Frankensteins Mutter

von Eva Burkard 
5,0 Sterne bei3 Bewertungen
Frankensteins Mutter
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Eine fantastische sowie melancholische Reise durch das Leben Mary Shelleys und die damalige Zeit. Absolut lesenswert!

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Inhaltsangabe zu "Frankensteins Mutter"

Ein Roman über Mary Shelley (1797-1851), Tochter der früh verstorbenen Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Mary Wollstonecraft, die 17jährig gemeinsam mit ihrem Geliebten, dem Dichter Shelley, und ihrer Halbschwester Jane von zu Hause flieht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783905561333
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:235 Seiten
Verlag:eFeF
Erscheinungsdatum:01.01.1999

Rezensionen und Bewertungen

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    Kaivais avatar
    Kaivaivor 11 Jahren
    Rezension zu "Frankensteins Mutter" von Eva Burkard

    Am 30.8.1797 kommt Mary Wollstonecraft-Godwin zur Welt. Elf Tage später stirbt ihre Mutter, die berühmte Feministin Mary Wollstonecraft, am Kindebettfieber. Der Philosoph William Godwin ist nun allein mit zwei Töchtern. Mary hat einen starken Willen. Mit 17 stürzt sie sich in die englische Romantik. Der Dichter Percy Bysshe Shelley, 21 Jahre alt, entführt sie.
    Die Romantik hat in England einen anderen Weg genommen, als in Deutschland. Sie ist erotisch aufgeladener, geht härter zur Sache und ist von dramatischer Düsternis erfüllt. Es herrscht Gewitteratmosphäre.
    Blitz und Donner sind es auch, die Mary und Percy durch ihr gemeinsames Leben begleiten. Sie leben unterwegs, bis nach Italien. Von diesem Leben handelt dies Buch. "Roman" steht auf dem Titel und doch ist es im Grunde eine Biografie, denn keine Sekunde zweifel ich als Leser, daß ich hier Mary Shelleys wahres Leben vor mir hab. Den Kampf einer jungen Frau an vielen Fronten. Eva Burkhard schildert dies harte Leben sehr eindringlich.
    Es war intensiv und beklemmend, so wie jene legendäre Zeit, die Mary und Percy im Sommer 1816 in der Villa Dotima verbringen. Mit dabei Lord Byron und Marys Halbschwester Claire. Das Wetter ist drückend düster und aufgeladen. Die Stimmung im Haus ebenso. In dieser fiebrigen Atmosphäre kommt Mary die Idee zu Frankenstein. Den sie bald darauf niederschreibt.
    Mary und Percy taumeln weiter rastlos durch ihr Leben, der Tod ist ihr engster Begleiter, nimmt ihnen ein Kind und nimmt am Ende Mary den Mann weg. In einem Sturm auf dem Meer vor der italienischen Küste bei La Spezia versinkt die "Don Juan", Shelleys Segelboot. Percy ertrinkt.
    Und mit ihm auch Marys romantisches Leben. Danach kehrt Ruhe ein. Mary lebt noch lange, das Buch schildert das aber nur kurz.

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    Ambermoonvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine fantastische sowie melancholische Reise durch das Leben Mary Shelleys und die damalige Zeit. Absolut lesenswert!
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    ankas avatar
    ankavor 10 Jahren

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