Eva Demski Afra

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Inhaltsangabe zu „Afra“ von Eva Demski

Neun Monate nach Kriegsende wird in einem kleinen veschlafenen Dorf, das von den Schrecken des Krieges weitgehend verschont geblieben war, ein Mädchen geboren, das "obwohl man drei Schüsseln Wasser über ihm ausgegossen und an ihm herumgerieben hatte, während es sich verzweifelt wand und schrie, in der Farbe bedenklich" blieb. Geboren als Kind einer Bäuerin aus dem bayrischen Grenzland und einem farbigen GI wächst Afra in den fünfziger und sechziger Jahren in einer Umgebung auf, in die die Zivilisation erst langsam vorzudringen beginnt. Afra bleibt eine Außenseiterin, auch als sie nach ihrer Ausbildung das Dorf verlässt, und in das scheinbar so muntere München der späten sechziger und siebziger Jahre gerät. Und obwohl man ihr nun, da sie zumindest die Hautfarbe mit der amerikanischen Revolutionsführerin Angela Davis gemein hat, mit einer gewissen Sympathie begegnet, lebt sie weiterhin ein Doppelleben und besinnt sich mehr und mehr auf ihre Namenspatronin St. Afra,die Schutzheilige der Prostituierten. So gelingt ihr schließich doch noch eine deutsche "Karriere" und ein fast weißes Kind, das sich auf eine sehr eigene Weise mit seiner Mutter, seiner Herkunft und seiner Gegenwart auseinanderzusetzen beginnt.

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  • Rezension zu "Afra" von Eva Demski

    Afra
    Kurile

    Kurile

    14. July 2008 um 21:30

    Bei Eva Demski - die sehr gut schreibt - frage ich mich immer: Wie hieß noch mal das Original? Die Art, wie sie sich beeinflussen lässt, lässt den Leser vermuten, er habe das woanders schon mal gelesen. Starke Erinnerungsbilder; trotzdem oder deshalb?