maria Callas sehr interessant, authentisch sowie vielschichtig dargestellt, als auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Protagonisten und die unterschiedlichen Temperamente die hier zusammenkommen. Man erfährt sowohl etwas über die Vergangenheit, als auch die Gegenwart der Protagonisten es kommen ihre Stärken und Schwächen zum Vorschein sowie auch ihre traumatischen Erfahrungen und ihre Leidenschaften was das ganze unglaublich toll und authentisch werden lässt.  Vor allem Marias Sehnen nach Anerkennung und Liebe, ihre Unsicherheit die sie versucht durch scheinbare Arroganz und Kälte zu überspielen, ihre Komplexe und das hadern von Maria und Aristoteles wurde toll und glaubhaft dargestellt.


So entsteht eine Geschichte die sehr interessant und lesenswert ist und auch im Rahmen einer Verfilmung für mich gut vorstellbar wäre. Der Schreibstil hat mich total überzeugt und ich habe immer wieder während des Lesens Callas gehört was ich nur empfehlen kann da das in meinen Augen die Wirkung des gelesenen noch verstärkt hat. Für alle die sich für Oper, Kultur oder auch Geschichte interessieren könnte dieses Buch das richtige sein.


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Cover des Buches Liebe würde helfen (ISBN: 9783311100737)
Luis_Stabauers avatar

Rezension zu "Liebe würde helfen" von Eva Baronsky

Zwölf Persönlichkeiten in und mit Liebe entwickelt.
Luis_Stabauervor 2 Jahren

„Liebe würde helfen“ ist ein Staffelroman schreiben die beiden Autorinnen Eva Baronsky und Claudia Brendler. Der Titel möchte das Buch aus 2021 dem Genre Liebesroman zuordnen, schnell erkennt man, es ist ein Entwicklungsroman am Beispiel Liebe. Sechs suchende Männer und ebenso viele Frauen geben einander das Staffelholz weiter, reden, reflektieren, lassen sich unterschiedlich ein, fallen und richten sich doch wieder auf. Dabei kommen alle Sinne zum Zug, von nicht riechen können bis zur Kotze, die ihn an eine Schwangerschaft erinnert.


Da hat er es ausgesprochen, es klang ganz schlicht. Ganz ehrlich: „Liebe würde helfen.“ – Sagt Burkhard im Krankenhaus, Lydia kann damit nicht umgehen und will es der Therapeutin erzählen. Sie kommt nicht dazu.


Betroffenheit und Hoffnung erzeugt das Kapitel über Ro(seanna), deren Mutter (sie steht wohl für die Gesellschaft) ihr ihrer Besonderheit wegen keinesfalls ein Kind zutraut. Ros ungetrübte Liebe wird zum Vorbild, sie kämpft mit ihrer Schwester für ein Leben in Liebe, es wird die Lösung für beide. Für alle?


Die inneren Monologe, die Gedanken und Dialoge sind komplex angelegt, jederzeit nachvollziehbar und verständlich, die Rhythmen der Sprache und deren unterschiedlicher Aufbau vertiefen die jeweilige Figurenpsychologie, nehmen den/die Leser’in zusätzlich mit. 


Einiges erinnert an Schnitzlers „Reigen“. Figuren, die im anderen Kapitel aus neuer Sicht wieder vorkommen. Patchwork-Familien wären bei Schnitzler noch kein Thema gewesen. Empathie und Beklommenheit halten sich beim Lesen die Waage, Situationen erzeugen Spannung, ohne daraus einen Krimi entstehen zu lassen.


Nach jedem Kapitel in „Liebe würde helfen“ habe ich mich auf das nächste gefreut. Überraschende Wendungen, mögliche Lösungen, sowie die kreative und zu den Figuren passende Sprache haben zusätzlich meine literarische Neugier befeuert.


