Eva Derndorfer , Elisabeth Fischer Selbstgemacht im Glas

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Inhaltsangabe zu „Selbstgemacht im Glas“ von Eva Derndorfer

Einkochen, Einmachen, Einlegen – das ist sowohl altbewährte Tradition als auch brandaktueller Trend! Denn diese Methoden sind nicht nur nachhaltig und ökologisch; die Lebensmittel bleiben durch die Konservierung auch über lange Zeit geschützt, nährstoffreich und aromatisch.
Ab ins Glas mit frischen, saisonalen Produkten und die selbst gemachten Köstlichkeiten des Sommers auch im Winter genießen. Ob herzhaft oder süß, ob Obst, Gemüse, Marmeladen, Pasteten, Suppen, Spirituosen oder gar Kuchen – „Selbstgemacht im Glas“ bietet 80 vielfältige Rezepte und hilfreiche Praxistipps, wie das Einrexen garantiert gelingt. Das handliche Glas eignet sich außerdem als perfekter Snack für die Mittagspause oder unterwegs und ist nicht zuletzt ein individuelles Geschenk für jeden Anlass!
Jetzt geht’s ans Eingemachte – weil Selbstgemacht einfach am besten schmeckt!

Von wegen verstaubt - Einkochen ist der neue Trend

— tardy

Einkochen stylisch und modern.

— Bücherfüllhorn-Blog

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    Selbstgemacht im Glas

    tardy

    08. December 2016 um 16:00

    Meine Großeltern hatten Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten schlicht und einfach eingekocht, um es haltbar zu machen, damit, mangels Gefriertruhe, im Winter auch etwas "Frisches" auf den Teller kam. Bei meinen Eltern wurde alles höchstens noch eingefroren, Dosenfrüchte waren verpönt. Nun ist das Konservieren von Lebensmitteln wieder groß in Mode. Auch ich bin schon auf diesen Zug aufgesprungen und sammle in meiner Vorratskammer alle möglichen selbstgemachten Marmeladen und Chutneys. Immer auf der Suche nach neuen und kreativen Rezepten bin ich nun fündig geworden. Das Buch "Selbstgemacht im Glas" ist eine wahre Schatzkammer. Hier findet man nicht nur tolle Rezepte, sondern auch Tipps und Tricks rund um das Einmachen. Das Buch, außen extrem schlicht, aber raffiniert eingebunden, ist unterteilt in fünf Kapitel, die in sich weiter unterteilt sind: Ab ins GlasEinfach selbst gemacht (Wichtiges rund ums Einkochen)Fein und frisch im Glas (Zum Zubereiten, Mitnehmen und Servieren)Feines haltbar gemacht (Zum Genießen, Verschenken und Lagern)Zu guter Letzt (Noch einige Tipps, damit alles gelingt) Im ersten Teil befindet sich das Vorwort.Im Teil Zwei findet man alle Information rund ums Einkochen. Dieser Teil ist extrem gut gemacht und lässt m.E. keine Fragen offen.Teil Drei enthält einen umfangreichen Rezeptblock, der hauptsächlich Gerichte enthält, die man relativ schnell verzehrt. Das Glas wird in erster Linie als Verpackung, Transportmittel oder witzige Serviermöglichkeit verwendet, Hier findet man u. a. auch Chutneys oder gewürzte Butter, die nur kurz haltbar sind. Im vierten Teil geht es dann ans Eingemachte. Hier entdeckt der Leser die verschiedensten Möglichkeiten seine Schätze aus dem eigenen Garten (natürlich auch seine gekauften) zu konservieren. Der letzte Teil widmet sich Einkochzeiten, den richtigen Gläsern und Flaschen und beherbergt das Register, Informationen zu den Autoren und Danksagungen.Das Blättern durch das schöne Kochbuch ist ein wahres Vergnügen. Wunderschöne Fotos begleiten die Rezepte, die sehr übersichtlich und klar daherkommen. Fast überall findet man weitere Tipps, Informationen zu Zutaten und zur Verwendung der fertigen Speisen. Dazwischen sind einzelne Seiten gestreut, die "Wichtiges auf einen Blick" zeigen, hier bekommt man neben Servierempfehlungen noch viele weitere interessante Hinweise.Um ein Kochbuch richtig beurteilen zu können, muss man natürlich in die Küche. Ich hatte zufällig Quitten in meiner Biokiste und dazu auf Seite 173 das passende Rezept entdeckt. Quitten-Apfel-Mus mit Gewürztraminer und Rosenwasser. Hier merkt man schon im Namen den entscheidenden Unterschied zum profanen Einkochen. Das Rezept ist trotzdem sehr einfach nachzukochen und stellt keine großen Ansprüche an den Hobbykoch. Das Ergebnis ist umwerfend! Extrem lecker und wirklich raffiniert! Keine Quitte möchte mehr anders zubereitet werden. Auch die anderen Rezepte klingen so, dass ich sie gerne nachmachen möchte, hungrig sollte man das Buch sowieso nicht anschauen.Schade, dass die große Erntesaison schon vorbei ist, aber da ich für Weihnachten noch einige Geschenke brauche, wird das Buch auf jeden Fall sehr bald wieder zum Einsatz kommen. Ich kann es nur weiterempfehlen.Autoren:Eva Derndorfer ist Ernährungswissenschafterin, Kaffeeexpertin, Tee- und Käsesommelière. Die Autorin zahlreicher Bücher (u.a. Alkoholfreie Drinks zusammen mit Elisabeth Fischer, erschienen bei Brandstätter im Januar 2016) hält Sensorikschulungen und Genussworkshops.Elisabeth Fischer ist Autorin von über 40 Kochbüchern, Food-Stylistin und schreibt für Gourmetzeitschriften. Sie hält Workshops für Kochbegeisterte und Profis.Nikolaus Tomsich verbindet Kochen gerne mit dem perfekten Glas, da es in der Küche vielseitig einsetzbar ist. Sein Praxiswissen rund ums Einrexen garantiert gutes Gelingen. Das Buch ist erschienen im Brandstätter Verlag ISBN-13: 978-3710600401

