Leserpreis 2018
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Originaldibbler

vor 4 Jahren

Kapitel 1 bis 4: Aufbruch
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Das erste, das mir beim Lesen aufgefallen ist, ist die Sprache. Ich habe lange keinen Fantasyroman in so wohl formuliertem Deutsch gelesen. Besonders gefällt mir in diesem Zusammenhang, dass zwischen direkter Rede und dem sonstigen Beschreibungen auch sprachlich differenziert wird.

Kommen wir zum Aufbau. Das erste Kapitel ist scheinbar eine Art Prolog. Wir lernen zwei der "Bösen" kennen, die wir vermutlich in den nächsten Kapiteln - soweit mein Eindruck nach Kapitel 2-4 - nicht mehr als Protagonisten erleben werden und erfahren etwas über ihre Hintergrundgeschichte. Mit Kapitel 2 beginnt dann die eigentliche Handlung, wobei Kapitel 2 und 3 vor Allem dazu dienen die Ausgangslage zu beschreiben, während es dann im vierten Kapitel "losgeht".

Gut gefällt mir, dass das Buch bis hierher wirklich gut funktioniert, wenn man das erste Buch nicht kennt. Ich vermute, dass vieles, was als Vorgeschichte präsentiert wird, aus dem ersten Buch stammt aber das ist nicht störend, da man es genau so geschrieben haben könnte, wenn es das erste Buch nicht gäbe.

Was mir bislang nicht gefällt ist, dass man zwischen den vier Völkern oder besser gesagt Rassen (Menschen, Elfen, Herodhil und Alben) eigentlich keine Unterschiede merkt. Einzig in der Szene in der Eolee mit ihrer Mutter spricht, wird angedeutet, dass es Unterschiede zwischen menschlicher und elfischer Kultur gibt.

Wenn man sich die To-Do-Liste - Entschuldigung es heißt Prophezeiung - am Anfang des Buches anschaut, schein uns von nun an eine mehr oder weniger - das wird sich noch herausstellen - typische High Fantasy Geschichte zu erwarten. Die jungen Gefährten (Pellinor+Eolee[+X]) werden sich auf eine Quest begeben, die auch buchstäblich eine Reise sein wird. Auf ihrer Reise werden sie Gefahren trotzen und neue Verbündete treffen. Letztendlich werden sie mit Hilfe des vergessenen fünften Volkes - den Zwergen? - siegreich sein.

Svanvithe

vor 4 Jahren

Kapitel 1 bis 4: Aufbruch
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Originaldibbler schreibt:
Das erste, das mir beim Lesen aufgefallen ist, ist die Sprache.

So erging ist mir auch.

Mit Wohlwollen habe ich die ersten Seiten gelesen und war froh darüber, dass ich mich nicht über Wiederholungen, Einheitsformulierungen und Ausdrucksschwäche ärgern musste. Im Gegenteil, ich bin wirklich angetan vom Sprach- und Schreibstil und freue mich aufs Weiterlesen...

esposa1969

vor 4 Jahren

Kapitel 1 bis 4: Aufbruch
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Ich lese ja zusammen mit meinem knapp 11-jährigen Sohn und daher kommen wir auch eher langsam voran, weil wir eben zusammen lesen und ich laut eben nicht so schnell lesen kann, wie gedanklich.

Als wir begonnen hatten (mehr als 1-2 Kapitel schaffen wir pro Tag nicht), dachte ich noch: "Oh je soviele schwierige Namen, ich muss gleich mal nach hinten im Buch schauen, ob ich eine Namensliste finde." Und obwohl ich nicht wirklich damit gerechnet hatte, fanden wir doch tatsächlich einen Stammbaum der Häuser Firamroth und Athrestar. Auch ein kleines Wörterbuch der Sprachen der Elfen, Alben usw. , sowie eine Landkarte. Das macht uns das Lesen sehr viel einfacher, wenn man die Zugehörigkeit der jeweiligen Protagonisten verwandtschaftlich zuordnen kann. Band 1 "Im Zeichen der Schwäne" kennen wir leider nicht, dennoch sind wir auch ohne diesen Vorgängerband zu kennen recht gut in die Handlung eingestiegen.

Die Sprache finden wir leicht verständlich, die Handlung ist ja noch ganz frisch, da müsen wir erst noch tiefer eintauchen. Wir erfahren einiges über das Schwert Gnifaldir, wer es besessen hat und dass es sehr gefährlich ist.
Wir werden mal weiterlesen, was das Schicksal alles noch bereithält. Pellinor ist unser Hauptheld und auf ihn liegt unser Augenmerk.

Sunnyfiny

vor 4 Jahren

Kapitel 1 bis 4: Aufbruch
@esposa1969

Wie schön, laut vorlesen! Ich habe die Bücher auch meinem Bruder laut vorgelesen. Und stimmt, besonders schnell geht's nicht. Aber es ist umso schöner. Macht einfach in eurem eigenen Tempo mit.

esposa1969

vor 4 Jahren

Kapitel 1 bis 4: Aufbruch

Sunnyfiny schreibt:
Wie schön, laut vorlesen! Ich habe die Bücher auch meinem Bruder laut vorgelesen. Und stimmt, besonders schnell geht's nicht. Aber es ist umso schöner. Macht einfach in eurem eigenen Tempo mit.