Kann gut sein, Menschen unter dreißig fehlen die Liebesenttäuschungen, das Suchen nach dem/der einen Partner‘in und nach sich selbst, um in diesen Roman tief eintauchen zu können. Alle, die eine dieser Erfahrungen kennen, werden aus dem Buch blitzgescheite, nachvollziehbare, sowie amüsante und literarisch hochwertige Anstöße mitnehmen.

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Gespräche aus der Community

Wir laden euch ganz herzlich zur Leserunde zu Eva Baronskys Buch »Manchmal rot« ein und freuen uns darauf, mit euch dieses herzerwärmende, moderne Märchen zu lesen und darüber zu diskutieren.

Außerdem habt ihr die Gelegenheit, Fragen an Eva Baronsky zu stellen, die sie persönlich beantworten wird!

Zum Inhalt:

"Ich habe gerade erst angefangen, jemand zu sein."

Es ist ein Kurzschluss, der zwei Lebenswelten, die sich sonst kaum berühren, aufeinanderprallen lässt: die eines erfolgsverwöhnten Anwalts und die seiner illegal beschäftigten Putzfrau. Was dann passiert, bedeutet für beide den völligen Verlust von Selbstverständlichkeiten.

Für ihn läuft alles prächtig, er steht vor dem ganz großen Deal. Zwar muss er vorher den Seniorchef seiner Kanzlei ausbooten und nebenbei ein üppiges Schwarzgeldkonto in der Schweiz auflösen, aber auch das wird er in den Griff bekommen. Seine Putzfrau lernt er nur kennen, weil sie in seiner Wohnung von der Leiter fällt. Als sie im Krankenhaus erwacht, kann sie sich weder an ihren Namen erinnern, noch ihn schreiben. Während sie ungläubig der Frau, die sie einmal gewesen sein soll, nachforscht, erfindet sie sich neu. Dabei entwickelt sie ein Selbstbewusstsein, das ihn zunehmend fasziniert und verunsichert.

Eva Baronsky erzählt in diesem modernen Märchen so warmherzig wie erstaunlich von zweien, denen alle Gewissheiten abhanden kommen und die uns fragen lassen: Wer wäre man, wenn man nicht zu wissen glaubte, wer man ist?

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* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

376 BeiträgeVerlosung beendet
winterdreams avatar
Letzter Beitrag von  winterdreamvor 8 Jahren
Hallo Frau Baronsky, welche Musik inspiriert Sie beim Schreiben? Oder brauchen Sie dazu absolute Stille?
3 Beiträge
Eva Baronskys avatar
Letzter Beitrag von  Eva Baronskyvor 12 Jahren
Liebe Lesleybuch, lieber nicht, denn diese Musik bezieht sich auf ein aktuelles Projekt, hat mit dem Magnolienschlaf nichts zu tun. ;-) Viele Grüße Eva Baronsky
Zum Thema
Liebe Frau Baronsky, noch eine letzte Frage ..;-) Arbeiten Sie bereits an neuen Projekten?
1 Beiträge
Eva Baronskys avatar
Letzter Beitrag von  Eva Baronskyvor 12 Jahren
Die letzte schon -- o wie schade! Ja, ich arbeite an neuen Projekten. Tatsächlich im Pural, weil es zwar immer ein konkretes gibt, das bearbeitet und geschrieben werden will, daneben aber immer noch Ideen sind, die reifen und gären und irgendwann an der Reihe sein werden. Falls Ihre Frage darauf abzielt, zu erfahren, was als nächstes kommt, muss ich Sie aber leider enttäuschen ;-) Einmal, weil meine Bücher gleichsam in Stufen geschrieben werden und sich dabei immer weiter verändern, so dass ich selbst vorher nie genau weiß, was später daraus wird; zum anderen, weil ich in gewisser Weise abergläubisch bin und deswegen einfach den Mund halte. Noch Fragen? Dann hole ich mir jetzt erst mal ein Glas Wein ;-) Herzlich Eva Baronsky
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