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  • Einkochen stylisch und modern

    Selbstgemacht im Glas

    Bücherfüllhorn-Blog

    02. November 2016 um 16:16

    Das Cover dieses Buches ist eigentlich eher ungewöhnlich dezent, sticht dadurch aber aus der Menge heraus und trifft ziemlich genau den Inhalt. Haltbarmachen im Glas, Einkochen im Glas, Servieren im Glas. Allerdings ist der Inhalt um weiten besser, als das Cover vermuten lässt.   Auf den ersten Seiten dreht sich alles um das Thema „haltbar machen und einkochen“. Alles ist fotogen und ausführlich erklärt, selbst Füllvolumen und die verschiedenen Glasformen die man nutzen kann. Das hört sich jetzt langweilig an, dieses „Einkoch-Know-How“, es ist aber sehr wichtig, wenn man einkochen will.   Wirklich interessant für mich wurde es im Kapitel „Fein & Frisch im Glas“. Hier werden Smoothis, leckere Salate, Suppen und vieles mehr in Gläser gefüllt um transportiert zu werden. Zum Beispiel mit auf die Arbeit. Neu daran ist die „Verpackung“ aus Glas anstatt aus Plastikgefäßen.   Buchinhalt: Smoothies und Overnight Oats   (sollten am selben Tag gegessen werden) Aufstriche aufs Brot, zum Brot Suppen heiß und kalt Salate und Warme Hauptgerichte Desserts aus dem Kühlschrank , aus dem Ofen Würzsoßen Eingelegt und Fermentiert Wurst und Fleisch Obst im Glas Brot und Kuchen aus dem Backofen Sirup und Liköre Zucker und Salze   Das Buch ist in drei große (und zwei kleine) Kapitel eingeteilt. In „Einfach selbst gemacht“ gibt es wichtiges rund ums einmachen. Die Rezepte sind in zwei Kapiteln untergebracht, zum einen in „Fein und frisch im Glas“, hier werden die gleich-zum-verzehren oder nur-kurz-haltbaren Rezepte vorgestellt und in „Feines haltbar gemacht“ die Rezepte zum einlagern.   Alle Rezepte sind sehr appetitlich in verschiedenen Gläsern fotografiert und machen Hunger! Die Salate „to go“ fand ich sehr lecker und praktisch.   Fazit: Das Buch ist eine Mischung aus verschiedenen Ansätzen. Zum einen werden Tipps und Rezepte zum Einkochen und haltbar machen gegeben, zum anderen dient für die vielen Rezepte das Glas einfach als Behältnis zum Transport (heute sagt man salopp „to go“) oder zum servieren. Die Rezepte werden in verschiedenen Einmach-Gläsern sehr fotogen und appetitlich präsentiert. Das Buch wirkt  trotz seines vielleicht altmodisch wirkenden Themas „Einkochen“ sehr stylisch und modern und ist nicht mit klassischen Büchern fürs Einmachen vergleichbar, die sich nur mit längerer Haltbarkeit beschäftigen. Es sind eigentlich normale Rezepte, die einfach im Glas serviert werden. Dafür aber für moderne Berufstätige oder Picknickfans die ihre kulinarischen Kreationen stilvoll mitnehmen und präsentieren möchten.  Ich gestehe, ich war auch teilweise etwas verwirrt, denn ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass ALLE Rezepte haltbar gemacht werden können. Dies ist jedoch nicht der Fall, und es dauerte etwas, bis ich die Übersicht in der Inhaltsangabe dementsprechend verstand, dass die Rezepte in zwei große Kapitel unterteilt sind: zum einem die länger haltbaren und zum anderen die Rezepte die gleich zum verzehren sind.    In den Rezepten selber findet man die Angaben zur Haltbarmachung eher versteckt und nur knapp beschrieben, zum Beispiel das Pesto auf Seite 106, hier steht „Kopfraumpasteurisation“ durchführen, ganz klein. Dies bedeutet, dass man erst wieder nach vorne blättern muss, jedenfalls wenn man Anfänger ist, und dort dann nachschlagen, wie diese Kopfraumpasteurisation funktioniert. Oder bei den Senfgurken „…nach der Methode ihrer Wahl pasteurisieren …“ Dies hätte ich mir separat und etwas hervorgehoben bei den Rezepten gewünscht, so dass ich es auf den ersten Blick sehe. Es sollte bei den Rezepten auch deutlich dabeistehen, denn das Buch handelt ja vom „einmachen“.   Alles in allem frischt es das altbackene Image vom Einkochen auf.

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