Ja, ich will ja, dass wir beide etwas davon haben und das beschert uns eben so wunderbare Kuschelstunden und man weiß ja nie, wie lange man noch kuscheln kann (sie werden ja sooo schnell groß!)

MrsAmy

vor 4 Jahren

Kapitel 1 bis 4: Aufbruch
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Ich habe nun auch den ersten Leseabschnitt geschafft und bin schon mitten im Geschehen. Nachdem meine Vorschreiber die Sprache der Autorin so gelobt haben, habe ich auch besonders darauf geachtet und gebe ihnen gerne Recht. Als seltsamsten Charakter im Buch empfinde ich Laurel. Sie ist völlig verblendet von ihrem Bruder, ihm zu 100% erlegen. Allerdings ist das mit der Kindheit natürlich auch absolut möglich. Ich weiß nicht so recht, ob ich sie leiden kann oder eher nicht. Auf jeden Fall wollte ich sie manchmal gerne schütteln und ihr zurufen, ob sie nicht sieht, was für ein Monster ihr Bruder ist. Ich hoffe, dass sie seine Bösartigkeit vielleicht doch noch erkennt, aber so recht daran glauben kann ich leider nicht. Viel lieber mag ich da schon Pellinor, der einen ganz eigenen Kopf hat, und seine Freundin Eolée. Beide mögen sich auf jeden Fall sehr. Ich bin nun gespannt, ob Pellinor seine Freundin noch vor der Abreise ins Elfenland erwischt und welche Abenteuer auf die beiden warten.
Das einzige mit dem ich übrigens ein wenig Probleme hatte, waren die ganzen Namen. Da hätte man vielleicht etwas reduzieren können - etwa haben die drei Spielleute im vierten Kapitel meines Erachtens keine Namen gebraucht (vorausgesetzt natürlich, sie spielen dann keine weitere Rolle.) Aber die wichtigsten Namen konnte ich dann doch recht schnell zuordnen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Kapitel 1 bis 4: Aufbruch
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Auch mein Buch ist endlich angekommen und wird jetzt endlich gelesen!

Ich muss ebenfalls sagen, dass das Buch super geschrieben ist. Es ist flüssig geschrieben, aber dennoch ein Buch, bei dem man voll dabei sein muss, vor allem, da es so viele verschieden Namen gibt. Die Charaktere haben alle tolle Namen, die das Leseerlebnis noch viel schöner machen. Sie sind alle sehr lebhaft und unterschiedlich; mit den Protagonisten fühlt man sofort mit. Vor allem mit Eolée, da sie gerade am Anfang des Buches vom Tod ihres Vaters erfährt.
Die Mythologie des Buches ist sehr interessant und zieht einen sofort in seinen Bann. Toll finde ich, dass es zwischen den verschiedenen Kreaturen in diesem Buch fast keine Diskriminierung gibt, so wie in vielen anderen Büchern. Der Plot mit Gnifaldir ist sehr interessant; dass der wahre König das Schwert besitzen soll, finde ich super.
Auch der "Bösewicht" Medon ist nachvollziehbar, was ihn um einiges lebhafter Macht. Er ist also nicht nur böse.
Obwohl ich das 1. Buch nicht gelesen habe, habe ich alles gut lesen können, vor allem auf Grund der ersten paar Kapitel, die einem Aufschluss geben.

Ich freue mich schon darauf, weiter zu lesen!

Svanvithe

vor 4 Jahren

Kapitel 1 bis 4: Aufbruch
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Wie ich bereits erwähnt habe, bereitet mir das Lesen auch deshalb viel Freude, weil der Ausdruck wohltuend gut ist. Ein paar Kleinigkeiten hier und da fallen dabei nicht gravierend ins Gewicht.

Die Idee hinter der Geschichte ist nachvollziehbar, die Personen sympathisch und trotzdem mit kleinen Fehlern behaftet. Den "Bösewicht" Medon lernen wir bisher nur aus der Rückblende kennen, ich denke, er hat noch seinen Auftritt. Ich vermute, wir werden Laurel ebenfalls begegnen, wobei ich sie bisher noch nicht richtig einschätzen kann. Ich denke, die Einordnung "gut" oder "böse" lässt sich jetzt noch nicht reffen.

Den kleinen Herodhil Ettilond habe ich gerne kennen gelernt. Allerdings habe ich gestutzt bei seiner Beschreibung. Er hat ein "spitzes, mit hellem Pelz bedecktes Gesicht" (Seite 31) und gleichzeitig aber auch (Augen)Brauen, " Ettilond zog die schmalen Brauen in die Höhe... (Seite 30). Hmm.

Eolée und ihre Mutter habe ich bereits ins Herz geschlossen. Ihre Trauer um den Vater und Mann ist nachvollziehbar. Ein wenig fehlt mir noch der Überblick, welche Völker hier agieren und aus welchen Ländern (Ruenhanor wird oft nur als Hanor bezeichnet), warum der Kampf stattfand, in dem Eolées Vater den Tod fand. Aber das wird sicher im weiteren Verlauf Bedeutung erlangen.

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